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1

Samstag, 12. August 2017, 21:44

Software für XT ( 640 kb Ram)

Hallo, welche gute Software gab es für den XT, gibts da noch etwas zum freien Download im Netz?

Toshi

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2

Samstag, 12. August 2017, 21:53

Musicman, der Meister der scharf formulierten Frage :)

Was willst Du denn? Spiele, Anwendungen, Betriebssysteme, Demos, Programmiersprachen?

Für den XT findest Du tausende (Zehntausende?) Programme im Netz.
Link arms, don't make them

3

Sonntag, 13. August 2017, 17:23

Spiele und Anwendungen würden mich interessieren

4

Sonntag, 13. August 2017, 17:30

Noch ein kleine Frage: ich würd gern die Daten von der Platte des XTs sichern, gibt es da einen eleganteren Weg als über 360 kb Disketten?

5

Sonntag, 13. August 2017, 17:36

720k Disketten gehen auch - per Drivparm, ansonsten müsste auch NC, oder einer seiner Klone, funktionieren.
Wenn du einen Controller hast, der HD-Disketten unterstützt, kannst du mitunter auch größere Disketten verwenden - du musst eben vorher den Controller auf die richtige Datenrate setzen, wenn er kein passendes HD-Bios hat.

siehe auch:
http://www.dosforum.de/viewtopic.php?p=41860#p41860 (hat dort noch nicht funktioniert, weil die IRQ/DMA Leitungen noch von der Gluelogic blockiert waren, nach kappen der Leitungen gings dann)
http://www.dosforum.de/viewtopic.php?p=42784#p42784

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dosenware« (13. August 2017, 17:44)


6

Sonntag, 13. August 2017, 17:54

Gibt es da auch die Möglichkeit über parallel oder seriell Daten zu senden?

Wie geht sowas?

7

Sonntag, 13. August 2017, 17:55

- Palmzip-Treiber und ein Parallel-ZIP
- per Laplink auf einen PC mit IDE/SCSI-Laufwerk und von da weiter
- per Laplink auf einen PC mit mindestens 80386SX oder neuer und dann per parcp-usb weiter
- 8-Bit-Netzwerkkarte (im vcfed-Forum gibts dafür einen Thread mit spezieller Software/Protokoll)
1ST1

8

Sonntag, 13. August 2017, 18:00

ja, geht
Wenn du den NC per Diskette zum XT bringst, ist alles in Butter -> F9 -> Links/Rechts -> Link - dort kannst du die Verbindungsart auswählen und ob der Rechner Master/Slave ist
Wenn du den nicht per Diskette rüberbringst brauchst du unbedingt ein Nullmodemkabel, dann wieder F9 -> Links/Rechts -> Link- >Clone - da steht dann der Rest

EDIT: eigentlich müsste auch eine Aus-/Eingabeumleitung auf die serielle Schnittstelle in Verbindung mit copy funktionieren.

Tux

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9

Dienstag, 15. August 2017, 00:40

falls Du die Daten auf einen Linux-Rechner sichern willst:

EtherDFS (z.B. mit plip via Parallel-Port)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tux« (15. August 2017, 00:46)


Nervengift

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10

Dienstag, 15. August 2017, 12:31

Beim DR DOS ist ein kleines nettes Programm dabei, das sich "filelink" nennt und mit dessen Hilfe man sehr komfortabel Daten über ein Nullmodemkabel übertragen kann. "filelink" läuft auch unter MS-DOS und verfügt ab DR DOS 7.x über eine grafische Oberfläche. Stellt vielleicht noch eine Alternative zum Norton Commander dar. :)

Toast_r

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11

Dienstag, 15. August 2017, 12:42

Praktisch finde ich auch Kirschbaum Link.
Das stellt Laufwerke eines über Nullmodemkabel verbundenen Rechners wie im Netzwerk mit eigenen Laufwerksbuchstaben zur Verfügung.
Da das als Gerätetreiber eingebunden wird, kann man mit der Software der Wahl auf die Laufwerke des anderen Rechners zugreifen.
Wer es gerne gemütlich mag, kann natürlich auch Programme auf einem so gemappten Laufwerk ausführen ... ;)
Funktioniert übrigens in beide Richtungen gleichzeitig, da die Server-Anwendung auch im Hintergrund läuft.

ChaosRom

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12

Dienstag, 15. August 2017, 23:49

Oder mit MS-DOS 6 (6.2?) Interlnk und Intersrv. Da bietet der eine Rechner seine Laufwerke dem
anderen an. Geht mit Null-Modem oder LapLink-Kabel (parallel).
Das Genie beherrscht das Chaos

vossi

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13

Mittwoch, 16. August 2017, 09:42

Ich habe in meinen XT's eine 8bit-Scsi-Karte eingebaut und verwende ein MO-Laufwerk zum Transfer.
Außerdem hab ich einen SCSI-Parallel-Adapter von Trantor für die Rechner in denen keine Scsi-Karte ist.
An meinem Hackintosh hab ich ein USB-MO-Laufwerk von Fujitsu.

PS: Das MO benutze ich auch am AT und an den Mac SE / SE30 zum Transfer.

Das ist wohl die perfekte Lösung - aber die Hardware ist natürlich nicht billig zu bekommen ;)

Mathias

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14

Donnerstag, 17. August 2017, 18:39

Hallo, welche gute Software gab es für den XT, gibts da noch etwas zum freien Download im Netz?

Auf diesem Rechner wird sogar Win 3.0 laufen. ;)

Zitat

Oder mit MS-DOS 6 (6.2?) Interlnk und Intersrv. Da bietet der eine Rechner seine Laufwerke dem
anderen an. Geht mit Null-Modem oder LapLink-Kabel (parallel).

So wie ich mich erinnern mag, lief das Ganze auch schon mit Dos 5.0 .
Ich würde aber die serielle Lösung vorziehen, auch wen sie langsamer ist. Der Grund, ein Nullmodemkabel sollte einfach erhältlich sein. Ein Serielles Druckerkabel hatte bei mir auch mal den Dienst getan.

Nibble

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15

Donnerstag, 17. August 2017, 21:35

Ich habe in meinen XT's eine 8bit-Scsi-Karte eingebaut und verwende ein MO-Laufwerk zum Transfer.


Klingt interessant und mich würden die genauen Bezeichnungen der 8Bit-SCSI-Karte und des MO-Laufwerks interessieren. Ich hatte ähnliches mit einem Syquest Laufwerk für meine XTs geplant, aber mit einem MO-Laufwerk hätte ich natürlich mehr Kapazität. Problem dürfte es wohl sein an vernünftige 8bit-SCSI-Controller zu kommen, ein Sony MO-Laufwerk kann ich vielleicht günstig bekommen.

Gruss, Nibble

vossi

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16

Heute, 15:29

Ich verwende eine Future Domain TMC-850 Karte und habe mehrere externe 230MB MO-Laufwerke.
Die gibt's von Olympus und Fujitsu. Ich habe auch ein int. Fujitsu in einem ext. scsi-Gehäuse.
Außerdem hab ich zwei usb-scsi von Fujitsu - die sind aber recht selten.

Christian

17

Heute, 15:35

Datenübertragung klappt auch mit IOMEGA ZIP100-Laufwerk für den Parallelport. bei einem XT benutzt man da nicht den offiziellen IOMEGA Treiber, sondern PalmZIP. leute.server.de/peichl/palmzip.htm Am modernen PC kannst du dann ein USB-ZIP100/250-Laufwerk verwenden.

Je nach DOS-Version (z.B. 3.x) müssen die ZIP-100 Medien in 3x 32 MB Partitionen aufgeteilt werden, wovon man am modernen PC ohne Trick nur die erste Partition zu sehen bekommt.

Die ZIPsens sind sicherlich einfacher zu bekommen als ein MO, außerdem handlicher im Betrieb.
1ST1

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »1ST1« (Heute, 15:45)


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