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Freitag, 3. März 2017, 18:50

GOTEK an Alphatronic P2, P2U

GOTEK an Alphatronic P2, P2U - mit USB to TTL betreiben

Gleich vorweg: Eine kleine Anpassungen sollte man beachten. Die BASF Floppylaufwerke 6106 / oder
6108 mit dem Flachbandkabel muss etwas verändert werden. ( Skizze kleinen Adapter
zu Panasonic/Shugart-Betrieb - kommt noch !) Dann aber arbeitet ein GOTEK astrein an meiner
Alphatronic P2U / P2.
Das schöne an diesem Verfahren ist es, später ja nach Generic-Floppydisk im DATEN-USB
Stick verschiedene cp/m's für 100h TPA und oder mit cp/m's für 4300h TPA arbeiten.
Kleines Geschenk:
Bei einer P2 Maschine sind meist nur einfache R/W Köpfe im BASF 6106 Laufwerk. Also Disketten benutzbar
ist nur die Unterseite ( auch bei physischen DD/DS Floppys). Ich werde hier noch bei allen cp/m
DISK-FILES gleich im GOTEK file (DSKAxxxx.hfe) die zweite Seite einrichten.
Damit ist einfach per cp/m später von A>C: zu wechseln.
Schon immer ist in den cp/m's vier (A: bis D ) Floppylaufwerke im CBIOS (sks,TA,,HELL,KISS) eingerichtet,
weil es damals gleich im MOS die Seitenwahl eingebaut wurde.
A: unten - C: oben erstes Laufwerk, B: unten - D oben zweites Laufwerk, also nur je 160 kB.

Als Zukunft könnte ich mir vorstellen - mal z.B mit einem TA P2, P2U cp/m mit einer Superdiskette im
GOTEK zu generieren. Im HxC sollen bis zu FFh Spuren und diverse Parameter/Sectoren einrichten werden können.
Mal sehen - später!

Wer also nur 48kB Speicher hat, nutzt also nur einfach 4300h TPA Software. Bei einer P2U
also mit 64 kB Speicher kann beide cp/m's einfach gestartet werden.

Wie ich ein GOTEK an meine TA Alphatronic P2U, P2 angeschlossen habe.

A) Übersicht studieren:
Die Basis der Arbeit von "netmercer" zum Betrieb einem GOTEK - TA P30 mit der HxC - Software,
habe ich angelehnt und dort Honig gesaugt ( vielen Dank). Für den Einsatz/ Betrieb an meine
Triumph Adler P2U mit der HxC Software habe ich so durchgeführt.
Zunächst empfehle ich pdf-Beschreibung von netmercer studieren.
Gotek für die TA P3

B) Hardware besorgen:
Ich habe mir einen USB /TTL Konverter besorgt, dazu ein GOTEK und Kleinkram wie,
Lötstifte und kurze Steckleitungen. Bestellt habe ein GOTEK mit 34 pol.Floppyschnittstelle
(Shugart-Schema) und mit einem USB-Datenstick.
Hier ist der FT232R USB to TTL Konverter in Bild 1) mit den benutzten Anschlüssen.
Die fertigen Verbindungen vom PC - USB - TTL - GOTEK sind hier genau in Bild 2) ersichtlich.

Bevor die Bestellung da ist, studiert/probiert man evtl. schon mit der HxC Software.
C) Software für Alphatronic P2, P2U oder andere einrichten (.hfe File's)
Zunächt überlegt man, wie einfach vorhandene cp/m - Systeme und sonstige Software
auf eine GOTEK Datei erzeugt werden könnte (genauer: .HFE -Datei mit HxC-Software)!

Als Vorgang habe ich zwei Zielfiles erstellt. Erst die Basis Dateien von meiner
kleinen WEB-Sammlung holen oder war schon auf den eigenen PC gespeichert.

1) das FILE cpm2pt7.bin (TPA 100h) 64 kB Memory !
oder noch einige Files nach Bedarf speicher.

2) und FILE cpm43t7.bin (TPA 4300h) das ist ein 48k cp/m.

Die Bezeichnungen deuten auf cpm-System, 2p-ist die Zielmaschine P2 (aber 100h TPA),
t7-sind bis Spur 7 also 0-7 das sind 8 Track! Ähnlich bei dem File cpm43t7.bin aber run auf 4300h TPA.

Damit man mit einem nacktem cp/m (2 Tracks) fast nichts machen könnte, ist ein Powerpack auf den
folgenden Tracks.Dazu befindet sich ein WYM43.COM (mein YMODEM Programm) und SID43.COM und DU.COM (Vers. 4300h)
als Zugabe in dem FILE cpm43t7.bin. Diese Hilfsprogramme sind auch auf der TPA 100h Versions beigefügt.

Die beiden Files habe ich als Kopie mit dem Nachnamen von .bin auf .img (ist RAW, reiner Bin-code) geändert.
Also von cpm43t7.bin auf cpm43t7.img und cpm2pt7.bin auf cpm2pt7.img erzeugt.

Nun starte man das HxCFloppyEmulator - Programm.
Wählt man "Load RAW image" dann muss die richtigen TA P2U Laufwerke-Zielparameter lassen / oder verändern.

40 Track, 2 Side, aber hier unbedingt Track of a side markieren!!
Es soll die .img Daten nur auf der Unterseite landen. Hier durchsehen und / Oder einfach ändern.
Auf dem folgenden Bild 3) ist die vollständige Information für den Arbeitsgang zu sehen.
IBMmfm, 250000 Bitrate, 300 RPM und .. wie im Bild. Das ganzes lief wie geölt.
Jetzt die gewünschte .img Datei laden. Nun danach EXPORT als .hfe speichern.
Schon als DSKA00xx.hfe eine Kopie erzeugen - schon fertig!
Im USB-Stick muss eine Configdatei und die .upd (HXC-Software) mit den DSKA00xx.hfe befinden.

In Bild 4) ist wie der Bootloader (HxC) vom Server zu holen ist. Und hier Bild 5) der erste Testbetrieb.
Der Rest folgt mit Zusatzinformationen ..
Helwie44
»helwie44« hat folgende Bilder angehängt:
  • usb_ttl_FT232R.jpg
  • FT232R_Converter_USB_TTL.jpg
  • HxCFloppyEmulator_useP2.JPG
  • HxC_get_Software_bootloader.jpg
  • P2U_Anschluss_GOTEK_Betrieb.jpeg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »helwie44« (3. März 2017, 19:09) aus folgendem Grund: Bilder noch


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Samstag, 4. März 2017, 18:38

GOTEK an Alphatronic P2, P2U - Teil Rest

Hier kommt der angkündigter Rest - zur Floppyschnittstelle und der Einsatz (cp/m von TA für die behandelten Systeme).

D) Bootblock und HxC Software flashen
Verbindungen nach Plan herstellen/ kontrollieren und die Bootbrücke stecken. Hier mit einem
USB / Wandler TTL zum GOTEK den Bootloader (HxC WEB - Zugang einmal Zehner bezahlen )
laden. Dann wartet auf dem Display "ldr" (im Bild). Die Bootbrücke und die RxD, TxD entfernen. Hier betreibt
vorläufig nur der GOTEK über die Spannung vom USB Anschluss.

Einfach vorne den vorbereiteten USB-Stick mit .cfg und .upd und einige DSKA00xx.hfe
(nur durchgehende von 00 ..xx) einstecken. Ich habe DSKA0000.hfe als mein 100h TPA cp/m verwendet.
ALs DSKA0001.hfe mit 4300h TPA eingerichtet. Entweder Power ON oder über ein Reset Signal
( Minischalter selbst gebaut) rauscht die .upd Software in den GOTEK.
Nun alles an Verbindungen abziehen und wieder ins Gehäuse zusammen bauen.

E) GOTEK an die Alphatronic P2, P2U anschliessen.
Aber wie? Beachten ist hier auf folgenden technischen Hintergrund.
Bei den BASF 6106 / 6108 Laufwerken (Signalebelegung) und dem Stromanschluss, ist alles für 5 1/4 Zoll
LW vorhanden. Bei einem GOTEK sind die Verbindungen von der Geometie und der Datenschnittstelle
(Shugart-System) auf 3,5 Zoll LW ausgelegt. Also für die Floppy Schnittstelle 34 pol. (Shugart/Panasonic
System) und den +5 Volt Stecker von 5 1/4 Zoll auf 3,5 Zoll, benötigt man je ein altes Zwischenstück
( in der Kramkiste gefunden - oder selbst basteln) zum verbinden (im Bild).
Ich verwende ein altes Flachband (Datenverbindungen Floppy) aus einem PC. Aus dem Schaltbild für eine
komfortable Lösung ( Adapter aus einem DS2069- Panasonic Floppydrive) sind wenige Leitungen
umzusetzen. Auf dem Schemaanschluss im Bild genau zu erkennen.

Wenn man alles schön zusammen gebaut hat, ist die Handhabung sehr einfach. Ich habe zum Test
nur erst den GOTEK ( Steckbrücke) auf DS0 also erstes P2 Floppylaufwerk gesetzt. Nach Power ON
behält bei mir immer die letzte DSKA00xx.hfe DATEI mit der entsprechender Zifferanzeige.

Nur noch nach dem MOS Prompt .B(cr) und ab geht die Brause ab.
Für mich ist der beste Zugang mit meinem WYM2P.COM (nach dem YMODEM-protocol) auf mein
PC-Archiv. Hier habe ich noch den ersten Test beigefügt mit einem Bildschirm - Bild.

Bei meinen bisherigen Tests verhält sich ein GOTEK ( so wie hier eingerichtet) genau wie eine
reale DISKETTE. Selbst mit dem FOKO ( FOrmat KOpieren) habe ich mal eine DSKA00xx.hfe neu
formatiert. Als USER kein Fehlfunktionen.

Das ist ja eine Möglichkeit - wie ich das so als Beispiel gemacht habe. Jeder der möchte, kann sich ja
in die eine oder andere Seite "austoben". Noch mal, vielen Dank für die Vorarbeiten (.pdf netmercer).

Viel Erfolg beim GOTEK-Einsatz und Grüße
Helwie44
»helwie44« hat folgende Bilder angehängt:
  • HxC_Firmware_flash.jpg
  • GOTEK_BASF_Anschluss.jpg
  • BASF_GOTEK_AdapterLeitung .jpg
  • Result_boot from_GOTEK.jpg

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