mz 700 und SD-Karte

  • Hallo zusammen,
    ich bin seit gestern stolzer Besitzer eines mz700. Das Gerät funktioniert fehlerlos. Leider hat es keinen Plotter, ist auch 'nur' ein mz 721. Aber ich bin trotzdem glücklich damit :D
    Ich hätte da ne Frage: gibt es für den mz700 ein SD-Karten-Interface? Diese Interfaces gibt es für alle mögliche andere Rechner. Gibt es sowas auch für den mz700? Wäre schön.
    Gruß,
    Joggy

  • Was mich bei der 1571 Lösung stört, ist die Notwendigkeit, weiterhin ein Kassettenlaufwerk zu benutzen (um den Treiber zu laden). Außerdem kann man keine BASIC Programme speichern und laden - die Erweiterung wurde wohl nie implementiert.


    Die andere Lösung kenne ich nicht, scheint aber nicht einfach zu sein, da ran zu kommen. Wenn Du da was bestellst, bitte einen Erfahrungsbericht posten.


    Gruß, Jochen

  • Wenn man von den Bildern ausgeht - ja, da sitzt ein EPROM, was das macht - keine Ahnung. Die Übersetzung der Seite ist so grauslig, dass ich da nicht durchblicke. Ein Floppy LW für den Sharp würde mir zunächst reichen - FloppyDisk habe ich noch jede Menge. Ist aber auch ne Frage des Preises...

    Gruß, Jochen

  • Hallo.


    wenn Dein cechisch sehr gut ist ;) http://mz-800.xf.cz/ide_postrehy.htm


    Gibt mehere solche Seiten weil es wohl mal einen cechischen Sharp Computerclub gab,
    die haben alle mögliche Hardware angeschlossen. Gut wer das lesen kann.


    Leider verschwinden die Seiten so langsam und damit auch die Informationen :(

  • Hallo!
    ich habe mich mit dem mz-700 jetzt nicht wirklich weiter befasst.
    Ich kann mich dunkel an eine Diskettenstation erinnern, als ich 1984/85 in einem Computerladen gearbeitet habe. Das Teil war unverschämt teuer, sodass ich es ausgeschlossen habe, es je zu besitzen. Genau diese Stationen sind absolut in der Versenkung verschwunden. Ich habe sie nie wieder irgendwo gesehen...
    Leider kann ich aich kein tschechisch, sodass zumindest für mich diese Option ins Wasser fällt.
    Ich werde jetzt noch versuchen, Daten über nen Kassettenadapter und einem MP3-Player einzulesen. Das ist nicht schneller
    als die Daten von Kassette einzuladen, aber sie gehen wenigsten nicht kaputt - soll heisen, sie verschwinden nicht im Laufe der Jahre.
    Beim ZX Spectum klappt es...
    Gruß,
    Joggy

  • Nicht mp3 sondern als wav

    Wieso, ich habe einiges an Spielen als MP3 für dem MZ80K und den MZ700. Läuft auf meinem MZ800 einwandfrei. Hat auch auf Anhieb geklappt, im Gegensatz zu ADTpro mit Audio (da gibt es ja hier auch einige Posts zu). Ich verwende meinen aktuellen Laptop und ein Klinkenkabel, fertig. Habe mal ein Programm beigefügt zum Testen.


    Gruß, Jochen

  • Wieso, ich habe einiges an Spielen als MP3 für dem MZ80K und den MZ700. Läuft auf meinem MZ800 einwandfrei. Hat auch auf Anhieb geklappt, im Gegensatz zu ADTpro mit Audio (da gibt es ja hier auch einige Posts zu). Ich verwende meinen aktuellen Laptop und ein Klinkenkabel, fertig. Habe mal ein Programm beigefügt zum Testen.


    Gruß, Jochen


    Also ich hatte Probleme mit mp3.dateien. umgewandel in wave gings problemlos.

  • Ob mp3 klappt dürfte von der Kodierung abhängen.
    Wenn man einen guten Encoder mit ordentlichen Einstellungen verwendet wird das eher klappen,
    als z.B. mit dem ollen Xing-Encoder mit zu niedriger Bitrate.
    Man kann also sicher nicht pauschal sagen, daß es geht, oder eben nicht geht.

  • So, schließlich endlich auch noch meinen Senf dazu ^^
    Mit mp3 habe ich unterschiedliche Erfahrungen sowohl als Datei für die alten Computer als auch mit Musik gemacht.
    Ich hab schon ne ganze Menge an Software auf den PC kopiert und als mp3 abgespeichert.
    Die Kompressionsrate macht hier extrem viel aus. Eine zu hohe Kompressionsrate und die Daten werden nicht korrekt wiedergegeben. Sieht man übrigens auch auf dem Oszilloskop. Erst ab eine Datensatz größer 256 kBit/s funktioniert es fehlerfrei.
    Die Variable Bitrate kann funktioniert, ist aber eher unsicher.
    Das hab ich auf nem Spectrum, nem Philips msx 8020 und nem Laser210 getestet.
    In Sachen Musik nur soviel: Funktioniert gut, mit einer Ausnahme.
    Ein Blues-Rock-Stück vom lieben Eric Clapton ist als mp3 selbst mit der höchsten Bitrate nur unter erschwerten Bedingungen anzuhören. Da passt irgendwie nichts zusammen... Als wav ist es ok.
    Das wars für heute mit dem Senf von mir!
    Gruß, Joggy :tüdeldü:

  • Wenn man von den Bildern ausgeht - ja, da sitzt ein EPROM, was das macht - keine Ahnung. Die Übersetzung der Seite ist so grauslig, dass ich da nicht durchblicke. Ein Floppy LW für den Sharp würde mir zunächst reichen - FloppyDisk habe ich noch jede Menge. Ist aber auch ne Frage des Preises...

    Gruß, Jochen

    Das Sharp FD Laufwerk hat ein Eprom, welches Bereiche des Serienroms überblendet. Die Ansteuerung erfolgt dann durch diese Routinen. Die Sharps sind CleanComputer ohne eigenes OS .... man muss also auf jeden Fall ein passendes Basic mit der Ansteuerung für FD laden.
    Eine SD Interface hab ich noch nie gesehen .... üblicher ist wirklich der Weg über Audiofiles.
    Leider sind die FD Laufwerke vom 80k und den 700/800 unterschiedlich. Auch der 80b hat wieder etwas andere Laufwerke, aber der ist eh kaum kompatibel. K-Programme auf dem 700er laufen gut sofern sie nicht irgendwelche Spirenzien machen wie Sprachausgabe (Voice Defender zb ) oder überlangen Code (Crazy Kong)
    Ein Archivmedium für meine ganzen FDs würde mich auch reizen....

  • soll ergo heissen dass ein SD Interface auf jeden Fall eine eigene Software auf EPROM mitgeben müsste welche für die Software dann transparent scheinen müsste. Das halte ich leider für unwahrscheinlich dass es sowas geben wird da der Markt nicht vorhanden ist.
    Als Bastellösung müsste man sich entweder zwischen den FD Controller und das Laufwerk klemmen oder diese Routinen in Z80 Assembler in Form eines EPROMS selbst ballern ...

  • SD Card Interface kenne ich nur für den 800er:
    https://www.facebook.com/Sharp…1766908912?_fb_noscript=1
    oder mal nach der Tschechischen HP suchen und mit Google übersetzen.


    Der Fan ist mit dieser und anderen Replikationen leider überlastet und antwortete auf manche Nachfragen danach mitunter nicht mehr oder sehr sehr spät. Der tschechische Klub hat auch u.a. das Floppy Interface 1E05 nachgebaut, auch 1E19, 1R18, 1F11, 1E24 und viele andere. Infos dazu und zur Unicard siehe SUC Magazin Vol. 34 ab Seite 23 (download http://sharpmz.org/sucmags/sucmag_2014_11_v34n02.pdf).


    In diesem Zusammenhang sei auch ein Artikel im SUC Magazin Vol. 36 ab Seite 23 erwähnt (http://sharpmz.org/sucmags/sucmag_2016_04_v36n01.pdf). "An Arduino Based Program Loader for Sharp MZ Series Machines"


    Denkbar wäre auch eine SD-Karten-Lösung mit Microcontroller. Dafür gibt es bereits Software, um die SD Karte zu lesen, schreiben, etc. Es fehlt dann noch eine Verbindung zum MZ und wiederum MZ-Software zur Kommunikation damit. Ich habe auch oft schon über eine USB-Erweiterung nachgedacht, um den MZ über den PC mit Programmen versorgen zu können. (Stichwort FT245. USB <-> parallel). Das kleine preiswert erhältliche Interface kommt an die USB-PC-Buchse, ein Kabel vom FT245 Interf. dann an den Rekorder-Pfostenstecker im MZ. Die Programme liegen auf dem PC und ein kleines Win-Prog liest sie und gibt sie aus. Da die Leseroutinen der verschiedenen MZs unterschiedlich sind (wegen unterschiedlicher Speicherung auf den Bändern) müsste man noch den MZ-Typ angeben. Hätt ich Zeit ... ;)


    Mein 1571 Floppy Interface könnte auch Basic-Dateien lesen, wenn man weiß wohin die sollen und wie lang sie sind. Ebenso speichern. Zugegeben, alles recht umständlich, da ich das nie weiterentwickelt habe. In all den Jahren kamen weniger als 5 Anfragen dazu, so dass ich da nicht weiter gemacht hab. Als idealste Alternative bieten sich natürlich originale Interfaces an. Da gab es dann auch Lösungen, um andere Marken-Laufwerke und auch 3,5" Laufwerke anzuschliessen.


    Viele User schwören auf das Laden von WAV via CD- oder MP3-Player (via Audio-Ausgang) am Kassettenrec-Eingang oder direkt im MZ über den Pfostenstecker vom Rekorder.


    Es gibt weitere Möglichkeiten, viele davon auf meiner HP beschrieben. Das Einlesen der Kassetten in den PC brachte bei mir mit meinem Tape-Interface zusammen mit einem 1T01 die besten Ergebnisse.

  • Achja, garnicht dran gedacht, das ist nur für Vereinsmitglieder zugänglich.
    Es gab vor einer Woche einen Crash des Forums.
    Das Fehlen der Bilder ist noch eine Nachwirkung davon.
    In den nächsten Tagen soll es ein Update geben,
    dann wird es wieder möglich sein, Bilder hochzuladen,
    und die alten Bilder sollen dann auch wieder verfügbar sein.

  • Danke für die Info Toast_r. Viel Erfolg bei der Rep.

    aber wenn es einen Nachbau vom Floppy Controller gibt, könnte man da evtl einen Gotek Floppy Emulator anschliessen und nen USB Stick benutzen?

    Die FD-Controller nutzen ein eigenes Sharp disk Format, kein FAT etc. Den Gotek & das Amiga Disk Format kenn ich nicht.

  • Danke für die Info Toast_r. Viel Erfolg bei der Rep.

    Danke! Allerdings arbeitet an dieser Baustelle jemand anderes. ;)


    Die FD-Controller nutzen ein eigenes Sharp disk Format, kein FAT etc. Den Gotek & das Amiga Disk Format kenn ich nicht.

    Werden da dann normale Diskettenlaufwerke mit Shugart-Bus verwendet? Dann sollte ein Gotek mit HxC-Firmware verwendbar sein. Das funktioniert an (fast?) allen Floppy-Controllern mit Shugart-Bus.

  • Sharp baute meines Wissens nach keine eigenen speziellen Laufwerke (ausser der QD / Quick Disk, was aber keine Floppy-Disk in dem Sinne ist). Die seinerzeit üblichen Kapazitäten wurden verwendet und mit eig. Programmen formatiert und verwendet wie sie in den einzelnen MZs verarbeitet wurden. Da gibt es vielfältige Formate. Mehr dazu auf meinen Seiten und auch in den Magazinen des SUC (Sharp Users Club UK).
    Nur MZs ab 3500 aufwärts nutzen FAT.