Netzteil Alphatronik P2

  • Well, some new test results: I did not run detailed memory test routines yet. However, Basic seems to work properly. Also saving a Basic program on drive 1 was successful. Then all of a sudden the machine was completely dead. I was quite frustrated until I noticed that the power switch stopped working, resulting in "no power" into the power supply. I removed the switch, now the machine is working again. Drive 2 is definitely broken, I figured out that the stepper motor is not working. Maybe I can find a replacement and repair the drive. Overall I am quite satisfied with the results of today...

  • Starthilfe mit P2 Software (48 kB RAM)


    Ich habe aus meinem GOTEK ein cp/m für die TPA 4300h als .IMD abgelegt

    Damit sollte jede alphaTronic P2x im 48 kB RAM Bereich ablaufen.
    Das ist eine einseitige Diskette mit 40 Spuren, 16 Sektoren a 256 Byte, Standard bei alphaTronic P2


    YFT43.COM Fontanzeige (eigener EPROM Zeichensatz) und dump der eigenen Tastatur-Wandeltabelle.


    WYM43.COM Filetransfer nach YMODEM protocol

    Mit meinem WYM43.COM ist per V24 Drehkabel (P2-Rückseite: volle V24 mittlerer 25 pol. Anschluss) an einen V24 Anschluss bei einem PC und Internet, mit dem YMODEM-Protocol in beiden Richtungen ein FILE-TRANSFER möglich. Eine Kurzbeschreibung vom WYM43 Programm hier. Meist benutze ich die Freesoftware ShamCOM auf einem PC.


    Eigentlich ist alles was für gpospi Assemblerprogramm-Entwicklung (Test) an Tools ( DR) auf der Diskette sich befinden.

    STAT - PIP - SID43 - ED - M80 - L80 - DU (Disk Utility) alles unter 4300h ablaufbar.


    Bei dem File cpm_TPA4300.imd.txt muss noch die .txt Erweiterung entfernt werden und mit dem IMD auf ein IMG also auf eine Diskette geschrieben werden.


    Viel Erfolg und Grüße

    PS:

    Welche Kandensatoren wurden eigentlich als defekt isoliert (entfernt ?)

  • Herzlichen Dank, hat sofort problemlos funktioniert!


    Die beiden Kondensatoren unter Speicherbank 1 und 3 (am unteren Rand der RAM Karte) wurden entfernt. Beim Messen direkt am Board habe ich hier 0 Ohm Widerstand festgestellt und daher einen Defekt vermutet. Natürlich ist das keine exakte Analyse, da der Kurzschluss ja auch an anderer Stelle am Board entstanden sein könnte (dementsprechend habe ich auch bei manchen anderen Kondensatoren das gleiche Messergebnis erhalten). Auf Grund der oben stehenden Tipps habe ich eben zunächst diese beiden Kondensatoren entfernt und hatte wohl Glück ;-)


  • Das cp/m Ergebnis gpospi  ist ja prima!


    Unschön der linke BILDSTRICH auf dem Bild.

    Könnte man evtl. mit den verschiedenen Einstellregler - in meiner WEB-Sammlung ist da eine Kurzanweisung und das gesamte Schaltbild vom DISPLAY - das unterdrücken?


    Da war doch noch ein Problem bei dem zweiten Floppy-Drive?

    Oft setzen die Gleitbuchsen von der Kopfverstellung fest. Meist ist ein Laufwerk-Ausbau zu empfehlen und reinigen mit Nähmaschinenoel vorsichtig zu "warten". Dabei sollte man auf den READ- WRITE-Kopf schauen - und absolut vorsichtig "reinigen", wenn möglich.


    Logische cp/m Drive's:


    In den sks und TA cp/m Disketen-Systemen ( bei 0100h und 4300h TPA) sind beim erst physikalischen Laufwerk

    die untere Seite mit A: und die obere Seite mit C: im cp/m zu erreichen. (Klar es müssten aber Doppelkopf-Laufwerke verbaut ( oder selbst anders Laufwerk einbauen) sein. Genau beim zweiten physik. Laufwerk jeweils per cp/m mit B: und D: !

    Standard ist meist ein BASF 6106 einfacher Kopf - sonst BASF 6108 als Doppelkopf.

  • Ja, jetzt kommen die "Kleinigkeiten" ;-)
    Den Bildschirm habe ich mit den H&V Reglern so halbwegs eingestellt, um Details habe ich mich noch nicht gekümmert. Voraussichtlich werde ich den Rechner zwecks Platzersparnis ohnehin an ein kleines LCD Display anschließen - in meinem Hobbyraum ist es schon ziemlich eng.

    Ich hab das zweite Laufwerk schon ausgebaut, gereinigt und den Kopf manuell bewegt. Dabei konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen, aber vielleicht muss ich es noch genauer untersuchen.

  • Ich habe ja gesehen bei gpospi 's P2 - dass

    a) keine Diskette auf dem Floppylaufwerk 1 (unten) und auch nicht auf Floppylaufwerk 2 (oben) möglich mit dem FOKO (FOrmat und KOpieren - von der BASIC-Diskette) geht?


    Oft vergessen USER bei der P2 oder ähnliche Maschinen - die "Schreib-Schutz_Kerbe" mit einem STRIP ab zukleben. Damit ist nur schreiben oder formattieren möglich. (Das ist eigentlich genau nach ECMA Norm - aber umgekehrt bei fast ander Micros-Herstellern !)

    Wenn jetzt fast die P2 gut arbeitet ( BASIC oder cp/m) muss ja eigentlich auf dem LW1 richtig mit dem FOKO ( B1(cr) von der BASIC-Diskette) eine neue Diskette formattiert werden!

    Ich würde das jetzt in Ruhe mit dem LW1 und dann auch noch mit dem LW2 zu testen.


    b) auch evtl. zuvor mit dem FOKO ein Prüflesen >P in beiden LWs ausführen. (Schreibschutz-Kerbe beliebig!!).


    Soweit ich mich erinnere, wird das FOKO mit dem Batch-Befehl (B1) auf die START-Adresse von 4010h gebracht.

    Das FOKO ist nur über die TASTE "HardReset" zu verlassen zum MOS.

    War da nicht ordentlich nach >F eine Anfrage nach dem LW ( 1,2) und dann noch die Floppyseite "Seite" (1,2) ?

    Bei den Displaybildern Beitrag #29 - habe ich keine Seitenanfrage ( Oberflächen) gesehen! Die dortige Fehlerstatuszeile (P3 F9 ... oder so?) sah doch komisch aus. Evtl. was das Programm nicht ordentlich ( vollständig?) geladen damals?


    Viel Erfolg bei den "Kleinigkeiten" zu beseitigen.

    Helwie44

  • Hallo,


    ja korrekt, ich kann mit FOKO auf keinem der Laufwerke eine Diskette formatieren. Natürlich habe ich die Schreibschutz-Kerbe zugeklebt. Bei FOKO 6.0 kann ich die Disk-Seite auswählen, bei älteren FOKO Versionen wird offenbar automatisch nur Seite 1 angesprochen. Das Prüfen vorhandener Disketten (die ich am PC aus den IMD-Images erstellt habe) läuft korrekt ab. Beim Formatieren habe ich mit verschiedenen FOKO Versionen unterschiedliches Verhalten erzielt. Im besten Fall werden ein paar Sektoren formatiert und das Programm bricht anschließend ab. In den meisten Fällen läuft nur an der ersten Stelle der Ausgabe der "P-Zähler" hoch (P0/P1/P2/P3) und es passiert sonst gar nix. Ich habe mehrere "Verdachtsmomente" - Es könnte ein Speicherproblem geben (eventuell in Verbindung mit der selbstgebastelten Stromversorgung und den fehlenden Stabilisierungskondensatoren), natürlich könnte auch das Laufwerk geringfügig "dejustiert" sein oder die Disketten sind nicht völlig ok (manche Laufwerke haben ja mit vorab "fremdformatierten" Disketten Probleme). Bisher konnte ich das Problem noch nicht im Detail analysieren und eingrenzen.


    Generell verfolge ich folgende Analyse- bzw. Lösungsansätze:

    a) Demnächst werde ich ein Panasonic/Matsushita JU-455-5 Laufwerk bekommen, dieses sollte ja auf der P2 (mit angepasstem Kabel) funktionieren.

    b) Sobald ich die bestellten Elektronik-Komponenten bekomme, werde ich eine eigene Speicherkarte (entsprechend "P2_Elephant" Layout von jlopez ) basteln. Damit sollten dann etwaige Speicherprobleme auszuschließen sein.


    Bisherige Erfahrungen und Testergebnisse mit der P2:

    Mit SKS Basic und auch mit den CP/M Boot-Disks startet die Maschine korrekt. Ich bin allerdings noch nicht sicher, ob wirklich der gesamte Speicher korrekt funktioniert. Am Wochenende habe ich versucht, andere CP/M Programme zu laden. Ich habe insbesondere MBasic (~24 KB) sowie TinyBasic probiert, beide funktionieren am Alphatronic PC (Z80 CPU, CP/M 2.2) problemlos, stürzen auf der P2 jedoch mit seltsamen Fehlerbildern ab (Reboot, teilweise friert das System ein und zeigt die CP/M Startmeldung). TinyBasic benötigt nur ca. 3 KB RAM, insofern sollte es sich auch auf einer 48 KB Maschine unter CP/M 2.2 starten lassen. Allerdings ist die getestete Version wohl für Z80 compiliert, und der 8085 ist meines Wissens nach ja quasi ein Vorgänger der Z80 CPU mit leichten Funktionsunterschieden (Befehlssatz, eventuell auch Register). Die Abstürze könnten also auch durch die "CPU Unterschiede" (und nicht durch ein Speicherproblem) verursacht werden.

  • Hm. Ich habe nun das "neue" Laufwerk bekommen, aber der Fehler ist noch immer da (d.h. es kann keine Disketten lesen und wirft nur einen "BDOS Error" aus). Habe schon verschiedene Jumper Einstellungen versucht, aber das bewirkt nichts. Meine Tests wurden zudem mit 2 verschiedenen Kabeln durchgeführt, es kann also eigentlich auch kein Kabelproblem vorliegen.
    helwie44 - Du hast doch auch ein JU-455 an Deine P2 angeschlossen. Kannst Du da vielleicht ein Foto von den Jumpern zum Vergleich posten?

  • Ja alles klar. Die Gotek-Anschluss-Skizze kenne ich, habe genau diese Anpassungen vorgenommen. Das Floppy Handbuch habe ich auch schon angesehen, aber leider kenne ich die erforderlichen Einstellungen für die P2 nicht (und kann sie aus der Beschreibung der BASF Laufwerke auch nicht ableiten, da die Zuordnung der Jumper-Blöcke nicht klar beschrieben ist).

  • Jumper- Panasonic JU 455 an einer alphaTronic P2

    Hier sind die Jumper bei meinem Laufwerk wie die an der P2 und/oder an einem DS2069 (Dr. HELL) arbeiten.

    Klar- die kleine Leitungsänderung von PIN 6 ( TA -BASF) an PIN 34 ( Panasonic) READY gelegt werden.

    JU 455 Teil-Jumper


    Der Rest der Jumper -


    Sollte eigentlich das JU 455 mit diesen Einstellungen sofort in einer P2 arbeiten.

    Oder fehlt noch was - bitte gleich melden.


    Kompakt füge ich doch besser das Anschlusskabel bei.


    Viel Erfolg

    Helwie44

  • Herzlichen Dank! Alles vollständig und klar - es gibt gegenüber meiner Laufwerkskonfiguration lediglich einen kleinen Unterschied (den quer gesteckten RY Jumper). Leider bin ich trotzdem nicht erfolgreich. Als Laufwerk 1 eingebaut (mit Junper auf DS1) kann ich den Boot-Vorgang mit "B" starten, es wird aber nichts gelesen (es kommt nur nach jeweils einer Sekunde eine "." Meldung vom MOS). Als Laufwerk 2 eingebaut (mit DS2) erhalte ich die schon bekannten BDOS Fehlermeldungen.

    Demnach dürfte der Rechner wohl ein anderes Problem haben, vielleicht ist doch der Laufwerkscontroller nicht ganz funktionsfähig? Bei mir laufen übrigens die Laufwerksmotoren permanent, auch wenn kein Schreib-/Lesezugriff stattfindet. Ist das normal?
    Robert ( rfka01 ) ist ja bald wieder da, vielleicht kann ich von ihm einen Satz Karten (Memory, Laufwerkscontroller) bekommen und damit dann andere (hoffentlich vollständig positive) Ergebnisse erzielen...

  • Komisch alles - aber ist ein SCOP vorhanden?


    Evtl. ist die DC Spannungen mit viel Anteil an Welligkeit vorhanden?

    Oder wie ist die Spannungen an den Floppy-LWs unter Betrieb die +5V und die +12V ?


    Ich meine - wenn ein FloppyLaufwerk angesteuert wird, bleibt das LW selekt. Ich schau mal Morgen wie die LED und die Motoren nach einem Zugriff sich verhalten.



    Beim TA BASF LW wird beim Zugriff :

    a) SELEKT (Led ON)

    b) MOTOR ON mit HEAD load

    c) und evtl. READ/ WRITE .. erfolgen.


    Nach kurzer Ablaufzeit - bleibt Led OFF und UNLOAD vom Head, aber der Motor ist und bleibt ON. Erst wenn ein anderes LW angesteuert wird, bleibt das vorheriges LW für alles AUS.

  • Bisherige Erfahrungen und Testergebnisse mit der P2:

    Mit SKS Basic und auch mit den CP/M Boot-Disks startet die Maschine korrekt. Ich bin allerdings noch nicht sicher, ob wirklich der gesamte Speicher korrekt funktioniert. Am Wochenende habe ich versucht, andere CP/M Programme zu laden. Ich habe insbesondere MBasic (~24 KB) sowie TinyBasic probiert, beide funktionieren am Alphatronic PC (Z80 CPU, CP/M 2.2) problemlos, stürzen auf der P2 jedoch mit seltsamen Fehlerbildern ab (Reboot, teilweise friert das System ein und zeigt die CP/M Startmeldung). TinyBasic benötigt nur ca. 3 KB RAM, insofern sollte es sich auch auf einer 48 KB Maschine unter CP/M 2.2 starten lassen. Allerdings ist die getestete Version wohl für Z80 compiliert, und der 8085 ist meines Wissens nach ja quasi ein Vorgänger der Z80 CPU mit leichten Funktionsunterschieden (Befehlssatz, eventuell auch Register). Die Abstürze könnten also auch durch die "CPU Unterschiede" (und nicht durch ein Speicherproblem) verursacht werden.

    Hallo gpospi ,


    CP/M erwartet üblicherweise RAM ab Adresse 0000h und die sog. TPA, der Speicherbereich für ausführbare Programme, beginnt bei 0100h. Alle CP/M Programme, bei denen nicht ausdrücklich etwas anderes beschrieben ist, funktionieren nur in dieser Umgebung. Der alphatronic PC erfüllt diese Voraussetzungen. Die 48K P2 hat wie von helwie44 beschrieben ein speziell angepaßtes CP/M, da hier der RAM Bereich erst ab 4000h losgeht und die TPA erst bei 4300h startet. Daher funktioniert auf der P2 kein herkömmliches CP/M Programm, was absolute Adressen oder BIOS/BDOS Einsprünge verwendet.

    Erst mal werden auf Deiner P2 nur die von helwie44 zur Verfügung gestellten Programme laufen.

    Anbei ein für die P2 angepaßtes simples CP/M Tool aus der Public Domain namens SURVEY, was einen kleinen Systemüberblick über das vorhandene CP/M gibt und auch Daten zu bereits eingelogten Diskettenlaufwerken (müssen zumindest einmal angesprochen worden sein) gibt. Es wird auch ein simpler RAM Test durchgeführt, aber nur um herauszufinden, ob an der Speicherstelle ROM oder RAM vorhanden ist. Vielleicht hilft es ja, um eventuelle Probleme zu erkennen. (Extension "txt" natürlich entfernen). Aufgrund der Anpassungen für die P2 läuft es jetzt auf anderen Rechnern nicht mehr.


    Weiter viel Erfolg

    netmercer

  • Ja Danke, das hatte ich nicht bedacht. Bei allen anderen CP/M Computern in meiner Sammlung habe ich 64 KB RAM ab 0000h, diese haben ja kein MOS Betriebssystem "davor". Irgendwo sollte ich vom Tiny Basic den Source Code haben, vielleicht versuche ich damit mal auf der P2 mein Glück. Aber zuvor werde ich dem Diskettenlauferksproblem nachgehen. Zudem werde ich mit den MOS Routinen "F" und "C" den Speicher näher untersuchen.

  • Ja Danke, das hatte ich nicht bedacht. Bei allen anderen CP/M Computern in meiner Sammlung habe ich 64 KB RAM ab 0000h, diese haben ja kein MOS Betriebssystem "davor". Irgendwo sollte ich vom Tiny Basic den Source Code haben, vielleicht versuche ich damit mal auf der P2 mein Glück. Aber zuvor werde ich dem Diskettenlauferksproblem nachgehen. Zudem werde ich mit den MOS Routinen "F" und "C" den Speicher näher untersuchen.

    For the source code of Tiny Basic, you may check Github.

    When I tried to list all retro systems I have at home, the "The message is too long, must be under 500 characters" error appears! :lol: