UCSD p-System

  • Hallo.
    Hat jemand einen Rechner mit dem UCSD p-System in Betrieb, und vielleicht Software hierzu im p- code vorliegen? Eigentlich sollte es doch eine ganze Menge geben, das P System war ja auf Portabilität ausgelegt.
    Gruß
    Stephan

  • Viel zu finden ist auf http://www.threedee.com/jcm/psystem/ bzw. http://www.threedee.com/jcm/usus/ , einfach mal anschauen.


    Davon abgesehen habe ich auf einer meiner Seiten ein sehr seltenen ADA-Compiler ("L1 ADA") auch anzubieten (http://www.z80.eu/ADA.html).
    Und siehe auch meine UCSD Pascal Seite, die passt auch dazu ( http://www.z80.eu/UCSD.html ).


    Nachtrag: Udo Munk hat mit seinem z80pack auch UCSD Disketten und Software, siehe http://www.autometer.de/unix4fun/z80pack/#ucsd_quick

    "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited once, last by Peter z80.eu ().

  • Quote

    "Passt jetzt nicht ganz: ich habe ein USDC Pascal für den alphatronic P2, gibt's da Interesse dran?"


    Jaaaaa! Zumindest um es bei fritzeflink zwischenzuparken, bis ich selber einen P2 habe :)


    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • Ok, wie bekomme ich die kopiert? Oder kann ein Image erstellen? Ich habe einen P2L mit 2 Laufwerken und einen PC mit 5,25 Zoll Laufwerk, Images wäre da das einfachste, Kopien gingen aber auch (habe noch ein paar NOS Disketten).


    Gruß, Jochen

  • Hallo Jochen,


    lade Dir Teledisk http://www.z80.eu/transfercpm.html auf Deinen PC und ziehe die Images von den Disketten.


    Der P2L verwendet Doppelseitige Disketten (DS), Double Density (DD), mit 16 Sektoren pro Spur a 256 bytes, 40 Spuren.


    Am besten geht das Image-Erstellen mit einem 360K (DS-DD)-Laufwerk, z.B. an einem XT-Kompatiblen oder so einem Laufwerk im AT.


    Gruß, Robert


    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • @ Toshi : In meinem Blog habe ich "ganz frisch" auch zwei Bootdisketten für ein auf einem IBM PC lauffähigen UCSD IV.3 System gepostet. Falls Du mit dem "raw" Diskettenformat nicht klarkommst, kann ich das auch als TeleDisk Image noch liefern.

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  • Hier meine ersten Versuche mit Teledisk: 4 Disketten mit USCD Pascal für den alphatronic P2 (nicht PC!)
    Wäre nett, wenn ich eine Rückmeldung bekommen würde, ob das funktioniert hat oder ob ich noch was an den Einstellungen ändern muss. Ich habe eine 96 TPI Laufwerk verwendet, Teledisk hat die Disketten als 48 TPI erkannt und klaglos eingescannt.


    Gruß, Jochen

  • Ich hoffe, dass sich H. Wiertalla da noch genauer äußert (und auch die Diskettenimages ausprobiert 8-) ),


    vom P2 gab es verschiedene Modelle. Jochens P2L ist zwar dem P3 zumindest von der Speicherausstattung ähnlich (64K), aber das sagt ja nicht viel.
    Sicher ist jedenfalls, dass das Diskettenformat anders ist (P2L hat DS/DD mit 320K, P3 hat DS/QD mit rund 800K)


    Robert


    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • Für die, die mal den UCSD Pascal Compiler ausreizen wollen - habe auf meiner UCSD Seite jetzt auch den Quellcode eines Schachprogramms dort abgelegt.

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  • Aus den NewsGroups...



    I don't know which 8080 systems they used at UCSD in 1978 for implementing the p-System.
    The only 8080 system I'm certain the systems was implemented for was the Heathkit H8.
    However, almost 40 years later I implemented version I.5 just for fun on the Altair system.


    A short demonstration video:
    https://youtu.be/nl5CA7HedBQ


    Disk images including boot/BIOS source are available here:
    http://www.autometer.de/unix4fun/z80pack/ftp/altair/


    Enjoy,
    Udo

  • Hallo P2 USER und Interessierte,


    das .zip File habe ich mir mal runtergeladen und von .td0 auf .img gewandelt.
    Wenn ich zu Hause bin, danach teste ich die Files auf eine echte Alphatronic P2 (P2U, P2S ...) mal durch.


    Aber aus einen ersten Hexa-Dump ist folgendes zu erkennen.


    • A) jede Diskette hat einen sogen. Batch-Block. Dieser kann im Moment nur mit dem P2 MOS Befehl "B(cr)" gestartet werden! Weitere Hintergründe stelle ich später dar zum Verständnis
    • B) Mit dem Batch-Block wird ein Lader das TA Pascal in den Seicher zu bringen.
    • C) beide Blöcke sind im sogen. I7 Floppymode zu interpretierenden. Das erstes Byte ist als Längenschlüssel zu beachten. Ev. meine .pdf zum P2- Floppydisktreiber zu studieren.

    Ob hier nur der Speicher für eine P2 ( also 48kB) nur von 4000h bis FFFFh nutzt, habe ich noch nicht geprüft.
    Weitere Infos berichte ich noch.


    Grüße
    Helwie44

  • Wie angekündigt, stelle ich intensiv mal die Startsequenzen bei einer MOS-P2 dar.
    Klar, sicher bei anderen T Startdisketten sehen die Sequenzen also auch die ersten Sectoren unterschiedlich aus.


    Aus diesem Beispiel erkennt man viele Informationen über den Monitor (MOS) und über die Arbeitsweise.
    Bootblock:
    TA Pascal TA_105.img Teil-Dump HEXA P2 Alphatronic Diskette

    Code
    1. ....Track = 0, Sec = 1, Side= 0 unten)
    2. ....00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 0a 0b 0c 0d 0e 0f 0123456789abcdef
    3. ....----------------------------------------------- ----------------
    4. 00: 30 49 34 33 30 30 2C 34 33 46 34 0D 53 34 30 30 /0I4300,43F5.S400/
    5. 10: 30 20 30 30 20 34 30 20 30 30 20 46 44 20 46 46 /0 00 40 00 FD FF/
    6. 20: 20 30 32 0D 55 34 33 30 30 20 46 43 30 30 0D 00 / 02.U4300 FC00../
    7. 30: 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00


    Das ist der P2-MOS Bootblock.
    Mit dem Befehl "B(cr)" wird der Block in den MOS RAM (1800h ..1BFFh) abgelegt
    und aus der MOS-Befehlliste ausgeführt.


    Dazu ist das erstes Byte hier 30h der I7 Längenschlüssel, also kein Teil eines Befehls!
    Nur die folgenden Nettobytes ab 49h also "I" werden verarbeitet.
    Im Klartest steht hier an:


    Nach dem "B(cr)" ist der 1. Sectror angelesen mit den Batchbefehlen. Die Position für die folgende IO (Floppylesen
    ) wird der nachster Sector - hier 2 mit dem I4300 43F5 verwendet. Dieser CODE (Sectoranfang: beachte im I7 Mode)
    steht dann ab 4300h im Speicher. Mit USER U4300 FC00 wird dieser PASCAL Loader ausgeführt.


    Wer z.B ein DU.COM (Disk- Dump) im cp/m System hat - kann sehr einfach die Startsequenzen anschauen.
    Danach schauen wir uns den TA-Pascal Loader aus dem Sector 2, Track 0, Side 0 genau an.
    Die TA Pascal Disketten sind im .zip - Paket als einseitig mit DD 40 Track x 16 Sectoren x 256 Byte abgeegt gewesen.
    Grüße Hewie44

  • Leider nicht direkt startbar.


    Aber wenn ich an meine P2 komme - nächste Tage - könnte ich mir vorstellen die Floppydiskaufrufe von P2 (call 0814h, call 0800h ) auf den P3/P30 ( call 055h, call 058h) und das Fehler-Flag von JNC auf JZ mal um zu patchen - mal sehen.
    Sonst schaue ich sowie so in den CODE auf andere P2 zu P3 Sondereigen vorhanden sind.
    Auch der Batchblock muss anders aus sehen, weil eine P3 immer den 1. Sector auf den Speicher 4000h geladen werden.
    Aber ich meine alles kein Problem.
    Viele Grüße
    Helwie44

  • Von der Disk 105 als .img habe ich hier den TA Alphatronic P2 P-Loader mal isoliert und hier vorgestellt.
    Die .td0 Files habe ich ganz einfach mit dem HxC - GOTEK Foppy-Emulator hin und her umgeformt.
    Dann einfach ein .hfe FILE auf einen USB-STICK geschoben und schon gehts los in meiner P2U.
    Den DUMP habe ich mit vielen Kommentaren versehen - daher ist eigentlich ales was hier ablaufen soll
    leicht zu sehen und zu verstehen. Es gehts los:


    Wer ein UCSD P-Pascal Handbuch hat solte es zu Hand nehmen. Ich habe damit bisher nichts wirklich gemacht.
    Die Handhabung ist für mich zu andere Entwicklungswerkzeuge sehr ungewöhnt.
    Wer aber übt - wird schon damit erfolgreich sein.
    Ich meine, dass ich noch ein cp/m 8080 MT-PASCAL Compiler habe. Ich schau mal was der so leisten kann?
    Grüße
    Helwie44

  • Vielleicht kann ich da aushelfen. Ich habe die komplette Dokumentation, ca. 780 Seiten in drei Teilen: Installation Guide, User Guide, Internal Architecture. In letzteren habe ich folgendes gefunden (in den spitzen Klammern der Stack <vor>:<nach> der Anweisung):


    Code
    1. 0..31 <>:<word> SLDC Short Load Word Constant. Push the OP-Code with the high byte zero.
    2. 200 <byte-ptr,word>:<> STB Store Byte. Store byte TOS (Top of stack) into the location specified by byte pointer TOS-1.


    Gruß, Jochen

  • Für den schnellen Einstieg sofort im Zugriff:
    Zu dem UCSD P-System habe ich hier einige Handbücher als .pdf's mit guter Qualität gesichtet.

    Einstieg in die HANDHABUNG
    :
    http://pascal.hansotten.com/up…es_begUCSDpascal_1980.pdf


    Internal_Architecture:
    http://pascal.hansotten.com/up…Internal_Architecture.pdf


    p-System Program Development:
    p-System Program Development Softech p-System 1983
    http://pascal.hansotten.com/up…Program%20Development.pdf


    p-System_OS:
    p-System Operating System Softech p-System 1983
    http://pascal.hansotten.com/up…ucsd/docs/p-System_OS.pdf


    Dazu ein guter Überblick hier - fast für jeden der sich damit Schlau machen könnte.
    http://pascal.hansotten.com/category/ucsd-p-system/


    Das TA P-System mit dem BIOS ( für die Aphatronic P2 - auf 48 kB RAM, 8080 CODE) kommt noch als (DISASSEMBLING)
    später.
    Helwie44

  • Ich habe die pdf-Version mit meinem Handbuch verglichen, die pdf-Version ist umfangreicher und vermutlich etwas neuer als mein Handbuch, bei mir fehlen z. B. Hinweise zum 68000 (weil es den noch nicht gab?) und in der pdf-Version sind einige Abschnitte dazu gekommen. Mein Internal Architecture Handbuch hat ja auch nur 140 Seiten gegenüber 470 Seiten PDF. Vielen Dank an helwie44, dann kann ich mir die Mühe sparen, die gebundenen Handbücher zu scannen.


    Gruß, Jochen

  • Wie angekündigt, habe ich hier noch das TA Alphatronic P2 p-Pascal PBIOS Listing ( DISASSEMBLING).
    Der Anpssungsteil vom P-System zu einer TA P2 ist eigentlich klein. Ich meine, in den vorherigen Beiträge sind in den .PDF's viel Informationen - auch zum PBIOS - was man anpassen könnte und welche Funktionen mit der EINSPRUNGS-Leiste realisiert wird.
    Ich habe mich aber bisher noch nicht tief eingegraben.


    So habe ich den BIN-CODE ab 0FD00H - 0FFFFH als .txt zu sofortigen runterladen beigefügt.
    Nur hier einen kleinen Auszug - Listing ganz unten.


    Dazu eine erste Version als DISASSEMBLING dazu (unten). In meiner kleinen WEB-Sammlung sollte es zwei .pdfs für den klaren Durchblick sorgen.


    A) MOS P2 Displaytreiber und
    http://wiertalla.de/pdf/MOS Schnittstellen Level 2_Bildschirm- und Tastatur Treiber.pdf


    B) MOS P2 Floppytreiber ach ja, evtl. die


    C) MOS P2 Beschreibung selbst!


    Wer suchet - der findet. Die gewollten Links sind nicht vollständig( richtig) ? Sonst im WEB suchen, wird schon.
    Viele Grüße und viel Freude beim Testen....
    Helwie44

    Files

    Edited 2 times, last by helwie44: Links noch probiert. Aber nicht so wie ich es wollte. ().

  • Ein freundlicher Nutzer des f64 hat mir den Link zu UCSD Pascal für den CBM 8096 geschickt. Vielleicht hat jemand Lust es auszuprobieren, eine solche Maschine besitze ich leider nicht. Im 2. Archiv, "USUS.zip" sind ein paar dutzend Beispielprogramme, u.a. ein paar Spiele wie das Colossal Cave Adventure, eine Tabellenkalkulation, Terminalprogramme, auch "BANNER" für Pascal ist dort. Bei Gelegenheit muss ich die Sachen mal per RS232 auf die Sage schieben.

  • Wahrscheinlich wirst Du mit den Mac-Disketten am PC gar nichts anfangen können, sind ja keine HD Disketten (1.44MB). Höchstens mit einem Emulator.

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  • Höchstens mit einem Emulator.

    Kann eine Software /Emulator denn unter Windows 400/800 KB Formatierung irgendwie umsetzten?

    Die Mac Laufwerke bis zum 'Superdrive' haben doch durch unterschiedliche Drehzahl Geschwindigkeiten (gesteuert von Via) diese Formatierungsdichte

    erreicht bei den DD (oder abgeklebten HD)-Disketten.

    Habe zu Emulatoren auch schon einiges im Netz gelesen. Aber nichts zu dieser Drehzahl-Hürde.

    ███▓▒░░♫☺Faszination der Heimcomputer☺♫░░▒▓███

  • Ein Emulator muss nicht zwangsweise ein Laufwerk so emulieren, dass es dem realen Laufwerk entspricht. D.h. ein Windows-Emulator eines Macintoshs kann bspw. mit einem reinen Sector-by-Sector Image arbeiten, oder eventuell auch alternativ mit dem damaligen Disk-Image-Dateiformat von Apple.

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  • Ist zwar ein bißchen spät nach den letzten Einträgen, aber ich müsste noch einen USCD-Compiler für Commodore haben (bin halt neu hier, siehe mein Hilferuf unter CBM 720). Der Compiler war für CBM 8032 oder 8096 und ich muss ihn erst einmal suchen. Wenn Interesse besteht: Meldet euch!