Interessante Sachen bei Ebay - oder was man eben für interessant hält?

  • Das war wohl nix. Möchte mal wissen was dieser Mindestpreis wäre.

    suche: Teletype model 33 Fernschreiber, S100-Computer, alte Terminals wie VT100, KIM-1, Apple II (1977), Apple Carry Bag, Apple IIGS, Apple III Titan Card, Microsoft Z-80 Card, LogicAnalyzer mit 120 Kanälen und mehr


    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!:

  • Wer?

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  • Recht egal, wir haben uns wohl auch gut überboten ...

    nein, deine Gebote hatte ich nicht überboten.

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  • Ich würde so Euro 200 vermuten als Mindestpreis...

    Das reicht da niemals !

    Die andere Auktion im Angebot war der Rest vom Museum - da ging es um alte Schreibmaschinen und Telefone und da waren 3500EUR angesagt.

    https://www.ebay.de/itm/Techni…ionstechnik-/113598753467


    Aber den KC87 Kleincomputer würde ich euch abnehmen !

    Ist schon lustig. Die Dinger hat noch vor 10 Jahren wirklich niemand haben wollen.

    Gruselige Tastatur und nicht schnell und nicht wirklich farbig und wohl primär zu sich selbst kompatibel (wenn ich das jetzt nicht mit einem von den 85ern verwechsel).


    Übrigens: Noch kann man sich die Gebäude und ehemals Fertigungsstätten in live ansehen. Demnächst werden sicher auch die Hauptgebäude im Stadtzentrum DD abgerissen. Die Forschung ist schon "gegangen". Von diesem MKD Gebäude, die die für den KC87 zuständig sind, einem Rechner, der anscheinend aus einem Witz entstanden ist, kann ich noch nichtmal sagen, ob es das noch gibt. Dafür gibts hier einen Text, mal aus anderer Perspektive, zum KC87 und da zum Witschaftsteil dazu.

  • Ich werde dann mal einen Abstecher nach Dresden machen - ich hoffe ich schaffe es noch im April. Ich möchte die Anlagen einmal gesehen haben.


    Ich wollte den KC87 haben weil ich sehen wollte wie die Technik in der DDR genau aussah. Ich frage mich ob man ROBOTRON nicht doch hätte retten können.

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  • Also also wenn alle DDR Computer so aussehen wie mein lc80... Dann ist es wirklich ein Jammer dass man nach der Maueröffnung nicht alle anderen Elektro Fertigungsstätten weltweit platt gemacht hat um nur noch in Dresden zu produzieren. Jeder Widerstand, jede LED, jedes noch so kleine dumme Bauteil hat einen kleinen Sockel/ein Plastik Nupsi...an dem Teil ist nur sehr sehr wenig dem Zufall beim Löten überlassen


    Ja, RFT ist nicht zwangsläufig Robotron....::heilig::

  • Oh ho, ich bin wirklich beeindruckt.

    Ich habe gedacht in der DRR wurden nur Sachen kopiert die schon seit praktisch 4-5 Jahren außer Mode waren. Zudem gab es sowas eher für Schaufenster - privat bekam man sowas so gut wie gar nicht.

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  • Na ja, das ist ja vermutlich auch echte Handarbeit. Da hat jemand schön per Hand und unter genauen Vorgaben (Lotmenge, Temperatur usf) dran "gebastelt". Daß sowas nach einer gewissen Zeit dann ordentlich aussieht, sollte klar sein. Außerdem werden die sicher auch eine pingelige Produktkontrolle gemacht haben.


    Ich könnte mir aber vorstellen, daß z.B. so Sachen wie Widerstände etc. nicht von "Vollprofis" da draufgekommen sind, sondern von Praktikumsschülern. Kann man evtl. heut noch rausbekommen.


    Ist halt bißchen, wie wenn man heut' einen Fahrradrahmen in CZ bei FORT kauft. Da gibt es auch noch welche, die handgelötet werden und qualitativ einem Patria oder Norwid nicht nachstehen.


    Das Teil da wurde zudem ziemlich sicher nicht für den Privatgebrauch gebaut, sondern als Lehrmaterial. Da haben sie dann sicher nochmal extra nachkontrolliert.


    Und da es - eben nachgeschaut - von Leuten aus Erfurt entwickelt worden ist, sollte man vermuten, daß es auch da irgendwo hergestellt wurde, also nix Dresden; aber wer weiß. Mein Tip wäre ja Mühlhausen, v.a. weil da so ein halber Taschenrechner drauf ist, der von da kam.


    Ich werde dann mal einen Abstecher nach Dresden machen - ich hoffe ich schaffe es noch im April. Ich möchte die Anlagen einmal gesehen haben.


    Ich habe von Gebäuden (!) geschrieben. Anlagen gibts da keine mehr drin. Die hätte man sicher auch angucken können, aber das Zeitfenster ist wohl durch.

    Es ging da mir da mehr um Stadt und Architektur und daß man jetzt noch schön erkennen kann, wie solche Fabriken das Bild geprägt haben. Aktuell wird davon vieles abgerissen und durch ebensolche, aber neuere Gebäude ersetzt und vermutlich in 30 jahren wird von der ehemaligen Struktur nicht mehr soviel zu sehen sein, z.B. weil massiv nachverdichtet wird.


    Was aber sehr schick zu Thema paßt, ist die Ausstellung im Technischen Museum, welches sich zunehmend auch Mühe gibt, das Ganze nicht komplett "staubig" zu präsentieren. Haben auch ein paar lustige Altgeräte da.

  • Ich habe von Gebäuden (!) geschrieben. Anlagen gibts da keine mehr drin. Die hätte man sicher auch angucken können, aber das Zeitfenster ist wohl durch.

    Rückblickend äregere ich mich auch, dass ich nach der Wende nicht öfters Touren durch den Osten gemacht habe, was man da alles hätte gucken können! Besonders natürlich die letzten Reichsbahn-Dampfloks.


    Unmittelbar nach der Wende war ich nur einmal dort, bei der buckligen Verwandtschaft am Kyffhäuser. Am Robotron-Werk Mühlhausen nur vorbei gefahren, ohne zu ahnen was man dort hätte sehen können. Immerhin im Jugendclub vom Cousin stand ein Polyplay, den ich mit Aluminiumscheiben füllte.


    Ist halt bißchen, wie wenn man heut' einen Fahrradrahmen in CZ bei FORT kauft.

    Da scheinen wir ja noch ein Hobby zu teilen. MIFA in Sondershausen - oder wars Sangershausen? - verwechsel ich ständig - wäre damals auch nen Besuch wert gewesen. Aber für Fahrräder interessiere ich mich auch erst seit 2 Jahren wieder stärker.

  • Da scheinen wir ja noch ein Hobby zu teilen.

    :)


    ... wäre damals auch nen Besuch wert gewesen. Aber für Fahrräder interessiere ich mich auch erst seit 2 Jahren wieder stärker.

    Die haben da auch eine krasse Retro Szene, die irgendwie völlig unterm Radar läuft.

    Und teils ebenso abartige Auswüchse bei den Preisen - für technisch unzulängliches Zeug wie Mittelzugbremsen (delta). Bin da aber kein "Sammler" oder so, nur was man manchmal so nebenbei mitbekommt.

  • Ich war in den 90ern und 2000ern auch mehrmals im FSC Werk Sömmerda. Immer dann wenn die Produktion stand und scheinbar eines unserer Boards oder Grafikkarten schud war, dass die produzierten PCs irgendwelche Macken hatten.


    Bin da aber kein "Sammler" oder so,

    Ich habe ein MIFA 901 Klapprad vom 1969 in gutem, Originalzustand. Außerdem ein 1951er Stricker, ein 1938er Adler, ein 1949er Torpedo, ein Badenia/Panzer (nicht ganz sicher, aber hauptsache von etwa 1925. Bei den Rädern noch ich noch am restaurieren, inzwischen kann ich sogar neu einspeichen. Und ein modernes 29 Zoll Hardtail MTB fahre ich wenn ich mich richtig dreggisch machen will.

  • Also Fahrräder sollten wohl hier eher ein Randthema sein...

    Nachdem wir den Atari ST und Amiga behandelt haben würde mich eine heikle Frage interessieren die einen sehr dunklen Schatten warf auf die Schlaumeier (Treuhand) aus dem "Westen":

    War ROBOTRON (SÖMATRON) nicht doch zu retten ?

    Hat man nicht unglaublich viel falsch gemacht ? War das nicht die Fehlleistung von Krawattenträgern aus dem Westen?


    Diese Firma war mit einigen Produkten auch erfolgreich auf dem Westmarkt (Lieferant für Commodore als Beispiel) und hatte eine durchaus bekannte Marke in vielen Ostblock-Ländern.


    o.k. die Z80-Clone waren vielleicht nicht so beeindruckend, aber die Mitarbeiter müssen erstklassig gewesen sein. Sie gehörten bei Firmen wie MATERNA, DeutscheBank, etc. immer zu den besten Informatikern. Wahrscheinlich gab es da irgendwo Top-Unis im Osten die locker mit uns mithalten konnten in Sachen Grundausbildung. Präzision, Tiefenwissen, Anpassungsfähigkeit - Wow.


    Mit soliden Erträgen als Zulieferer, einer sehr bekannten Marke und soviel HUMAN-Kapital ersten Ranges - ging da nicht was?

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    Edited once, last by BeniBluemchen ().

  • Es werden dauernd Sachen falsch entschieden und niemand ist danach i.d.R bereit es zuzugeben oder besser noch zu korrigieren, einfach "weil es der Lauf der Dinge ist". Und es passiert gerade wieder: in 1-2 Jahren wird die letzte, große, state-of-the-art Design- und Fertigungsstätte für IT Made in Germany nicht mehr da sein, über 1500 Angestellte werden ihre Arbeit wahrscheinlich verlieren und eine Region wird wirtschaftlich einen hoffentlich nur temporären Rückschlag erleiden. - Und dort war ich auch (noch) nicht zu Besuch.

    Na, von welchem Standort schreibe ich?X/

  • Es werden dauernd Sachen falsch entschieden und niemand ist danach i.d.R bereit es zuzugeben oder besser noch zu korrigieren, einfach "weil es der Lauf der Dinge ist". Und es passiert gerade wieder: in 1-2 Jahren wird die letzte, große, state-of-the-art Design- und Fertigungsstätte für IT Made in Germany nicht mehr da sein, über 1500 Angestellte werden ihre Arbeit wahrscheinlich verlieren und eine Region wird wirtschaftlich einen hoffentlich nur temporären Rückschlag erleiden. - Und dort war ich auch (noch) nicht zu Besuch.

    Na, von welchem Standort schreibe ich?X/

    Augsburg... und genauer: Das Fujitsu-Werk (ehemals Fujistu-Siemens, ehemals Siemens-Nixdorf; dort habe ich in den 90ern mal ein OS/2 Warp 3 (OEM-Version) im Werksverkauf erstanden :)

  • Es werden dauernd Sachen falsch entschieden und niemand ist danach i.d.R bereit es zuzugeben oder besser noch zu korrigieren, einfach "weil es der Lauf der Dinge ist". Und es passiert gerade wieder: in 1-2 Jahren wird die letzte, große, state-of-the-art Design- und Fertigungsstätte für IT Made in Germany nicht mehr da sein, über 1500 Angestellte werden ihre Arbeit wahrscheinlich verlieren und eine Region wird wirtschaftlich einen hoffentlich nur temporären Rückschlag erleiden. - Und dort war ich auch (noch) nicht zu Besuch.

    Na, von welchem Standort schreibe ich?X/

    Nachdem Fujitsu-Siemens das Werk in Sömmerda schon vor einiger Zeit schloss war halt nur noch Augsburg übrig...

    Ich habe 2008 ein großes IT-Logistik-Projekt für die gemacht - was für eine chaotische Firma. Wir haben uns damals schon gedacht dass die Pleite gehen.

    suche: Teletype model 33 Fernschreiber, S100-Computer, alte Terminals wie VT100, KIM-1, Apple II (1977), Apple Carry Bag, Apple IIGS, Apple III Titan Card, Microsoft Z-80 Card, LogicAnalyzer mit 120 Kanälen und mehr


    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!:

  • Jaaa ROBOTRON :* gute alte Heimattechnik. Meiner Meinung nach au jeden Fall mehr als Erwähnenswert im Spiegel der Computerzeitgeschichte!


    Hatte früher auch eine ganze Reihe DDR-Computertechnik in der Sammlung; vom kleinen KC87 bis hin zu 2x PC1715, 1810, A5120 (2x), EAW P8000...

    mittlerweile schade, dass ich diese weg gegeben hab ... nuja, am neuen Standort würde sich ja ein Neuaufbau guter alter DDR-Technik neben meinen Apples/NeXTs fast schon wieder anbieten ::joint::::heilig::

  • Also Fahrräder sollten wohl hier eher ein Randthema sein...

    Nachdem wir den Atari ST und Amiga behandelt haben würde mich eine heikle Frage interessieren die einen sehr dunklen Schatten warf auf die Schlaumeier (Treuhand) aus dem "Westen":

    War ROBOTRON (SÖMATRON) nicht doch zu retten ?


    Hat man nicht unglaublich viel falsch gemacht ? War das nicht die Fehlleistung von Krawattenträgern aus dem Westen?


    Diese Firma war mit einigen Produkten auch erfolgreich auf dem Westmarkt (Lieferant für Commodore als Beispiel) und hatte eine durchaus bekannte Marke in vielen Ostblock-Ländern.


    Sollte man dann evtl. in einem extra Thread machen. Abschließend klären kann man das wohl sowieso nie, aber eine Meinung bilden ist evtl. möglich.


    Es gibt da einen sehr heftigen Dokufilm dazu Beutezug Ost Die Treuhand (bei YT nur in Teilen). Und gerade ist einer in Vorbereitung https://februarfilm.de/treuhand.html auf den man auch gespannt sein darf. Zudem läuft der Treuhandverkauf ja immer noch - akuell werden noch Flur und Waldstücke aus dem "deutschen Gemeineigentum" verscherbelt.


    Zumindest gab es da allermindestens ganz krasse Fehleinschätzungen und wahrscheinlich wurde auch dieses "Schuldverschreibungssystem" der Firmen untereinander und mit den anderen Staaten ala Ungarn, CSSR etc überhaupt nicht verstanden.


    Ist auf jeden Fall ein spannendes Thema - und hat eigentlich auch politisch eine ziemliche Brisanz, wohl immer noch.

    o.k. die Z80-Clone waren vielleicht nicht so beeindruckend, aber die Mitarbeiter müssen erstklassig gewesen sein. Sie gehörten bei Firmen wie MATERNA, DeutscheBank, etc. immer zu den besten Informatikern. Wahrscheinlich gab es da irgendwo Top-Unis im Osten die locker mit uns mithalten konnten in Sachen Grundausbildung. Präzision, Tiefenwissen, Anpassungsfähigkeit - Wow.


    Das solltest Du so mal in ein entsprechendes Forum posten. Da gibts sicher noch viele, die auf so ein Statement hoffen.


    Augsburg... und genauer: Das Fujitsu-Werk (ehemals Fujistu-Siemens, ehemals Siemens-Nixdorf


    Ist auch so eine traurige Geschichte, v.a. wenn man sieht wie bedeutend und weit vorn Siemens bzw. Nixdorf mal waren in dem Bereich. Zudem ist es ziemlich sicher strategisch ein Fehler sowas nicht "selbst" herzustellen, bei der Bedeutung die diese Art Technik mittlerweile hat.

    Bleiben für Europa noch die Rhaspberry Pi's in England - aber, da war doch noch was ... hatte irgendwas mit dem Namen May zu tun; und ARM gehört mittlerweile zu Softbank, das war das zweite Argument.

  • die Mitarbeiter müssen erstklassig gewesen sein

    Deswegen hat AMD in Dresden ein Werk genaut.

    War ROBOTRON (SÖMATRON) nicht doch zu retten ?

    Schwierige Frage. Dann wäre wohl Microsoft mit einer fetten Rechnung gekommen, für das relabelte MS-DOS. Und DRI wäre auch wieder aus der Versenkung aufgetaucht, wegen der Lizenzkosten für die ganzen CP/M-Clone, die Robotron mit ihren Geräten in Umlauf brachten. Und Zilog hätte den Laden wegen Z80-Clone U880 verklagt. Hatten die nicht auch den 8088/8086 geclont, für die DOS-Clones? Die Rettung wäre wohl teuer geworden!

    Augsburg... und genauer: Das Fujitsu-Werk

    Ist da nicht nebenan noch NCR? Ich glaube, die bauen dort Bankautomaten. Keine Sorge, die Ingenieure werden von den Autobauern aufgesogen, mit den ganzen Assistenten, Autopiloten und Auto-in-die-Cloud-Gedöns brauchen die massig Leute, kann man jaz.B. gerade heute lesen, VW und M$ haben da gigantisches vor.

  • Fujitsu-Siemens gibt es schon eine Weile nicht mehr, da Siemens aus dem PC-/Server-Geschäft ausgestiegen ist. Es ist nur FTS (Fujitsu Technology Solutions) übrig geblieben, also ein japanisches Unternehmen mit einer europ. Vertretung, sofern ich das zusammenbekomme. Die haben halt auch einstecken müssen. Der PC-Markt schrumpft, nicht zuletzt aufgrund der Zunahme bei Nutzung mobiler Endgeräte (Notebooks, Mobiltelefone, Tablets werden u.a. nicht in Dtl gefertigt) und de(n)m Cloud-Anbieter(n), die ggf andere Zulieferer haben für ihre Rechenzentren. FTS hat(te) viele Verträge mit Behörden und UN.


    Wenn der Netzausbau (Bandbreite) mal in die Pötte kommen und es einen übergreifenden Standard geben würde, könnte ich mir meinen Desktop gleich in die Cloud legen (e.g. Amazon Worspaces). Nur ein Internet-Client (Tastatur+Bildschirm+Maus), fertig, also ne SunRay, nur eben mit Cloud. Keine eigene HW. Klingt utopisch, ist es auch (noch).


    Robotron hatte kurz auch für SNI gefertigt, wohl u.a. das Modell PCD-3B(sx), Ursprung unklar (abgesehen von Wikipedia). Vor der Wendezeit (ca. 83) hatte mein Vater noch IBM-Großrechner zusammengebaut, die ihren Weg über Umwege in die DDR gefunden haben. Wege gab es einige. Aber für Privatpersonen waren die eh nicht vorgesehen. Das war sozialistischer Eigentum 8o - Na die Zeit habe ich - zum Glück - nur am Rande mitbekommen.

  • Nur ein Internet-Client (Tastatur+Bildschirm+Maus), fertig, also ne SunRay, nur eben mit Cloud. Keine eigene HW. Klingt utopisch, ist es auch (noch).

    Das ist so ungefähr genau das, was der Larry Elison von oracle seit ca. 1996 als Zukunftsvorstellung hat.

    Ebenso Scott McNealey (CEO von SUN) mit dem sogenannten NetPC - in deutschland auch genannt webbasierter Computer.

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    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!:

  • Fujitsu-Siemens gibt es schon eine Weile nicht mehr, da Siemens aus dem PC-/Server-Geschäft ausgestiegen ist. Es ist nur FTS (Fujitsu Technology Solutions) übrig geblieben, also ein japanisches Unternehmen mit einer europ. Vertretung, sofern ich das zusammenbekomme. Die haben halt auch einstecken müssen. Der PC-Markt schrumpft, nicht zuletzt aufgrund der Zunahme bei Nutzung mobiler Endgeräte (Notebooks, Mobiltelefone, Tablets werden u.a. nicht in Dtl gefertigt) und de(n)m Cloud-Anbieter(n), die ggf andere Zulieferer haben für ihre Rechenzentren. FTS hat(te) viele Verträge mit Behörden und UN.


    Wenn der Netzausbau (Bandbreite) mal in die Pötte kommen und es einen übergreifenden Standard geben würde, könnte ich mir meinen Desktop gleich in die Cloud legen (e.g. Amazon Worspaces). Nur ein Internet-Client (Tastatur+Bildschirm+Maus), fertig, also ne SunRay, nur eben mit Cloud. Keine eigene HW. Klingt utopisch, ist es auch (noch).


    Robotron hatte kurz auch für SNI gefertigt, wohl u.a. das Modell PCD-3B(sx), Ursprung unklar (abgesehen von Wikipedia). Vor der Wendezeit (ca. 83) hatte mein Vater noch IBM-Großrechner zusammengebaut, die ihren Weg über Umwege in die DDR gefunden haben. Wege gab es einige. Aber für Privatpersonen waren die eh nicht vorgesehen. Das war sozialistischer Eigentum 8o - Na die Zeit habe ich - zum Glück - nur am Rande mitbekommen.

    Einfach einen x-beliebigen Tera2 PCoIP Client nehmen und damit Amazon Workspace nutzen. Funktioniert schon heute... wenn du abstriche in der Performance machst. Da die Workspaces nicht für GPU lastigen Kram ausgelegt sind sondern nur für Office. Ich hätte es schon längst gemacht aber so lange es noch billiger ist die Infrastruktur zuhause zu betreiben wie in der Cloud bin ich noch nicht mit dabei.

  • Googles ChromeOS geht auch in die Richtung, und wenn Windows Lite kommt, wandert auch ein Teil der Programmausführung und in die Daten in die Cloud. In abgeschwächter Form auch schon bei Office 365. Das ist der allgemeine Trend. Man muss das aber nicht gut finden. Nicht nur aus technischen Gründen, siehe partielle Cloud-Ausfälle bei Microsft anfang dieses Monats wegen DNS-Fehlern, sondern auch wegen Privatsphäre, Datenmissbrauch durch die Cloudanbieter, Patriot-Act, usw.

  • Googles ChromeOS geht auch in die Richtung, und wenn Windows Lite kommt, wandert auch ein Teil der Programmausführung und in die Daten in die Cloud. In abgeschwächter Form auch schon bei Office 365. Das ist der allgemeine Trend. Man muss das aber nicht gut finden. Nicht nur aus technischen Gründen, siehe partielle Cloud-Ausfälle bei Microsft anfang dieses Monats wegen DNS-Fehlern, sondern auch wegen Privatsphäre, Datenmissbrauch durch die Cloudanbieter, Patriot-Act, usw.

    Na sehe das doch mal positiver, du musst dir wegen Artikel 13 keine sorgen mehr machen und die Cloud löscht dann alle Dateien für dich wo das Urheberrecht unklar ist und nicht jeder Urheber der Welt zustimmt das es sich um dein persönliches Eigentum handelt


    Und da das nicht nur Flacherdlerler /Reichsbürgerli und Echsenmenschen Phobie geschwätz ist:

    https://youtu.be/3xCfwbJYWuM