Interessante Sachen bei Ebay - oder was man eben für interessant hält?

  • Das ist ganz sicher ein BA80. Leider hat er die Tastaturen schon separat für gutes Geld verkauft :(

    Ich habe einen Adapter entworfen, um normale PS/2 Tastaturen anzuschließen, falls Jemand einen BA80 ohne Tastatur hat oder kauft ;) Funktioniert prima. Sobald die Doku vollständig ist, wird auch alles veröffentlicht.

    • Official Post

    VR Konvolut :


    1 x VFX-1 Cyberhelm mit Cyberpuck und allen Interfaces (1994) von Forte in grossem Koffer.

    1 x Virtual IO I-Glasses (1995) PC Version mit Interface in Alukoffer

    1 x Virtual IO I-Glasses (1995) Video Version mit Interface in Alu Koffer



    https://www.ebay.de/itm/255510…ewItem=&item=255510595145


    War schon mal für 350 € drin, wurde nicht verkauft, jetzt für 250 € - aber nur noch 24 Stunden ...


    MfG


    Cartouce

  • Schon interessant, wie die Verkäufer in Sachen Macintosh die Preise verfehlen.


    Einige Beispiele und eigene Erfahrungswerte:


    Der Macintosh SE wird aktuell zu überteuerten Preisen von ahnungslosen Erben für über 200€ angeboten.


    Color Classics gehen derzeit zwischen 250€ und 400€ weg. Verglichen mit dem SE ist das noch okay (kann mehr und ist seltener).


    Die Classics (I und II) sind aktuell teilweise teurer als ein SE/30. Wobei auffällig ist, dass Classics II häufig über 180€ angeboten werden.


    Der SE/30 wurde vor einigen Monaten noch zwischen 100 bis 180€ gehandelt. Aktuell taucht er nicht so häufig auf. Mir kommt es aber so vor, dass viele den Wert und die Leistung nicht richtig einschätzen können. Hier kann man sicherlich noch ein Schnäppchen machen, wegen fehlenden Orientierungspreisen.


    Der Macintosh Plus ist derzeit kaum unter 200€ zu erwerben. Weshalb das so ist, kann ich mir nicht erklären. Ich meine, viel kann man damit nun nicht machen und selten ist er auch nicht.


    Der 512k und der 128k werden weit über 300€ angeboten. Ich hatte vor kurzem Glück. Für 80€ ein 512k aus Bochum ergattert. Mir fehlt leider Tastatur und Maus.


    Generell ein Tipp: Habt Geduld. Ich habe ein SE für 30€ im November 21 abschießen können. Einen Classic für 90 mit Tasche. Einen Classic II mit StylusWriter für 50€. Color Classic für 150€ und ein SE/30 für 100€. Ich sammel erst ab 2021. Mir fehlt noch ein Color Classic II, 128K und ein Plus. Da muss ich noch schauen.


    Es gibt noch günstige Angebote. Man muss nur schnell sein.


    Viel Erfolg euch noch...

    • Official Post

    waaaaah... ist bei mir geemerkt.. aber leider kein Versand :( meh... na ich überlege mal noch und schreibe den VK mal an.

  • Ja, die Preise sind wirklich manchmal kaum zu begreifen.


    Vor zwei Wochen hatte ich Glück und einen Macintosh 128 (nicht der 128K)

    für 90 CHF bekommen. Der läuft nicht und hat ein defektes RAM, das ich

    jetzt bestellt habe.


    Gerade eben habe ich für 70 Franken einen Macintosh SE Dual Floppy ersteigert.

    Auch das ist ein Schnäppchen, denn der Dual Floppy ist ziemlich selten.


    LG Rappi

  • Interessant, wie hier jemand meint, den "echten" Marktwert eines Rechners zu kennen – und dafür Verkäufer für ihre Preisvorstellung verurteilen zu können. Es gibt keine bessere Möglichkeit der Wertevaluierung, als einen Rechner bei eBay zu verkaufen. Daher sind Marktplätze wie eBay m.E. keine Plätze für Mondpreise, sondern Lieferanten echter Marktwerte. Natürlich gibt es auch Menschen, denen es beim Verkauf ihrer Rechner nicht um die Erzielung eines Maximalpreises geht. Aber das sind dann nicht die Normwerte, sondern eher die Schnäppchen, die wir alle suchen.


    Wenn bei eBay regelmäßig höhere Preise für Apple-Rechner erzielt werden, dann scheint es da einen Markt zu geben. Wenn die Artikel dann noch für 1 Euro eingestellt und für hohe Preise verkauft werden, umso mehr. Dann ist es nicht die Schuld der Verkäufer, dass der Preis ausserhalb der Preisvorstellungen (des Budgets) von Sammlern liegt, sondern der Markt.

  • und einen Macintosh 128 (nicht der 128K)

    Was ist denn da der Unterschied?

    Das Logic Board ist anders und auch verschieden angeschrieben. Beim ursprünglichen

    Macintosh steht nur Macintosh bei späteren steht Macintosh 128 & 512


    Und hinten ist der erste, nämlich der ursprüngliche Macintosh mit Macintosh

    angeschrieben. spätere Versionen die bereits parallel zum Macintosh 512K

    verkauft wurden sind mit Macintosh 128K angeschrieben.


  • Interessant, wie hier jemand meint, den "echten" Marktwert eines Rechners zu kennen – und dafür Verkäufer für ihre Preisvorstellung verurteilen zu können.


    Das Statement war doch SEHR ordentlich. Das sit doch genau das, was die Leute immer anfragen, die hier aufschlagen, und einen Rechner nur verkaufen wollen, so tun als würde es sie interessieren, aber eigentlich nur eine halbwegs vernünftige Preisabschätzung haben wollen.

    Daß man diese Werte noch bißchen anpassen kann, mag ja sein - nahc oben wie nach unten. Aber es ist immerhin überhaupt mal ein Anhaltspunkt.


    ... Es gibt keine bessere Möglichkeit der Wertevaluierung, als einen Rechner bei eBay zu verkaufen. Daher sind Marktplätze wie eBay m.E. keine Plätze für Mondpreise, sondern Lieferanten echter Marktwerte.


    Das ist gelinde gesagt vermutlich einfach Unfug. Das klappt bei Rechnern, die häufig sind und entsprechen häufig angeboten werden vielleicht noch, da läßt sich dann eine Statistik machen und man kann sich eine Kurve draus basteln.


    Gerade bei ebay kannst Du an einem Tag die Kosten A haben und am anderen Tag B - und beide können fast beliebig weit auseinander liegen. Richtig spaßig wird das Spiel bei manipulierten Auktionen (und das scheint auch ein Volkssport zu werden) und natürlich bei Sachen die selten sind und wo sich 2 Leute gegenseitig hochjubeln. Sowas hat aber mit "realer" Preisgestaltung absolut nichts zu tun. Ich vermute, daß es da sogar viele gibt, die sich hinterher noch ärgern, warum sie das überhaupt gemacht haben.


    Natürlich gibt es auch Menschen, denen es beim Verkauf ihrer Rechner nicht um die Erzielung eines Maximalpreises geht. Aber das sind dann nicht die Normwerte, sondern eher die Schnäppchen, die wir alle suchen.


    Man sollte nicht immer von sich auf andere schließen ... Die Diskussion mit der unzulässigen Verallgemeinerung hatten wir gerade eben erst in einem anderen Zusammenhang.



    Wenn bei eBay regelmäßig höhere Preise für Apple-Rechner erzielt werden, dann scheint es da einen Markt zu geben. Wenn die Artikel dann noch für 1 Euro eingestellt und für hohe Preise verkauft werden, umso mehr. Dann ist es nicht die Schuld der Verkäufer, dass der Preis ausserhalb der Preisvorstellungen (des Budgets) von Sammlern liegt, sondern der Markt.


    Ich glaube Du solltest mal Deinen Glauben an die Macht des Marktes ein wenig gerade rücken. Ich weiß gar nicht, wo das überhaupt herkommt, daß so viele Leute an so einen Begriff glauben, der in keiner Weise real ist. Und schon gar in dem Zusammenhang mit ebay. Das ist ziemlich sicher nicht "der Markt", allerhöchstens ein kleiner Ausschnitt aus dem Geschehen, zudem verzerrt und manpuliert.

  • ... Es gibt keine bessere Möglichkeit der Wertevaluierung, als einen Rechner bei eBay zu verkaufen. Daher sind Marktplätze wie eBay m.E. keine Plätze für Mondpreise, sondern Lieferanten echter Marktwerte.


    Das ist gelinde gesagt vermutlich einfach Unfug. Das klappt bei Rechnern, die häufig sind und entsprechen häufig angeboten werden vielleicht noch, da läßt sich dann eine Statistik machen und man kann sich eine Kurve draus basteln.

    Da bist du, glaube ich, auf dem Holzweg (abgesehen davon, dass ich einen Diskussionsbeitrag als "Unfug" zu bezeichnen nicht grade höflich finde),


    Die paar blauen Mauritius, die es noch gibt, wurden alle bestimmt nicht sehr häufig versteigert (alle 10 Jahre mal, aber immer versteigert) - Trotzdem haben sie einen anerkannten Marktwert. Bei Rechnern wird es nicht anders sein, und ob das, was du als manipulierte Auktion verstehst, nicht auch in ähnlicher Weise bei Sotheby's stattfindet, wage ich nicht zu bezweifeln. Der Marktpreis ist, was irgendjemand zum Zeitpunkt der Auktion bereit ist, zu bezahlen.

  • Ich denke, das auf eBay manchmal die Preise verzerrt werden, weil beim Bieten manchmal der gesunde Menschenverstand aussetzt, und das "Jäger & Sammler"-Gen die Kontrolle übernimmt. Nach gewonnener Auktion fragt man sich denn manchmal: "Was zum Teufel hat mich da geritten, das Teil für den Preis zu ersteigern???". Deswegen mache ich mir im Vorfeld Gedanken, was ich bereit für das Teil zu bezahlen. Das geht ins Maximal-Gebot und dann ignoriere ich jede weitere eMail von eBay bis zu der Meldung "Sie haben die Auktion gewonnen...". Das klappt ganz gut, meistens jedenfalls... ;)

  • Dann mache ich mal keine Preisangaben sondern nur eine Rangfolge

    der gesuchtesten und damit auch teuersten Apple / Macintosh.


    Dass es auch hier verschiedenste Meinungen gibt, ist auch den

    persönlichen Vorlieben geschuldet. Also hier meine Rangliste:


    Apple Lisa 2

    20th Anniversary Macintosh TAM

    Apple III

    Apple II

    Apple IIc

    Macintosh 128

    Macintosh 512

    Macintosh Colour Classic

    Apple IIe

    Macintosh SE/30

    Macintosh Plus

    Macintosh Classic II

    Macintosh Classic

    Macintosh SE


    Natürlich könnt ihr eure Meinung oder auch Ergänzungen schreiben.

    Auch ich kann mich ja mal irren.


    Danke und LG Rappi

  • Ich denke, das auf eBay manchmal die Preise verzerrt werden, weil beim Bieten manchmal der gesunde Menschenverstand aussetzt, und das "Jäger & Sammler"-Gen die Kontrolle übernimmt. Nach gewonnener Auktion fragt man sich denn manchmal: "Was zum Teufel hat mich da geritten, das Teil für den Preis zu ersteigern???". ;)

    Ist das nicht bei jeder Auktion (bei Sotheby's wie bei der Kofferauktion auf dem Flughafen) so? Deswegen gibt's die ja ;)

  • Ist das nicht bei jeder Auktion (bei Sotheby's wie bei der Kofferauktion auf dem Flughafen) so? Deswegen gibt's die ja ;)

    Ich würde die Frage gern mit einen eindeutigen "Ja" beantworten. Das ist auch ein Grund warum ich z.B. eBay-Preise als nicht wirklich Markt-Üblich betrachte - von wegen "Angebot & Nachfrage".... :neinnein:

    Das kannst du gerne tun. Nur: Für den, für den eBay der einzige Markt ist, über den er an das, was er haben will, (möglicherweise vermeintlich) kommen kann, sind das eben die Marktpreise.Und deswegen werden sie auch bezahlt (und vom Verkäufer erhofft). Natürlich gibt es andere/günstigere/möglicherweise unbequemere Wege, um an die begehrte Ware zu kommen. EBay ist keiner davon (Und es ging ja darum, was für Preise eben dort aufgerufen werden). Man kann auch Benzin in der Apotheke kaufen, falls man es nicht besser weiß - Und der Apotheker wird dir sagen, dass das eben seine Marktpreise sind.


  • Ich denke, das auf eBay manchmal die Preise verzerrt werden, weil beim Bieten manchmal der gesunde Menschenverstand aussetzt, und das "Jäger & Sammler"-Gen die Kontrolle übernimmt. Nach gewonnener Auktion fragt man sich denn manchmal: "Was zum Teufel hat mich da geritten, das Teil für den Preis zu ersteigern???". Deswegen mache ich mir im Vorfeld Gedanken, was ich bereit für das Teil zu bezahlen. Das geht ins Maximal-Gebot und dann ignoriere ich jede weitere eMail von eBay bis zu der Meldung "Sie haben die Auktion gewonnen...". Das klappt ganz gut, meistens jedenfalls... ;)

    Vorzeitig sein Maximalgebot bei ebay zu setzen treibt aber den Preis sehr schnell hoch. Denn jedesmal, wenn jemand bietet, wird er sofort vom eigenen Gebot wieder überboten. Das sorgt dafür, dass Auktionen schon Tage vor Ablauf auf sehr hohem Niveau sind.


    Ich nutze einen Sniper, der mein Maximalgebot erst 3 Sekunden vor Auktionsende raushaut. Unabhängig davon, was vorher schon geboten wurde. Entweder es hat dann gereicht oder eben nicht. Aber keiner bemerkt mein Gebot vorher und treibe die Auktion nicht vorzeitig nach oben.


    Außerdem hat niemand die Chance, doch noch mal nachzulegen, wenn ich ihn überboten habe. ;)


    Für den Service zahle ich 50 Cent für jede gewonnene Auktion an den Sniper-Anbieter.

  • Ist das nicht bei jeder Auktion (bei Sotheby's wie bei der Kofferauktion auf dem Flughafen) so? Deswegen gibt's die ja ;)

    Ich würde die Frage gern mit einen eindeutigen "Ja" beantworten. Das ist auch ein Grund warum ich z.B. eBay-Preise als nicht wirklich Markt-Üblich betrachte - von wegen "Angebot & Nachfrage".... :neinnein:

    Das kannst du gerne tun. Nur: Für den, für den eBay der einzige Markt ist, über den er an das, was er haben will, (möglicherweise vermeintlich) kommen kann, sind das eben die Marktpreise.Und deswegen werden sie auch bezahlt (und vom Verkäufer erhofft). Natürlich gibt es andere/günstigere/möglicherweise unbequemere Wege, um an die begehrte Ware zu kommen. EBay ist keiner davon (Und es ging ja darum, was für Preise eben dort aufgerufen werden). Man kann auch Benzin in der Apotheke kaufen, falls man es nicht besser weiß - Und der Apotheker wird dir sagen, dass das eben seine Marktpreise sind.


    Wer eine Marktpreisanalyse für einen Macintosh SE machen will, der muss nur diesen Link anklicken und sich das Inseratsdatum der einzelnen Angebote genau anschauen: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-macintosh-se/k0


    1. Die Preisangebote sind deutlich überhöht. Dies korreliert mit einem älteren Inseratsdatum.

    2. Wären das Marktpreise, müsste doch die Nachfrage da sein, die solche Preise rechtfertigen. Kurz: Angebote älteren Datums dürften daher kaum vorhanden sein, da ein Verkäufer seine Ware schnell verkauft haben dürfte.

    3. Dies trifft natürlich nicht zu, daher ist die Argumentation à la "Marktpreise" einfach absurd. Wir haben es hier mit Verkäufern zu tun, die das Maximale aus ihren Kellerfunden rausholen wollen. Das möchte ich nicht mal moralisch bewerten. Es zeigt sich aber, dass hier, wie so oft, eine Preisentwicklung zu beobachten ist, die sich von der realen Nachfrage entkoppelt hat. So entstehen die klassichen Ladenhüter-Angebote, die verstauben und am Ende doch für einen guten Preis über den Ladentisch gehen.

    4. Meine Empfehlung: Offensiv anschreiben und Preise runterhandeln. Wenn die Damen und Herren verbissen sind, freut es den nächsten, der sicherlich dank eurer Vorarbeit doch den Preis raushandelt, den der Verkäufer bei euch abgelehnt hat.


    Mir ist das auch schon mal passiert, nur dass der Verkäufer sich dann doch bei mir gemeldet hat und nach der Akutalität meines Angebots gefragt hat.

  • Vorzeitig sein Maximalgebot bei ebay zu setzen treibt aber den Preis sehr schnell hoch. Denn jedesmal, wenn jemand bietet, wird er sofort vom eigenen Gebot wieder überboten. Das sorgt dafür, dass Auktionen schon Tage vor Ablauf auf sehr hohem Niveau sind.


    Ich nutze einen Sniper, der mein Maximalgebot erst 3 Sekunden vor Auktionsende raushaut. Unabhängig davon, was vorher schon geboten wurde. Entweder es hat dann gereicht oder eben nicht. Aber keiner bemerkt mein Gebot vorher und treibe die Auktion nicht vorzeitig nach oben.


    Außerdem hat niemand die Chance, doch noch mal nachzulegen, wenn ich ihn überboten habe. ;)


    Für den Service zahle ich 50 Cent für jede gewonnene Auktion an den Sniper-Anbieter.

    Jetzt wird mir klar, warum ich die letzten Auktionen verloren habe, bei denen ich mich gewundert habe habe, warum der Preis bis wenige Sec. vor Ende auf 1€ geblieben ist... Solche "Hecken-Schützen"-Bieter machen einem ein Schnäppchen schwer erreichbar. Das ist mir letztens bei SINIX-Disketten & SINIX-Band passiert - Hätte der Sammler-Kollege mich nicht "gesnipet", hätte er die Images von Disketten und Band von mir für umme bekommen, ich hätte für die für alles 2€ Bezahlt. So hat der Kollege für die Sachen ca. 25€ bezahlt... sein Problem. Deswegen werde ich mein Verfahren nicht ändern... ;) ... Wenn jemand auf die Weise "Mondpreise" Produziert (je Angebot hatte er ca. 100€ in den Ring geworfen - jenseits von gut und böse)... fand ich jetzt nicht wirklich Fair.


    PS: bzw. Ich fing schon an, mich über das Schnäppchen zu freuen...

  • Ich rede nicht von EBay KA (Das ist so oder so ein Irrenhaus) - Dort gibt's (zumindestens meines Wissens) keine Auktionen, und darum geht's in meiner Antwort hoffentlich eindeutig. Natürlich erwartet ein Anbieter auf KA, dass er runtergehandelt wird und setzt deswegen Preise hoch (in letzter Zeit, wie du richtig bemerkst - utopisch) an.

  • Jetzt wird mir klar, warum ich die letzten Auktionen verloren habe, bei denen ich mich gewundert habe habe, warum der Preis bis wenige Sec. vor Ende auf 1€ geblieben ist... Solche "Hecken-Schützen"-Bieter machen einem ein Schnäppchen schwer erreichbar. Das ist mir letztens bei SINIX-Disketten & SINIX-Band passiert - Hätte der Sammler-Kollege mich nicht "gesnipet", hätte er die Images von Disketten und Band von mir für umme bekommen, ich hätte für die für alles 2€ Bezahlt. So hat der Kollege für die Sachen ca. 25€ bezahlt... sein Problem. Deswegen werde ich mein Verfahren nicht ändern... ;) ... Wenn jemand auf die Weise "Mondpreise" Produziert (je Angebot hatte er ca. 100€ in den Ring geworfen - jenseits von gut und böse)... fand ich jetzt nicht wirklich Fair.


    PS: bzw. Ich fing schon an, mich über das Schnäppchen zu freuen...

    Naja, bei deinem Kollegen kritisiert du ja im Grund, dass er überhaupt geboten hat. Auch ohne Sniper hätte er die 25 Euro geboten, dann eben nur früher.

    Aber das ist eben so. Die letzten 5 Sekunden gehören den Snipern. Wenn man sich die Gebotshistorie von Auktionen anschaut, sieht man das immer wieder.

    Auch mit Sniper kann es mir passieren, dass da vorher schon ein höherer Betrag gesetzt wer. Dann läuft auch der Sniper ins Leere. Oder dass ein anderer Sniper eben einfach höher bietet.


    Aber ohne Sniper kann eben folgendes passieren: Zwei Leute wollen ein Teil ersteigern. Dem einen ist es 40 Euro Wert und dem zweiten 50 Euro. Beide bieten nach deiner Strategie und geben ihr Maximalgebot gleich zu Anfang der Auktion ein. Dann springt der Preis sofort auf 40 Euro. Jetzt hat der Überbotene (und vielleicht auch andere) mehrere Tage Zeit sich zu überlegen, ob ihm das Teil nicht vielleicht doch mehr wert ist. Und wer weiß, ob er nicht schwach wird und noch mal nachsetzt. Denn wenn andere soviel bietet, dann ist ein höherer Preis ja vielleicht gerechtfertigt.

  • Naja, bei deinem Kollegen kritisiert du ja im Grund, dass er überhaupt geboten hat. Auch ohne Sniper hätte er die 25 Euro geboten, dann eben nur früher.

    Aber das ist eben so. Die letzten 5 Sekunden gehören den Snipern. Wenn man sich die Gebotshistorie von Auktionen anschaut, sieht man das immer wieder.

    Auch mit Sniper kann es mir passieren, dass da vorher schon ein höherer Betrag gesetzt wer. Dann läuft auch der Sniper ins Leere. Oder dass ein anderer Sniper eben einfach höher bietet.

    Ich hatte kund getan, das ich darauf biete. Wenn mir ein Sammler-Kollege sagt, er bietet auf etwas, das mich auch interessiert, halte ich die Füße still. Das verhalten des Kollegen veranlasst mich dazu dieses Info-Verhalten zu überdenken... mal sehen zu was für ein Ergebnis komme. ;)

  • Ich rede nicht von EBay KA (Das ist so oder so ein Irrenhaus) - Dort gibt's (zumindestens meines Wissens) keine Auktionen, und darum geht's in meiner Antwort hoffentlich eindeutig. Natürlich erwartet ein Anbieter auf KA, dass er runtergehandelt wird und setzt deswegen Preise hoch (in letzter Zeit, wie du richtig bemerkst - utopisch) an.

    Warum sollte das so sein? Ich stelle dort meinen Preis ein und warte, bis sich jemand findet, der ihn bezahlt. Und das erlebe ich auch bei anderen Verkäufern. Aus welchem Grund sollte man sich runterhandeln lassen, wenn ich nicht aus irgendwelchen Gründen dringend verkaufen muss?

    Wenn das Teil nach ein paar Wochen nicht weg ist, dann war der Preis zu hoch und dann reduziere ich den von mir aus.


    Auch wenn jemand selber abholen will, dann genau zu dem Preis zu dem ich angeboten habe. Nachverhandeln vor Ort gibt es nicht.


    Wenn jemand bei KA keinen Preis angibt und schreibt "bietet mal an", dann muss man da ja nicht mitmachen. Ich ignoriere solche verkappten Auktionen auf KA. Wenn ich bieten will, dann mache ich das auf ebay.

  • Naja, bei deinem Kollegen kritisiert du ja im Grund, dass er überhaupt geboten hat. Auch ohne Sniper hätte er die 25 Euro geboten, dann eben nur früher.

    Aber das ist eben so. Die letzten 5 Sekunden gehören den Snipern. Wenn man sich die Gebotshistorie von Auktionen anschaut, sieht man das immer wieder.

    Auch mit Sniper kann es mir passieren, dass da vorher schon ein höherer Betrag gesetzt wer. Dann läuft auch der Sniper ins Leere. Oder dass ein anderer Sniper eben einfach höher bietet.

    Ich hatte kund getan, das ich darauf biete. Wenn mir ein Sammler-Kollege sagt, er bietet auf etwas, das mich auch interessiert, halte ich die Füße still. Das verhalten des Kollegen veranlasst mich dazu dieses Info-Verhalten zu überdenken... mal sehen zu was für ein Ergebnis komme. ;)

    Ok, das hat aber nichts mit Snipern zu tun.