[S] SATA-Controller PCI oder PCIe ohne eigenes BIOS

  • Hallo, hat jemand einen Tipp für mich?


    Ich suche einen SATA-Controller PCI oder PCIe ohne eigenes BIOS. Das mit ohne BIOS ist ganz wichtig, denn das Mainboard-BIOS darf die angeschlossenen Platten nicht sehen, sie dürfen nicht eingebunden werden, weder einzeln noch als RAID. Also ohne BIOS. Erst Windows soll die Platten entdecken.


    Der Hintergrund ist, dass ich hier einen PC habe, der den BIOS-Post nicht durch macht, wenn er an eiem vorhandenen PCO/PCIe- SATA-Controller Platten sieht. Wenn da keine Platten angeschlossen sind, bootet er durch, von der ersten am Mainboard angeschlossenen SATA-Platten. Und wenn ich während des Windows-Starts die Platten an den zusätzlichen Comtroller anstöpsle, finden Windows die auch und kann damit arbeiten. Ich will mir halt diese Prozedur (Platten ab und wieder dran) sparen (und auch das PC-Gehäuse schließen). Ich habe das Problem jetzt mit drei verschiedenen Controllern nachvollziehen können. Das Mainboard (ein FSC Esprimo, 10 Jahre alt) hat auch schon das neueste BIOS, auch diverse BIOS-Settings habe ich schon getestet, hilft alles nicht.


    Das einzige was wohl hilft, ist ein SATA-Controller ganz ohne BIOS. Oder wenigstes BIOS komplett abschaltbar. Kennt hier jemand einer so einen? Zur Auswahl steht ein PCI- und ein PCIe-1x-Slot.

  • Ich kenne keinen solchen Controller und vermute sogar, daß es keine gibt.

    Auch die Frage, ob das überhaupt wie gewünscht funktionieren würde kann ich nicht beantworten.

    Aber ich würde da jetzt mal versuchen, auf einem vorhandenen Controller das BIOS durch trennen der entsprechenden /CE-Leitung abzuschalten.

    Es dürfte sich ja auf alle Fälle ein Flashrom o.ä. auf so einem Controller finden, an dem man die mal abzwacken kann.

  • Der Plan ist folgender: Das Board hat 4 SATA-Anschlüsse, in dem PC sind aber 5 Platten plus DVD-LW drin. (Mit dem alten Board ging das noch, mit BIOS auf dem Controller, das Board bekomme ich aber nicht mehr)


    Das mit der CE-Leitung ist eine Idee. da muss ich mal schauen.

  • Geschwindigkeit ist fast egal sofern es schneller als Gigabit-Netz ist, es sind aber große 3,5" Platten (4 TB) die ich ungern weglegen würde, zumal auch was drauf ist, was über diesen Rechner ("Server") im Netzwerk geshart wird. USB 3.0 wäre eine Option, aber ich habe da noch keine Adapter gefunden, die sich (gescheit) intern verwenden lassen würden.

  • nein keine pata-ports da. hab ich natürlich auch schon dran gedacht.

  • Keine Ahnung ob Du den gebrauchen kannst.

    Gruß


    Wolfgang :winke:



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  • Testen kann ich den ja mal. Der hat auf jeden Fall noch einen separaten BIOS-Chip, den man evtl. disablen kann...

  • Mal ein Update der Geschichte... Der Fujitsu Esprimo ist schon eine Weile Geschichte... Bin umgestiegen auf einen HP Compac 6000 Pro MT, darin lief der SATA-Controller dann, und ich habe insgesamt 6 Platten in dem Gehäuse untergrbracht (unter Verzicht auf ein internes DVD-LW), zusammen ca. 20TB. Laufen tut der neue "Server" mit Windows 10, und der hat jetzt 10 GB RAM. So lief das jetzt ein paar Monate. So dass ich für demnächst plane, da ein virtuelles Linux mitlaufen zu lassen, was bestimmte Shares vom Wirt per SMB mountet und per NFS exportiert (weil es für Windows keinen gescheiten NFS-Server gibt), damit ich auf die Daten des Servers von meinen Atari-Rechnern unter MiNT darauf zugreifen kann. Das Linux soll quasi eine Übersetzung von SMB nach NFS machen.


    Allerdings seit dem jüngstens Patchday läuft der Rechner nie lange, es gibt einen Bluescreen nach einiger Zeit und dann rebootet er. Sobald ich den zusätzlichen 2-Kanal-Sata-Controller im Gerätemanager ausschalte, dann sind 2 Platten nicht mehr sichtbar, läuft er wieder stabil. Scheint, als ob das jüngste Win 10 Update mit dem SIL 3114 SATA-Controller nicht mehr zurecht kommt. So eine Sch... Jetzt habe ich bei Reichelt einen anderen SATA-Controller bestellt, bei dem in der Kompatiblität explizit Win 10 drin steht. Ich hoffe, dann habe ich wieder Ruhe.

  • Windows 10 für einen Server? Da schafft M$ es ja sogar, ganze Releases wieder zurückzuziehen. :fp:

    Die Idee finde ich, ehrlich gesagt, arg seltsam.

    Da würde ich entweder Windows Server 2012R2 oder, wenn keine passende Lizenz greifbar ist, Windows 8.1 draufpacken.

    Mit Classic Shell ist das schmerzarm bedienbar, und es sollte alles dabei sein, was man braucht.

  • Mit dem SIL 3114 SATA-Controller hatte ich schon teilweise unter Windows 7 Probleme.

    Wenn der Rechner PCIe hat, solltest du eventuell mal über etwas ähnliches wie den HP Smartarray P410 nachdenken.

    Viele SAS Controller können auch mit SATA Platten arbeiten und werden vom PC-BIOS nur als Volume und nicht als einzelne Platten gesehen.


    Gruß Jörg

  • Da es Win 10 Pro ist, kann ich die Updates verzögern. Eine Server 2012/2016 Lizez ist mir zu teuer und für den Hausgebrauch reichen die Fähigkeiten von Win 10.


    Da auf den einzelnen Platten bereits massig Daten drauf sind, kommt so ein proffessioneller RAID-Controller nicht in Frage, da ich dann erst nochmal Platten kaufen und irgendwie anschließen müsste, damit ich die Daten auf das RAID-Array umkopieren könnte. (Das selbe gillt auch für die Win 10 Storage Spaces)

  • Server für den Hausgebrauch? Ubuntu Server: https://www.ubuntu.com/download/server Oder eine andere Linux Distribution.


    Oder Windows Advanced Server 2003 :D


    öööhhmm was muss den der Server können? Ein PC ist ja bekanntlich nicht sparsam im Stromverbrauch. Einige NAS-Systeme können heute recht viel (läuft ja auch meistens Linux drauf). Ich nutze ein QNAP, der verbraucht mit 2.5" Festplatte nur 7-8 Watt.

  • Bei mir tut ein HP-Microserver Gen 7 N54L mit 16GB RAM, zwei 2TB Platten + 120GB SSD und installierten vmWare seinen Dienst. Da laufen eigentlich alle notwendigen Sachen drauf. Als Storage habe ich einen zweiten HP-Microserver Gen 7 N36L mit 8GB RAM, 4 Stück 5TB Platten und XPenology DSM5.2 im Einsatz. Die Platten werden übers Powermanagementr nach 10 Miuten geparkt. Das Gespann verbraucht wesentlich weniger als der vorher vorhandene P4. Die Netzwerküberwachung soll demnächst auf einen Raspberry PI 2 mit NEMS umgesetzt werden.


    Gruß Jörg

  • Mein 'server' dient der Ablage und zur Sicherung der Windows Kisten. Da Frau sich nur mit Windows auskennt rennt auf den meisten Kisten Windows. Der Controller ist ein AHA 7er...

    Der Backupserver hat ein älteres supermicro board, 3ware 12fach, 20TB und läuft wöchentlich oder bei Bedarf.


    OS ist in beiden Fällen WHS2011, Stromsparen mit lightsout.


    Falls mir der WHS zu alt wird kommt ein Linux drauf. Windows wir es nicht mehr sein. Im Übrigen (für die WIN-User) kann man auch Linux per RDP auf der GUI bedienen wenn es denn sein muß.

    Ich bevorzuge Hardware RAID Controller solange nicht ZFS sinvoll und ohne Bastelei zu nutzen ist.

  • Was ein Drama... Heute kan ein neuer PCIe Controller, wieder einer mit Silicon-Image Chip, aber dieses Mal der etwas neuere 3124. Fazit: Wird von Windows 10 nicht erkannt, es gibt immer Fehler beim Installieren der mitgelieferten Treiber, auch die von der Webseite von Silicon Image (Lattice Semiconductors) funktionieren nicht. Wie gut dass das ein neu gekauftes Produkt ist, so habe ich da Support bei Delock. Mal sehen, was dabei rauskommt.


    Als Interims-Lösung hab ich jetzt erstmal eine PCI-Karte mit einem VIA SATA/IDE-Controller eingenbaut, die Platten sind immerhin erstmaöl online.

  • Auch wenn dir das so jetzt erstmal gar nichts hilft:

    Die Silicon Image Controller sind dafür bekannt, nichts zu taugen. Vorallem die Fake-Raid-onboard Controller bereiten immer wieder Probleme.

    Sicherlich gibt's Ausnahmen - ich hatte bisher aber nur Probleme damit. Vorallem das Fake-Raid macht mich wahnsinnig. Da denkt man, man hat einen Raid-Controller im System, aber der fasst nur Platten zusammen, die Raid-Funktion an sich muss das Betriebssystem übernehmen. Das zu Fuss mit Gentoo Linux hat beim ersten mal nen kompletten Tag gebraucht bis es lief.

  • Die RAID-Funktionen dieser Controller nutze ich nicht. Raid 1 ist mur zu viel Speicherverschwendung und bei Raid 0 geht doppelt so viel verloren, wenn eine Platte ausfällt. Das Problem ist, viele Anbieter schreiben garnicht mehr drauf, was für ein Controllerchip auf der Platine ist und man bekommt derzeit effektiv scheinbar nur noch Sillicon Image obwohl die Chips teils auch schon wieder 10 Jahre alt sind. In der Produktbeschreibung, auf der Verpackung und im Handbuch steht Win 10 Kompatibilität und die fordere ich jetzt beim Hersteller ein. Der Feedback Hub in Win 10 hat sich den Text auch schon antun müssen. Irgendwo ist da was im Argen.