360KB Half-Height PC Floppy Laufwerk gesucht

  • Hallo,


    suche ein funktionsfähiges 360KB Diskettenlaufwerk für einen PC, halbe Bauhöhe.

    Habe u.a. im Tausch dafür ein 8" Diskettenlaufwerk (hohe Portokosten, daher Abholung besser) oder ein "ich bekomme es nicht zum Laufen TEAC FD-54B" Laufwerk.


    Gruss Peter


    P.S.: Wenn jemand ein TEAC FD-54B (nicht FD-55!) hat, kann er mal seine Jumper posten (bei mir sind nur DS1 und HM gesetzt, als Laufwerk B soll es betrieben werden, Diskettencontrollermeldung Laufwerk wird nicht erkannt).

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Die DS-Jumper haben im PC leider ihre ursprüngliche Bedeutung verloren.

    Lauferk A am gedrehten Kabelende, Laufwerk B am nicht gedrehten, bei beiden immer DS1 gejumpert.

    Wenn die Jumper mit DS1 - DS4 beschriftet sind, muß es DS2 sein.

  • Ich suche auch gerade die Specs von einem Teac (FD-135HFN-410-U) und bin dabei auf diese Seite gekommen, die zumindest mal einen Hinweis gibt, was die Kürzel am Jumperblock beim Teac bedeuten. Da dachte ich, vielleicht hilft das dir bei deinem FD-54B.

    ███▓▒░░♫☺Faszination der Heimcomputer☺♫░░▒▓███

  • TEACFD54B-Jumper.JPG
    Wie gesagt, DS1 war schon gesetzt (weil ich das mit dem üblichen Jumpern für PC Diskettenlaufwerke schon gekannt hatte).

    FD-55 Unterlagen habe ich auch schon genug (daher auch der Hinweis auf FD-54 und nicht FD-55).

    Das FD-54 unterscheidet sich etwas elektrisch vom FD-55 insofern, das z.B. DS0-DS3 und nicht nur DS0 und DS1 benutzbar ist.

    Das Laufwerk gibt es im Tandy 1000 und im Sanyo MBC-555 beispielsweise.

    Ob da bei den zwei *kein* Terminator nötig war weiß ich nicht, aber ich sehe kein Widerstandsarray.

    Da ich, egal welche Jumpersettings ich ausprobiere, immer Mißerfolg habe, kann ich einen Defekt nicht ausschließen.

    Und das ist der Grund, warum ich weiterhin ein 360KB Diskettenlaufwerk (halbe Bauhöhe) suche...


    Später hinzugefügt: Auf http://www.classiccmp.org/dunfield/img54306/cnct.htm steht was von 150 Ohm bzw. 1K (bei modernen Laufwerken) als Widerstandsnetzwerk / Resistor Array. Keine Ahnung ob das helfen würde, das jetzt noch einzulöten...


    Noch später hinzugefügt: Siehe 2. Bild - in den Tandy 1000 Unterlagen ist das "Resistor Array RA1" beschrieben, 1K Ohm:

    TEAC-FD54B-Resistor-Array.jpg

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited 3 times, last by Peter z80.eu ().

  • Ob da bei den zwei *kein* Terminator nötig war weiß ich nicht, aber ich sehe kein Widerstandsarray.

    RA1 ist da bei dir schon mal leer ... die 10 Lötaugen in der Reihe.

  • Verstehe zwar nicht, warum ich wieder und wieder das mit dem PC-Floppykabel und dem DriveSelect gezeigt bekomme, aber trotzdem Danke für die restlichen Bilder, habe schon ein Ebay Angebot mit dem 10Pin 9x Widerstand Array gefunden, aber bin mir nicht sicher ob das Einlöten des Widerstandarrays alles ist. Kann auch sein, dass ich beim Auseinanderschrauben des Laufwerks den Kopf dejustiere... das wäre auch kontraproduktiv.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Hallo Peter,

    hab noch mal rum gewühlt und ein 360 KB 5,25 Laufwerk gefunden, was ich nicht verwende.

    Ein Chinon FZ-502.

    P1010349.JPGP1010348.JPG

    Wenn du willst kann ich es testen. Aber die Floppy-Kopf Justage (falls nötig) müsstest du dann lieber am Stamm-Rechner machen.


    Edit: Braucht keine Justage. Läuft quer durch alle 2S/2D Floppys hier durch, als B: Laufwerk nach dem gedrehten Kabel-Stecker angehängt am 386er.

    ███▓▒░░♫☺Faszination der Heimcomputer☺♫░░▒▓███

    Edited once, last by Corto ().

  • Ok, nach x Versuche bin ich jetzt schlau, was die TEAC FD-55 Baureihe angeht.


    1.) Das Widerstandsarray, was 14 Pins hat, und wie ein IC aussieht, ist nicht immer nötig

    2.) RY und DC spielen eine entscheidende Rolle, gesetzt der Fall die Jumper oder Lötstellen existieren:

    RY (READY) ist für CP/M Rechner wohl Standard, DC (Disk Change) dagegen beim PC

    3.) DS1 (bei Vorhandensein von DS0-DS3) ist für den PC immer dann das richtige Jumpersetting,

    wenn ein 34-Ader-Floppykabel mit teilweise gedrehten Kabel "im Flachband" existiert,

    bei CP/M Rechnern gibt es solche Kabel nicht (also spielt DS0-DS3 dort eine echte Rolle)

    4.) Wenn neben dem Sockel für das in 1.) erwähnte Widerstandsarray (meist mit RA1 auf der Platine bezeichnet)

    ein weiteres 10-poliges (aber nicht 2-reihig, sondern nur 1-reihig) existiert, ist das Laufwerk

    schon "automatisch" terminiert, fehlt es, muss das Widerstandsarray (wenn der 14-polige Sockel existiert)

    eingesetzt werden

    5.) Manche ältere Laufwerke haben ein Laufwerks-Knauf bzw. -Hebel, den man nicht wechseln kann :-(

    6.) FD-55BV ist ok, FD-55B jedoch nicht (wenn das "V" in der Bezeichnung fehlt), da dann DC als Setting

    nicht einstellbar ist/DC komplett auf der Platine fehlt

    7.) Alle anderen Jumper sind für den PC nicht nötig, also IU,HL oder auch ML,RE,XT usw.


    Ich habe mein eigentlich nicht am PC funktionierendes FD-55BV zum Laufen gebracht, indem ich die

    fehlenden setzbaren Jumper auf die Platine nachgerüstet habe, ein Widerstandsarray siehe 4.), brauchte ich nicht


    Mein FD-54B hingegen hat definitiv kein DC. Allerdings würde es mit abgeklebten Pin 34 am Datenstecker so, das

    ich die Disketten lesen, beschreiben und formatieren kann, laufen. Den Disk-Wechsel als Signal braucht der PC eigentlich nicht.


    Das FD-55FV was ich auch habe, läuft als 720KB (eigentlich 3.5") Laufwerk auch prima, wenn das auch etwas

    sinnbefreit ist, weil das 720KB Format mit 5.25" Disketten nie beim PC benutzt wurde.

    40 Spur-Disketten kann man aber leider so nicht lesen, selbst wenn man nur jede 2. Spur nur ansteuert, sind die Spuren

    zu schmal, das die Disketten danach von normalen 360KB Laufwerken gelesen werden können.

    Für den Atari ST hingegen ist es wohl früher oft genutzt worden (als 5.25" Zweitlaufwerk).


    Das FD-55GFR kann man entsprechend modifizieren, damit es gleichartig wie das FD-55FV läuft (mit 300 statt 360RPM).

    Ergibt aber höchstens im Einsatz für den Atari ST Sinn.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Ich habe noch eine Ergänzung:

    Hat man wirklich alte Floppy-Laufwerke, die das RA1 weder als 14pin DIL Widerstandsarray noch als 10pin Widerstandsarray (einreihig) haben, gilt die Regel beim PC, dass das letzte Laufwerk in der Kette eine Terminierung zwingend benötigt (d.h. nur in diesem speziellen Fall, bspw. mit den Full Height Shugart Diskettenlaufwerke vom IBM PC 5150 muss das Widerstandsarray dann doch zum Einsatz kommen).

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • 1-7 plus Ergänzung. Schöne Arbeit. Musste ich zwar zweimal lesen und raus notieren aber jetzt liegt deine Recherche bei den Unterlagen.

    Floppy wird demnach nicht mehr benötigt oder?

    ███▓▒░░♫☺Faszination der Heimcomputer☺♫░░▒▓███

  • Ich habe übrigens ein selbstbau (nicht von mir) 5.25 Laufwerk für den ST.

    Darin ist ein Teac FD55 HD Laufwerk.

    Hinten ist ein Umschalter 40/80 Tracks.


    Ich hab es gerade letztens getestet. Auf 40 Tracks kann man Dos-Disketten lesen und auf 80 Tracks habe ich für den ST eine 720kB 5.25-Disk erzeugt ;)

  • Davon abgesehen hier mal auch was sehr interessantes: 5.25" Laufwerk an USB !

    Also könnte das doch gehen mit 'nem Delock-USB-Diskettenlaufwerk.

    Der Haftmann hat das 2016 begonnen. Ziemlich gut erklärt und schön geschrieben mir den Verlinkungen.

    Als ich, als Laie, das ungefähr zur gleichen Zeit versuchte, hätte ich mal dieses Wissen benötigt. Ich wollte einfach nur Datenbestände von 5,25 Disk's komfortabel auf'm Server sichern. Das Delock aufgeschraubt und schüchtern wieder weggelegt.


    Gut, aber Danke für den Link (Das sind immer sau-intensive Projekte. Der sitzt da jetzt schon 2 Jahre dran und arbeitet mit vielen Leuten zusammen),


    Wenn du das Laufwerk doch haben willst möchte ich dir auch einen Wunsch mitteilen. Ich hätte gerne um diverse Games zu testen einen Amiga 500.

    Monitor und Netzteil und Maus habe ich. So ein Grundgerät kann man ja mit etwas Glück für ein Fuffi bekommen.

    Aber hier ist es mir lieber. Wenn du also jemanden kennst dem du das abschwatzen kannst...denke an mich.

    Gruß

    Thorsten

    ███▓▒░░♫☺Faszination der Heimcomputer☺♫░░▒▓███

  • [...] Hinten ist ein Umschalter 40/80 Tracks.


    Ich hab es gerade letztens getestet. Auf 40 Tracks kann man Dos-Disketten lesen und auf 80 Tracks habe ich für den ST eine 720kB 5.25-Disk erzeugt ;)

    Es wäre nett und hilfreich für alle, wenn Du diese 40/80 Verdrahtung mal genauer beschreibst/hier fotografisch dokumentierst ;-)

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Ok, selbst gefunden http://www.zock.com/8-Bit/D_CPCguide03.HTML#09 unter 9. Steprate, aber 8. READY ist auch interessant:


    CPC-Hardwareführer von Jochen Böger/G.o.St.-SOFT


    8. READY


    Laufwerke mit 360 oder 720 KB, die kein eigenes Ready-Signal abgeben, lassen sich durch einen einfachen Eingriff problemlos am CPC betreiben:

    Zwischen dem Drive-Select (hinter der Jumperung) und dem Pin 34 am Shugart-Bus eine Brücke legen.

    So beschaltet wartet der CPC auf eine Diskette (keine Meldung), stürzt somit auch nicht ab!

    Laufwerke mit 1,44 MB Kapazität sind ohne Schaden für diesen Umbau nicht verwendbar!

    Zu beachten ist ungedingt auch, dass beim behandelten Laufwerk eine Diode mit Sperrrichtung auf Drive-Select eingebaut wird, damit ein auf dem anderen Drive-Select betriebenes Laufwerk mit READY nicht negativ beeinflußt wird (READ FAIL!!).


    9. Steprate


    Bei einigen 5,25"-Laufwerken läßt sich auf einfache Art bestimmen, ob das Laufwerk 40 oder 80 Tracks bearbeiten soll.

    Zu dieser Möglichkeit liegen die Daten für das 'TEAC FD-55 FV-03-U' vor und sind getestet. Inwieweit der Eingriff auch bei anderen TEAC-Laufwerken möglich ist (von der Serie FD-55 gibt es verschiedene Typen), muß im Einzelfall geprüft werden.

    Neben dem Stepmotor zwischen einem IC und einem Quarz liegt der Widerstand R19, die Bezeichnung wird durch das Bauteil allerdings verdeckt (der Widerstand hat 10 Ohm, Farbringe braun-schwarz-schwarz).

    Ist der Widerstand geschaltet, liefert das Laufwerk 720 KB, ohne Widerstand 360 KB. Also ein 'Bein' abgelötet, einen Schalter dran und das andere Schalterende auf die alte Lötstelle. Fertig ist die Stepratenumschaltung.

    Nachtrag: Überprüfungen haben gezeigt, daß alle Laufwerke von TEAC mit der Bezeichnung FD 55 die gleiche Platine eingebaut haben. Somit sind alle TEAC-Laufwerke FD 55 mit vorab beschriebener Stepratenumschaltung nachrüstbar.

    Die vorgenannte Stepratenumschaltung ist auch fuer Laufwerke der Firma ROBOTRON anzuwenden, da diese TEAC-Nachbauten sind. Es liegen die Werte fuer das Laufwerk K5601/CM5643 vor und sind gestestet. Der beschriebene Umschaltwiderstand liegt wie beim TEAC neben dem Stepmotor unterhalb eines blauen Quarzes, nur ist der Wert hier 10 kOhm.


    Nachtrag: Ist für den Atari ST auch hier beschrieben: http://www.stcarchiv.de/stc1986/04_teac.php

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited once, last by Peter z80.eu ().

  • Äh... Fotos von nicht modifizierten FD55GFR interessieren nicht so wirklich. Mir ging es um das Sichtbar machen der Modifikation. Z.B. vom FD55FV mit dem besagten 40/80 Schalter.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Für das FD55FV konnte ich es sofort nachvollziehen (im Bild rot umkringelt):

    FD55FV-10_OHM.JPG


    Für das 55GFR (das ist übrigens auch ein HD Laufwerk normalerweise) habe ich kein Braun-Schwarz-Schwarz Widerstand gefunden.

    Den Farbcode einwandfrei erkennen ist aber nicht unbedingt einfach. Versuchsweise kann man ja auch nach einem anderen Widerstand suchen, aber in der Nähe des Quarzes (bei Dir wohl als Y1 bezeichnet) und des Kabels zum Steppermotor.

    Für dein 55GFR hätte ich den R36 in Verdacht, aber der ist 100 Ohm (und nicht 10 Ohm). Es könnte aber auch R26 sein, weil der viel näher am Kabel zum Steppermotor sitzt. Keine Ahnung.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Ich glaube, dass man beim dem 55GFR mit einem externen Tool dran muss ... dem Simulator KA (off-line exerciser, abbreviated to SKA) ... liest sich wie ein externes Diagnose-/Technikertool, mit dem einstellen kann ...

    Files

    • 1.jpg

      (102.94 kB, downloaded 4 times, last: )
    • 2.jpg

      (139.68 kB, downloaded 3 times, last: )
  • Habe eine viel bessere Idee wenn man ein unmodifiziertes 55GFR am PC nutzt.

    Denn dann muss man einfach ein kleines TSR laden, welches den "Double Step" bei Nutzung von 360KB Format bzw. Disketten verhindert.

    Dadurch wird nicht automatisch die Anzahl der Spuren erhöht (also statt 40 dann 80 Spuren), aber es wird eben der doppelte Spurwechsel verhindert.

    Wenn man passend zum TSR dann entsprechend formatierte Disketten einlegt, können tatsächlich die 80 Spuren gelesen werden (ohne Double Step).


    Ich hab' das TSR mal disassembliert und mit meinen Kommentaren veredelt, fühl' Dich frei das zu nutzen oder zu verändern.

    Dazu gibt's auch passend ein Formatierprogramm, was auch DD Disketten mit 80 Spuren auf dem unmodifiziertem HD Laufwerk formatieren kann.

    Also als Programm-Gespann ideal. Blöde ist nur, dass man, solange das TSR geladen ist, keine 40 Spur Disketten mehr benutzen kann.

    Das TSR Programm kann man aber mit "FM80 R" wieder aus dem Speicher entfernen.

    Files

    • 80SpurDD.zip

      (66.47 kB, downloaded 2 times, last: )

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited once, last by Peter z80.eu ().

  • Wichtige Ergänzung:

    Disk Change Signal - why it's important for PCs (so you can't isolate pin 34 on floppy drives with Ready Signal except it's a 360KB drive)

    The standard PC floppy controller and drive use a special signal on pin 34 called Disk Change to determine whether the disk has been changedor more accurately, to determine whether the same disk loaded during the previous disk access is still in the drive. Disk Change is a pulsed signal that changes a status register in the controller to let the system know that a disk has been either inserted or ejected. This register is set to indicate that a disk has been inserted or removed (changed) by default.

    The register is cleared when the controller sends a step pulse to the drive and the drive responds, acknowledging that the heads have moved. At this point, the system knows that a specific disk is in the drive. If the Disk Change signal is not received before the next access, the system can assume that the same disk is still in the drive. Any information read into memory during the previous access can therefore be reused without rereading the disk.

    Because of this process, systems can buffer or cache the contents of the FAT or directory structure of a disk in the system's memory. By eliminating unnecessary rereads of these areas of the disk, the apparent speed of the drive is increased. If you move the door lever or eject button on a drive that supports the Disk Change signal, the DC pulse is sent to the controller, thus resetting the register and indicating that the disk has been changed. This procedure causes the system to purge buffered or cached data that had been read from the disk because the system can't be sure that the same disk is still in the drive.

    One interesting problem can occur when certain drives are installed in a 16-bit or greater system. As mentioned, some drives use pin 34 for a "Ready" (RDY) signal. The RDY signal is sent whenever a disk is installed and rotating in the drive. If you install a drive that has pin 34 set to send RDY, the system thinks it is continuously receiving a Disk Change signal, which causes problems. Usually, the drive fails with a Drive Not Ready error and is inoperable. The only reason the RDY signal exists on some drives is that it happens to be a part of the standard Shugart SA400 disk interface; however, it has never been used in PC systems.

    The biggest problem occurs if the drive should be sending the DC signal on pin 34 but isn't. If a system is told (through CMOS setup) that the drive is any type other than a 360KB (which can't ever send the DC signal), the system expects the drive to send DC whenever a disk has been ejected. If the drive is not configured properly to send the signal, the system never recognizes that a disk has been changed. Therefore, even if you do change the disk, the system still acts as though the first disk is in the drive and holds the first disk's directory and FAT information in RAM. This can be dangerous because the FAT and directory information from the first disk can be partially written to any subsequent disks written to in the drive.


    If you have ever seen a system with a floppy disk drive that shows "phantom directories" of the previously installed disk, even after you have changed or removed it, you have experienced this problem firsthand. The negative side effect is that all disks after the first one you place in this system are in extreme danger. You likely will overwrite the directories and FATs of many disks with information from the first disk.

    If it's even possible at all, data recovery from such a catastrophe can require quite a bit of work with utility programs, such as Norton Utilities (part of the Norton SystemWorks suite). These problems with Disk Change most often are traced to an incorrectly configured drive. A damaged floppy cable can also cause Disk Change to fail.

    Windows Explorer doesn't always display the new contents of a drive. Press the F5 key to refresh the display after you change floppy disks to force the computer to read the new disk.



    If the drive you are installing is a 5 1/4" 1.2MB or 3 1/2" 720KB, 1.44MB, or 2.88MB drive, be sure to set pin 34 to send the Disk Change (DC) signal. Most drives come permanently preset this way, but some older drives have used a jumper (usually labeled DC) to set this option.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...