XCOPY III für ST

  • Ich habe mich die letzten Tage nun an ein rebuild gewagt...

    Geimpft von XCOPY auf dem Amiga, war ich ergo auf der Suche nach selbigem für ST.


    Feststellungen:

    1. Es gibt eine Version für ST, diese V1.3 ist via Händler in Uk erhältlich, Preis 11,23 € incl. Porto.

    2. Das gabs doch bestimmt schonmal...yup... im Rahmen einer Demoserie.

    3. Demodisk in Steem analysieren, PRG extrahieren und dann jenes auf eine auf dem ST Formatierte Disk reschreiben.

    4.Reassemblieren. ( Man gut das ASS für alle 68000er gleich ist...smile)

    5.Reschreiben

    6.Testen


    11,23 gespart und Spass dabei.






    Images

    kleinschreibung ist der versuch die einheitsnormierung doch noch durchzusetzen, und so allen weiteren pisastudien paroli bieten zu können ,und den anschluß im internationalen nicht ganz aus der hand geben zu müssen...:fp:

  • Im Moment teste ich gerade ausgiebig....an das original auf dem amiga kommt es noch nicht ran aber immerhin kopiert es sich selbst, ergo die progdisk, mit einer 314 auf eine hd disk(1,44MB)...

    ich für meinen teil bin zufrieden, für den anfang...

    schade ist das ich keine kopiergeschützte für den atari hab, so wie pirates oder so im original, oder SIedler, welche ich neulich nach 20 jahren erneut gecrackt und kopiert habe....bevor ich das original vertickt hab...bucht sei dank...nein..es bekam ein freund in ösiland für n guten kurs...

    btw die sourcen für xcopy sind frei mittlerweile...

    kleinschreibung ist der versuch die einheitsnormierung doch noch durchzusetzen, und so allen weiteren pisastudien paroli bieten zu können ,und den anschluß im internationalen nicht ganz aus der hand geben zu müssen...:fp:

  • XCOPY auf dem ST kann nicht so gut sein, wie auf dem Amiga. Denn der Amiga kann die MFM/GCR-De-/Codierung von Paula umgehen, und direkt Bit für Bit den Roh-Datenstrom vom Floppy kontrollieren. Das geht beim ST nicht, weil diesen Part der WD1772 Floppycontroller intern übernimmt, und dieser intern unabschaltbar die MFM-De-/Codierung durchführt. (Man vergleiche die Schaltpläne von ST und Amiga, insbesondere die Datensignale am Floppy-Port, wo die hingehen...) Das Problem dabei ist, dass der WD1772 (und aus Kompatiblitättsgründen auch der ATARI AJAX Chip) einen Fehler hat, der sich so äußert, dass er bestimmte Bitfolgen, die bei MFM normalerweise nicht vorkommen, zwar lesen kann, aber nicht mehr schreiben kann. Darauf basieren diese Kopierschütze, die kann mal also aus Prinzip mit dem 1772 nicht schreiben. Diese kopiergeschützten Disketten wurden also nicht auf STs erzeugt.


    Abhilfe schafft:

    1. Ein Amiga mit XCopy, mit eingeschaltetem Nibble-Mode (also Umgehung der MFM/GCR-De-/Codierung (*sic!*) - das kopiert alles.

    2. Blitz Copy, mit einem am Parallelport des ST angeschlossenem Floppy. Nein, es ist nicht nur am Parallelport des ST angeschlossen, sondern es benutzt auch gewisse Leitungen am Floppy-Port. Der Trick ist, mit dem originalen Floppy die Disk zu lesen, und den Bitstrom, den die Floppy liefert, direkt auf die Floppy am Parallelport zu senden.

    3. Syncro Copy, ähnlich wie Blitz Copy

    4. Kyroflux


    2. http://info-coach.fr/atari/sof…n.php#Blitz_Cable_Program

    2. http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=14&t=7154

    3, http://www.atarimania.com/util…ynchro-express_27782.html (Kabelbeschreibung nicht gefunden)


    Bestes Kopierprogramm für ST: F(ast)Copy III/ Pro -> https://sites.google.com/site/stessential/disks-tools

  • zudem hat der atari eben nicht die 23 polige schnittstelle welche auch cyclone verwenden könnte...

    danke 1st1 für die Hintergrundinfolinks.

    kleinschreibung ist der versuch die einheitsnormierung doch noch durchzusetzen, und so allen weiteren pisastudien paroli bieten zu können ,und den anschluß im internationalen nicht ganz aus der hand geben zu müssen...:fp:

  • 23 polig? Du meinst den Floppyanschluss am Amiga? Da liegen keine andere Signale drauf, als beim ST. Ich habe eine Floppy, die ich mit entpsrechendem Adapterkabel sowohl am ST als auch am Amiga betreiben kann.


    Buchempfehlung (historisch), Pflichtlektüre: "Scheibenkleister II - Massenspeicher am Atari ST" von Claus Brod und Anton Stepper, findet man hin und wieder antiquarisch,z.B. in der Bucht. Da steht alles drin, mit dem Wissen könnte man sein eigenes Kopierprogramm schreiben, usw. auch die Sache mit dem Kopierschutz ist da drin. Und wer Fan von "Per Anhalter durch die Galaxis" ist, dem wird das Buch auch gefallen.


    https://www.amazon.de/ATARI-ST…keywords=scheibenkleister