Verbindung Fernschreibmaschine <-> Computer

  • Hier noch eine sehr interessante Softwarelösung mit ASCII / BAUDOT Konversion.


    http://www.buzbee.net/heavymetal/Intro.htm


    sowie noch ein weiteres Interface:


    http://www.noorloos.nl/unimog/0000/RS232-RTTY-X.JPG


    "It is simple to build on a piece of "vera-board". I can give you a short description of how it works:

    JP3 & JP4 are in series with the current loop of the telex. So you must have at least a telex power source (110VDC-50mA) and a telex in the loop. The current flows through OK1 and Q1 wich is conducting in it's normal state. The opto-coupler OK1 signals the MAX231 wich converts the +5V signals to the correct RS232 values for the computer.


    When the computer puts data on its serial port it triggers the MAX231 to switch Q1 on and off and thus triggering the telex loop. Voila! There is your bi-directional interface."


    Dieses IF gefällt mir sehr gut, weil es bidirektional ist.

  • Die Spannung muss gar nicht so hoch sein im lokalen Betrieb. Schließlich sind da nicht die Kilometerlangen Leitungen des Fernmeldenetzes dran.

    Der Strom kann bei der verlinkten Schaltung zwischen 20 und 50 mA umgestellt werden. Aus der Beschreibung kann man entnehmen, welcher Widerstand wie geändert werden muss, um einen gewünschten Strom zu erhalten.

  • Bei mir reichten 8 oder 9 Volt fuer die 40mA.

    Es geht beim Fernschreiber aber weniger um den ohmschen Widerstand. Pro Bit hat der Empfangsmagnet (EM) nur 20ms Zeit. Die Induktivitaeten des EM und der Entstoerdrossel wirken den gewuenschten Stromaenderungen sehr entgegen. Daher sind hoehere Spannungen durchaus noetig.

    Ich werd das in einer ruhigen Minute mal messen.

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • Bei 100V AC hast du nach der Gleichrichtung ca. 140V


    R = U/I, also 140V / 0,04A = 3500 Ohm

    Ein 5k Poti sollte also langen.

    Du musst aber auf die Leistung achten: P = U * I = 5,6W


    Ja, ich weiss, am Empfangsmagnet faellt auch etwas Spannung ab, d.h. das Poti muss nicht alleine die 5W stemmen.

    Aber als Naeherung bzw zur Dimensionierung ist das zu vernachlaessigen. :P


    Und Vorsicht! 140V tun weh wenn man dranpackt!

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  • Bei 100V AC hast du nach der Gleichrichtung ca. 140V

    In der Schaltung oben (Apple II am Fernschreiber) ist nur eine Einweggleichrichtung mit einer Diode. Hat das einen Sinn? Nur 3 Dioden einsparen, oder besser einen Brückengleichrichter nehmen?


    Dank Dir!

    Gruß

    Stephan

  • Da die Strombelastung ziemlich gering ist und die Restwelligkeit für den EM kein Problem ist, reicht auch die Einweggleichrichtung.


    Kontrollier besser mal, ob der Trafo galvanisch getrennt ist. Nicht das es ein Spar-Trafo ist. Wer weiss, wo der her ist.


    Und rechne die Auflösung deiner Bilder besser runter. Das Trafo-Bild ist auch kaputt.

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  • Mein Fernschreiber liefert etwa 80 Volt an einem Aderpaar des Anschlusses, Pins kann ich nicht sagen (weil das Kabel abgeschnitten war) aber die Farben waren blau/rot. Wenn das bei Dir auch so ist, kannst Du Dir den Trafo sparen.


    Gruß, Jochen

  • Noch ein interessanter Artikel aus der Funkschau, hier Anschluß C64:


    Habe ich selber nur geschickt bekommen und liegt mir nicht in besserer Qualität vor


    Kann mir vielleicht jemand sagen wofür die 4.7V Zenerdiode in der Schaltung da ist?


    Offenbar gehts auch mit weniger Spannung, hier wird ein 24V Trafo benutzt.

  • Sollte also ein galvanisch getrennter sein, oder?

    Die Wicklungen werden wahrscheinlich im Ohm Bereich liegen, Pri gegen Sek im MOhm.

    Passt also.


    Kann mir vielleicht jemand sagen wofür die 4.7V Zenerdiode in der Schaltung da ist?

    Ja, kann ich. Willstes wissen? :-)


    ZDiode, Transistor und Poti bilden eine Stromquelle.

    Die ZDiode hat eine konstante Spannung, der Strom durch das Poti erzeugt eine Gegenspannung, so das zwischen Basis und Emitter des Transistors ca. 0,7V uebrig bleiben.


    Offenbar gehts auch mit weniger Spannung, hier wird ein 24V Trafo benutzt.

    Wie ich oben (#37) schon geschrieben hatte, reichen schon ca. 10V, aber die Induktivitaeten...

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  • Ja, kann ich. Willstes wissen? :-)


    ZDiode, Transistor und Poti bilden eine Stromquelle.

    Die ZDiode hat eine konstante Spannung, der Strom durch das Poti erzeugt eine Gegenspannung, so das zwischen Basis und Emitter des Transistors ca. 0,7V uebrig bleiben.


    Achso..Vielen Dank!!. Transistor als Konstantstromquelle (irgendwie war da was in grauer Vorzeit :) ?


    Dieser Schaltungsteil sorgt also für die 40mA über den Empfangsmagnet?


    Was ist denn der Vorteil zu der Lösung mit nur einem Widerstand in Serie zum Empfangsmagnet?

  • Dieser Schaltungsteil sorgt also für die 40mA über den Empfangsmagnet?

    Genau.


    Was ist denn der Vorteil zu der Lösung mit nur einem Widerstand in Serie zum Empfangsmagnet?

    Du kannst dir aussuchen, ob du die Leistung am Poti (Apple-Schaltung) oder am Transistor (C64-Schaltung) verheizt.


    Nachtrag: Bei der Apple-Schaltung passt du das Poti an den Fernschreiber (bzw Empfangsmagnet) an. Bei der C64-Schaltung stellst du am Poti 40mA ein und dies gilt fuer alle Fernschreiber.

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  • Eine kleine Schaltung, etwas Arduino und Software...

    Fertig! Und Spass bis hinter beide Ohren! :D


     

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  • Klar.


    Wenn die Kinder im Bett und der Fernschreiber laeuft, sind die Kinder ganz schnell wieder wach! :-)


    Kommst du mit dem Schaltplan aus, oder muss ich dir das Steckbrett genauer fotografieren?

    Spannungsversorgung sind uebrigens 24V.


    Bei Fragen fragen.

    Viel Spass

  • Klar.


    Wenn die Kinder im Bett und der Fernschreiber laeuft, sind die Kinder ganz schnell wieder wach! :-)

    Die Tochter durfte eben ihren Namen in Baudot stanzen und wieder drucken, das fand sie interessant.


    Danke für die Schematic. Ich schau mal was ich da habe.


    OC hast Du Dir gespart?


    24V hat also gereicht, doch keine 80-100?

  • Leg dich nicht auf die Bauteile fest. Ich habe die Teile aus meinen Wuehlkisten.


    Den BD680 hab ich genommen, weil ich da ggf. einen Kuehlkoerper anschrauben kann.


    Mit dem 10k Poti kann man schlecht 130 Ohm einstellen, deshalb der 220R parallel zum Poti. BTW ich glaube ich hab einen 150R genommen.


    Ist noch viel Probierpotential vorhanden.


    Die Tochter durfte eben ihren Namen in Baudot stanzen und wieder drucken, das fand sie interessant.

    Gute Idee. Schlag ich meiner Freundin fuer's naechste Kindergartenfest vor. :-)

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  • Toshi Denk dran, du hast noch das Fernschaltgerät eingebaut. Ich weiss nicht wie du damit an den Emphangsmagnet kommst.

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  • Toshi Denk dran, du hast noch das Fernschaltgerät eingebaut. Ich weiss nicht wie du damit an den Emphangsmagnet kommst.

    Ich mache es mir einfach. Ich ziehe den Stecker von EM ab und setze da mit der Schaltung ein, den Fs kann ich mit der Lokaltaste dann einschalten.


    Btw, das "+" in Deiner Schaltung ist tatsächlich 24V?

  • Ja. Warum?

    Nur sichergehen, daß ich nichts brate.


    Der Widerstand an der Basis von BC547, was nehme ich da? 1k OHm?


    Das Konstrukt mit der Zenerdiode und dem PNP Transistor ist doch sicher die Konstantstromquelle für den EM.


    Wie rechne ich eigentlich den Emitterwiderstand und den Widerstand unterhalb der Zenderdiode aus?


    Danke

    Stephan