Energieeffizienz von Netzteilen messen

  • Da ich öfters mal Bastle und einiges an Elektroschrott eeehhh oder so... hier stehen habe und ich doch immer bemüht bin um Strom zu sparen, kam mir die Idee wiedermal um die Energieeffizienz von Netzteilen zu messen.


    Es geht jetzt niet um PC Netzteile, dort steht es ja drauf. Und wenn nicht, weiß man, dass es eine schlechte Effizienz hat. So habe ich z.b. mal mit einem RMS Messgerät einem meiner Rechner gemessen und festgestellt, dass er mit dem nicht klassifiziertem Netzteil im Leerlauf 64 Watt verbraucht und mit einem 82+ Netzteil nur 53 Watt. Das sagt ja schon einiges über das andere Netzteil aus.


    Aber bei normalen Netzteilen wird nie eine Angabe gemacht. Nun kann ich natürlich jedes Netzteil mit einem Gerät testen, was ich bisher auch meist gemacht habe. So ist mir z.b. auch aufgefallen, wenn ich mehr Geräte an einem Netzteil anschließe, diese in der Summe weniger Strom verbrauchen als wenn ich jedes Gerät einzeln mit dem dazu gehörigen Netzteil betreibe.


    Das ich eine große menge an Netzteile besitze, würde ich gerne mal probieren um die Effizienz zu messen. Die frage ist wie...


    Zum messen des Verbrauches nutze ich immer den Energy Logger 4000 von Voltcraft. Nun müsste ich ja eigentlich nur eine Last am Netzteil anschließen und messen. Allerdings müsste dies eine einstellbare last sein. Kann ich mir so etwas mit starken Widerstände bauen oder gibt es da günstige Hardware. Vielleicht etwas mit Display :D Ich habe unter "elektonische last" einiges gefunden auf eBay. Die frage ist, kann ich so etwas nutzen: ebay Link, steht immer was von Batterietester bei. Oder heißen die Dinger anders. Auch hier sind 28 Euro schon recht viel wenn ich davon ausgehe vielleicht im Endeffekt 5 bis 10 Watt spare, also 10-20 Euro pro Jahr bei Dauerbetrieb.


    Schöner wäre natürlich ein richtiges Messgerät was dies direkt kann, aber die sind wohl für meine vorhaben erst recht zu teuer.

  • Ich habe mich bis dato in solchen Fällen immer 12VV/35W Halogenlampen beholfen und mir dafür entsprechende Fassungen besorgt

    (https://images-na.ssl-images-a…/81W-keTkC3L._SL1500_.jpg). Wenn man seine Messungen gemacht hat, lassen sich die dann weiterverwenden.


    Falls Dir die "Auflösung" (35W) genügt, kann ich das empfehlen (ok - die gäbe es auch mit kleiner Watt-Zahl, aber die will man dann hinterher nicht so gern als Leuchtmittel einsetzen).

  • Hmmm, das wäre auch eine idee. Allerdings nutze ich keine Halogenlampen mehr. Ich habe fast überall LED. Aber die Idee ist schon mal gut. Die sind in de regel kontinuierlich mit dem Stromverbrauch.


    Muss aber mal sehe welche man dan verwenden kann, weil 35 Watt sind ja schon 3A. Die meisten Netzteile leisten ja meistens deutlich weniger. Musste ich mir eine Schaltung bauen mit 5 oder 10 Watt lampen, die ich dan dazu schalten kann. Ich werde mal was basteln :D


    Dann müsste ich nur noch messen ab wie viel Watt das Netzteil zusammenbricht.

  • Für den Preis könnte man sich so etwas mal zulegen. Bei 12V hätte der 5A, das ist ja vollkommen ausreichend, weil die meisten Netzteile meist eh nur 1 bis 2 A abgeben.


    Wie kann ich mir das bei dem gerät vorstellen? Muss ich die Spannung und Leistung angeben oder nur die Leistung? Ich folge der dortigen Beschreibung bei

    II: Electronic Load mode nicht ganz.



  • Man gibt den Strom an. Der wird dann konstant eingehalten - sofern die Spannungsquelle den liefern kann. Ansonsten bricht die Spannung halt zusammen.

    Ausserdem kann man noch eine untere Abschaltspannung angeben. Das ist für das Testen von Akkus gedacht.


    Ich habe das Ding aber im Dauerbetrieb noch nicht über 3-4 Ampere betrieben. Wie gesagt, die Wärmeentwicklung ist beachtlich.

    Es gibt im Netz und auf Youtube einige "Testberichte" zu dem Teil. Kannst du dir ja vorher mal anschauen.

  • Dann müsste ich nur noch messen ab wie viel Watt das Netzteil zusammenbricht.

    Ich dachte du wolltest die Energieeffizienz messen, also Wirkungsgrad = Ausgangsleistung zu Eingangsleistung.


    Allerdings nutze ich keine Halogenlampen mehr.

    Ob du die Leistung an einer elektronischen Last oder an einer Gluehdirne verheizt kommt doch auf selbe raus.

    Ausserdem wuerde ich fuer solche Versuche nur die alten Gluehfadenlampen (Halogenlampen zaehle ich dazu) nehmen. Alles mit LED etc hat i.a. eingebaute Vorschaltgeraete/Elektronik. Damit hast du i.a. keine ohmsche Last mehr, sondern oftmals induktive Lasten und gepulse Stroeme.

    Fuer deine Messungen also nur Mist.

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)