Auflösung einer Mac Sammlung

  • Eben bei Macgadget gesehen:


    https://www.macgadget.de/News/…ehnten-stehen-zum-Verkauf


    Niemand Interesse ? ;)

    Gibt's irgendwo einen Link zu denGeräten und weiteren Informationen?

  • au weia - das muss gerettet werden! Aber bei 4000 Gäraten eine Liste mit Verkaufspreisen... schlecht wäre es nicht

  • Nervengift :

    Evtl. hier ?

    https://www.reuters.com/articl…lds-largest-idUSKCN1MR2AD?

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias

    Mein Schwerpunkt sind Taschenrechner und Pockets. Aktuell suche ich zB. nach: Privileg PR55NC, Commodore N-60, NSC 4640, Casio pro fx-1

    Gern im Tausch gegen "Kollegen" oder andere Oldies...

  • Nervengift :

    Evtl. hier ?

    https://www.reuters.com/articl…lds-largest-idUSKCN1MR2AD?

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias

    Ich meine, gibt es irgendwo eine Liste der Geräte mit Verkauspreisen oder dergleichen? Das sind letzten Endes erstmal nur sehr allgemeine Informationen, dass er seine Sammlung verkaufen möchte. Alles auf einem Mal? Einzeln? Per ebay? Oder geht er davon aus, dass sich Interessenten automatisch bei ihm melden? Ich blicke da nicht durch. Sorry. :wacko:

  • Steht doch da, er sucht einen Wohltäter, der seine Schulden (20000-30000€) begleicht und die komplette Sammlung dafür übernehmen kann.

    Er wünscht sich außerdem, dass die Sammlung dann zugänglich gemacht wird.


    Bei der Menge an Geräten wird er nicht hergehen und einzelne Geräte verkaufen. Da wäre das Warenhaus in einem Jahr noch nicht geräumt ;)

  • dann wird es wohl in den Schredder gehen...

    Er muss einzeln vor Ort oder Internet verkaufen - aber irgendwann ist einem dann wohl auch alles Wurscht....

  • Der Reuters-Artikel (war ja auch über die Erstmeldung verlinkt) enthält ja schon 22 ganz nette Fotos (als Fotostrecke). Was man da sieht, weist halt auf eine teilweise Messi-ähnliche Sammelform hin - ich würde mich wundern, wenn der Besitzer da noch einen genauen Überblick seines Bestandes hat. Vom Zustand der einzelnen Geräte oder auch nur einiger weniger möglicher "Highlights" mal ganz zu schweigen - vieles sieht arg ramponiert aus. Für eine saubere Bewertung müsste man da neben einer detaillierten Auflistung der Geräte auch mal in einige reinschauen - Batterien und Kondensatoren in unbeachtet in Regale gestellte Geräte neigen ja bekanntermaßen zu Lochfraß in der Elektronik, die dann auch der (zumindest einigen noch) aus der Werbung bekannte Waschmaschinenflüsterer Dieter Bürgy nicht mehr heilen kann... ^^:nixwiss:


    Auf einem Foto aus dem "Office" ist ja wenigstens mal eine Lisa im Hintergrund zu sehen. Vieles vom auf den Bildern erkennbaren Rest kann man wohl (Apple-Fanboys mögen mir das verzeihen) unter "Massenware" abhaken - PowerMacs der G4- und G5-Serie, weiße iMacs jeglicher Baureihe und die meisten Peripheriegeräte *nach* der beigen Mac-68k-Zeit bleiben zumindest hier auf den Flohmärkten meist sogar für 5 Euro liegen, weil jeder Sammler mit "üblichem" Platzangebot nach dem fünften technisch gleichartigen Gerät saturiert ist und die Segel streicht.


    Ich denke, dass die Ambition des Besitzers durchaus gut ist, wenn er die Sammlung am liebsten einem Sponsor komplett übereignen und damit für eine Erhaltung und Ausstellung Sorge tragen könnte. Wird aber wohl eher nicht funktionieren, weil (1) Menge und Lagerplatz dafür eine gewisse Logistik, bereits beim Käufer vorhandene Platzkapazität und auch Geld für besagte Lagerung / Ausstellung erfordern, (2) neben dem Transport auch erhebliche Manpower und Know-How für das Sichten, Säubern, Reparieren etc. bereitstehen muss, (3) der zwanzigste PowerMac G4 MDD im Regal dann bei einem Paketdeal eben nicht die (vielleicht) 25 Euro des ersten Gerätes mehr in Ansatz bringt, sondern nur noch als Dreingabe oder für den "Gedenk-Euro" zu bewerten ist, usw.


    Wenn hier nicht eine Firma oder Apple selbst (die sich wohl bedeckt halten bislang) einspringt, wird das wohl schwer werden.


    Schade drum. Auf einem Foto im Reuters-Artikel ist ja sogar ein CBM zu sehen - der gehört auf jeden Fall erhalten und gerettet!! ;-)

  • Immer irgendwie das Gleiche.. erst horten bis die Bude platzt.. dann muss alles auf einmal weg und schnell.. aber am besten noch für Traumpreise :-(


    Ich weiss schon, warum ich Systeme nach einem Erkenntnisgewinn dann auch wieder abgebe..


    Peter

  • So ist es! Man muß halt auch loslassen können!!!:)

  • Oder zumindest soweit inventarisieren, dass eine Weitergabe (durch den Besitzer selbst oder die Erben) auch klappt. Es schmerzt ja schon: Da stehen bestimmt viele Dinge, die andere sehr gerne hätten, die aber in dieser Art und Weise wohl nicht in treue Hände kommen werden.

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Könnte man da nicht was in Richtung Crowd-Funding machen? Ich habe weder das nötige Kleingeld noch den Platz um "Hier!" zu rufen, aber ein paar Euro würde ich schon dazu geben, wenn damit die Sammlung gerettet werden kann. Und was den Wunsch angeht, die Sammlung öffentlich zugänglich zu machen: klar, das wäre das Beste, ist aber imho eine Maximalforderung. Wenn wirklich daran geht, das die Geräte in den Schrott kommen, wäre die Abgabe in private Sammlungen sicher die bessere Lösung. Und was den Preis angeht: bei 4000 Geräten bewegt sich der Preis pro Gerät zwischen 5 und 7,50 Euro. Das IST ein Flohmarktpreis, bei weniger Geräten würde ich da zuschlagen.

    Ach ja, die "Monitorwand" in dem Büro sieht schon cool aus...


    Gruß, Jochen

  • Armer Kerl :-( :fpa:


    Letztendlich bring nur eine Versteigerung in kleinen Lots direkt aus seinem Laden heraus die Loesung, Sprich: Ein Wochenende aussuchen, gross ankuendigen und dann raushauen, was das Zeug haelt - uns wenn's nur fuer einen Euro/Stk. ist. Was nicht versteigert wird, direkt in den Container hauen. Am besten noch vom Konkursverwalter durchfuehren lassen und selbst gar nicht dabei sein. Diese Sammlung belastet nur noch (seelisch und finanziell). Vielleicht ein paar wenige Sahnestuecke bei ebay reinsetzen lassen, aber auch das lohnt nicht wirklich, bedenkt man den Aufwand, den der Versand mit sich bringt.


    Traurig ist's allemal! ;(


    -- Klaus


    P.S.: Eigentlich sollten wir ihn zu einem Ehrenmitglied machen ... wenn nicht so jemand, wer dann? :grübel:

    [ ... to boldly code where no byte has gone before ... ]

  • Und was den Preis angeht: bei 4000 Geräten bewegt sich der Preis pro Gerät zwischen 5 und 7,50 Euro. Das IST ein Flohmarktpreis, bei weniger Geräten würde ich da zuschlagen.

    Laut Artikel besteht die Sammlung aus ca. 1100 Computern, der Rest sind dann wohl (ca. 3000) Peripherie- und Zubehörteile. Da kann man natürlich besagten Durchschnittspreis zwischen 5 und 7,5 Euro pro "Teil" nehmen und wird im Rahmen einer Mischkalkulation sicher nicht ganz "daneben" liegen, allerdings lassen die Reuters-Bilder die Frage offen, wie die Gesamtzustände der Sachen sind und was als "Teil" qualifiziert. Die zerschlagene Tastatur in einem der Bilder und der vor einem Regal stehende Bruch-WürfelMac sind da hoffentlich eher die Ausnahme. Letztlich fangen aber Geräte wie die Lisa sowas im Saldo wieder auf.



    Immer irgendwie das Gleiche.. erst horten bis die Bude platzt.. dann muss alles auf einmal weg und schnell..

    Vieles ist wahrscheinlich einfach mit "Haben-wollen-Reflex" unselektiv ins Regal / Lager gewandert und müllt jetzt die Kapazitäten zu. Für eine wirkliche "Sammlung" fehlt mir in Bericht und Fotoserie auch ein Hinweis darauf, was und warum der Sammler damit gemacht hat - und da hat Peter recht, das ist nur noch sinnfreies Horten.


    Bei einem Reparaturgeschäft geht sowas halt auch leichter als bei einem Privatmenschen. Da lassen eher mal Kunden ein altes Gerät zur Entsorgung oder Verwertung da, spenden dem dort angestellten "Sammler" das Teil oder stellen es schlicht und ergreifend dort dauerhaft ab. Wenn man dann nicht selektiv "nein" sagen kann, sondern bei Angeboten für lau reflexartig zuschlägt, ist man buchstäblich viel schneller zugemüllt als wenn unsereins mühsam Flohmärkte und Kleinanzeigen durchforstet. Insofern versteh ich das Horten in diesem Fall ansatzweise...


    Warum man sich aber (inkl. Lagerkosten) dann regalweise mindestens gemäß der Bilder über 100 Exemplare z.B. der grauen G4 PowerMacs hinstellt, DAS versteh ich dann nicht. Die sind dann effektiv in dieser Menge im Sammlungszusammenhang nichts mehr wert, weshalb ich die weder haben wollen noch mit obigem Durchschnittspreis einkalkulieren wollen würde. Gleiches gilt für die reichlichen Mengen an (identischen) Druckern und Bildschirmen, so schön und sinnvoll jeweils *ein* Exemplar davon auch sein mag.


    Ich wage mal die (wirtschaftlich gedachte) Prognose:

    Wenn das jemand für das gewünschte Geld komplett kauft, wird es womöglich ein Wiederverkäufer sein. Die wenigen "Sahnestücke" kommen dann evtl. in eine Sammlung oder zum Premium-Preis auf eine Auktionsplattform, der Rest wird dann zuerst stufenweise zu mittleren "massenkompatiblen" Pauschal-Stückpreisen angeboten (z.B. iMac, verschiedene Farben nach Wahl, pro Stück VB 100 Euro -> 80 Euro -> 50 Euro -> 30 Euro -> 20 Euro), übrigbleibende Reste kommen dann evtl. dem Rohstoffrecycling zu. Kein schöner Gedanke.


    Dass der Anbieter den gewünschten Preis realisieren *könnte*, ist wohl kaum eine Frage. Mit Zeit, Aufwand und Geduld sicherlich. Wenn er selbst so vorgeht, wie ich es oben für einen Wiederverkäufer beschrieben habe.


    Mich schaudert's gerade bei dem Gedanken, wegen weniger Highlights eine solch exorbitante Menge an Massenware mitübernehmen zu müssen.... *brrrrr* ;-)

  • Bei der menge an Hardware wäre wahrscheinlich der Einzelverkauf das Gewinnbringende und Machbar. Allerdings mit hohem Aufwand.


    Das jemand alles auf einmal kauft halte ich für unrealistisch. Zum ersten braucht man für so eine menge doch recht viel Lagerplatz. Zum weiten der logistische Aufwand. Da fährt man nicht mal kurz mit dem Transporter hin, da braucht man ein Logistik-Unternehmen mit einigen LKWs.


    Ein G4 PowerMac ist momentan gar nichts wert, vielleicht in 20 Jahre. Ein iMac G3 vielleicht 25-50 Euro, mit Karton, Tobo und Maus vielleicht 100, aber die durften wohl nicht überall dabei sein.


    Das Problem wird sein, dass die Lagerhalle jeden Monat Geld kostet. Und um so länger es dauert um so höher der Schuldenberg wird.

  • Wie hier schon vorgeschlagen:


    WE Termin zur. Abholung / Versteigerung machen und raushauen was geht!!


    Vom Rest max. Eine Garage retten.


    Alles andere zur kostenlosen Abholung zwei Wochen lagern.


    Danach Reste entsorgen.


    Peter