geeigneter LogicAnalyzer für Vintage Rechnersysteme?

  • Einen kleinen, brauchbaren (hab keinen Platz mehr) und halbwegs preiswerten (ich sag mal <100 Euro) LA für den USB Port und >=32 Kanälen gibts noch nicht, oder?


    Kennt jemand diesen hier : https://www.ebay.de/itm/Hantek…:rk:3:pf:1&frcectupt=true ? (Hantek LA5034 34CH 500 MHz)


    gut, 2000 Samples klingt recht wenig.... aber vielleicht hat der auch einen burst over USB mode mit geringerer Abtastrate?


    Der Hantek 4032 scheint mir in Bezug auf die Speicherkapazität hingegen völlig ausreichend zu sein, ist aber mit 160Euro doppelt so teuer und hat 2 Kanäle weniger:

    https://www.ebay.de/itm/Tester…:rk:1:pf:1&frcectupt=true


    Nochwas spricht für den Hantek 4032: Er hat sigrok Support. https://sigrok.org/wiki/Hantek_4032L

  • Ich hab mal von jemand gelesen, der anscheinend 3 dieser billigen 8-Kanal LA betreibt, um die Kanalanzahl zu erhöhen. Ich hab bisher nichts gefunden, dass die Software das unterstützt.


    Ausserdem dürfte es doch Probleme mit der USB Schnittstelle geben, wenn 3 LAs sich die Bandbreite teilen müssen?


    Aber es wäre eine sehr günstige Lösung, um ein paar Kanäle mehr zu bekommen und bei vielen Retro-computern sind ja die Frequenzen so niedrig, dass man auch mit 4 Megasamples, oder so, leben könnte?

  • kpanic
    Was für ein Oszilloskop hast Du denn ?

    Ich bräuchte wohl auch eins allein wegen dem VGA-Videosignal. Ich möchte einfach auf der Platine und auf dem Port messen was für ein signal da rauskommt. Am besten ein Gerät dass das original Videosignal dass der Computer generiert anzeigt.

    suche: Olivetti M21, S100-Computer (spez. Altair 8800), alte Terminals wie VT100, KIM-1, IBM 5160 Mainboard, Apple II (1977), Apple Carry Bag, Apple IIGS, Apple III Titan Card, Microsoft Z-80 Card, TRS-80 Expansionbox, TRS-80 Floppy, LogicAnalyzer mit 120 Kanälen und mehr


    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!:

  • Ich hatte mir den mal vor Jahren gekauft, als ich meinen PC10-III reparieren wollte. Allerdings hab ich dann gemerkt, dass, bis ich alles angeklemmt, konfiguriert und eingerichtet hab, ich schon dreimal mit dem Oszi den Fehler gefunden und behoben hab.

    Zum Reparieren von Analog und Digital Schaltungen benutze ich auch

    meistens mein Oszilloskop (Rigol DS1102E).

    https://www.batronix.com/versa…oskope/Rigol-DS1102E.html

    obwohl mein Logic Analyzer (Intronix LA1034) , recht einfach zu bedienen ist.

    Den LA1034 (http://www.pctestinstruments.com) habe ich 2007 für $389 gekauft.

    Damals waren $389 ein super Preis für so ein Gerät - heute nicht mehr.
    Den Logic Analyzer verwende ich zum vermessen von seriellen

    Bussen (I2C, (Q)SPI, CAN...).

    Dafür ist der Logic Analyzer dank der eingebauten Protokoll Analyzer

    wesentlich besser geeignet als das Oszilloskop.


    Außerdem habe ich dann noch mein altes Hameg HM108 Oszilloskop mit

    Vorverstärker (HZ 6/27) ;)

    https://www.radiomuseum.org/r/…illograph_hm108hm_10.html

  • Den Logic Analyzer verwende ich zum vermessen von seriellen

    Bussen (I2C, (Q)SPI, CAN...).

    Dafür ist der Logic Analyzer dank der eingebauten Protokoll Analyzer

    wesentlich besser geeignet als das Oszilloskop.

    Wobei für die Interpretation von seriellen Bus Systemen Digitaloszilloskope besser geeignet sind. Ich habe ein OWON XDS3064 mit 4 Kanälen angeschafft. Da sind Decoder für RS232, I2C, SPI und CAN bereits eingebaut. Mit dem Oszilloskop kann man im Gegensatz zum LA den Signalverlauf überprüfen. Erst wenn man festgestellt hat, dass die Signale astrein sind, kann man einen LA einsetzen.

  • Wobei für die Interpretation von seriellen Bus Systemen Digitaloszilloskope besser geeignet sind. Ich habe ein OWON XDS3064 mit 4 Kanälen angeschafft. Da sind Decoder für RS232, I2C, SPI und CAN bereits eingebaut. Mit dem Oszilloskop kann man im Gegensatz zum LA den Signalverlauf überprüfen. Erst wenn man festgestellt hat, dass die Signale astrein sind, kann man einen LA einsetzen.


    Da gebe ich Dir voll und ganz recht.

    Ich habe das Oszilloskop 2009 für 655 Euro gekauft - heute kostet es die Hälfte.

    Damals waren Oszilloskope mit eingebauten Protokoll Analyzern noch unbezahlbar

    (zumindest für mich).

    Heute bekommt man für dasselbe Geld natürlich viel bessere Geräte.