E-Mails wegen DSGO / Aktualisierung von Daten / Abo für 65 € monatlich

  • Hi !


    Wir bekommen gerade wieder im Büro e-mails mit Bezug auf die neue DSGO, einem Hinweis auf gespeicherte Daten die man kontrollieren und ggf. per angehängter pdf korrigieren soll. Mit dem abschicken des PDF beauftragt man wohl eine Art "Premium Eintrag" für 65 € monatlich ...


    Vielleicht als Hinweis für den ein oder anderen interessant - sowas wird auch schon mal schnell korrigiert und zurückgeschickt, obwohl man gar keinen "Premium Eintrag" braucht ...


    MfG


    Cartouce

  • Merkwürdige Art von Abo-Falle. Die DSGVO verpflichtet doch bloß diejenigen, die Daten von einem haben, offenzulegen, welche Daten wofür und wie lange gespeichert werden. Eine Verpflichtung, irgendetwas auszufüllen oder zu kontrollieren seitens derjenigen, deren Daten verwaltet werden, kommt dabei wirklich überhaupt nicht vor. Der Rest der DSGVO bezieht sich auf betriebsinterne Abläufe zur Datensicherheit und Einhaltung der Löschfristen. Wie passt denn da ein Abo für irgend etwas rechtlich zu?

  • Es geht um Einträge in "Telefonbüchern / Gelben Seiten / Branchenverzeichnissen". (Das hatte ich vergessen zu schreiben :() Es heisst dann : "Folgende Infos haben wir von Ihnen gespeichert" - die genannten waren für uns aber nicht korrekt ;-) Wer dann Korrekturen auf der PDF durchführt und einschickt, beauftragt damit auch einen "Premium Eintrag" - für 65 € im Monat ....

  • Ja, ähnliche Falle wie die "Gewerbeauskunft-Zentrale" und wie die alle heißen.

  • Telefonbuch? Gelbe Seiten? Als mein Chef neulich nach einem Telefonbuch fragte und ich ihm sagte, dass wir schon seit 15 Jahren keine mehr hier haben, ist ihm vor Schreck fast das Monokel in den Kaffee gefallen.

  • ist bei uns als Datenschützern bekannt. Ist ne neue Welle, die letzte war im Herbst.

    Zumindest steht da "Angebot" im ganz Kleingedruckten

  • Ich hab so das Gefühl, sowas geht wieder mal nur in Deutschland... scheiß Schlupflöcher und "Grauzonen-Gehabe"...gleiches wie in der Politik, jeder darf Partei spielen weil Grundrecht bla bla... :motz:


    ...haben solche Plagescheiben auch hier regelmäßig im Büro

  • So was kenne ich. Gibt es auch in Form von Telefonbucheintrag. Da bekommt man eine Mail ob die Geschäftsadresse so stimmt und beim zurückschreiben ist man auch ein Vertrag eingegangen. Steht dann ganz unten im kleingeschriebenen.

  • Nicht zahlen. Sollen die es doch einklagen. Bin mir nicht sicher, ob die das vor Gericht durchbekommen und wenn dann noch in den Medien davon berichtet wird, fliegt die Masche auf. Natürlich schriftlich widersprechen, aber zahlen - nein danke.

  • Das eklige ist daß sie damit im B2B durchkommen solange man keine "Arglist" nachweisen kann.

    Aber in der Praxis verzichten diese schwarzen Schafe auf Inkasso ... die müssten sie nämlich vorstrecken. Wobei es Ausnahmen gibt.