Amiga- Spielemaschine oder mehr?

  • Die Faktenlage war eben so, daß man bei CBM mitte der 80er erkannt hat, daß _jetzt_ eine neue Gerätegeneration gebraucht wird. Und die schüttet man nicht mal so eben aus dem Ärmel. Der Amiga war Mitte der 80er technologisch weit über dem, was es sonst in dem Marktsegment gegeben hat. Demnzufolge ist meiner Ansicht nach diese Akquise-Entscheidung aus Sicht von CBM und in der damaligen Zeit völlig richtig gewesen.

    Man hat von Anfang all alles darauf gesetzt, das Ding in Massen günstig herzustellen und keine Weiterentwicklung forciert. Gleich am Anfang wurde ein Teil der Entwicklungsmannschaft vergrault, die wirklich verstanden haben, wie die Custom Chips funktionieren. Dieses Know How wurde niemals wieder aufgebaut, deswegen gab es auch nie wirkliche Weiterentwicklungen des Custom Chip Sets. A2000 und A500 und begrenzt auch der A1200 haben für CBM ein paar Jahre lang richtig gutes Geld verdient.

    Der Amiga hätte vielleicht eine Chance gehabt, wenn nicht Commodore, sondern jemand anderes die Technologie übernommen hätte (Apple vielleicht? SW und HW-technologisch waren die schwarzweissen Lisa oder Mac Kisten den Amigas nicht gewachsen).

    Das Amigas Mitte der 80iger weiter waren als die Apples - da stimme ich dir uneingeschränkt zu.

    Lies nochmal, was ich geschrieben habe.

    Wenn Du es kapiert hast, kannst Du Dich ja vielleicht nochmal melden.

    Nee, Du hast meine Kritik nicht verstanden. Der Amiga hatte Mitte der 80iger tolle Grafik und einige hübsche Benchmarks - ja.

    Ich kritisiere das Grundkonzept das der Amiga verfolgte und den auch Apple lange verfolgte ohne etwas besonderes cooles oder besonderes anzubieten ausser moderne raubkopierte Spiele darauf spielen zu können.

    Alles Mögliche - Multimedial - aus einer Hand anbieten zu wollen (oder zumindest sehr sehr enge Vorgaben zu machen welche Chips da eingebaut werden müssen) auf dem Spielemarkt - für mich ist das der Hauptgrund warum das Ding gekauft wurde - inkl. der Raubkopierproblematik das musste schief gehen.


    Klar gab es die Konsolen - aber mit denen konnten die Firmen Geld verdienen. Berühmte Firmen wie Factor 5 haben irgendwann nix mehr rausgebracht für den Amiga. Ergo gab es darauf zu erst und sogar exklusiv die besten "Amiga-typischen" Spiele.


    Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern.


    Ich stimme mit Toshi überein, dass da viele Management-Fehler von Commodore gemacht wurden. Aber dass die Firma sowieso den Bach runterging ist einfach fantasielos. Das hätte man über Apple auch sagen müssen Mitte der 90iger Jahre.


    Commodore verhob sich einfach mit dem Amiga - der fraß denen die Haare vom Kopf.

    suche: Teletype model 33 Fernschreiber, S100-Computer, alte Terminals wie VT100, KIM-1, Apple II (1977), Apple Carry Bag, Apple IIGS, Apple III Titan Card, Microsoft Z-80 Card, LogicAnalyzer mit 120 Kanälen und mehr


    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!:

  • Du widersprichst mir zwar aber ich finde den Beitrag auf jeden Fall gut. Vielleicht hast Du Recht mit den Spezialchips. Das war wegweisend. Punkt für dich.


    Aber welche Positionierung hatte der Amiga denn auf dem Markt ? Hier sage ich nunmal das war der Spielemarkt. Genauer: Spielemarkt mit Raubkopien.


    Das konnte langfristig nicht gut gehen mit dem Ansatz den der Amiga verfolgte.


    Der schnitt selbst die sehr bescheidene Büromaschine IBM-kompatible-PC besser ab - Firmen wie ATI oder später 3Dfx haben investiert und das Geld gebracht. Diese Art von offenen System was nicht mal mehr IBM kontrollierte war unschlagbar im Spielemarkt.

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  • An Alle:
    Ich denke wir liegen gar nicht so weit auseinander beim Amiga - Was ihr nicht mögt ist dass ich den Amiga als Spielemaschine abstempel und ihm sein Innovationspotential abspreche. Beim letzten Punkt lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Es gab wohl 2-3 Sachen die wirklich wegweisend waren.

    Dennoch - dadurch dass ihr selbst sagt dass Teil war auf dem Markt - anders wie bei Apple auf dem DTP - nicht gut genug positioniert wurden - sage ich auf dem welchen Markt der Amiga nunmal wirklich war - Spielemarkt. Das war der Hauptgrund warum das Ding gekauft wurde. Und da waren andere Konzepte und Ansätze weitaus erfolgreicher.

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  • Bevor Du Dich hier weiter um Kopf und Kragen schreibst, kann ich Dir nur empfehlen, Dich mal mit Leuten zu unterhalten, die hautnah miterlebt haben, was damals passiert ist.

    Zwei, mit denen man gut ins Gespräch kommen kann, wären z.B. Petro Tyschtschenko, den man des öfteren mal bei Treffen sieht, und Helmut Proxa ( axorp ). Letzterer war lange Zeit deutschlands größter Commodore-Händler und ging sowohl bei der Commodore-Geschäftsführung als auch bei Technik und Entwicklung ein und aus.

    Die können Dir erzählen, was damals wirklich los war.

  • Dennoch - dadurch dass ihr selbst sagt dass Teil war auf dem Markt - anders wie bei Apple auf dem DTP - nicht gut genug positioniert wurden -

    Die vermutlich meisten Amiga Verkäufe Ende 80er/Anfang 90er gingen wohl in die Richtung Geschenke an Kinder und Jungendliche. Das war auch zu der Zeit Commodores Geschäftsmodell: Möglichst viele Geräte preiswert über Quelle / Kaufhof etc absetzen bei möglichst wenig Aufwand. Ob das nun "gut" oder "schlecht" positioniert war aus Sicht der Geschäftsausrichtung ist schwer zu sagen.

    Für das Business Segment (der Amiga hatte bis Anfang der 90er ein durchaus wegweisendes Betriebssystem mit dem man mit Freude produktiv arbeiten konnte) hatte CBM zu der Zeit mehr und mehr das Interesse verloren. Hierfür braucht man einen guten Support, Konzepte wie Leasing, Wartungsverträge etc. Dazu darf man nicht vergessen zu erwähnen, daß die CBM Serie in Deutschland mal durchaus ein ernstzunehmendes Bürosystem war mit signifikantem Marktanteil.

    Beim Amiga haben die wirklich professionellen "Killerapplikationen" in den meisten Bereichen gefehlt. Im Bereich Grafik, Animation, Video, Raytracing gab es die - bei den Standard-Office Programmen (Datenbank, Tabelle, Text) wurde es schon Anfang der 90er sehr mau.

    Die Vermarktung als Spielemaschine / Heimkomputer hat eben die geringste Investition und den größten Gewinn / ROI versprochen.

    Was ich schreibe, ist natürlich alles angelesenes Halbwissen. Am besten Rede mal mit den Leuten, die Toast_r vorgeschlagen hat.


    Der Amiga war eine Mitte der 80er eine Plattform mit enormem Potential, "Spielemaschine" war eine mögliche Richtung, in die man hatte optimieren können, was CBM eine Weile erfolgreich getan hat.

    Man hätte durchaus was anderes draus machen können, eine Grafikworktation zum Beispiel. Wenn eine andere Firma mit mehr "Business"-Ambitionen als CBM die Plattform gekauft hätte, wäre da vielleicht was anderes daraus entstanden, aber sicher niemals die Stückzahlen, die CBM erreicht hätte. Und die Workstationhersteller von damals sind mitlerweile auch alle verschwunden.

  • Tja, da ich habe noch meinen Amiga 500 und noch einen Amiga 600, aber bin heute eher anderen Welten zugeneigt.
    ...

    Also ich gebe gerne meine Kiste ab. Hab damit nie viel gemacht.

    Da sage ich nicht nein::heilig::.

    Das ist total lieb von Dir :*

    Adresse schicke ich Dir dann per PN.


    Stefan

  • Bevor Du Dich hier weiter um Kopf und Kragen schreibst, kann ich Dir nur empfehlen, Dich mal mit Leuten zu unterhalten, die hautnah miterlebt haben, was damals passiert ist.

    Zwei, mit denen man gut ins Gespräch kommen kann, wären z.B. Petro Tyschtschenko, den man des öfteren mal bei Treffen sieht, und Helmut Proxa ( axorp ). Letzterer war lange Zeit deutschlands größter Commodore-Händler und ging sowohl bei der Commodore-Geschäftsführung als auch bei Technik und Entwicklung ein und aus.

    Die können Dir erzählen, was damals wirklich los war.

    Oje, jetzt willst Du mich den obersten Amigianern schicken - Was soll dabei rauskommen.


    Toast_r: Buecher - Geschichte die man selbst mit erlebt hat muss ich nicht nachlesen.


    Ich habe nicht einfach irgendwelche Buecher darueber gelesen - sondern ich berichte darueber wie es war bei den den Schuelern so zwischen 1987 - 1992.


    Du warst vielleicht damals nicht in dem gleichen Alter um das alles gesehen zu haben.


    Der Amiga war in meiner Zeit bei Schuelern sehr praesent. Ich war auf einer integrierten Schule in Duisburg mit 700 Schuelern - Leider hatte ich auch einen Amiga - und wirklich alle haben ihn zum spielen benutzt. Die die was anderes damit gemacht hatten - programmieren, Raytracing, etc oder Musik sind wirklich sehr schnell umgestiegen. Fast alles konnte irgendeine Maschine besser. Das hatte nicht mal 2 Jahre gedauert die kamen dann mit PC oder - tut mir leid - mit Atari ST an wenn sie was mit Musik gemacht haben.


    Amiga 500 = Spielemaschine - Das hat wirklich kein Mensch in Frage gestellt. Das war sonnenklar. Meine Lehrer sahen es ganz genauso und ich gab nicht mal offen zu das ich einen Amiga hatte denen gegenüber.


    Was fuer eine Schule das war ? Gymnasium mit Schwerpunkt Technik.


    Darum kommt mit das von der Seite sehr sehr beserwisserisch vor.

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  • Meiner Meinung nach kamen die Entscheidungsträger aus den Hochschulen. Da waren die Amigas in Projekten sehr selten eine Option. Der PC war gegenüber dem Amiga einfach zu vielfältig. Das lag weniger an der Grundarchitektur sondern an der Vielseitigkeit. Wir hatten Anfang der Neunziger 386DX mit Max. 8 MB. Da lief dann Publishingzeugs drauf.

    Der Grund PCs zu nutzen war Novell geschuldet mit der Möglichkeit des Filesharings und Printersharings. Alte PCs wurden mit Unix als Firewalls genutzt, fürs Campusnetzwerk. Andere zur Messdatenerfassung. CAD/CAM lief Anfangs nur auf DEC. Der Leitstand war fest in IBM Handund OS/2.

    Die Erfahrung wurde mit ins Berufsleben genommen und viele Ingenieure wurden Entscheidungsträger.

    Während meines Studiums war ich verdonnert MS Word zu nutzen. Die anderen Formate waren zu schwierig kostengünstig an der Hochschule zu drücken und weiter zu bearbeiten.

    Ich habe daher nie in meiner Jugend einen Atari oder Amiga mein eigen genannt. Zum spielen musste dann halt der 286er herhalten ...

  • Meiner Meinung nach kamen die Entscheidungsträger aus den Hochschulen. Da waren die Amigas in Projekten sehr selten eine Option. Der PC war gegenüber dem Amiga einfach zu vielfältig. Das lag weniger an der Grundarchitektur sondern an der Vielseitigkeit. Wir hatten Anfang der Neunziger 386DX mit Max. 8 MB. Da lief dann Publishingzeugs drauf.

    Der Grund PCs zu nutzen war Novell geschuldet mit der Möglichkeit des Filesharings und Printersharings. Alte PCs wurden mit Unix als Firewalls genutzt, fürs Campusnetzwerk. Andere zur Messdatenerfassung. CAD/CAM lief Anfangs nur auf DEC. Der Leitstand war fest in IBM Handund OS/2.

    Die Erfahrung wurde mit ins Berufsleben genommen und viele Ingenieure wurden Entscheidungsträger.

    Während meines Studiums war ich verdonnert MS Word zu nutzen. Die anderen Formate waren zu schwierig kostengünstig an der Hochschule zu drücken und weiter zu bearbeiten.

    Ich habe daher nie in meiner Jugend einen Atari oder Amiga mein eigen genannt. Zum spielen musste dann halt der 286er herhalten ...

    ja der PC war vielfältiger. Die Unis waren schon wichtige Nutzer und Voranbringer - klar.

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  • Der 600er ist schon im weggetauscht. Der A500 folgt aber nur gegen was interessantes.

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  • danke, sehr wissenswert. Diese Kinder und Jugendliche - haben halt nicht programmiert - sondern gespielt !

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  • Toast_r: Buecher - Geschichte die man selbst mit erlebt hat muss ich nicht nachlesen.

    Du bist 1977 geboren. Meinst Du ernshaft, daß die Schulhoferfahrungen eines Kindes 'Geschichte' wiederspiegeln?

    Du warst vielleicht damals nicht in dem gleichen Alter um das alles gesehen zu haben.

    Das war ich tatsächlich nicht, da hast Du recht. Zu der Zeit habe ich stattdessen meine Erfahrungen im Berufsleben gesammelt.


    Darum kommt mit das von der Seite sehr sehr beserwisserisch vor.

    Darauf könnte ich ehrlich oder höflich antworten.

    Am besten dürfte aber sein, das einfach so stehen zu lassen. :fp:

  • Verallgemeinern kann man das nicht. Ich war auch eines jener begeisterten Amiga-Kinder, und Spiele haben mich nie so wirklich interessiert.

    Man darf nicht vergessen, daß es auf dem Amiga, gerade weil es ein Nischensystem war, schon immer bis heute eine engagierte Bastler- und Prorgrammiererszene gab, die technisch wirklich beeindruckendes hervorgebracht hat und -bringt.

    Ich mag meine Amigazeit, damals wie heute -nicht missen.

    Diese Vielfalt an Systemen hat die 80er/90er Computertechnisch für mich viel interessanter gemacht, als es der x86 Einheitsbrei heute vermag.

    Wenn BeniBluemchen Amigas nicht mag, ist da umso besser, bleiben mehr für mich. :-)

    Ansonsten würde mich freuen, wenn der Diskussionsstil wieder auf die sachliche und professionelle Ebene zurückfindet, für die ich dieses Forum so sehr schätze.

  • Ich wäre nicht dort, wo ich jetzt bin -

    ohne den Amiga. (bei anderen wars der Atari oder was auch immer).

    Aber sobald diese blödsinnige Systemdiskussion anfängt, bin ich raus.


    Stefan

  • Ist o.k. darum reagiere ich mal auf Beitrage von einzelnen Personen hier nicht mehr.

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  • Wenn Commodore den Deal mit Sun Microsystems nicht verbockt hätte und Sun Microsystems mit dem Amiga 3000 günstige Unix Workstations hätte anbieten dürfen, dann hätte da eine sehr große Nummer draus werden können.


    Hätte, hätte, hätte...


    Aber in dem Sun Deal hätte ich persönlich einen sehr großen Aufschwung für Commodore gesehen...


    --

    Elaay (aka WStyle) - Commodore 4 Ever !

    (4xC64, C128, C128D, Plus4, C16, VC20, 4xA500, A600, A1000, A1200, A3000)


    there are 10 types of people in this world, those who understand binary and those who dont

  • Habe viel über den "Untergang" von Commodore gelesen. Aber dieser Mehdi hat's verbockt. Kein Geld mehr in die Entwicklung zu stecken war fatal !

    Der AAA Chip hätte eine neue Generation von Computer hervorbringen können.


    Und die ganze 264er Serie, den A600, die CDTV und auch den CD32 hätte man sich sparen können. Wobei der CD32 eigentlich hätte gut laufen können, da gerade die Konsolen sehr gefragt waren. Aber ohne Software für die CD32 kam halt der Todesstoß. Mit dem CD32 ist die Fa. Commodore untergegangen, da Commodore seine Zulieferer nicht mehr bezahlen konnte.


    Könnte noch jede menge Schreiben, aber ich empfehle einfach jeden die unterschiedlichen Bücher "Commodore Story" da gibt es ja von mehreren Autoren etwas. Oder die 2 Stunden Dokumentation von "Commodore Story".


    Da wird einiges klar.


    Aber dennoch möchte ich eins klar stellen, so etwas wie den Amiga als reine Spielekiste abzustempeln ist meiner Meinung nach nicht richtig. Die Kiste hatte unheimliche Power, warum auch viele A2000, A3000 und A4000 im professionellen Bereich eingesetzt wurden.


    Der A500 war halt fürs Kinderzimmer gemacht und nicht fürs Büro. Vielleicht hätte man sich mit den A2000, A3000 und A4000 namentlich von den A500, A600, A1200 absetzen sollen, aber wer weiß....


    --

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  • Tja, da ich habe noch meinen Amiga 500 und noch einen Amiga 600, aber bin heute eher anderen Welten zugeneigt.

    Ich versteh gar nicht warum alle auf diese Kisten so abfahren. Mit dem Ding hatte so gut wie jeder nur gezockt - Was hat das Teil beigetragen bei der Förderung der Entwicklung von IT-Knowhow? Da war doch alles fertig frittiert - wie aus der Dose. Diskette rein und zocken.

    Jaaa, schönes Popcorn-Thema, die Sonderzüge rollen schonmal zur Mais-Fabrik! Als damaliger Atari ST Nutzer kann ich mich da eigentlich entspannt zurück lehnen und auf die Dinge warten, die da kommen! Die Amiga-Freunde schreiben sich bestimmt gleich um Kopf und Kragen, Und immer die selben Argumente werden auch kommen!

    Den PC als den Rechner herzunehmen, der IT-Knowhow produziert hat, ist schon argh abwegig.

    Eine noch verkorstere Architektur ist mir bisher eigentlich begegnet.

    Das ganze basiert auf einem verkrüppelten Prozessor, und dessen eingeschränkte Möglichkeiten wurden dann auch noch beschnitten.

    Damit erzeugt man bestenfalls Know-How-Not.

    Von MS-DOS bis Windows 10 ist aber eine gewisse Kontinuität zu erkennen. Es gibt noch heute Dinge in Windows, die nicht so wären, wie sie nunmal sind, wenn das nicht mit MS-DOS angefangen hätte, die Laufwerksbuchstaben zum Beispiel, reservierte Dateinamen wie com, con, usw. die man bis heute nicht nutzen kann, obwohl diese Bezeichnungen schon lange eigentlich keine Rolle mehr spielen.


    Letztendlich hat sich ja auch VHS gegen Video 2000 und Betamax durchgesetzt. Noch so ein Klischee, was immer wieder bemüht wird!

    Programmieren lernen und lernen wie OS, Soft- und Hardware / Interfacing funktioniert geht imho auf jedem Universalrechner der 80-90er Jahre recht ähnlich. Ich sehe da nicht, warum ein PC/C64/Atari etc da besser oder schlechter geeignet sein soll als ein Amiga.

    Wenn man wirklich "unten" anfangen will, dann muss das ein Einplatinenrechner sein, mit Hextastatur und 7-Segment-Anzeige, ein Kim 1, ein Profi 50 oder sowas. So wie es viele von uns in der Berufsausbildung gemacht haben. Aber ist das heute noch nötig? Die Kinder lernen heute mit Scratch, dem Caliope oder Roboterbausätzen die Programmiergrundlagen. Da wird nicht mehr gepeekt und gepoket, sondern es werden nur noch Proueduren angesprochen, wie die intern funktionieren, was die letztendlich auf Registerebene machen, ist erstmal nicht sichtbar. DIe Hardware-Ebene spielt in der heutigen Softwareentwicklung nur noch eine Rolle am Rand, da sämtliche Hardware durch irgendwelche Middleware. Treiber usw. gekapselt ist.

    Für mich sieht ehrlich gesagt dieser CBM einfach wunderschön aus. Er wird der einzige Rechner der bei mir ins Wohnzimmer kommt.
    Er hat diesen futuristischen Touch aus den 70igern. Wie Möbel von diesem Collani damals. Garantiert ein Gesprächsthema.

    Was hat jetzt die rundgelutschten Flintstone-Rechner mit dem Amiga-Spiele-Computer zu tun?

    Ira Velinsky war der Designer.

    Seine Meisterwerke erschuf er aber erst, als er mit den Tramaiels zu Atari wechselte. Die gesamte ST-Serie vom 260er bis zum Falcon, natürlich auch die Megas, die STacy, das ST-Book, der Portfolio, und vor allem der TT und Mega STE. Mit der STacy errang Atari auf der Hannover Messe im Industrie-Forum Design 1989 den ersten Platz in der Kategorie "Tragbare Computer". TT und Mega STE sind für mich die schönsten Desktop-Computer ever. Und man darf das XE-Gamesystem nicht vergessen, winderschön!

    Hier will doch keiner jemanden bekehren.... Nur die Aussage das der Amiga nicht viel zur späteren Entwicklung der ganzen IT Branche beigetragen hat, würde ich so nicht stehen lassen.

    Ja, das Spiele-Thema, ünerhaupt Multimedia war sein Ding. Der Amiga brachte die Entwickler erst drauf, für den PC Soindkarten, 3D-Beschleuniger und ähnliches zu entwickeln. Allerdings der erste Impuls zu 3D Hardware-Beschleinigung dürfte ATARI mit der Jaguar-Konsole gliefert haben, da gabs zum ersten Mal rudimentäre 3D-Hardwarebeschleunigung für den Massenmarkt.

    Ohne Amiga wäre Commodore noch viel eher Pleite gegangen.

    Damit konnten sie sich noch ein paar Jahre über Wasser halten.

    Und wenn man das ganze kontinuierlich weiterentwickelt hätte, wer weiß, was dann geworden wäre.

    Vielleicht hätte die technische Überlegenheit des Systems dafür gesorgt, daß man dauerhaft am Markt hätte bestehen können.

    Aber die bestand ja leider wegen der fehlenden Weiterentwicklung nur relativ kurz.

    Commodores Problem war, und das ist ein Tramiel-Erbe, dass man die Entwickler gefeuert hat, als sie mit dem Rechnerdesign halbwgs fertig waren. Das dabei von den Entwicklern dort in diesen Projekten erworbene Wissen ging damit verloren, neue Leute mussten sich einarbeiten. Die Ensoniq-Soundkarten der 1990er Jahre stammten von Bob Yannes, der zuvor den SID entwickelt hatte. Bei Atari lief es ähnlich, aber ein wenig dazugelernt hatten die Tramiels da schon.

    Farbgrafik und Videobearbeitung (Stichwort Genlock) konsequent auftreten können- das blieb aber "Wischi Waschi".

    Ja Genlock, das Killerargument was jedes Mal zum Amiga kommt. Spielt heute garkeine Rolle mehr, es wird schon seit den 1990er Jahren in Hard- oder Software in Videoschsoftware (damls oft durch Videoschnittkarten beschleunigt) digital im Rechner zusammengemischt. Die besten Videoschnittkarten für PCs kamen von Pinnacle, die saßen in Braunschweig. Teils ehemalige Commodore-Leute.

    Der Amiga hätte vielleicht eine Chance gehabt, wenn nicht Commodore, sondern jemand anderes die Technologie übernommen hätte

    Bei Atari? *scnr* Die besten Chancen hätte er gehabt, wenn man das ursprüngliche Team hätte weiter machen lassen, statt sie zu feuern.

    Der schnitt selbst die sehr bescheidene Büromaschine IBM-kompatible-PC besser ab - Firmen wie ATI oder später 3Dfx haben investiert und das Geld gebracht. Diese Art von offenen System was nicht mal mehr IBM kontrollierte war unschlagbar im Spielemarkt.

    Ab etwa 1995 übernahmen vor allem Microsoft und Intel die Führungsrolle und definierten die Standards. Die Entkopplung der Hardware durch eine Treiberschicht und einer Multimedia-Middlewäre (OpenGL bzw. insbesondere DirectX) war da der wichtige Schritt. Ohne das hätten diverse Sound- und Grafikchip-Hersteller keine Chance gehabt, da sonst der PC-Spiele.Markt zu zerstückelt worden wäre, da man sonst für Spiel X wegen Hardwareabhängigkeit unbedingt Grafikkarte Y und Soundkarte Z brauchte, mit anderen wäre es garnicht gelaufen. Erst diese Hardwareunabhängigkeit beflügelte den Markt.

    Ich denke wir liegen gar nicht so weit auseinander beim Amiga - Was ihr nicht mögt ist dass ich den Amiga als Spielemaschine abstempel und ihm sein Innovationspotential abspreche. Beim letzten Punkt lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Es gab wohl 2-3 Sachen die wirklich wegweisend waren.

    Der A500, 600, 1200 das waren Spielemaschinen, mit denen man auch ein bischen was ernstes machen konnte, aber wegen der 50/60 Hz Interlaceflimmerei nicht lange... Das war an den Ataris mit dem Monochrom-Monitor besser, und dass es nur Shcwarzweiß war spielte kaum eine Rolle, denn die meisten Drucker konnten auch keine Farbe. Und am Ende fast jeder ernsthaften Anwendung stand damals eben ein Ausdruck.

  • Quote

    Für das Business Segment (der Amiga hatte bis Anfang der 90er ein durchaus wegweisendes Betriebssystem mit dem man mit Freude produktiv arbeiten konnte) hatte CBM zu der Zeit mehr und mehr das Interesse verloren. Hierfür braucht man einen guten Support, Konzepte wie Leasing, Wartungsverträge etc. Dazu darf man nicht vergessen zu erwähnen, daß die CBM Serie in Deutschland mal durchaus ein ernstzunehmendes Bürosystem war mit signifikantem Marktanteil.


    Den Bereich ernsthafte Anwendungen hat man beim Amiga grob vernachlässigt, aber da hatte man auch nur wenig Chancen gegen den Atari, den Mac und den PC, die allesamt flimmerfreiere Monitore höherer Auflösungen (sieht man mal von den ersten Macs mit ihren Briefmarkenmonitoren ab) ansteuern konnten. Übrigens hatten nicht mal die letzten Amiga-Prototypen (Walker) eine bessere Auflösungen. Grafikkarten im Amiga nachzurüsten war lange softwareseitig schwierig, erst das Dritt-Ambieter-Framework "Picasso 96" (man beachte die Jahreszahl!) öffnete da viel zu Spät eine Tür. Beim Atari ludt man einfach ein anderes Grafikkartenspezifisches VDI, das war in GEM so von Digital-Research so vorgesehen, und zwar weil GEM unrsprünglich für PCs entwickelt wurde und es da schon verschiedene Grafikkarten gab, die man möglichst optimal mit GEM ausnutzen wollte.


    Quote

    Beim Amiga haben die wirklich professionellen "Killerapplikationen" in den meisten Bereichen gefehlt. Im Bereich Grafik, Animation, Video, Raytracing gab es die - bei den Standard-Office Programmen (Datenbank, Tabelle, Text) wurde es schon Anfang der 90er sehr mau.


    Die Stärken lagen in der Tat im Klickbunti-Bereich, und der Rest waren Lamer. (Da schlägt mein ST-Herz durch.... ::devil:: ) Und der Amiga hatte zwar Multimedia, aber ohne Speicherschutz, und hatte daher auch schnell den Ruf, dass er auch öfters abstürzt als die anderen.


    Quote

    Was ich schreibe, ist natürlich alles angelesenes Halbwissen. Am besten Rede mal mit den Leuten, die Toast_r vorgeschlagen hat.

    Mit Petro kann man darüber nicht reden, der ist nur Verkäufer. Technologische Visionen funktionierten bei dem nur, wenn man ihm sagte, wieviele er davon verkaufen kann. Da ist er genau wie Tramiel und die gesamte andere damalige Bande. Auch die taiwanisch-chinesischen PC-Hardware-Hersteller haben das lange nicht verstanden, die kopierten vielfach nur das, was ohnehin schon erfolgreich war. Erst in jüngerer Zeit sieht man da echte Innovationen, die über das was die Vorbilder wie Apple oder Microsoft (Surface) machen hinaus geht. Die wollten alle nur das gleiche in billiger und davon mehr verkaufen. For the Masses, not for the Classes. Power without the Price.


    Quote

    Man hätte durchaus was anderes draus machen können, eine Grafikworktation zum Beispiel.

    Das ging halt nicht, weil Amiga-OS konnte man lange keine Grafiktreiber unterschieben konnte, und viele Programme eben Denise direkt ansprachen, und die gab es auf einer Grafikkarte ebn nicht. Das hatte schon DRI beim austauschbaren VDI von GEM auf dem PC besser gemacht, und der ST hat das geerbt. Auf dem ST gab es aber zu viele Progeamme, die das VDI umgingen, und sowas lief dann halt nicht mehr in TT-Auflösungen. Aber erst WIndows, vor allem ab der 3er Version und erst recht ab 95 hat das Prinzip der Hardware-Entkoppelung perfektioniert. Erst dann war es möglich, Workstation-typische Auflösungen mit allen Programmen zu nutzen.


    Quote

    Amiga 500 = Spielemaschin

    Yeah! ::devil::


    Mit einem vergleichbaren 1040ST/STE, SM 124, Nec P6 und Signum! konnte man sein Studium bewältigen.


    Während die Amiga-Leute heute vor der Playstation fröhnen sind die ST-Leute heute Ingenierure. :ätsch:

  • (Da schlägt mein ST-Herz durch.... ::devil::

    <TROLL-MODUS ON>

    Ach, Du meinst also, der Atari ist besser als der Amiga? :hau:

    </TROLL-MODUS>


    Also ehrlich, so lustig wie heute war's hier schon lange nicht mehr. Solche Diskussionen hatte ich zuletzt am Ende der 80er Jahre, wenn die Atari- und die Amiga-Jünger aufeinander getroffen sind. Lasst uns aufhören, die Sachargumente sind doch alle schon genannt und hinreichend bekannt. Und wenn nicht, oben sind gute Lesetipps zur persönlichen Weiterbildung.

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs


  • :zock:


    ....Oh Yeah, also unterhaltsam ist das ganze hier. :applaus:



    Der Atari ST ? dem haben wohl viele Menschen Ihre Karriere zu verdanken. Ich kenne zwei DJS die wirklich große Diskotheken gefüllt haben mit - ATARI STs - das noch Mitte der 90iger.



    Ich habe 4 Ataris von Musikern übernommen - und die bleiben! :klo::bauchtanz:


    Ich liebe sie. Atari STs haben sogar Blutbänke gemanaged und bei der Bundeswehr das Materiallager verwaltet. Sie waren einfach überall!


    Mein letzter Amiga eignet sich auch super - zum tauschen.


    suche: Teletype model 33 Fernschreiber, S100-Computer, alte Terminals wie VT100, KIM-1, Apple II (1977), Apple Carry Bag, Apple IIGS, Apple III Titan Card, Microsoft Z-80 Card, LogicAnalyzer mit 120 Kanälen und mehr


    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!:

  • 1ST1 Danke für die Kavallerie.



    Echt lustig hier. ::pc::

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    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

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  • Atari STs haben sogar ... und bei der Bundeswehr das Materiallager verwaltet.


    Na, bei dem heutigen Zustand der Bundeswehr dürfte das für einige kritische Fragen sorgen ... ;)

    Wieso? Passt doch... wahrscheinlich sind die Ataris da immer noch in Gebrauch und sie können nix neues bestellen, weil es an Floppys zum Speichern der Datenbank fehlt.

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • 1ST1 Danke für die Kavallerie.



    Echt lustig hier. ::pc::

    Ich hab meine gesamte Munition noch nicht verschossen, das Forum beschränkte mich leider, ich musste das was ich kommentiert hatte, auf 2 Beiträge verteilen, wegen 10.000 Zeichen-Beschränkung, und es hat einige gespeicherte Zitate gleich ganz verschluckt. :( Aber nochmal gehe ich die Beiträge nicht durch. Immer diese produktivitätshemmenden Softwarebeschränkungen... Man könnte glatt glauben, das Forum läuft auf einem Amiga 500... ::devil::

  • Quote

    Man hätte durchaus was anderes draus machen können, eine Grafikworktation zum Beispiel.

    Das ging halt nicht, weil Amiga-OS konnte man lange keine Grafiktreiber unterschieben konnte

    Es gab eine Zeit lang auch ein parallel zum AmigaOS auch ein angeblich ganz brauchbares Unix, mit C-Compiler, Netzwerk, Speicherschutz, virtuellem Speicher und Grafikkarten-System, 1991 immerhin mit 1024x768 in 256 Farben, das war damals durchaus zeitgemäß. Das hätte man durchaus als Entry-Level Workstation im wisschenschaftlichem Umfeld vermarkten können. Vermutlich waren bei Commodore Entwicklungsabteilung und Marketing völlig entkoppelt. Man hat etwas entwickelt, und dann entschieden, ob und wie oder nicht man das Resultat vermarktet ;)

    Atari und Apple hatte ja ähnliche Exkursionen in die Unix (und Transputer)-Welt unternommen, mit ähnlichem Erfolg.

  • Auch Atari hatte für den TT ein System-V (ASV) - http://www.atariunix.com/ - da kannst du es runterladen und auf einen TT loslassen.


    Im wissenschaftlichen Umfeld hatte Commodore kaum einen Fuß drin, das war Sun Domäne. Und HP. Und DEC. Und IBM.


    Für den Heim-Markt oder für den normalen Bürojob war eine Unix-Lizenz zu teuer. Hättehättefahrradkette. 1992 gab es den ersten funktionierenden Linux-Kernel. Das wärs gewesen.

  • Quote

    Man hätte durchaus was anderes draus machen können, eine Grafikworktation zum Beispiel.

    Das ging halt nicht, weil Amiga-OS konnte man lange keine Grafiktreiber unterschieben konnte

    Es gab eine Zeit lang auch ein parallel zum AmigaOS auch ein angeblich ganz brauchbares Unix, mit C-Compiler, Netzwerk, Speicherschutz, virtuellem Speicher und Grafikkarten-System, 1991 immerhin mit 1024x768 in 256 Farben, das war damals durchaus zeitgemäß. Das hätte man durchaus als Entry-Level Workstation im wisschenschaftlichem Umfeld vermarkten können. Vermutlich waren bei Commodore Entwicklungsabteilung und Marketing völlig entkoppelt. Man hat etwas entwickelt, und dann entschieden, ob und wie oder nicht man das Resultat vermarktet ;)

    Atari und Apple hatte ja ähnliche Exkursionen in die Unix (und Transputer)-Welt unternommen, mit ähnlichem Erfolg.

    Als Amigianer ist man wirklich verurteilt in Konjunktiven zu sprechen. Hätte doch wenn aber.


    die Teile wurden an Kinder und Jugendliche über Quelle und Kaufhof vertickt - weil die sie genommen haben - zum spielen. Das sollen Kinder auch. Bei den grossen Jungs konnte der Amiga nicht

    mitbullern - da gab es schon Platzhirsche.

    suche: Teletype model 33 Fernschreiber, S100-Computer, alte Terminals wie VT100, KIM-1, Apple II (1977), Apple Carry Bag, Apple IIGS, Apple III Titan Card, Microsoft Z-80 Card, LogicAnalyzer mit 120 Kanälen und mehr


    Habe vor kurzen ein Diablo-Laufwerk bei einem Sammler gesehen! Das wird auch von Xerox Alto benutzt.

    Wer irgendwo Hardware, Software oder Handbücher zu Xerox Star, Xerox Alto, Datapoint 2200 sichtet - bitte sofort melden :!: