ELO-Moppel Computer

  • Einen schönen guten Tag,


    zunächst etwas über mich:

    Name: Werner Römer

    Computer-Historie:

    Anfang der 80er habe ich den Einstieg in die Computerwelt mit Hilfe des ELO-Moppels gestartet.

    Das ganze Programm, vom Einplatinen Computer bis zum CP/M-System abgewickelt und 86/87

    durch einen Prof180x ersetzt, der dann ca. 93 einem 386er PC weichen musste.


    Seit 2014 baue ich den ELO-Moppel aus meiner Bastelkiste Zug um Zug wieder auf. Er ist natürlich wieder CP/-Fähig und

    nach der Herztransplantation (NSC800) auch für Z80 Programme gerüstet. Es haben sich durch "Schenkungen" weiter

    Moppels, teilweise in einem Erbarmungswürdigem Zustand, dazu gesellt. Aktiv sind derzeit drei Geräte:

    Erster als Einplatinencomputer mit Hex-Tastatur, der 2. hat schon einen kleinen Bildschirm und als Speichermedium

    ein Kasettenrecorder. Der 3. ist die besagte CP/M-Variante mit CF-Karte und 3,0" sowie ein 3,5" Laufwerk als Massenspeicher.

    Den 4. habe ich als Leihgabe nach Hamburg zu Hans-Werner Schütz gegeben und schließlich schlummert noch ein 5 in allen Einzelteilen...

    Weitere Details könnt ihr auf meiner Homepage nachlesen.


    Nun mein Anliegen:

    Aus dem letztem Fundus habe ich noch ein Philips 5 1/4 Diskettenlaufwerk vom Typ X3134 liegen.

    Bisher habe ich noch kein Manual dazu gefunden damit die Jumperstellungen geklärt werden kann.


    Vielleicht hat ja jemand so ein Laufwerk oder sonstige Infos dazu.


    Wenn jemand Informationen zum Moppel ab der Software x5 hat, wird gerne alles genommen und bei Fritz archiviert.


    Mit den Besten Grüßen vom Niederrhein und Frohe Ostern

    Werner

  • Hallo Toast_r,

    hier die Bilder, leider haben die Philips-Leute keinerlei Kurzbezeichnungen, wie es bei Teac etc. Usus war/ist,

    angebracht.


    Nicht gerade übersichtlich beschriftet, aber die wichtigsten Signale kann man schonmal vom Bus-Anschluß zu den Dip-Schaltern durchklingeln.

  • Moin, moin,

    gute Idee mit dem "Ausklingeln", nun sind schon mal 5 Jumper eindeutig identifiziert.

    Da ich im Netz auch kein Manual von dem ULA 9R8015E gefunden habe,

    heißt es nun ausprobieren - sind ja nur noch 64 Möglichkeiten.


    gnupublic : sieht genauso aus wie deins.

    fritzeflink : das war mein einziger Hinweis zu diesem Laufwerk.


    In jedem Fall ist es ein Zweiseitiges Laufwerk mit scheinbar 360kB, also 40Spuren.

    Rest wird sich zeigen...


    LG Werner

  • Moin, moin,

    nun funktioniert das Laufwerk unter DOS als 40Tr,DS,360k


    Jumper Feld1:

    Jumper 1-4 = DriveSelekt 0-3

    Jumper 7 = IS/HL (da das LW einen mechanischen HeadLoad besitzt ist die Jumperstellung egal)


    Jumper 8 = LED (wenn gesetzt leuchtet die LW-LED dauernd)


    Jumperfeld2:

    Jumper 1 = LED and InUse (wenn beide gesetzt sind leuchtet die LED nur noch wenn das Laufwerk angesprochen wird)


    Die restlichen scheinen für das o.g. Format nicht relevant zu sein, denn mit einem ausführlichen Test funktioniert es einwandfrei.


    Diskette Formartiert, Dateien kopiert und mit IMD und AanaDisk getestet - alles wunderbar.




    AnaDisk testet noch die Spur 40, natürlich mit Fehlern da diese ja nicht formatiert wird, nur 0-39.


    LG Werner