HP 82162A Thermodrucker / div. Probleme

    • Offizieller Beitrag

    Hi !


    Ich versuch gerade einen HP 82162A Thermodrucker wieder in Betrieb zu nehmen. Der macht aber nicht, was er vermutlich sollte ... Zum einen zieht er das Papier nicht ein ... Zum anderen fährt der "Druckkopf" beim einschalten nur knapp ein Drittel der Druckbreite und stoppt dann wieder ... Sieht irgendwie aus, als ob der Motor "es nicht ziehen kann" oder nicht genug "Strom" bekommt.

    Ich häng dazu mal ein Video an, wo das hoffentlich einigermassen zu erkennen ist. Da hab ich den Drucker insgesamt drei Mal ein- und wieder ausgeschaltet ...


    Jemand ne Idee, was das Problem sein könnte - und ob man da was machen kann ?


    MFG


    Cartouce

    • Offizieller Beitrag

    Die Schneckenwalze und auch die blanke "Welle" waren beide ziemlich trocken (die Walze ist tatsächlich schwarz) ich hab n bischen Öl drauf geträufelt, ist aber nicht besser geworden ... Liegt aber, glaub ich, nicht daran, das die Wellen verharzt sind - dafür sind die "Stops" zu gleichmässig ... Der Druckkopf schafft nach dem Einschalten eigentlich immer annähernd die gleiche Strecke ...

  • Der Druckkopf schafft nach dem Einschalten eigentlich immer annähernd die gleiche Strecke ...

    Das könnte auch ein Hinweis auf Selbstabschaltung sein, wenn der Endschalter nicht erreicht wird, oder aus dem Encoder zu entnehmen ist, dass der Druckkopf es nicht in der vorgegebenen Zeit schafft.


    Ich erinnere mich jetzt an meinen Apple II Thermodrucker, der stoppte auch wenn das Papier sich faltete.

    Den hatte ich 1981 in einem Paket mit anderen Sachen bekommen, und verkaufte ihn kurz darauf wieder, weil er so scheisse war.

    (Mir fällt gerade nicht ein, wie das Teil hiess, das Ding arbeitete mit Papierrollen wohl 10,15cm breit. Angesteuert und mit Strom versorgt wurde das Ding von der speziellen zugehörigen Interfacekarte in Slot 1. Silentype?)


    Der empfindliche Thermokopf würde wohl nicht viel aushalten im Kampf mit Papierstau, also wohl Selbstschutz-Notabschaltung.


    (Im Vergleich dazu, die Selectric als Drucker, oder gar der schnelle Qume Typenraddrucker, die konnten locker mehrere Lagen Papier mit Kohlepapier dazwischen zerreissen...)


    Würde da erwägen, das alte Harz abzumachen (Q-Tips mit IPA) und säurefreies nicht tropfendes Fett draufzuschmieren, z.B. gutes Kettenfett. Und dann eine Weile hin und her laufen zu lassen. Es dauert manchmal etwas, bis die Reste des alten klebrigen Fetts abgerieben worden sind, so dass die Mechanik wieder locker läuft. Das merkst Du daran, dass er immer länger "läuft", bis er abschaltet. Irgendwann läuft er dann wieder ganz durch.

  • wenn das Fett "trocken" ist, dann ist es verharzt... frisches Fett schmiert sofort auf Deine Finger ab.


    Edit: Und zulange aufschieben solltest Du das vielleicht auch nicht. Denn Öl kriecht, und eine Sauerei mit Öl überall drauf und dazwischen zu bereinigen ist keine Freude.

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  • Wenn der Akku nicht mehr genug Leistung hat und die Spannung zusammenbricht, kann der Drucker steckenbleiben.

    Also mal den Akku unter Last prüfen.


    Ein klein wenig Fett kann nicht schaden, wenn es für Plastik verträglich ist. Mit Öl wäre ich vorsichtiger


    Außerdem kann der Antriebsriemen ausgeleiert sein und durchrutschen. Auch den mal inspizieren.

    Weiter Infos dazu findest Du auch unter HP-Calculator Museum.


    Das ist auch der beste Ort solche Probleme zu lösen, da dort fast ausschließlich HP Taschenrechnerfreunde unterwegs sind (nichts gegen das geballte Wissen hier, aber dort lesen und schreiben viele, die sich zig Jahre speziell mit diesen Geräten beschäftigen).