Wer bastelt gerade an WAS ?

  • Der Aufbau kommt mir ziemlich bekannt vor. Sieht ähnlich zu meinem Shangri-La aus. Ich suche auf Deinen Bildern die Spulen für die beiden Flipperfinger. Hab da nämlich gerade ein kleines Problem :)

    (sind zweigeteilte Spulen mit zwei Kernen, ab einer gewissen Position wird ein Teil der Spule überbrückt. Allerdings führt das bei einem Flipperfinger zu unschönem vibrieren und sattem Lichtbogen am Endschalter, der für die Abschaltung des Spulenteils da ist. Beim anderen scheint der hintere Kern festzusitzen und da ist dieses Verhalten nicht. Frage mich, welcher so funktioniert wie gedacht).

  • Normal ist, dass zu Beginn die Kraft groß sein soll, aber am Ende der Strom stark reduziert wird, damit beim Festhalten des Flipperknopfes nichts durchbrennt.

    Wenn das am Ende vibriert, ist möglicherweise ein Widerstand oder ein Teil der Spule defekt.

    Beim festsitzenden Kern wird der Strom möglicherweise nicht reduziert und die Spule kann durchbrennen.

  • Ich suche auf Deinen Bildern die Spulen für die beiden Flipperfinger.

    Zwei Flipperfinger? ...mit sowas gebe ich mich doch gar nicht ab! ;-) ...der hier hat vier Stück! :-)


    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png


    Das mit dem Vibrieren (oder zumindest Brummen) kenne ich irgendwo her! Es ist zumindest so das wenn man fester die Buttons drückt die Finger nochmal mehr beschleunigt werden. Weiß jetzt eben mal nicht ob es hier auch zweigeteilte Spulen sind.

    Der Flipper gehörte meinem Bruder - er hatte mal Probleme mit einem der Finger und soweit ich weiß musste damals auch die Spule ausgetauscht werden. Gelegentlich hat der ganz linke Finger so einen Impuls das er über seinen mechanischen Totpunkt hinauskommt und nicht mehr zurück will - kommt zum Glück nur seeehr selten vor...


    :)Franky

  • Cool. Die sehen tatsächlich ziemlich ähnlich aus. Auch mit der Umschaltung.


    Normal ist, dass zu Beginn die Kraft groß sein soll, aber am Ende der Strom stark reduziert wird, damit beim Festhalten des Flipperknopfes nichts durchbrennt.

    Wenn das am Ende vibriert, ist möglicherweise ein Widerstand oder ein Teil der Spule defekt.

    Beim festsitzenden Kern wird der Strom möglicherweise nicht reduziert und die Spule kann durchbrennen.

    So hatte ich das auch verstanden. Laut Schaltplan ist da kein Widerstand. Glaube ich zumindest. So sieht das im Schaltplan aus:

    Bildschirmfoto 2021-05-04 um 15.36.07_autoscaled.png


    Die Kondensatoren sind NO-Taster und die Trimkondensatoren sind NC-Taster. Hab auch etwas gebraucht, das zu verstehen.

  • Das sind die üblichen Schaltsymbole für Kontakte in der Elektrotechnik ;)


    Genau. Zu Beginn fliesst der Strom nur durch die rechte Wicklung. Damit fliesst ein sehr großer Strom, der trotz geringerer Windungszahl richtig Kraft entwickelt. Am Ende der Bewegung öffnet der Kontakt und der Strom muss durch beide Wicklungen. Das ist dann genug, um den Flipper am Anschlag zu halten, aber eben deutlich weniger. Wenn das vibriert, dann ist die linke Wicklung unterbrochen (oder die Leitungen dorthin).


    Du kannst, falls die Wicklung unterbrochen und nicht reparabel ist, an deren Stelle auch einen Hochlastwiderstand nehmen. Den Wert und die Wattzahl kann ich Dir aber nicht nennen, das musste ggf. ausprobieren.


    Ich würde aber davon abraten, den Kontakt zu überbrücken, dann brennt irgendwann die Spule durch oder gar das Netzteil - falls ein böser Spieler den Flipper am Anschlag hält....

  • und da steht ein technisch restaurierter Flipper aus 1967. Komplett ohne Elektronik. Nur Schrittschaltwerke und Relais und handgewickelte Kabelbäume. Genial.

    wow - klingt super

    ..da würd ich gern mal ein paar Bilder von sehen

    Ich warte drauf, daß die Post kommt mit einem Schwung Birnchen. Muß da ein paar auswechseln. Dann mache ich mal ein paar Bilder.

    So, hier ein paar Bilder.

    IMG_3325.jpegIMG_3324.jpegIMG_3322.jpeg


    Das sind die üblichen Schaltsymbole für Kontakte in der Elektrotechnik ;)


    Ich möchte da jetzt kein Geld drauf verwetten, behaupte aber in den 80ern, als ich meine Lehre machte, was das nicht mehr der Fall. Müsste mal alte Bücher raussuchen um nachzuschauen.


    Du kannst, falls die Wicklung unterbrochen und nicht reparabel ist, an deren Stelle auch einen Hochlastwiderstand nehmen. Den Wert und die Wattzahl kann ich Dir aber nicht nennen, das musste ggf. ausprobieren.


    Ich würde aber davon abraten, den Kontakt zu überbrücken, dann brennt irgendwann die Spule durch oder gar das Netzteil - falls ein böser Spieler den Flipper am Anschlag hält....

    Hab die Ursache gefunden. Besser meine Frau :-). Die Spule von einem Finger wurde ausgewechselt und auch die Rückholfeder. Der hat eine viel stärkere Rückholfeder als im Original. Hab die jetzt mal verkürzt und es ist viel besser.

  • heute kam der Sonntag bestellte DVB Stick. Brauchte eine Möglichkeit, die Sendefrequenz von einigen Garagenöffnern zu bestimmen. Mit SDR Software bekommt man einen super Überblick, was so im Frequenzbereich los ist. Läuft sogar direkt auf dem Handy. Erstaunlich bis erschreckend, was damit geht.


    Und das ist 16€ Hardware mit freier Software. Gibt mir eine Ahnung, was mit staatlichen Horchposten möglich ist ::matrix::

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Ich möchte da jetzt kein Geld drauf verwetten, behaupte aber in den 80ern, als ich meine Lehre machte, was das nicht mehr der Fall. Müsste mal alte Bücher raussuchen um nachzuschauen.

    schaue mal die Kontaktplan Darstellung von z.B. SPSen an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kontaktplan

    Irgendwie fanden das die Flipper Leute wohl elegant...

  • Ich möchte da jetzt kein Geld drauf verwetten, behaupte aber in den 80ern, als ich meine Lehre machte, was das nicht mehr der Fall. Müsste mal alte Bücher raussuchen um nachzuschauen.

    schaue mal die Kontaktplan Darstellung von z.B. SPSen an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kontaktplan

    Irgendwie fanden das die Flipper Leute wohl elegant...

    Ich glaube, der Ablauf war etwas anders. Die IEC 1131 kam etwa 20 Jahre NACHDEM dieser Schaltplan gezeichnet wurde. Eventuell finde ich die nächsten Tage mein Berufsschulbuch zu Kontaktplänen aus den 80ern. Interessiert mich ja jetzt.

  • Naja, so eine "Norm" erfindet ja nicht zwingend was Neues, sondern vereinheitlicht und definiert bereits Vorhandenes; so dass ab dem Zeitpunkt der Norm alle vom Gleichen reden können. Bzw. ein Einhalten irgendwelcher Normen dann auch nachprüfbar und dokumentierbar ist.


    Trotzdem ist es natürlich interessant herauszufinden, wann diese Darstellungsart "erfunden" wurde.

  • Ich bastle gerade das Schild meines von Shadow-aSc erhaltenen 08/15 nach.


    Foto mit dem Handy geschossen, in Inkscape zu einer Vektorgrafik umgewandelt -> FERTIG zum drucken:


    pasted-from-clipboard.png


    Es ist 1:1 so groß, und durch die Vektorisierung absolut verlustfrei skalierbar.

    Zwischenzeitlich ruht das Original-Label aus Kunststoff im Peroxid-Bad. Ich gehe jedoch davon aus, dass es nicht zu retten sein wird. Der Gilb sitzt unter der Folie zwischen Text und Kunststoffschild.

    Deshalb wollte ich es vorher "gesichert" haben. Nun kann ich es auf Fotopapier nachdrucken und hätte Ersatz, falls das Aufhellen des Originals nicht klappt. :)

  • Mein BASIC-ROM am Z1013 funktioniert jetzt automatisch. Ich habe eine Resetschaltung nach der Tastatur des EC1834 eingebaut. Diese schaltet den EPROM nach dem Einschalten verzögert zu. Somit kein unkontrolliertes Abschmieren mehr. Der Pin dafür war ursprünglich zum Abschalten vorgesehen...

  • Mein BASIC-ROM am Z1013 funktioniert jetzt automatisch. Ich habe eine Resetschaltung nach der Tastatur des EC1834 eingebaut. Diese schaltet den EPROM nach dem Einschalten verzögert zu. Somit kein unkontrolliertes Abschmieren mehr. Der Pin dafür war ursprünglich zum Abschalten vorgesehen...

    Respekt. Aber mich wuerde mal interessieren


    WIE KOMMT MAN AUF SOWAS DAS GENAU DA DER FEHELR LAG UND DAMIT BEHOEBEN WERDEN KONNTE ??

  • Mein BASIC-ROM am Z1013 funktioniert jetzt automatisch. Ich habe eine Resetschaltung nach der Tastatur des EC1834 eingebaut. Diese schaltet den EPROM nach dem Einschalten verzögert zu. Somit kein unkontrolliertes Abschmieren mehr. Der Pin dafür war ursprünglich zum Abschalten vorgesehen...

    Respekt. Aber mich wuerde mal interessieren


    WIE KOMMT MAN AUF SOWAS DAS GENAU DA DER FEHELR LAG UND DAMIT BEHOEBEN WERDEN KONNTE ??

    Beobachten, analysieren und handeln. Mehr nicht. Also böser Hund kommt auf dich zu und du rennst weg, so ungefähr...


    Nee, erstes Problem war der letzte EPROM. Um mit nur 5V hinzukommen, wurde ein 2716 benutzt. Und dieser nur zur Hälfte. Ausgerechnet lag in seinem Adressbereich der Bildspeicher von nur 1 kb, also Adresspin 10 auf Masse. Dann wird bei Z1013 die Speicherausblendung /MEMDI dynamisch erzeugt, also von den 64 kb fehlen letztlich gesamt 16 kb ab Adresse C000h. Die sind nun mit ROM und anderen Zeugs belegt. Nun war das Problem, das der ROM schneller da war, als die CPU bereit, also gab es einen Zugriff auf einer Adresse im BASIC-Modul in Dauerschleife. Auch doof. Im Schaltplan war aber eine Abschaltung, es könnten ja noch ein FORTH oder Assembler auf ROM im gleichen Adressbereich geben, vorgesehen. Da kam mir die Idee mit einer abgeänderten RESET-Schaltung. Bei der liegt Low etwas länger an als an der CPU. Zudem da nicht ein direktes Reset benötigt wird. Also eine Art der Anlaufverzögerung. Mit diesen kleinen Änderungen funktioniert es nun.

  • Langer Tag heute : das alte schrottige Garagentor zum Heiligtum wurde gewechselt :
    Diesen Ding alt.jpg


    wurde entsorgt.

    offen.jpg


    und ein neue ( second-hand ...) Balkonture ist jetzt der neue Aussenzugang zum Lager mit den Goodies.


    neuaussen.jpg


    Die Baufirma meinte : ach so 12000CHF bis 15000 CHF wird der Umbau wohl kosten....uups.


    Ein paar Tage eigener Einsatz, und ein 2-nd hand Balkonture von Ricardo ( Ebay equivalent in der CH) taten es dan aber auch. Gesamtkosten etwa 320 CHF.....


    Jos

  • Versuche einen (weiteren) Thinkpad T43 (Type 2668) wieder zum Leben zu erwecken, der hat aber (mind.) einer der Fuses auf dem Systemboard kaputt und/oder hat das Flexing Syndrom, macht beim Einschalten keinen Mucks, lädt (nach Entfernen und wieder einstecken) solange den Akku bis man den Einschalt-Taster betätigt, dann ist alles dunkel. Langes Drücken mit der Power-Taste (nach Entfernen des Akkus und des Netzteils) hilft auch nicht.

    Da ich keinen kenne, der sich an die Reparatur so einens Systemboards gewagt hat, war dieser T43 wohl eine Fehlinvestition und kann nur als Ersatzteillager benutzt werden :-(

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Und toll gemacht.


    Hast Du aber auch 2-3 Mann Hilfe gehabt, oder?

    Zu zweit, meine Frau gab tatkräftige Unterstützung. Es hilft ungemein das dies Plastikfensterrahmen richtige Baukasten sind. Und etwas Glück (und geduld) gehört auch dazu, das man das richtige Fenster ganz in der nähe findet.

  • Frag mal im Forum zum Thinkpadwiki, die wissen dort bestimmt, was zu tun ist.

    Schon auf thinkpad-forum.de gefragt, außer dem Hinweis dass es eventuell einer der vielen vielen SMD-Sicherungen ist, oder ein MosFET (warum beim T43 wurde mir auch nicht erklärt, weil das mit dem MosFET eigentlich nur bei anderen Modellen auftritt) könnte dran schuld sein. Oder halt das bekannte "Flexing"-Syndrom, das in einem Systemboard-Austausch immer mündet. Also nein, leider ist dort keine Hilfe zu erwarten...

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Ich habe ja schon ewig von Tektronix die Software-Package rumliegen, um mit dem Logic Analyzer SCSI zu dekodieren. Leider braucht die eine externe Box, die vor den Logic Analyzer geschaltet wird. Da ist im wesentlichen ein paar 74245 drin und ein PAL16L8, nicht viel also. Ich habe das ganze jetzt mal standesgemaess mit einem GAL16V8 nachgebaut, und mit PALASM auf einem 386DX25 den Code fuer den GAL geschrieben. Ein Feeling wie 1991 :-)


    Funktioniert noch nicht 100%, aber sieht schon mal nicht schlecht aus:


    EDIT: falls jemand auch einen Tektronix TLA hat, kann er gerne die Software + Quellcode fuer den GAL von mir haben. Tektronix hat den Support fuer die Geraete schon lange eingestellt, Copyright sollte also nicht das Problem sein...

  • Habe heute aus 2 Hardware-"Modulen" - ohne zu loeten -
    - LOLIN (WeMOS) D1 R2 ESP8266-Adruino und
    - 16x2 LCD-Keypad-Shield


    mit Hilfe eines kleinen und dann auf meine Hardware angepassten Arduino-Sektches eine kleine
    NTP LCD Uhr (NTP = Network Time Protocol)
    gebaut ;)

    Meinen auf diese Hardware angepassten Sketch haene ich heir als Anlage fuer andere dran.
    Einen kleinen Blog-Eintrag gibt es auch dazu :)

    WeMOS_D1_R2_LCD_Keypad_NTPClock_1.jpg

  • Ich hoffe, daß du die Modifikation von A0 on 5V auf 3,3V auch durchgeführt hast, sonst könnte die Lebenszeit deines D1 relativ kurz sein....

    Nein - habe ich natuerlich nicht :( - DANKE fuer den Hinweis. ;)
    Also darf ich keine Taste druecken um AD0 nicht zu zerstoeren.
    Modifikation ware dann eine Leiterbahn unterbrechen und neu verlegen zu 3.3V?