Wer bastelt gerade an WAS ?

  • Diesen Brandfleck hat hier eine ST-225 (oder war's eine ST-251?) vor ein paar Tagen hinterlassen:


    Brandfleck.jpg

    Ihr macht krasse Sachen! Das letzte Mal, dass mir etwas aufregendes in dem Umfeld passiert ist, war ein Tantal Kondensator auf nem Mainboard, der mir beim Einschalten des Netzteils wie ne Sylvesterrakete um die Ohren geflogen ist. Von Brandflecken bin ich bisher verschont geblieben.

    Ich hatte mal nen Highscreen mit Octek Board und dem original Bestec Netzteil zum Anfang der Sammelzeit... Eingesteckt, es fing an zu knattern, alle Tantale flogen umher und im Board waren überall daumengroße Löcher... Da hat das Netzteil trotz hochgegangener Tantale das Board im Schnelldurchgang gegrillt...

  • Ok, somit nehme ich meine Walkstation 386SX definitiv nicht mehr in Betrieb! Danke für den Hinweis.

    Tausch die Filterkondensatoren und dann ist alles gut. CMOS-Akku gucken, möglicherweise noch Ok. Falls dass eine 386SX im A3-Format ist, dann noch die Stützakkus hinten tauschen (Varta Memory-Pack), dann bau eine CF-Karte mit 256 MB als Plattenersatz ein, stelle die HDU im BIOS auf 200 MB und du kannst loslegen. Falls du VGA-Treiber, Customer-Test, usw, suchst, hab ich.

  • index_html_7cbfb23c.png


    Der wurde vor vielen Jahren immer instabiler und hat dann ganz den Dienst eingestellt.

    Mal etwas daran herum messen.

    Bei einem Bekannten war es ähnlich, da war dann ein einfacher 74xx die Ursache...

  • Zwischenstand:

    Einen dämlichen Kurzschluss zwischen A5 und A8 hatte ich selbst verursacht, der war aber selbst mit dem HM207 leicht zu sehen.

    Vor vielen Jahren war einfach mal alles Nachlöten die völlig unsinnige Idee gewesen.

    Jetzt ist die CPU nach Reset in einer engen Schleife, das Display wird aber nicht angesteuert.

    Weitere Untersuchungen erforden entweder mal einen NOP Generator (beim Kim leicht zu machen) oder besser einen Logikanalysator...

  • Ich denke, ich brauche einen neuen 6502.


    Plötzlich und ohne was am Quarzoszillator zu machen, fällt der Takt aus.

    Der Eingang Phi0 hat jetzt wenige kOhm Richtung Masse/VCC


    Vorher war schon auffällig, dass trotz Reset aktiv an den Adressleitungen Nadelimpulse (kürzer als Takt) heraus kamen und zwar mit einer Wiederholrate im -zig Mikrosekunden Bereich.

  • ui - da hab ich leider keinen übrig - aber frag mal Richi - der hat einen 8500 von mir, den er vermutlich jetzt nicht mehr braucht?


    ARGL - vergiss es, das is ja ein 6510...:fp:


    ok - aber 6502 is doch in der Floppy-Elektronik einer drin... DA hätte ich eine übrig!

  • Es muss ein "normaler" 6502 sein, also mit diesem Pinout:

    http://www.erich-foltyn.eu/Technique/6502.html

    und ja, ich brauche einen. Bei ebay gibts es alle möglichen Varianten, aber wie der mit diesem Pinout genau heist, weiss ich leider nicht.

  • Hast recht. 6502 definiert genau dieses Pinout. Fast Pinkompatibel ist der 6501 - der Unterschied liegt bei den Taktsignalen.

    Also, wenn Du einen über hast... bitte zu mir :)


    Nachtrag: ich frage mich, was bedeuten dann 6502-11 oder 6502-13 wie bei ebay zu sehen? Taktfrequenz kann es nicht sein...

  • Hast recht. 6502 definiert genau dieses Pinout. Fast Pinkompatibel ist der 6501 - der Unterschied liegt bei den Taktsignalen.

    Also, wenn Du einen über hast... bitte zu mir :)


    Nachtrag: ich frage mich, was bedeuten dann 6502-11 oder 6502-13 wie bei ebay zu sehen? Taktfrequenz kann es nicht sein...

    mal fhw72 fragen, der kennt den Chip denke ich in und auswendig.

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Muss mal kurz Dampf ablassen über einen chinesischen Scherzartikel...


    Ich wollte heute "mal eben" ein weiteres Exemplar meines optischen Lochstreifenlesers aufbauen. Platinen und Bauteile lagen schon seit zwei Monaten in der Schublade, auch ein paar Exemplare des "Pro Micro", der da als Mikrocontroller draufsitzt. Den habe ich schon ein paarmal in Bastelprojekten eingesetzt: Eine ursprünglich von Sparkfun aufgelegte kleine Version des Arduino Micro im 24-poligen DIP Formfaktor.


    Dachte ich zumindest... Als ich den China-Klon auf meine Trägerplatine aufsetzen wollte, habe ich festgestellt, dass die beiden Pin-Reihen nicht passen. Bei dem nachgemachten Pro Micro haben sie nicht den seit Jahrzehnten üblichen 6/10" (600 mil) Abstand, sondern 7/10" !! Grrr -- warum baut jemand sowas?! Dass die Dinger in einen Standard DIP-Footprint passen, ist doch seit eh und je ihre Grundidee?! :motz:


    Der Unterschied ist subtil genug, dass ich ihn weder auf dem ebay-Auktionsfoto bemerkt habe, noch am lebenden Objekt, solange das Platinchen noch in seiner Antistatik-Tüte steckte. Und natürlich allemal groß genug, dass es jetzt nicht passt.


    Ich gehe also über "Los", ziehe aber nicht 4000 Mark ein, sondern bestelle nochmal neu und diesmal woanders...



    Pro Micro Scherzartikel.jpg

  • Späte Z50J Mokick. Aber offenbar nicht mehr 50 und auch nicht mehr Mokick

    125 Kubikzentimeter - mit alter Klasse 3 oder neu M1 (?) - von meiner meine Frau und läuft ca 85 mit Honda Nice Motor.


    Meine Monkey ist nicht so hübsch aber ein wenig schneller.

  • Warum setzt du keinen IC-Steckadapter drunter. Eine Reihe des Adapters wird belassen und in die Platine verlötet, was die Stabilität bringt. Die andere Reihe der Pins des Adapters wird vorher eingekürzt und mit kurzen WireWrap-Drähten versehen. Diese werden mit den übrigen Lötaugen der Platine verlötet. Die Platine kann man für diese eingekürzte Reihe noch mittels schmalem ISO-Band, welches an passender Stelle aufklebt wird schützen oder man feilt/schleift die Kontaktstummel plan. Achtung! Die schmalen Pins des Steckadapters sind diejenigen, welche zum Einstecken in einen Präzisionssockel verwendet werden. Fertig ist der Adapter.

    24_Pin_IC_Adapter.png

    BG mesch

  • läuft ca 85 mit Honda Nice Motor.

    mein langsamstes Zweirad läuft knapp über 120. ist ein 250er Roller. Perfekt für die Schweizer Autobahn, schon schwierig auf deutschen Schnellstrassen (120).


    Heute ein Dreirad gewartet. Das kann schneller, fühlt sich aber darunter wohler. Unter 100 werden die 40 Tonner sehr aufdringlich. Nicht schön.


    Gestern Motorrad auf Anhänger zur Werkstatt gebracht. Darf 80... Keine Chance, 40 Tonner dürfen auch nur 80 aber wollen Ü90 ...

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Warum setzt du keinen IC-Steckadapter drunter.


    Stimmt schon, ich könnte da sicher was hin-adaptieren. Vielleicht sogar noch einfacher mit 24 losen Draht-Stücken als Pins, die ich ein bisschen schräg und ggf. leicht gebogen einsetze.


    Der Pro Micro "thront" aber sichtbar oben auf dem kleinen Lochstreifenleser. Ich hätte da lieber eine saubere und kompakte Lösung. (Hatte extra nach schwarzen Platinen gesucht, damit es farblich passt...) Ich denke, ich besorge mir einen neuen Pro Micro im richtigen Pinout und verwende die 700 mil-Variante irgendwann in anderen Projekten, wo ich nicht auf das Lochraster festgelegt bin.


    ls_complete.jpg

  • Hast recht. 6502 definiert genau dieses Pinout. Fast Pinkompatibel ist der 6501 - der Unterschied liegt bei den Taktsignalen.

    Also, wenn Du einen über hast... bitte zu mir :)


    Nachtrag: ich frage mich, was bedeuten dann 6502-11 oder 6502-13 wie bei ebay zu sehen? Taktfrequenz kann es nicht sein...

    mal fhw72 fragen, der kennt den Chip denke ich in und auswendig.

    Ohne Gewähr:


    6502-11 = 6502P (sollte auch darüber stehen!? 1MHz Variante)

    6502-13 = 6502AP (Also 2MHz Variante)


    Die von den Chinesen relableten weichen davon allerdings oft ab... eine echte Unsitte dieses neu bedrucken von alten Chips.

  • 6502-11 = 6502P (sollte auch darüber stehen!? 1MHz Variante)

    6502-13 = 6502AP (Also 2MHz Variante)

    Ja stimmt, das steht so drüber.

    A=2 MHz, P=Plastik?

    Auf dem KIM ist leider nichts mehr auf den Chips zu erkennen, aber bei 1 MHz müssten dann ja alle Typen passen.

  • seit letztem Jahr funktionierte der Monitor der Rückfahrkamera vom Löschfahrzeug nicht mehr.

    Fehler: horizontal stark komprimiertes Bild.

    Vermutete und gefundene Fehlerursache: defekter 10µF Bipolarelko.

    Ein paar aufgewölbte Siebelkos gleich mit getauscht.

    Ergebnis:

    IMG_1149.png


    Jetzt Zusammenbau und wieder ins Fahrzeug einbauen...

  • Deswegen fahr ich min. 750 Susi....;-))

    Sorry, aber den konnte ich mich verkneifen ! Liebe Gruesse.....aus Deutschland A11 + A20 weitgehend freiigegben ! Yeah !

  • @e-bastler,

    ... und wo gibt es diesen netten Lochstreifenleser ?

    Weil der gefällt mir.


    mfG. Klaus Loy

    Danke für die Blumen! Ich habe eine Beschreibung und alle Projektdaten auf http://e-basteln.de/computing/papertape/overview/ veröffentlicht (auf Englisch). Der Nachbau ist relativ einfach; programmiert werden muss nur ein Arduino via USB, also ohne spezielles Programmiergerät.


    Schau Dir die Beschreibung gern mal an; ein paar Platinensätze habe ich hier noch liegen, falls Du Dir ein Exemplar aufbauen willst.


    Herzlichen Gruß,

    Jürgen

  • nee nee, ...

    ... aber interessant wäre es schon.

    Was würden die Platinen kosten ?