solaris installation problem

  • moin,


    wollte auf ein sun4m Solaris 2.5 :sunny:laufen haben leider boot es nicht.

    Festplatte hat ID 3 und CDRom ID6 korrekt ?

    Die Installation von der CD selbst ist auch durch gelaufen nur nach dem reboot ..can't not open Label ..can't found root...

    Die Festplatt ist nicht von SUN hat 1,2GB. Hat jemand noch eine Idee ?


    Habe keine Sun Monitor und Tastatur daher das ganze über Serial Port


    gruss lot

  • sieht komisch aus - so als ob die Platte gar nicht partitioniert wäre.

    Bist Du Dir sicher, daß die an SCSI3 hängt ? Und das der Installer auf diese Platte installiert und nicht evtl. auf eine parallel dazu noch vorhandene ?


    Die Abkürzung "disk3" scheint er nicht zu kennen - damit versucht er das Device sd@0,0 zu booten.


    Was man auch noch schreiben kann, v.a. auf den älteren Geräten, ist "boot sd(0,3,0)".

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Ist boot disk oder boot disk3 nur ein alias auf die SCSI ID oder zeigt sie auf die Partition ID ? kann ich sie ändern ?

    Ich kann boot cdrom -s starten und mit format > verify zeigt es mir auch die Partitionen an

    evtl ist Sie falsch angelegt ..ich versuche mal die Platte zu formatieren

  • disk bzw. disk3 ist nur ein Alias.

    Die Geräte anzeigen lassen kann man sich mit "show-devs" und die Aliases mit "devalias". Anlegen eigener Alias ist damit auch möglich mit "devalias neuer-name dev-path-wie-in-show-devs".

    Die SCSI ID ist m.E. das worum es da geht. sd@3,0 wäre dann "SCSI Device mit ID 3 und LUN 0". Dabei ist nomalerweise die root-Partition (das Slice) die Nummer 0 in der zugehörigen Partitionstabelle (dem Label). Ob man das auch änder kann, weiß ich nicht.

    Im allgemeinen scheint das Alias "disk" auf die Platte mit SCSI-ID 0 zu zeigen. Wenn Du also direkten Autoboot haben willst (ohne was Umzustellen) sollte die SCSI ID 0 sein und die root-Partition auf Slice 0 liegen.


    Bevor Du format probierst, kannst Du auch mal noch "prtvtoc" probieren. Wobei mich ja wundert, daß Du "format" benutzen kannst, das sollte m.E. eher im bereits gebooteten System gehen, woran es ja anscheinend scheitert.


    Prinzipiell kann man auch mit "boot -a" die einzelnen Bootschritte anzeigen lassen und per Return bestätigen. Das hilft evtl. auch schon weiter.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Die Meldung "Can't open disk label" sagt schon viel: zum einen das kein Label (VTOC) auf der Platte gefunden wurde oder auch, dass vom Alias disk gebootet werden soll, der auf eine Adresse zeigt, wo keine Platte dranhängt.


    Im OBP ein...

    ok probe-scsi-all

    ...absetzen. Damit wird die zumindest ersichtlich welche SCSI IDs besetzt sind.


    Per Default wird vom Alias disk gebootet.

    Wie ThoralfAsmussen schreibt mal mit...

    ok devalias

    ...bzw...

    ok show-devs /iommu/sbus/dma@f,81000/esp@f,80000/

    ...die Aliase bzw Geräte am SCSI Ctrl. anzeigen lassen


    Sonst könnte man auch mit der Install-CDROM, ohne Installation, in den Single-User Mode booten, was letztlich eine Shell startet. Dann das Programm format zu rate ziehen.


    ok boot cdrom -s

    (...)

    # format

    (...)

    format> verify

    format> label

    (...)


    Solaris 2.5 Docs https://docs.oracle.com/cd/E19641-01/index.html


    Zur Ausgabe bzw Sicherung der VTOC

    # prtvtoc /dev/rdsk/dev_name

  • @all danke für die Info. Solaris bootet jetzt von der disk3. Habe alles neu installiert und als option auto layout genommen. Hab wahrscheinlich vorher bei der Partitionen irgendwas falsch gemacht.

    Hat jemand Erfahrung mit Sunray ? kann als Xsun Cleint funktionieren ?

  • Man kann eine SunRay auch ohne SmartCard nutzen, soweit mir bekannt.

    Die SmartCard wurde i.d.R. für die Authentisierung eingesetzt. Mit Username+Passwort sollte das auch funktionieren. Bei den Blade Workstations war vom Werk i.d.R. immer ein SmartCard-Leser dabei. Nur die SmartCards waren optional.


    Man kann wohl ein SunRay mit einem Solaris-"Host" nutzen. Ich habe auch einen SunRay-Client aber habe es mir noch nicht anschauen können.

    Mir ist nicht bekannt, ob die auch als generisches X-Terminal (bzw. allgemein als ThinClient) mit anderen Plattformen, OS-Varianten (GNU/Linux usw) zusammenspielen.

  • x11vnc ist auch installiert ..scheint auch zulaufen

    nur mit vncview sehe ich nur die Anwendung ..das Fenster hat keinen Rahmen .. hier fehlt der Windows Manager denke ich ...kennt jemand damit aus ?


    so habe ich gestartet

    ./x11vnc -noshm -display 192.168.47.130:0 &


  • Sehr schöne Geräte. Die Auktion war mir auch "angeboten" worden. Manchmal ist es einfach schade, daß man nicht überall abholen gehen kann. Andererseits ist es wohl auch ein Segen - sonst sieht das am Ende noch so sortiert und aufgeräumt auf 120qm aus wie beim "8BitMuseum". Hast Du auch die 150er UltraSPARC Enterprise "gewonnen" ??



    Ansonsten: läuft da auf dem Gerät eine Oberfläche ? Wenn nein, muß da evtl. einfach mal ein Desktop angeschaltet werden. Das passiert nicht automatisch, wenn man sich einloggt, nur wenn der User eine .profile Datei hat, die das erledigt oder wenn der User sich über ein grafisches Login einlogt, was den Desktop zusammen mit dem XServer automatisch startet.


    Irgendwie muß der XServer ja wohl schon laufen, denn sonst käme da kein Bild von "xload" an. Da aber - zumindest soweit ich das verstanden habe - der x11vnc, wenn er denn ein richtiger VNC Server ist, einfach ein Bild vom kompletten Desktop macht und verschickt, sollte man evtl. noch den Desktop anschalten. Normalerweise liegt der unter /usr/openwin/bin/openwin .


    Ich würde ja einfach den XServer direkt benutzen, also ohne VNC irgendwelcher Art. Das ist letztlich auch nicht langsamer o.ä. weil ja nur die nötigen Fenster geschickt werden. Und man kann das quasi in beliebige Oberflächen einblenden. Ob das gefällt ist natürlich Geschmacksfrage.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

    Einmal editiert, zuletzt von ThoralfAsmussen ()

  • zum Gluck war das nicht so weit von mir :)


    Mit X bin ich noch nicht so vertraut. Der Xserver läuft auf Windows ( MobaXterm ) habe dann die X-App dann auf Windows Xserver gelenkt.

    Mit X11vnc Server dachte ich kann dann den "look & Feel" von Openwin auf Windows mit Vncview dastellen ..leider klappt noch nicht

  • Kennst du die Person dahinter (auch) persönlich?

    Leider nein. Da hätte mich nämlich auch mal die Geschichte zu den Gerätschaften interessiert. Das waren ja nicht nur die beiden 630MP sondern auch noch 3 (oder gar 4?) weitere derartige Großgeräte. Alles weit weg vom "Homecomputer".


    Ich hätte ja gedacht, daß Du schon ein Auge auf die potentiell reparable 3-80 geworfen hättest und da schon in zähen Verhandlungen stehst.



    Mit X11vnc Server dachte ich kann dann den "look & Feel" von Openwin auf Windows mit Vncview dastellen ..leider klappt noch nicht


    Das wird schon werden. Sieht doch schon gut aus, wenn der erstmal losläuft. Oft sind es einfach ein paar "switches", die man noch aktivieren muß - oder evtl. mal ein echter VNC Client auf Windows Seite.



    Du könntest aber auch mal in dem MobaXterm folgendes probieren:


    anmelden an der SUN, was ja zu gehen scheint - ich gehe mal davon aus, daß Du das schwarze Bild oben und den x11vnc direkt auf der SUN machst/startest. Wie die Verbindung zustande kommt, sieht man aber da nicht.

    Wenn das bereits eine Verbindung per ssh ist, dann probiere mal


    ssh -X name-der-sun


    und dann


    /usr/openwin/bin/olwm &


    Vielleicht klappts ja.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Leider nein. Da hätte mich nämlich auch mal die Geschichte zu den Gerätschaften interessiert. Das waren ja nicht nur die beiden 630MP sondern auch noch 3 (oder gar 4?) weitere derartige Großgeräte. Alles weit weg vom "Homecomputer".


    ---

    Ich hätte ja gedacht, daß Du schon ein Auge auf die potentiell reparable 3-80 geworfen hättest und da schon in zähen Verhandlungen stehst.

    Es waren noch SPARCserver 670MP, SPARCstation 370 und die Ultra Enterprise 150 zur Versteigerung angeboten - sehr schöne Systeme, m.M.n. Die UE150 hätte gut zur U1C gepasst. Effektiv das selbe Board wie in der U1 nur mehr Platten und u.a. Styropor als Dämmung. Auf der CC18 war davon eine am Stand von the_mad_recycler


    ---

    Die Sun-3/80 würde zwar optisch gut als Stapel-Ergänzung zur SS2 passen aber das Byte-Ordering des Motorola 68030 ist identisch zur SPARC ISA. Dann eher eine Sun386i, die jedoch auch nicht mehr häufig anzutreffen ist. Und genau da setzt der PCD-4H (i486DX) an, der zumindest unter Solaris 2.4 ein direktes ISA-Vergleichsobjekt zur SS2 mit SPARC V7 ISA darstellt, obwohl das inzwischen auch bequem in einem VirtualBox Guest realisierbar ist:



    Man beachte die Angabe im Fenster Workstation Information: Sun 4/490, obwohl das eine x86-Box ist :stupid:- möglicherweise anhand von Metriken zugeordnet. So gesehen ist die HW für mich also nur "nice to have". Für die SS2 sieht es bezüglich Virtualisierung düster aus, denn bis auf bspw den TME emuliert keine mir bekannte, freie SW die V7 ISA, Code-Anpassungen mal außen vor, bspw an der QEMU-Codebasis oder ggf der TEMLIB - Mein Fokus liegt primär auf der ISA (V7 & IA32), dem OS (SunOS4 & NetBSD & Solaris 2.x) sowie den CASE-Tools as, ld, dbx, cc, make, lex, yacc, vi, eben Software, nicht Hardware.

  • Ich habe auch ein Solaris 2.5.1 Installationsproblem auf der Sparcstation 2.


    Ich gebe boot cdrom ein und:


    wrong magic number bei der Festplatte

    cant find driver for console framebuffer (ist eine Rasterflex)

    bus error

    tmpfs mount failed


    dann kann man keine Befehle mehr eingeben. Muss die Festplatte erst formatiert und gelabelt werden? Aber wie?

  • Muss die Festplatte erst formatiert und gelabelt werden? Aber wie?

    Was sagt denn "probe-scsi-all"? Ist die Festplatte aus Sicht der Bootumgebung überhaupt vorhanden? Und hast du auf der SPARCstation 2 ansonsten noch irgendein laufendendes System, oder ist das eine komplette Neuinstallation auf einer genullten Platte?

  • Muss die Festplatte erst formatiert und gelabelt werden? Aber wie?

    Was sagt denn "probe-scsi-all"? Ist die Festplatte aus Sicht der Bootumgebung überhaupt vorhanden? Und hast du auf der SPARCstation 2 ansonsten noch irgendein laufendendes System, oder ist das eine komplette Neuinstallation auf einer genullten Platte?

    probe-scsi sagt:

    Target 3 Unit 0 IBM-ESXSST973401LC (HDD) und Target 6 Unit 0 Yamaha ... (CDROM)


    Auf der Festplatte ist nichts Sun-relevantes drauf. Ich hatte die mal in einer DEC 3000. Eigentlich ist es eine SCA 80 pin SCSI Festplatte an einem Adapter.

  • Ich habe schon lange nichts mehr mit Sparcs gemacht, aber wie gross ist denn die Platte? Bei einer SS2 könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht von grösseren Platten booten kann. Könnte sein, dass das hier das Problem beim Erkennen der Platte ist? Ist aber nur eine Vermutung.

  • Möglicherweise liegt es ja gar nicht an der Festplatte. Dass bei einer nicht initialisierten HD die "magic number" nicht stimmt, sollte ja nicht unüblich sein, und dass kein Treiber für den Framebuffer zur Verfügung steht, stört im Textmodus auch erstmal nicht.


    "bus error" ist dann aber definitiv nicht schön, und der Rest ("tmpfs mount failed" und dass alles hängt) könnte die Folge davon sein.


    Nimm mal die Platte raus und boote erneut, um zu sehen, ob der "bus error" dann genauso kommt. Von der CD sollte sich ja auch ohne HD booten lassen, und SCSI-Platten könnte man zur Not auch im laufenden Betrieb anstecken, das dürfte elektrisch ungefährlich sein (externe SCSI-Geräte sind ja ebenfalls hotplug-fähig), man muss dann halt nur das laufende System dazu kriegen, die neu hinzugefügte Hardware auch zu erkennen. Da gab es unter Solaris irgendeinen Befehl für, der mir aber gerade nicht einfällt.


    Nachtrag: Ich erinnere mich aus meiner eigenen SPARC-Zeit (ich hatte mal eine SPARCstation 5) noch daran, dass die bei CD-ROM-Laufwerken recht wählerisch waren, und zwar weil die Standard-Blockgröße von CDs halt 2048 Bytes beträgt, aber 512 Bytes pro Block erwartet wurden. Daher mussten es spezielle sein mit einer speziellen Firmware, und ich hab extra Geld dafür ausgeben müssen damals für ein originales von Sun. Ist dein CD-ROM-Laufwerk original?

    Einmal editiert, zuletzt von Zorro III ()

  • Während des Betriebs kann man bei Solaris, zumindest unter Solaris 10, keine Platten dazu hängen. Es gibt Kommandos bei Solaris, beim Booten nach neuer Hardware zu suchen. Ich würde auch keine SCSI-Geräte während des Betriebs an oder abhängen. Ich denke nicht, dass das elektrisch problemlos wäre.


    Das "tempfs" dürfte im RAM liegen, daher wäre hier wohl der bus error eine mögliche Ursache. Es wäre hilfreich, die /var/adm/messages beim booten zu sehen, um einen Anhaltspunkt auf die Ursache des bus errors zu bekommen, aber ich denke, es gibt keine Gelegenheit, die anzeigen zu lassen.

    Schon mal einen mem-test (bin gerade nicht sicher, wie der Befehl dazu heisst) versucht? Vielleicht gibt es ja ein Problem mit dem Speicher.

  • Während des Betriebs kann man bei Solaris, zumindest unter Solaris 10, keine Platten dazu hängen. Es gibt Kommandos bei Solaris, beim Booten nach neuer Hardware zu suchen. Ich würde auch keine SCSI-Geräte während des Betriebs an oder abhängen. Ich denke nicht, dass das elektrisch problemlos wäre.

    Ich habe "damals" —Mitte der 1990er- bis Mitte der 2000er-Jahre — routinemäßig SCSI-Geräte¹ im laufenden Betrieb an-/ab-/umgehängt (u.a. weil ich Software für SCSI-Geräte geschrieben habe), wobei man natürlich wissen muss, was man tut, um das System nicht zum Absturz zu bringen. An die genauen Details, welche Kommandos da ggf. nötig waren, erinnere ich mich nicht, "drvconfig" könnte es gewesen sein, heutzutage ist es wohl "cfgadm": https://docs.oracle.com/cd/E23…-1459/devconfig2-120.html


    Aber egal, die Frage ob der Fehler vom Speicher oder irgendeiner anderen Hardwarekomponente kommt, ist erstmal die primäre, also alles rausnehmen, was zum Booten von der Installations-CD nicht unbedingt nötig ist, und gucken, wann/ob der Fehler verschwindet. Die CD selbst am besten auch mal gegen eine andere austauschen.


    Nachtrag: ¹) Die Rede ist hier von externen und entsprechend für Hotplug konstruierten internen SCSI-Geräten; der interne SCA-Stecker, der in meiner SPARCstation 5 für Festplatten drin war, gehörte dazu. Da turbochannel ebenfalls von SCA schrieb, nehme ich an, dass das bei seiner SPARCstation 2, welche ich nicht kenne, ebenfalls so ist. Wenn nicht, dann besser nicht "hotpluggen" (und natürlich auch dann nicht, wenn's nicht nötig ist).

    Einmal editiert, zuletzt von Zorro III ()

  • Die SS2 hat 50pol SCSI, keine native SCA80 Backplane, wie in der SS5. turbochannel nutzt wahrscheinlich einen simplen SCA80-auf-50pol Adapter. So einen nutze ich im PC für Solaris (2.4) auch. Die Adapter besitzen i.d.R. keine Terminierung (bei meinem zumindest), so dass die Busterminierung über das CD-ROM (letzter Teilnehmer am Kabel) realisiert wird. Alternativ hilft auch ein aktiver Terminator (Stecker).


    Bei der Platte und dem Adapter bitte ggf auch prüfen, dass nicht irgendwo ein Mini-Jumper/-Brücke für die Terminierung auf der Platte bzw Adapter (welcher?) gesteckt ist. Das darf bei der SS2 nicht sein. Wenn man die Option zum Betrieb für Single Ended bei der SCA80 hat, würde ich das auch aktivieren.


    Die RasterFlex-Treiber sollte/kann man i.d.R. erst nach Solaris-Installation, und VOR Einbau der RasterFlex aufspielen. Ich empfehle für die Installation daher einen Sun Referenz Framebuffer (BW2, CG3, CG6) oder serielle Konsole.


    ok probe-scsi-all

    ...zeigt auch das CD-Laufwerk, welches nativ 512-byte Blockgröße unterstützt auch an?


    ok boot cdrom -s

    ...bootet in den Single User Mode, sofern SCSI ID 6 beim CDROM und der Alias "cdrom" auf das korrekte Gerät zeigt.


    # format

    ...und Auswahl deiner Platte. wobei der i.d.R auch gleich die Geometrie (CHS) zu Beginn gezeigt wird, bzw steht die i.d.R. auch auf der Platte drauf. Ich empfehle ein LowLevel-Format der Platte, wenn du die eh nur in der SS2 oder einer anderen SPARC betreiben willst und noch Fremdbits drauf sind. Die SCSI-Platte lässt sich ohne Sun-spezifisches "Label" (VTOC) nicht in einem SPARC-System betreiben. Das muss also mindesten sichergestellt werden. Das gibt vor wie "groß" die Platte ist (Slice 2) und lässt Platz für benötigte Bootloader.


    Um die anschließbare Plattengröße zu zum Schluß etwas zu entkräften: in meiner SS2 werkelt eine 160GB SATA-Platte an einer Bridge, die von der Geometrie so modifiziert wurde, dass eine 2,1GB Platte (Label SUN2.1G) vorgegaugelt wird, nicht das dies zwingend nötig gewesen wäre. Man muss dafür sorgen, dass der Kernel unix bzw '/' (root, Slice 0) bei älteren Solaris-Releases innerhalb der ersten 1024C (0..1023) liegt.

  • Ich habe "damals" —Mitte der 1990er- bis Mitte der 2000er-Jahre — routinemäßig SCSI-Geräte¹ im laufenden Betrieb an-/ab-/umgehängt (u.a. weil ich Software für SCSI-Geräte geschrieben habe), wobei man natürlich wissen muss, was man tut, um das System nicht zum Absturz zu bringen. An die genauen Details, welche Kommandos da ggf. nötig waren, erinnere ich mich nicht, "drvconfig" könnte es gewesen sein, heutzutage ist es wohl "cfgadm":

    Das würde nur mit dynamisch ladbaren Treibren funktionieren, da die Hardwareerkennung nur in der init-Funktion erfolgen sollte, die beim Laden des Treibers (das heisst, bei den frühen Solaris-Versionen und allen SUNOS) beim Laden des Kernels während des Bootens erfolgt. Ich weiss nicht, ab wann die bei Solaris verfügbar waren. Ich hatte Treiber unter SVR4.0 entwickelt, wo das noch nicht vorhanden war (war ich froh, als bei SVR4.2 die dazu kamen).

    Du müsstest also, um die neue Hardware erkennen zu können, den alten Treiber ent- und wieder neu geladen haben. Wenn aber die Root-Partition auch auf einer SCSI-Disk lag, die den selben Treiber verwendet hat, dürfte das schwierig gewesen sein.


    EDIT: kann aber auch sein, dass spätere Treiber eine Funktion hatten, um die Hardwarekonfiguration neu einzulesen.

    Aber bei frühen Solaris- und allen SunOS-Versionen kann man definitiv während des Betriebs keine SCSI-Geräte hinzufügen.