16 MB 30 pin SIMM

  • Ich gebe zu, dass ein einzelnes Ram-Modul

    für einen kleineren Test mit 30€ recht hochpreisig ist.

    Auf der anderen Seite finde ich 30 Euro für einen 16MB RamChip mit 12Monaten Garantie jetzt nicht überteuert. Zumal die Steuer da auch noch 'Gewinn' frisst.


    Stefan

  • Ich gebe zu, dass ein einzelnes Ram-Modul

    für einen kleineren Test mit 30€ recht hochpreisig ist.

    Auf der anderen Seite finde ich 30 Euro für einen 16MB RamChip mit 12Monaten Garantie jetzt nicht überteuert. Zumal die Steuer da auch noch 'Gewinn' frisst.


    Stefan

    Natürlich ist es das auch durchaus wert. ::heilig::
    Wenn man dann aber gerne 8 Riegel will um seinen Retro PC "aufzumotzen" (falls der das auch unterstützt) dann sind wir leider bei 240€ ;(;(

  • Ich hatte einen 386 mit 64MB Arbeitsspeicher... hatte keinerlei Mehrwert.


    Ein 386er (war ein dx40) braucht 4MB, max. 8MB... alles andere ist übertrieben.


    Hatte einen Powermac 9600 mit 1,5GB Arbeitsspeicher... beim Einschalten konnte man gut Kaffe und Kuchen machen, solange hat der Bootvorgang gedauert.


    Desweiteren hatte ich einen Quadra 950 mit 256MB Arbeitsspeicher. Das hatte ich dann sofort wieder zerpflügt... brachte einfach nichts...


  • Wenn man dann aber gerne 8 Riegel will um seinen Retro PC "aufzumotzen" (falls der das auch unterstützt) dann sind wir leider bei 240€ ;(;(

    8 x 16 MB in einem Rechner mit 30-poligen SIMMs ? Da gehts dann aber nicht mehr um zeitgemäße Konfiguration, sondern um "so viel wie möglich", oder ?

    Klar :tüdeldü: Ob das natürlich sinnvoll ist, sei dahingestellt.

    Und wie Toast_r auch schon angemerkt hat unterstützen das nicht viele. Rein Interessehalber wäre es natürlich mal interessant mal 4 oder 8 Stück in der Hand zu halten. :)

  • Ich hatte einen 386 mit 64MB Arbeitsspeicher... hatte keinerlei Mehrwert.

    Ein 386er (war ein dx40) braucht 4MB, max. 8MB... alles andere ist übertrieben.

    Hatte einen Powermac 9600 mit 1,5GB Arbeitsspeicher... beim Einschalten konnte man gut Kaffe und Kuchen machen, solange hat der Bootvorgang gedauert.

    Desweiteren hatte ich einen Quadra 950 mit 256MB Arbeitsspeicher. Das hatte ich dann sofort wieder zerpflügt... brachte einfach nichts...

    Ich hatte seinerzeit einen XT-Entwicklungsrechner mit 8 MB EMS RAM. Sogar das war sinnvoll, weil ich die als RAM-Disk genutzt und dort meine Projekte kompiliert habe. Das dauerte dann statt 5 Minuten nur noch 30 Sekunden.


    Und wenn man auf einem 386er größere Bilder bearbeiten wollte und eine Software hatte, die den Speicher auch nutze, dann war das auch sinnvoll.

    Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich denke Programme wie Pagemaker haben unter Windows 3 schon von dem Speicher profitiert.


    Also keinerlei Mehrwert kommt immer darauf an. ;)

    i-Telex 211230 dege d

    http://www.marburger-stammtisch.de


    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

    • Official Post

    Wie bei vielen Dingen hängt es auch hier von der Anwendung ab.


    Nur ein Beispiel: Natürlich brachten 256MB in einer Quadra 950 für normale Büro-Aufgaben und 9x% der Anwendungen keine erkennbaren Vorteile. Ich hatte so eine Konfiguration im Support, weil einer unserer Kunden sie wirklich gebraucht hat. Dort wurden (für die 1990er Jahre) extrem große Plakate in sehr hoher Auflösung gemacht. Die führten damals Photoshop und Xpress an die Grenzen und brauchten relativ oft Unterstützung. Immer, wenn kein Supportfall zu erledigen war, brachte das RAM nicht viel. Ich habe mir damals ein Script geschrieben, das morgens eine RAM-Disk anlegte, den Inhalt der Interne Festplatte (war eine 160MB Platte) dorthin kopierte und dann von der RAM-Disk neu startete. Damit hatte ich dann den schnellsten Rechner im Support ;)

  • 386 und Linux...


    das wäre interessant. Wird das irgendwo beschrieben... mich interessiert immer ein wenig Linux...

    Die Installation unter den alten Linux-Versionen hat mich immer sehr abgeschreckt. Ist das jetzt schon ein bisschen leichter... oder bist du inzwischen Profi darin?

  • Ob die Hauptplatine 16MB SIMMs unterstützt bzw welche Speichergröße die Bank aktiv ansprechen kann, darauf wird die Doku oder der Chipsatz eine Antwort parat haben.


    Bspw. das SNI D534 unterstützt diese nicht bzw nur 4MB je Steckplatz (16 je Bank)


    20180724_005901.jpg


    20180724_005803-1.jpg


    ... das D674 anstelle schon (vollbestückt) und damit schon besser für Solaris 2.x :sunny:


    20180704_204603.jpg


    20180704_204833-1.jpg


    Beides Prozessorbaugruppen für den i80486.


    Erworben in 2018 hier:

    https://rover.ebay.com/rover/0…Fulk%2Fitm%2F152827552220


    Wenn man zusammenrechnet, etwas "günstiger" :fp: (exkl Einfuhrumsatzsteuer)

  • Mehr als 8MB im 386er machte durchaus Sinn. Ich hatte damals 16 MB in einem Board von Vobis mit 16 SIMM Sockeln.

    Damit hab ich damals die 486er mit 8MB so mancher Kollegen unter Win 3.11 abgehängt.

    Server die unter Netware 3.11 liefen profitierten von der Speicheraustattung ebenfalls merklich.

    Win NT oder OS/2 galten damals auch eher als speicherhungrig.

    Für einige meiner EISA Boards wären die 16 MB SIMMs auch interessant, da sie laut cfg und Chipsatz Doku unterstützt werden.

    Ich suche eher noch eine Quelle für die nakten Platinen von 4 und 16 MB SIMMs und würde dann die Chips von PS/2 Modulen transplantieren.


    Linux auf 386 geht duchaus, wenn man eine entsprechend alte Distro findet.

    Ich habe mal spaßeshalber auf einen 386sx16 24 h lang einen Kernel kompiliert.

    Seit Kernel 3.8 wird 386er allerdings nicht mehr unterstützt.

  • Unter dem klassischen MacOS war viel Speicher immer Fluch und Segen. Der Fluch wurde ja bereits beschrieben. Ich glaube, jeder Sammler, der seinen SE/30 oder fx "endlich" auf 128 MB RAM aufstockt, denkt beim ersten Mal Einschalten, das Ding ist kaputt. Der Selbsttest dauert wirklich eine Ewigkeit.


    Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass viel RAM bei den alten Kisten die Stabilität verbessern kann. Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich unter MacOS 9 Webentwicklung betrieben habe. Da liefen dann Word mit den Texten des Kunden, Photoshop und ImageReady, um Headlines und Buttons zu bauen (bedenkt, das war vor CSS), manchmal gar noch FreeHand, dann natürlich GoLive oder DreamWeaver, Trans(m)it für das Updaten des Servers und zu guter Letzt mindestens drei Browser, um zu schauen, ob sich alles zusammenfügt. Zum Wachbleiben lief Audion, Chatten mit dem Backend-Nerd ging nur per ICQ und Claris Emailer (oder schon Entourage?) lief auch noch parallel, denn vielleicht kommt ja noch was vom Texter. Je später der Tag desto absturzgefährdeter war das ganze Konstrukt, da mangels Speicherschutz und dank diverser Leaks irgendwann eben der freie Speicher aus war und der reservierte RAM der Nachbaranwendung lockte.


    Die popeligen vier Slots des G4 wurden dann eben mit allem bestückt, was sich finden ließ, zum Schluss waren glaube ich 448 MB verbaut, hauptsache die Programme hatten am Ende des Tages noch ein paar KB Luft. Paarweise Riegel brauchte die Maschine zum Glück nicht...

    Suche: Siemens RM200, BeBox, Pixar Image Computer und Connection Machine CM1/CM2.