Opel und VW (Offtopic aus Lustige Bilder)

  • In der VW-Garage meines Vertrauens steht zur Zeit ein Opel Olympia Record Ascona inBeige / Weiss Jahrgang 1959. Der ist wirklich schön. Später dann wurden Opel einfach eben "Linkespurblockierer" mit langweiligen Design. Manta A und GT mal ausgenommen.


    Ich weiss, das ist natürlich für manche böse, aber ... na ja, Opel eben.


    Grüessli, Uli

  • Ich bin am Wochenende als Mietwagen einen Astra gefahren. Dreizylinder Benziner, 130PS, klingt irgendwie rau wie ein Diesel. Ansonsten hat der Wagen mir aber sehr gut gefahren. Besser als ein Golf, auch mit deutlich weniger Firlefanz. Und der Motor war auch leistungsfähig genug (für mich).

    Ein paar Tage vorher hatte ich einen Lancia Ypsilon, 68 PS. Der war auch irgendwie witzig, wie ein Auto Scooter, konnte fast auf der Stelle drehen.

  • Die nächste angekündigte Version des Astra wird sehr interessant. Denn der ist voll-elektrisch angekündigt, und auf Carscoops gibts erste Erlkönigbilder vom Sports-Tourer (Kombi). Das wird wohl der erste vollelektrische Kombi im Markt. VW bekommt das mit dem ID.3 nicht hin. Und auch sont ist mir in der Klasse, oder auch größer, kein Elektroauto als Kombi bekannt.

  • Warum überrascht es mich nicht, dass ich gegenteiliger Ansicht bin? ::devil::Einen alten Kadett finde ich durchaus sehr ansprechend, eher als einen Golf. VW ist in etwa so interessant wie weiße Tennissocken. Spießiger als VW geht gar nicht mehr.


    Aber zum Thema: Ich spiele mit dem Gedanken, mit dem R4 zu kommen. Bei fast 600 km zur CC und da ich Montag wieder arbeiten muss. überlege ich aber aus pragmatischen Gründen doch mit dem C3 zu kommen. Da kann ich immerhin ohne zwischendurch tanken zu müssen durch fahren, beim letzten Tankstopp an der Autobahn bin ich fast umgefallen! 1,91 Euro wollten die haben! Wir reden hier von Super E5, nicht von diesen komischen Spinnertreibstoffen.

  • Einen alten Kadett finde ich durchaus sehr ansprechend, eher als einen Golf. VW ist in etwa so interessant wie weiße Tennissocken. Spießiger als VW geht gar nicht mehr

    Bin ich voll bei dir... Wenn ich an sowas wie den Golf Plus oder den T-Roc denke, <X

  • Wie wäre es mit einem Amalfi? ... und ausserdem: Opel ist die höchste Steigerungsform von spiessig. Da könnt ihr noch solange versuchen, das schönzureden. :streichel:

  • Geschmäcker eben.


    Alte Opels (bis Kadett D) sind super, alte VW ebenso (Golf I GTI :love: ).

    Aber auch alte Peugeots (205 GTI)… eigentlich unglaublich viele Autos bis Mitte der 80ger.


    Gehts um Neueres… nun, ist ja vieles ein Einheitsbrei mittlerweile.

    Meine Automarken-Emotionen haben sich drastisch reduziert… man wird ja Älter. ;)

  • VW baut genau so einen Mist wie Opel, veredelt ihn nur an der Oberfläche und vermarktet ihn besser: ich sage nur Haptik und Spaltmaße. Dafür dann in der Mittelklasse 5000 EUR mehr zahlen, ich weiß nicht. Vieles an Problemen wird mit Werkspannendienst wohl auch bewusst kleingehalten, damit es ja nicht in offiziellen Pannenstatistiken landet.

  • Wenn der VW nicht edel ist, weiß ich auch nicht 8o<X:

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    Aber Mal im Ernst: Die Zeiten wo man noch davon sprechen konnte das die VWs besser verarbeitet sind, sind m.E. schon längst vorbei... Qualitativ haben Japaner, Koreaner und Co. schon lange aufgeholt. Und wenn man sich dann die "Pannenstatistik" anschaut sieht es nicht so rosig bei VW aus....

  • Der Harlekin ist aber schon ein gefragtes Sammlerobjekt. Sehr passend zum Stefanie-Tücking-Amiga-500.

    Und ja, mein nächster Neuwagen wird ein Kia oder Hyundai mit 7 Jahren Garantie. Ins Reparieren will man mit heutigen Autos lieber nicht kommen, kein Wunder, dass selbst die Premiummarken (ich meine jetzt nicht VW) hohe Wertverluste erfahren. Einen el. Fensterheber reparieren kostet schnell 500 EUR. Mit Kurbel wär das nicht passiert, da merkt man eher, dass was klemmt und Fett braucht oder ähnliches.

  • kein Wunder, dass selbst die Premiummarken (ich meine jetzt nicht VW) hohe Wertverluste erfahren

    Das liegt vor allem an dem Überangebot an jungen Gebrauchtfahrzeugen aus dem Firmenleasing. Schau mal was da bei den Autohäusern rumsteht, unser örtlicher VW/Audi-Händler weiß schon garnicht mehr wohin noch mit den vielen Passat, Aerton, Touareg, A4, A5, A6, Q5, Q7 usw., in den letzten 5 Jahren hat der das Abstellgelände zwei Mal vergrößert, jetzt mehr als doppelt so groß wie vor 5 Jahren.

  • Nach dem Unfall hatte ich einen VW Touran als Leihwagen. laufleistung keine 13.000 km. Kupplung war soweit durch, der 3. Gang ging nicht immer rein und allerlei andere Macken. Und Spurstabil war der auch nur bis maximal 110...

    Der Caddy von meinen Eltern braucht jetzt nach nichtmal 50.000 km ne neue Kupplung.


    Mein aktuelles Auto, das nur als Reserve dient und auf verschleiß gefahren wird, wurde vorher von einem Italiener gefahren, sieht auch entsprechend aus. Da ist die Kupplung noch die erste und bei knapp 200.000 merkt man so langsam das Ende der Kupplung. Bei Neufahrzeugen lohnt sich eigentlich nur auf Verschleiß fahren und dann wieder weggeben, jeder investierte Cent ist zu viel... Schade eigentlich, was man heute für sein Geld "geboten" bekommt.

  • Ins Reparieren will man mit heutigen Autos lieber nicht kommen, kein Wunder, dass selbst die Premiummarken (ich meine jetzt nicht VW) hohe Wertverluste erfahren.

    :grübel: Ich glaube der Wertverlust heutiger Fahrzeuge hat weniger mit den Reparaturkosten zu tun. Wer einen S4 mit Keramikbremsscheiben fährt, der muss auch damit leben, dass ein neuer Satz Bremsscheiben inkl. Einbau einen fünf-stelligen Betrag auf die Rechnung zaubert (Ja, das war jetzt ein überspitztes Beispiel).


    Woran macht sich denn ein hoher Wertverlust heute bemerkbar? Das ein Neuwagen schon einen Wertverlust erleidet, wenn ich mit meinem Namen im Brief stehe, dürfte wohl klar sein. Das dann jeder gefahrene Kilometer zusätzlich am Wert kratzt ist wohl auch unumstritten.


    Fahrzeuge der bekannten Premiumhersteller, haben je nach Modell und Ausstattung auch heute noch einen besseren Werterhalt, als Fahrzeuge anderer Hersteller. Dass dieser Werterhalt allerdings nicht mehr mit den Zahlen von vor 20 Jahren vergleichbar ist hat unterschiedlichste Gründe.


    Einer der Hauptgründe dürfte sein, dass unabhängig von Marke und Modell, die Lebenszyklen einer Modellgeneration (Modellpflege) drastisch gesunken sind. Der W124 wurde bspw. 13 Jahre gebaut. Heute doch unvorstellbar, kommt doch gefühlt alle 3 bis 4 Jahre ein neues Modell als Nachfolger auf den Markt. So etwas kratzt natürlich zusätzlich am Werterhalt. Diese mangelnde Modellpflege kann bspw. am Golf sehr gut nachvollzogen werden. Brachte der Hersteller in den ersten 23 Jahren drei Golf Generationen auf den Markt, sind es in den letzten 24 Jahren schon fünf Generationen gewesen.


    Hinzu kommen natürlich dann noch aktuelle Themen, die sich ebenfalls negativ auf den Preis auswirken können. Da hätten wir zum einen den Dieselskandal, der sich durch die gesamte Autobranche gezogen und dafür gesorgt hat, dass bestimmte Dieselmodelle nur noch zu Ramschpreisen über die Ladentheke gehen. Zum anderen haben wir das Thema in Bezug auf CO² Emissionen und damit einhergehend ein immer deutlich spürbarer Griff ins persönliche Geldsäckel, garniert mit der Ungewissheit, ob ich meinen Verbrenner, den ich mir heute kaufen möchte, in fünf Jahren auch noch für gutes Geld verkaufen kann.

  • Ich würde mir heute auch keinen Neuwagen kaufen. Vor drei Jahren habe ich einen Ford C-Max gekauft, der hat 2500€ gekostet und hatte 170000 km drauf. Zweimal Inspektion und neue Bremsscheiben für insgesamt 1000€ kommen auch noch dazu. Inzwischen hat er fast 200000 km und hat gerade wieder TÜV bekommen. Wenn der noch mal zwei Jahre hält, dann wäre das echt super und auf jedenfall günstiger als ein Neuwagen.

  • Ich würde mir heute auch keinen Neuwagen kaufen

    Hab ich bis vor 2 Jahren auch nicht, sondern immer junge Gebrauchte, um die 30.000 km, 1-2 Jahre alt, zu weniger als 60% des ehemaligen Neupreises, hat bisher gut funktioiert. Der Touran vor 2 Jahren war allerings neu, Dieselabwrackprämie für den 11 Jahre Alten (mit Riss im Motorblock) plus großzügiges Entgegenkommen seitens des Autohauses - letztlich nicht teurer als die bisherigen Gebrauchtkäufe nach obigem Muster. Und das nächste Auto, nicht als Ersatz für den Touran, sondern den Astra, wird aller wahrscheinlichkeit auch neu sein, weil ich hier die E-Auto-Prämie mitnehmen kann und dafür sozusagen auch wieder einen E-Neuwagen zum Gebrauchtpreis bekäme. Außerdem weiß ich nicht, wie aktuell der Gebrauchtmarkt bei E-Autos aussieht, da scheint noch nicht viel am Markt zu sein, außer bei Teslas, die nur wenig Wert verlieren.

  • Nach dem Unfall hatte ich einen VW Touran als Leihwagen. laufleistung keine 13.000 km. Kupplung war soweit durch, der 3. Gang ging nicht immer rein und allerlei andere Macken. Und Spurstabil war der auch nur bis maximal 110...

    Der Caddy von meinen Eltern braucht jetzt nach nichtmal 50.000 km ne neue Kupplung.


    Mein aktuelles Auto, das nur als Reserve dient und auf verschleiß gefahren wird, wurde vorher von einem Italiener gefahren, sieht auch entsprechend aus. Da ist die Kupplung noch die erste und bei knapp 200.000 merkt man so langsam das Ende der Kupplung. Bei Neufahrzeugen lohnt sich eigentlich nur auf Verschleiß fahren und dann wieder weggeben, jeder investierte Cent ist zu viel... Schade eigentlich, was man heute für sein Geld "geboten" bekommt.

    Sorry René, das liegt weniger am Auto. Für die Kupplung hat VW einen renommierten Zulieferer.

    Ich fahre jetzt seit 17 Jahren T5 und T6, bin hobbymässig im OEM Tuning unterwegs, egal ob Golf oder andere Klasse. Ich kenne alle Geschichten. Auch die Entfeinerungen am T6. Bei VW ist bestimmt nicht alles Gold was glänzt aber mit solchen Stories erzeugt das bei mir nur ein müdes gähnen.

  • Nicht besonders gut... was den Rost, Qualität des Materials usw. angeht: ja...
    Aber dass ein Kadett (GSI 16V) damals ab Werk problemlos die damaligen Porsche stehen hat lassen und das bei minimalem Verbrauch (150PS bei ca. 7,5-8,3Liter Super) , ist meiner Meinung nach alles andere als langweilig...

    Da finde ich eher die aktuelle Entwicklung und die aktuellen Motoren bei Opel langweilig...


    Und auch einen Calibra 4x4 Turbo würde ich jetzt nicht unbedingt als langweilig bezeichnen..

    Allrad, 204PS und 245km/h max...


    Gut... wurde von Lotus umgebaut...
    Lotus Omega - 377 PS aus nem 3,6 Liter Biturbo...

    Mit n bissl mehr Turboaufladung auch über 300km/h möglich...


    Es gab also auch damals unter Lopez Autos von Opel, die im "Feierabendverkehr" mitschwimmen konnten...

  • Nen Elfer hat der 16v GSI nicht stehen lassen. Nicht im Ansatz. ;)

    Bei 924/944 sieht’s anders aus- allerdings auch nur, bis die erste Kurve kam. :D


    Die 150PS 2.0 liefen Klasse, keine Frage. Hatten aber oft mehr als die angegebene Leistung.

    Dafür war (und ist- neben nem Multipla) der E-Kadett das hässlichste Auto auf diesem Planeten. ;(

    Wundert mich- war doch D-Kadett optisch so ein genialer Wagen.


    Aber ja: Kumpel hatte als Winterauto nen 16v Calibra- der rannte wie das Böse, werd ich nicht vergessen.

    Der C20XE war ein richtig genialer Motor, keine Frage!

  • Da finde ich eher die aktuelle Entwicklung und die aktuellen Motoren bei Opel langweilig...

    Die Entwicklung ist aktuell bei allen Herstellern langweilig, weil da passiert bei den Verbnrennern nichts mehr. Mehr oder weniger Entwicklungsstop. Aber wo VW z.B. beim Diesel lange noch auf Pumpedüse gesetzt hat, hatte Opel schon lange Common-Rail (zusammen mit dem Erfinder Fiat zur Seriuenreife gebracht), Opel hat schon lange - noch zu tiefsten GM-Zeiten - Euro-6-Motoren, ohne Skandaltricksereien, während VW teils noch bis vor 2 Jahren nur Euro 5 angeboten hat (z.B. die ganzen 1,6TDI).

  • Opels Tiefpunkt war ja von 1987 bis 1993, danach hat sich ja VW das Kuckucksei Lopez an Board geholt. Inzwischen ist die Produktpalette auch wieder interessanter geworden und man beschäftigt sogar wieder Designer mit der Produktgestaltung. Seit dem Kadett E war das Design ja eher lieblos.

  • Für mich wird das Design von "Alltagsautos" egal welcher Marke immer austauschbarer... von wenigen Ausnahmen abgesehen. Ich finde bis Anfang 1990 waren die Marken klarer gegeneinander abgegrenzt. Mir ist es mitlerweile recht egal, was ich fahre. Das war mal anders.


    Genau wie bei den Computern :-) 1990 hatten die Teile noch Charakter.


    Mir ist es mitlerweile recht egal, was ich fahre (oder von welcher Marke der PC ist der auf dem Schreibtisch steht). Das war mal anders.