• Ich hab mal vor Jahren einen Joyce gesehen, den ein Bekannter auf dem Müll gefunden hatte. Ansonten hab ich bisher gar keinen Kontakt mit diesem System gehabt. Interesse? Eher weniger...ich denke, der CPC bleibt der einzige 8bitter, dem ich treu bleibe. (Höchstens einen Apple II würde ich mir eventuell nochmal zulegen, aber auch nur, weils mein erster Rechner war.)


    Was die Frauennamen betrifft... Ich denke, da ist doch der Amiga (=Freundin) das beste Beispiel. Mit diesem Namen spricht man doch auch ganz bewusst die männliche Käuferschicht an.


    Gruß
    Nilquader

  • Von diesen Systemen habe ich bisher nur aus den damaligen Schneider Magazinen gelesen. Mich würde so ein System aber auch nicht reizen, da ich hauptsächlich darauf Spielen möchte und dafür ist der cpc am besten gegeignet denke ich mal.

  • Servus Cash!
    ************


    Der Joyce war als Büro Compi gebaut worden. Ich habe meinen
    mal gegen einen Atari XL eingetauscht. Zum Zocken ist der CPC
    besser. Der Joyce ist aber artverwandt zum CPC.


    Greets......
    *******


    CPC-MIKE

  • Hy, die Joyce ist schon ne süsse Maus! Erstens mal ist die wirkilch schick, und tritt den alten I-Mac, so von wegen PC im Monitor, total in die Tonne.
    Super interessant sind die Spanischen Games die es für die Joyce gibt. Was die aus der kleinen rausholen, ist sowas von Krass. Bounder ist mein absoluter Favorit. So richtig mit dem CPC vergleichen lässt die sich natürlich nicht. Macht aber auch nix, das kann ein Commodore mitm CPc ja auch net ;)
    Bei mir wohnt eine 8512 mit Booster Platine das Teil rennt wie Hulle.
    Was viele auch nicht wussten, viele Games vom Rainbird die für den CPC verkauft wurden, laufen auch auf der Joyce. Der Gag daran ist, das die teilweise gar nicht für die Joyce verkauft wurden. Knight Orc z.B. gabs offiziell nicht für die Joyce. Wenn man die Orginal CPC Diskette, welche am CPC läuft und farbige Mode 0 Grafik und Sound usw. hat, in nen Joyce legt nachdem CPM gestartet wurde, kann man doch gar die .com datei auf der Diskette starten und das Game auf der Joyce spielen. Der Hammer aber ist, das alle CPC Grafiken (dort Mode 0) nun im Joyce HiRES zu sehen sind. Zwar nur SW aber es gibt Grafik und zudem noch ein bisserl Sound gedüdel.
    Ich finds total Hammer, das der Lader weiss auf welchen System er ist, und das entsprechend GFX und Sound dem System angepasst läuft. Es gibt sogar ein 64,128 und 256 KB Version der Startdatei. Am Joyce zieht der dann so gut wie alles in die Ramdisk und das wars dann mit Laden.
    Klar Rainbird hat bei seinen Textadventures einen Interpreter gehabt, so dass die Text und Umgebungsdateien für jeden Rechner gleich sind, aber das der Interpreter am CPC und auf der Joyce läuft und dann noch entsprechend dem System zusätzliche Features bietet ist total Krass.
    Das sowas damals niemals Public gemacht wurde (CPCAI; Schneider aktiv etc.) find ich schon etwas bähh...
    Ach ja, merkt man, das ich auf der Joyce Textadventures spiele ;) Auf der Joyce gibts auch nen IF-Interpreter für die Infocom Games bis Ver.5 oder 6. Da gibts ne Menge lustige Sachen.


    I vote die Joyce hiermit zu Ballkönigin!


    Servus

  • Servus Tolkin !!
    **************


    Wollte den guten Joyce auch nicht schlecht reden, wirklich nicht.
    Habe "damals" den Schatz eben nicht erkannt als solchen.
    Leider, eigentlich.


    Greets....
    *********


    CPC-MIKE

  • Ich hab mich im Sommer 2007 mal sehr intensiv mit dem Joyce auseinandergesetzt. Herausgekommen ist damals ein kompletter SymbOS Port:
    klicken zum Vergrössern
    [Blocked Image: http://www.symbos.de/gfx/shots/pcw/symbos-pcw-1-s.gif]


    Was ich klasse am Joyce finde, ist das für einen 8bitter recht große Ram (256 oder 512K), die extrem hohe Standard-Grafikauflösung, wobei man hier die Möglichkeit hat, das VRAM in beliebige Bereiche der ersten 128K zu setzen (beim CPC sind zwar noch höhere Auflösungen möglich, allerdings muß alles in den ersten 64K sein) und das saubere Port-Handling (vernünftige für den Z80 optimiert ansteuerbare 8bit Ports, nicht dieser 1bit von 16bit Murks wie beim CPC). Auch super ist der zum CPC 100% identische Floppydisc-Controller. Insgesamt ist das Hardware-Design im Vergleich zum CPC wesentlich ordentlicher, gute Dinge wurden einfach übernommen, chaotische Zustände (Bankswitching, Tastatur, Ports) wurden beseitigt, aber alles, was irgendwie mit "Spielen" (Sound, Farben, Joystick) zu tun hat, entfernt.
    Was ich mist finde, ist der Aufbau des Bildschirmspeichers. Dieser ist zwar voll grafisch und unterstützt dieses "Roller"-Feature (quasi das Scrollen von einzelnen Zeilen), wurde aber trotzdem für Textausgabe optimiert. Das macht die Ausgabe von Grafiken kompliziert und lahm. LocoScript scheint das zu nutzen, ist aber trotzdem vom Bildschirmaufbau nicht wirklich der Knaller.
    Das zweite Manko ist die Eingabe. Erstens gibt es kein standardisiertes "Pfeil"-Eingabegerät (Maus oder Joystick). Die wenigsten haben überhaupt sowas an ihrem Joyce. Legt man diese Funktion nun auf die Tastatur, so wird man wiederum damit konfrontiert, daß sich das Layout hier zwischen den verschiedenen Modellen komplett geändert hat.


    Auf der einen Seite finde ich den Joyce schon irgendwie nett. Auf der anderen Seite hat da Alan Sugar quasi mit veralteter Reste-Hardware damals extremst abgesahnt (!) - muß man echt so sagen. Schade, daß es den "Arnold Number Two" nie gegeben hat...


    CU,
    Prodatron

  • Schade das mein IDE Interface, welches unter dem Z80 sitzt irgendwie nicht will. Dann würde Symbos voll geil kommen 8)
    Ne Joyce mit 512 KB und ner 20 GB HD wär schon fein.
    Ach ja for Prody, es gibt nen "quasi" Offiziellen Mod für die Tastatur um nen Joystick anzustecken. Sind zwar nur rausgeführte Tasten, aber das haben Engländer und Spanier sowie die Deutschen gleich gemacht. Einige Spanische Games (z.B. Goody) unterstützen den dann sogar...