TA PC-8, dies und das

  • Meine sind auch wohlbehalten im Brief angekommen.

    Und Klaus hatte eine sehr schöne Verpackung aus Pappe gebastelt, in der der Platinenumriss ausgeschnitten war.

    Danke!

  • Hallo,

    Gibt es eine Möglichkeit die Tastenköpfe von der Tastatur zu entfernen.


    ist deine Tastatur etwa so?




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    Im Prinzip sind die Kalotten mit einem Y-Greifer senkrecht nach oben aus dem TASTENkörper zu entfernen. Im grafischen Betrieben ist das ein Standartverfahren bei guten Tastaturen möglich.


    Als Beispiel habe ich sowas bei einer alphaTronic P2 gemacht - mit Bildern. Das sind aber hochwerige Tastaturen mit kontaktlose Hall-Systeme!


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    Der Key-Abzieher - der blauer Text - Y-Greifer!

    Sowas könnte man sich evtl. leicht nachzubauen. Auf keinen Fall einfach mit Schraubendreher raushebeln!!!!


    Erst überlegen und viel Erfolg.

  • Die kann man auch mit den Fingern order einem anderen spitzen, aber einigermaßen weichen Werkzeug abziehen. Man muß nur darauf achten, dass man die Taste von beiden Seiten senkrecht nach oben gleichmäßig abzieht und sie nicht verkippt.


    Die TA PC-8-Tastatur ist übrigens auch sehr hochwertig: Dort wurden dieselben (guten) Tastenschalter verwendet wie bei den TA Schreibmaschinen derselben Baujahre.

  • Ja daher genau mit einem Y-Greifer (oder ähnliches!) - der hebt klar zwei Seiten der Tastenkappe senkrecht hoch.


    Anmerkung:

    Je nach Ausführungen sind die Kappen ( Kalotten) bedruckt oder graviert mit den Symbolen ( Zeichen). Geht man da kräftig (Maschinenwäsche) ran, könnten die Zeichen nicht mehr vom Darstellungsbild viel zu erkennen später. Aber das muß jeder sich mal sowas ausprobieren.

    In einer Maschinenwäsche würde ich nicht machen. Etwa von Hand mit einem kleinen Läppchen oder eine Handbürste in Spülwasser.

  • Hier ist das Ergebnis nach 2 Tagen Sonnenbad. Das Gehäuse ist um 1-2 Nuancen heller geworden. Links unten sieht man die (c) Taste. Die ist ebenfalls etwas heller. Ich werde am der Stelle nicht weiter verfahren. Das ist dann doch zu viel Aufwand. Nachdem man die Tastenköpfe abgenommen hat müsste man die wieder befestigen, sonst schwimmen sie im Bad und bekommen keine Sonne.

    Aber dafür habe ich jetzt einen Rechner mit abgesetzter beigefarbener Tastatur.


  • Das Entfernen der Tastenkappen ist nicht das Problem, sondern wie er schon schilderte: Diese schwimmen wegen des Schwerpunktes immer Kopf nach unten in der H2O2 Brühe, bzw. auch nach Schütteln ist der Kopf immer unten. Man muss die tatsächlich einzeln umdrehen oder gleich irgendwie auf eine Platte reversibel aufkleben.


    PS: gute Tastenkappen sind aus zwei farbigen Kunststoffen aufgebaut - das sieht man sehr gut von unten. Diese können dann auch etwas "agressiver" gereinigt werden.

  • Hi, das ist der letzt stand (zip). Habe dort die 3D Drucker stl und die Sketchup Datei drin. Aber habe es bis heute noch nicht geschafft, den 3D Drucker zu reparieren. Ich hoffe, das ich im Winter mehr zeit habe. Aber aktuell muss ich mehr draußen im Hof bauen, solange das Wetter noch mitspielt.

    Der Ausdruck der Modulgehäuse hat mit Stützstruktur problemlos funktioniert.

    Nach Kommplettierung der Module stellt sich für mich noch eine kleine Frage:

    Ist zu den ROMs (Microtext bzw Escape+Text) auch irgendwo noch eine Anleitung auffindbar?


    Gruß Jörg

  • ... ich bekomme ja bald einen guten 3D-Drucker, dann werde ich mich auch mal dran machen und ein Gehäuse oder mehrere drucken.


    @felge1966,
    Anleitungen habe und kenne ich keine.

    @paranoid64,
    verdammt, wo liegen gleich wieder die 3D-Files ?


    mfG. Klaus Loy

  • Verriegelungsklips war das letzte, was ich komplett geändert hatte. Schade, dass ich jetzt nicht sehen kann, wo das Problem war.

    Wie hast du das dann zu bekommen? Geklebt?

  • Einfach nur zusammengedrückt, hält bombenfest und lässt sich nur mit viel Kraft und Gefühl auseinander nehmen.

    Material ist einfaches PLA.

    Die vier Nasen sollten nach Möglichkeit komplett wieder raus, wenn's kein Aufwand für dich ist.


    Gruss Jörg

  • klaly

    Beim FDC habe ich die Platine jetzt bei jlcpcb in der Bestellung. Mal sehen, ob da alles soweit funktioniert oder ob mir da noch ein Fehler unterlaufen ist. Für die Verwendung von PC Floppylaufwerken habe ich noch eine Simulation des /RDY-Signals an Pin34 hinzugefügt. Kann aber bei Bedarf einfach unbestückt bleiben.

    Gruss Jörg

  • @felge1966,
    hast du eine FDC Platine entwickelt, bzw. nachgebaut ?
    Ich war leider bisher zu faul.

    Es gibt zuviel andereres Zeug, die dann solche Ideen wieder verdrängen.


    Lass uns doch deinen Entwurf mal sehen.


    mfG. Klaus Loy

  • Mir ist wieder ein Alphatronic zugelaufen, der repariert werden sollte. Seltsamerweise hatte dort jemand einen leeren ROM0 eingesetzt.


    Bei Nachvollziehen der Verdrahtung sind mir ein paar seltsame Sachen aufgefallen. PIN14 beim 75159 (Tastaturspalte 13) ist gegen GND geschalten. Dies macht keinen Sinn. Kann das jemand bestätigen?


    Ein weiteres Detail möchte ich hier mal zeigen. Der IC1103 funktioniert als Frequenzumschaltung für den Pixeltakt. Das Gimmick hier ist, das statt 2 Quellen, eigentlich zwischen 3 Quellen umgeschalten werden kann.


    Normalerweise wird bei Homecomputern der Pixeltakt und der CPU Takt aus der gleichen Quelle abgeleitet und sind so synchron. Nicht aber beim PC8. Find ich cool, endlich mal jemand der die Bildschirmansteuerung asynchron probiert. Die Umschaltung erfolgt über das Signal 40_80 (OUT 10H Bit 0) und schaltet so zwischen 8.86 MHz bei PAL und 16 MHz bei 80 Zeichen.


    Der IC1073 macht erst einmal nicht viel Sinn. Wenn man sich aber die Umschaltung anschaut, gibt es die Möglichkeit über 40 und GPD einen weiteren 3. Pixeltakt [XX] einzuspeisen. Die Gatter IC1103 können dann, neben dem 80 Zeichen 16 MHz noch zwischen 2 weiteren Quellen umschalten.


    Im Handbuch steht zum GPD Signal (Bit 5) :

    Bit 4: Buzzer on

    Bit 5: Should be always 0

    Bit 6: ROM PACK Enable ...


    Aber Bit5=GPD hat eine Bedeutung!

    Ich hab mal versuchsweise den Schaltplan nachgezeichnet um es besser darzustellen.