Interesse und Mitwirkende für Gigatron gesucht

  • Möchte auch schönen EPROM-Aufkleber machen

    programmieren kann ich hier - kein Thema, aber solche Aufkleber wären toll - wenn du da für Richi, Franky und mich mir 3 Stück zuschicken könntest?..kannste notfalls mit Tesafilm auf ne Postkarte kleben..

  • Möchte auch schönen EPROM-Aufkleber machen

    programmieren kann ich hier - kein Thema, aber solche Aufkleber wären toll - wenn du da für Richi, Franky und mich mir 3 Stück zuschicken könntest?..kannste notfalls mit Tesafilm auf ne Postkarte kleben..

    Dazu bräuchte ich ja erstmal den Font :) Sonst muß ich das als Bitmap übernehmen.

  • Ihr wollt nen Bereich? Sollt ihr bekommen:


    Was mich besonders beeindruck hat, ist das ausführliche, und sehr liebevoll gemachte Manual, welches den Aufbau des Systems auch für Anfänger leicht verständlich beschreibt. Selbst kurze Einführungen in Elektronik, das Löten, sowie Erklärungen der benötigten Komponenten, sind enthalten. Der gesamte Aufbau, incl. Prüfprozeduren ist detailliert und bebildert beschrieben - sehr schön!


    Nachdem ich mir alle Bauteile der BOM zurecht gelegt hatte, ging es los.



    Als erstes kamen die 0.1uF Abblockkondensatoren an die Reihe.

    Man kann sich vorstellen, dass man bei einem rein auf TTL-Bausteinen basierenden Rechner etliche davon benötigt - insgesamt 40 Stück gilt es zu verbauen. Es bietet sich an, nicht alle in einem Rutsch zu bestücken - es wird sonst viel zu eng, um noch vernünftig löten zu können. Habe es auf drei Durchgänge verteilt.

    So sah das Board danach aus:



    Als nächstes kam die Stromversorgung an die Reihe. Als Input dient ein USB-Netzteil. Auf dem Board sitzt dann - neben einer Sicherung, einem Kondensator zur Glättung, einer Power-LED - ein sog. Supervisory Circuit, welcher nach anlegen der Versorgungsspannung solange wartet (ca 350 ms), bis diese sich stabilisiert hat und dann den Programmzähler des Systems auf NULL setzt.

    Danach war dann die Takterzeugung an der Reihe. Diese besteht aus einem 6,25 MHz Quarz, einem 74HCT04, sowie ein paar Kondensatoren und Widerständen.

    Sieht dann so aus:



    Einen kurzen Test habe ich auch durchgeführt - Spannung da, Takt da!


    Im nächsten Schritt geht es dann mit den fast 40 Sockeln für die ICs weiter. Habe mich übrigens entschieden, alle ICs zu Sockeln, nicht nur das RAM und das EPROM - aber das mache ich dann erst morgen.


    VG

    Michael

    „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ („Joliet“ Jake & Elwood Blues)

    …lese alles… ::pc::

  • danke für die tollen Bilder - ich persönlich fang ja bei solchen Prjekten immer mit den niedrigsten Bauteilen an - also Widerstände, Dioden, die liegend verbaut werden - und dann mach ich meist erstmal alle Sockel, weil wenn man dann die 100nanos macht, dann bleiben die auch schön stehen - und kippeln nicht so rum

  • Die Aufbaubeschreibung des Gigatron Handbuchs ist für Anfänger evtl. ganz nützlich, da an verschiedenen Stellen immer wieder ein Zwischenstand getestet wird.


    Ich würde aber eine andere Reihenfolge empfehlen: Erst die Widerstände und liegenden Dioden und dann der Höhe nach weiter machen.

    Wird erst der Quarz etc. bestückt, hat man ständig eine "uneben" aufliegende Platine: Bauteile halten nicht richtig oder werden beim Bestücken verbogen. Gerade IC Sockel sind ein Krampf, wenn die Platine nicht flach aufliegt.

    Erklärung gem. "§ 6 Übertragung von Nutzungsrechten" Abs. (1) der Nutzungsbedingungen:

    Hiermit erkläre ich, dass alle meine Postings mit deren Inhalten nicht der Creative Commons License (CC BY-NC-SA) unterliegen. Ich räume diesem Forum jedoch für meine eigenen Inhalte deren Veröffentlichung bis auf Widerruf ein.

  • Die Aufbaubeschreibung des Gigatron Handbuchs ist für Anfänger evtl. ganz nützlich, da an verschiedenen Stellen immer wieder ein Zwischenstand getestet wird.


    Ich würde aber eine andere Reihenfolge empfehlen: Erst die Widerstände und liegenden Dioden und dann der Höhe nach weiter machen.

    Wird erst der Quarz etc. bestückt, hat man ständig eine "uneben" aufliegende Platine: Bauteile halten nicht richtig oder werden beim Bestücken verbogen. Gerade IC Sockel sind ein Krampf, wenn die Platine nicht flach aufliegt.

    Ja, mache ich eigentlich auch immer genau so

    Hier wollte ich mich spaßeshalber mal an die Anleitung halten:/

    Da ich ja immer mit so einem Platinenhalter arbeite - in dem man die Platine dann drehen kann - und die Bauteile mit so einer Art Knete auf der Platine festpappe, klappt das eigentlich auch so ganz gut.

    Im Bild, das weiße unten rechts ist die Knete



    Die „Knete“ ist übrigens UHU patafix- davon einfach einen ganzen Streifen der Klebepads zu einem Klumpen formen. Den kann man dann passend ausformen und damit die Bauteile fixieren. Lässt sich rückstandsfrei wieder abziehen und mehrere Wochen lang verwenden



    Ok, das eine oder andere Bauteil sitzt etwas schief - kann ich mit leben ::heilig::

    Hier werden eh relativ viele z.B. der Dioden stehend montiert, so dass es etwas schwierig ist, sich von den niedrigsten zu den höheren Bauteilen vorzuarbeiten

    Aber generell habt ihr Recht

    „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ („Joliet“ Jake & Elwood Blues)

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  • Wegen der ganzen Bestückungsproblematik liebe ich inzwischen SMD-Bauteile und bin immer froh, wenn auf Platinen stehende Widerstände und Cs im 2,54mm Raster vorgesehen sind. Dann kann man wunderbar 0805 SMDs einlöten. Kein Platinendrehen, kein Zurechtschneiden. Spart viel Zeit.


    Gruß, Rene

  • Parafix nehme ich auch oft oder Isolierband zum fixieren ;)

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  • Wegen der ganzen Bestückungsproblematik liebe ich inzwischen SMD-Bauteile und ...


    Bei 2 bis 4 polige SMD Dinger ist SMD schon okay.

    Probleme habe ich bei den IC's.


    Wahrscheinlich habe ich die falsche Ausrüstung und ich sehe das auch nicht mehr richtig.

  • Wahrscheinlich habe ich die falsche Ausrüstung und ich sehe das auch nicht mehr richtig.

    Meine Augen sind auch nicht mehr perfekt. Kurzsichtigkeit plus beginnende Altersweitsichtigkeit.

    Mit so einer beleuchteten mehrstufigen Lupenbrille komme ich sehr gut zurecht.

    Meinen ersten TQFP144 habe ich auch geschrottet. Ich hätte vorher üben sollen.

    Inzwischen löte ich die recht flüssig. Und zwar mit normalem Lötkolben und nichtmal einer Hohlkehl-Lötspitze.


    Diagonal zwei Lötpads nachverzinnen, den IC drauf und grob ausrichten Das erste Pin erhitzen, daß es verzinnt wird (Flußmittel vorher nicht vergessen. Dann nochmal genau ausrichten und mit dem diagonal gegenüber wiederholen. Nochmal kontrollieren (mit Lupe), daß die Pins gut ausgerichtet sind. Dann Flußmittel aus der Spritze drüber, die Lötspitze gut verzinnen und mit Lupenbrille frontal die Pins (ca. 2 gleichzeitig) kurz berühren. Man sieht dann gut, wie das Zinn angenommen wird. Bei mir entstehen so weder Lötbrücken, noch verbiegen sich die Pins (wie es mir beim Drüberziehen passiert ist). Wenn alle durch sind, evtl. nochmal etwas Flußmittel drauf und alle nochmal erhitzen, bis es unter der Lupe perfekt aussieht.


    Das ist meine Methode.


    Bei ICs ziehe ich aber auch DIL oder PLCC vor. Nicht wegen des Lötens aber weil man sie wechseln kann.


    Gruß, Rene

  • kurzes Update: mein Gigatron läuft!!

    Fortsetzung des Beriochtes folgt natürlich - mal sehen ob ich heute Abend Zeit finde, das zusamenzuschreiben


    Trotzdem hänge ich noch an zwei Problemen:

    1.) der Game Controller. Ich habe verstanden, dass ein ATARI-like Joystick nicht geht, sondern dass es ein NES-Controller sein muss. richtig? Die haben aber alle andere Stecker - einfach einen Stecker-Adapter löten, oder übersehe ich da was?

    2.) mein Pluggy McPlugface zickt. Sobald der angeschlossen ist, gibt es kein Bild auf dem VGA-Monitor. Die Blinkenlights blinken munter vor sich hin. Ohne Pluggy gibt es ein Bild. Habe zwei versch PS/2 Keyboards probiert, die an anderen Terminal-Platinen gut funktioniert haben. Gebrannt habe ich das Romv5 und das Hex-file für den Attiny85 aus dem Github Babelfish Ordner. Die fuses habe ich auch entspr. gesetzt. Hat jemand ne Idee?


    VG

    Michael

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  • zu 1) Du brauchst einen Joystick mit serieller Übertragung. Es gibt da wohl einen mit DSUB-9 Stecker.

    zu 2) Probiere einmal ein stärkeres Netzteil. Die Tastaturen brauchen teilweise recht viel.

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  • zu 1) Du brauchst einen Joystick mit serieller Übertragung. Es gibt da wohl einen mit DSUB-9 Stecker.

    zu 2) Probiere einmal ein stärkeres Netzteil. Die Tastaturen brauchen teilweise recht viel.

    Danke, ich schau mal nach so einem Controller

    Stärkeres Netzteil hat es leider nicht gebracht - da muss ich dann nochmal tiefer einsteigen

    Morgen muss ich aber erstmal arbeiten... :wand:

    „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ („Joliet“ Jake & Elwood Blues)

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  • Ich habe mich dabei einmal gefilmt ;)

    https://youtu.be/DxcQejTl_ys?t=16

    Ist zwar jetzt kein TQFP-144, das geht aber genauso.

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  • Ich denke, ich habe den Fehler bei dem Pluggy Board gefunden

    War mal wieder ne nette Falle, in die ich getappt bin

    Hatte keine weibl Sub-D Buchse, habe daher gedacht: nimmst männlich und dann einen gender changer

    Dumm nur, dass der Stecker eine spiegelverkehrte PIN Anordnung hat :fp::wand::wand:


    Habe noch eine Buchse zum crimpen, muss ich morgen mal das Flachbandkabel in die Platine einlöten...

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  • Die Buchse muss auf die Rückseite montiert werden. Dann stimmt die Belegung und auch ein Gender Changer funktioniert.

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  • Die Buchse muss auf die Rückseite montiert werden. Dann stimmt die Belegung und auch ein Gender Changer funktioniert.

    Ach, es ist zum Mäuse melken.

    Die Buchse sitzt - wie sie sollte - auf der Rückseite und trotzdem kommen 5V und GND nicht an den richtigen Pins an und damit auch nicht an 4 und 8 des Attiny85 (daher war die Tastatur auch dunkel, d.h. keine der LED gingen wie üblich kurz an)

    Die Nummerierung müsste eigentlich wirklich egal sein...

    Muss ne Nacht drüber schlafen...

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  • Teil 2 des Berichtes zum Aufbau meines Gigatrons


    Weiter geht es mit den IC-Sockeln. Laut Anleitung sind nur für das RAM und das EPROM Sockel vorgesehen. Ich habe mich aber entschieden, alle ICs zu sockeln - dann sind ggf später nötige Reparaturen einfacher (ich löte ungerne ICs direkt ein).

    Auch hier bin ich wieder Schritt für Schritt vorgegangen - jeweils 4-5 Sockel zur Zeit. Ich hatte leider nicht genug 16polige Präzisionssockel (25 Stück werden benötigt), also kamen 10 Federsockel dazu. Die leiern zwar gerne mal aus, aber wenn man die ICs nicht ständig wechselt, sollte das passen.




    Im Anschluss daran kamen die restlichen "Kleinteile" - Widerstände, Widerstandsnetzwerke, Audio- und 9pol SUB-D-Buchse an die Reihe.



    Als nächstes ging es dann an die 30 Dioden. Zwei davon liegend, der Rest stehend montiert. Auch hier bechreibt die Anleitung die richtige Orientierung ausführlich: Diode stehend links mit schwarzer Markierung nach oben, Draht rechts. Auch hier habe ich in mehreren Durchgängen bestückt, jeweils 5-6 Dioden zur Zeit mit genügend Abstand, damit man noch Platz für den Lötkolben hat.



    Zum Abschluss kam dann noch die 15pol VGA Buchse dran.



    Zur Sicherheit habe ich bei allen Sockeln nochmal die Spannung überprüft - OK, überall 5,25V an den richtigen Pins (üblicherweise GND "unten links" und 5V "oben rechts"). Danach ging es ans Einsetzen der ICs. Dabei fiel mir auf, dass ich leider einen Sockel falsch herum eingelötet habe (*sic*) - egal, da alle ICs auf dem Board die gleiche Orientierung haben (entweder Pin 1 links, oder Pin 1 oben) ist das Risiko gering. die Kerbe bei dem falsch orientierten Federsockel ist eh kaum zu erkennen...



    Nun ging es ans Programmieren des EPROMS - ein 27C1024 (ein 1MBit-Chip, 64kx16Bit). Habe auf die Schnelle nur 2 Stück der OTP-Version bekommen, also nicht UV-löschbar. Sollte also bei der Programmierung nicht soviel schief gehen...

    Die ROM Binaries gibt es auf GitHub https://github.com/kervinck/gigatron-rom - habe dort die neueste Version V5a genommen. Die ist allerdings noch Beta (und wird es wohl auch erstmal bleiben, da einer der Projekt-Maintainer leider letztes Jahr verstorben ist). Werde dann das zweite EPROM wohl noch mit der V4 programmieren. Zur Programmierung habe ich meinen TL866II verwendet.



    Das nun fertig bestückte Board an den Monitor angeschlossen, Spannung drauf, und voila: läuft!



    Mangels passendem Game Controller, kann ich leider noch nicht weiter testen. ein ATARI-like Controller funktioniert nicht, da hierfür ein Controller mit serieller Schnittstelle vorgesehen ist. Quasi ein NES Controller. Leider muss dieser eine 9pol SUB-D Schnittstelle haben. Gibt es als sog. "Famiclone" Controller, aber leider anscheinend nur aus den USA zu hohen Preisen. Ich versuche mal, einen Standard NES Controller umzubauen - muss ich aber erst noch bestellen.


    Fehlt jetzt nur noch der Adapter für eine PS/2-Tastatur. Aber das hebe ich mir für den nächsten Teil auf.

    Schonmal vorab: das hat nicht auf Anhieb funktioniert - bin noch bei der Fehlersuche...

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  • 16polige Präzisionsfassungen: Reichelt 35ct., Pollin 23ct., China 20ct.


    Insofern ist da China nicht so viel günstiger. Ich hab grad eine Kiste bei Pollin bestellt, als am 49€ versandkostenfrei war. Kommt ja immer mal wieder.


    Gruß, Rene

  • Moin,


    Zeit für Teil 3, da ich den Fehler beim PS/2-Adapter finden und beheben konnte.


    Teil 3


    Nachdem der Gigatron selber ja augenscheinlich funktioniert, ich aber keinen passenden Game Controller habe, um das System zu bedienen, wollte ich natürlich eine Tastatur anschließen.

    Dazu gibt es die sog. Pluggy McPlugFace Platine. Ein Adapter vom seriellen (DB9) auf PS/2 Anschluss. Getrieben durch einen kleinen Attiny85.

    Der Attiny85 ließ sich ebenfalls problemlos mit meinem TL866II und der auf GitHub im Utils-Verzeichnis (unter Babelfish) liegenden Firmware programmieren. Achtung: die Fuses müssen entspr. den Angaben (TXT-Datei im Verzeichnis) richtig gesetzt werden. Stellt man direkt im Programmer ein.


    Leider hatte ich keine passende SUB-D Buchse in weiblich zur Hand, sondern nur eine in männlich. Das wollte ich ganz pragmatisch mit einem selbst gebauten Gender-Changer mechanisch anpassen.

    Leider reingefallen, da ich etwas nicht bedacht habe: die weiblichen und männlichen Buchsen sind spiegelverkehrt belegt. Eigentlich klar, da sie ja, wenn ineinander gesteckt die richtigen Pins verbinden sollen.

    Ein Gender Changer macht das übrigens auch - sieht die beiden folgenden Bilder: einmal Pins 1-5 oben, auf der Rückseite sind sie unten.



    Mein selbst gebauter Gender Changer, zwei DB9 weiblich zum crimpen, mit Flachbandkabel dazwischen, spiegelte nicht, sondern machte übrigens noch ein weiteres Problem: durch schlechte Crimpung gab es Kurzschlüsse zwischen einigen benachbarten Pins (also zwischen den beiden Reihen des DB9). Dadurch gab es beim Gigatron auch kein Bild auf dem Monitor (was da genau und warum passiert ist, habe ich jetzt nicht genauer untersucht). Durch die spiegelverkehrte Buchse gab es keine Spannungsversorgung des Attiny85 und auch keine für die Tastatur. Zum Glück lagen die 5V an nicht belegten und daher nicht zum Attiny85 verbundenen Pins, so dass der Chip das Attiny85 überlebt hat.


    Die Lösung bestand nun aus zwei „Tricks“:

    Die original vorgesehene, weibliche Buchse gehört auf die Rückseite der Platine (Lötseite). Die bei mir vorhandene männliche Buchse muss daher dann auf die Vorderseite (Bestückungsseite). Dadurch hat man die PIN-Reihenfolge zwei Mal gespiegelt und es passt wieder. Auf der Vorderseite ist es allerdings recht eng. Damit der Kragen der Buchse nicht die Pins des Attiny85 kurzschliesst, wurden diese mit Isolierband abgeklebt.



    Nach dem Aufstecken des Gender Changers und Anschluss an den Gigatron (erstmal ohne Attiny85) habe ich sicherheitshalber erstmal die Spannung am Sockel des Attiny85 gemessen - alles korrekt, da wo es sein soll (Pins 4 und 8).



    Danach dann alles angeschlossen und Gigatron gestartet. Tastatur funktioniert, Menü lässt sich bedienen und Software auswählen und starten.



    Sobald der Game Controller (und die richtige SUB-D Buchse) ankommt, werde ich mich etwas genauer mit dem System beschäftigen, Software austesten, über einen Arduino mit dem PC verbinden, und was man sonst noch so machen kann. Ein schickes Gehäuse könnte auch nicht schaden...


    VG

    Michael

    „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ („Joliet“ Jake & Elwood Blues)

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  • Vom Z80 kommend ist die vCPU echt eine Umstellung. Diese Videotabelle erinnert mich aber an das Roller-RAM des PCW, habe damit ein wenig rumgespielt.


    Mit den WASD und den Cursortasten steuert ihr die Sinuswellen, die Leertaste stoppt das ganze:



    Interessanterweise funktioniert das Programm nicht im Emulator. Wer aber nicht in die Hardware investiert hat kann sich von dem gesparten Geld LSD-Pillen kaufen, der Effekt dürfte ähnlich sein.

  • Habe den Schriftzug aus dem Handbuch extrahiert. War ein erstaunliches hin und her, kommt hoffentlich an Eurem Ende des Internets auch richtig raus.


    Möchte auch schönen EPROM-Aufkleber machen

    programmieren kann ich hier - kein Thema, aber solche Aufkleber wären toll - wenn du da für Richi, Franky und mich mir 3 Stück zuschicken könntest?..kannste notfalls mit Tesafilm auf ne Postkarte kleben..


    So sieht das dann aus. Leider funktioniert das Schneidwerk nicht wie gedacht, also muß man da noch Hand anlegen mit der Schere. Bin jetzt nicht wirklich motiviert, extra 12mm Band zu bestellen :)


    Wenn Interesse besteht, kann ich da etliche von machen. Kein Ding.

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