Iomega ZIP allgemein

  • Moin,

    Hier kann man über den Sinn oder Unsinn der Zip-Laufwerke diskutieren.


    Erste Frage, geht ZIP parallel zum CD-ROM? Bis jetzt war es nicht von Erfolg gekröhnt. CD auf Master, ZIP auf Slave. In der Zip Help gibt es noch einen trick, den eigentlichen Treiber direkt in die Config.sys zu schmeissen.


    Bei meinem Win 98-Rechner geht ZIP mit Festplatte zusammen. Das geht aber schlecht mit CF und oder DOM.

    • Official Post

    Ja, aber Apple hat SCSII bevorzugt [...] Es geht um IDE.

    In den G3- und G4-Towern war serienmäßig nur IDE verbaut, ich wage zu bezweifeln, dass Apple für ein Zip-Laufwerk da SCSI nachgerüstet hat.

    Zumindest in meinem G4 hängen optisches Laufwerk und Zip an einem gemeinsamen IDE-Kabel und die Platte an Ultra-ATA

  • Nun zu etwas Zubehör, da gab es von Iomega einiges. Meines habe ich damals bei Conrad in Leipzig, wo die noch nicht mitten in der Stadt waren, gekauft. Inklusive einer schicken Tasche, was das ganze ordentlicher machte.

    Alles was ich an ZIP habe. Rechts mein Parallel-ZIP. Die Bunten waren in der Box, welche später kam, drinnen...

    Auf den Bunten war sogar etwas Software für Windows 98 mit beigepackt, ein Startrek-Spiel und eine Aufnahmesoftware, was im .MP2 speicherte.

    Die Zip-Tools waren mehr für Win 3.1x, unter WIN 98 ist ein Dateihandling kein Problem, da es automatisch erkannt wurde.

    Natürlich darf das Handbuch nebst Werbezeugs nicht fehlen. Billig war das Zeugs leider nicht, funktionierte aber schon ab dem 286er.

    Auf der CD ist schon die Guest 6.0 für DOS neben der Winguest.

  • Ja, aber Apple hat SCSII bevorzugt [...] Es geht um IDE.

    In den G3- und G4-Towern war serienmäßig nur IDE verbaut, ich wage zu bezweifeln, dass Apple für ein Zip-Laufwerk da SCSI nachgerüstet hat.

    Laut Mactracker hatte wenigstens der G3 Tower SCSI für extern.

    Aber im Allgemeinen fand ich Zip-Disketten damals sehr praktisch, vergleichbar nit den heutigen USB-Sticks, klein, praktisch und mobil, speziell mit externen SCSI und USB Laufwerken.

  • Laut Mactracker hatte wenigstens der G3 Tower SCSI für extern.

    Oh ja, stimmt, der hässliche beige G3 hatte SCSI, haste recht. :)

    Für mich ging die G3-Ära mit dem Schlumpf los, und bei dem musste mindestens eine 2906 reingesteckt werden, um die alten SCSI-Geräte noch zu verwenden.

    Suche: Siemens RM200, BeBox, Pixar Image Computer und Connection Machine CM1/CM2.

  • Aber im Allgemeinen fand ich Zip-Disketten damals sehr praktisch, vergleichbar nit den heutigen USB-Sticks, klein, praktisch und mobil, speziell mit externen SCSI und USB Laufwerken.

    Ich nutze die heute noch gerne, vor allem auch um DOS-PCs per Parport-ZIP-LW zu betanken, und das geht runter bis zu XTs mit NEC V20/30.


    Das ist bei mir auch so. Im Austausch zwischen den Welten :sunny: Am PC als USB, im Atari Falcon als IDE (in Combo mit einer CF-Karte) und am Atari 1040 als externes SCSI-Laufwerk. Das funktioniert seit etlichen Jahren prima.

  • Ich habe Zip-Disketten genutzt, um vor etwa zehn Jahren AMIX auf dem Amiga zu installieren. Einzelne .cpio-Dateien unter Linux auf dem PC mit tar und dd auf die Zip-Diskette geschrieben, auf dem Amiga dann das Installationsskript von AMIX unterbrochen und dem A3000T vorgegaukelt, das Zip-Laufwerk sei ein Streamer. Hat viele Stunden gedauert, hat vieler Interaktionsschritte bedurft, war aber die erste Möglichkeit zur Installation, die dann tatsächlich funktioniert hat! :juchee:

  • Für alle wirklich alten PC-Kisten (also XT bis 486er) noch ohne USB Ports ist das ZIP Parallelport-Laufwerk die allererste Wahl für den Datenaustausch. Alle anderen Optionen die man noch für den Datenaustausch hat, sind mit zusätzlichen Steckkarten (und ggfls. jeder Menge zusätzlicher Software) behaftet, oder sind zu langsam und mit modernen Rechnern inkompatibel und/oder zu langsam (serielle Datenübertragung, Interlink usw. usw.). Und selbst mit einem PC/XT geht's ja entweder mit V20 oder mit der Software von Klaus Peichl (PalmZIP).

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • So, ich habe es hinbekommen. Zip (Jumper setting default, also slave) parallel zur Festplatte, also mit am selben Kabel.


    Dos-Treiber guest 5.40 laden, der kennt schon interne IDE. CD bleibt wo es ist.

    Gegebenenfalls MSCDEX mit Parameter /L:X also statt x gewünschten Laufwerksbuchstaben eintragen. Also am Schluss der Zeile.

    Guest 6.0 mag nicht so richtig. Eine Beschleunigung kann mittels probieren in der guest.ini stattfinden. Also was nicht gebraucht wird, einfach raus-REM-en.