DEC Alphaserver AS2100A - Vorstellung

  • Hier mal die Vorstellung meines DEC Alpha Servers AS2100A - ein wahres Monstergerät - wie eine kleine Waschmachine...


    Ansicht von vorne mit aufgeklapper Türe:



    Floppy, CDROM und DAT funktionieren, die Festplatteneinschübe funktionierten auch, sind aber inzwischen mit 3x 19 GB SCA Laufwerken ausgerüstet.

    Man beachte, dass maximal 5 der Einschübe benutzt werden dürfen, das der benutzte 8 Bit SCSI Bus ja noch den Kontroller (ID7), das DAT (ID2) und das CDROM (ID1) beinhaltet.

    Die Einschübe haben (von oben nach unten) die IDs 0 4 1 5 2 6 3 7. Deswegen sind auf 1, 2 und 7 Blinddeckel drauf.

    Die SCA Laufwerke sind leider deshalb auch nur mit 8 Bit SE benutzt...


    Das "MAINBOARD":



    Links sind die 7 speziellen Steckplätze zu sehen . Da passen bis zu 4 Speicherkarten und 3 CPU Karten rein, oder 3 Speicherkarten und 4 CPU Karten.


    Leider habe ich nur eine funktionierende CPU Karte und auch nur eine 512 MB Speicherkarte drin. Ich hätte zwar noch 2x 128 MB und 1x 64MB Speicherkarten, aber damit wird das System instabil.

    Mit einer 300 MHz CPU Karte und einer 512MB RAM Karte ist es dennoch meine bisher größte ALPHA Anlage.


    Rechts davon sind 8 PCI Steckplätze, verteilt auf 2 PCI Busse und 3 EISA Steckplätze.


    Als lokale Peripherie sind vorhanden:

    * Lokaler SCSI Kontroller (DECchip 21050)

    * Legacy AT Hardware

    - parallel Port

    - 2x serial Port

    - Dallas Uhrenmodul mit Batterie

    - Floppy Kontroller

    - Firmware Flash

  • Die folgenden PCI Karten waren verbaut:



    Drei davon (VGA, LAN und 2. SCSI) sind wieder im Einsatz.

    Am zweiten SCSI Kontroller funktionieren LTO Laufwerke problemlos, leider nur mit 8 Bit und SE (Single Ended)

  • Eine bessere Grafikkarte mit "True Color" wäre wünschenswert...

    Hier mein auf VMS und dessen "X" Derivat angepasstes Raytracing Programm aus den frühen 1990ern:



    Mit nur 8 Bit pro Pixel und davon einige Farben durch die Oberfläche belegt, bin ich auf einen RGB222 Farbraum mit Dithering gegangen.

    Aus ordentlicher Entfernung betrachtet geht es einigermassen.

  • Also Raytracing + Dithering ... ist irgendwie albern.


    Eng doch einfach die Farben auf z.B. 200 ein. Mit einer "Palette" (LUT) sollte das doch gar nicht so schlimm sein, zumindest, wenn man die selbst beeinflussen kann.


    Außerdem: bedient man so ein Gerät doch eh nicht wie eine Workstation. Also die Grafikkarte ist da doch "stylistisch" eh fehl am Platz. Und die klassische Variante über X-Terminal per Ethernet kann dann wieder mehr Farben wenn nötig. Und Ruckeln ist dabei ja kein Ärgernis, ist ja Standbild.



    Wegen dem SCSI: da kann man bestimmt - sicher auch offiziell als Upgrade - einen steckbaren SCSI Controller nachrüsten, der dann den Plattencage auch als Ultra-SCSI-Schnell-Fast-16Bit-Super-Wide ansprechen kann. Das haben die bestimmt für 5000DM als Upgrade angeboten. Einfach mal Prospekte schauen. Die Controller selbst sind dann vermutlich ganz normale StandardSCSI Kontroller gewesen, Mylex, LSI oder sowas.

  • 1. kommen bei Raytracing inheren sehr viele Farben raus, wegen der sanften Übergänge überall. Auch mit 200 wird es dann hoch komplex (aber lösbar). Ich denke eher über eine Zwischenlösung drei Pixel zu nehmen und bei 192 LUT Einträgen dann jeweils 64 Stufen R G B zu machen und drei Pixel nebeneinander oder so.

    2. X über TCP/IP habe ich (bisher) nicht zum Laufen bekommen (unter VMS).

    3. Ich habe ja einen HVD SCSI Controller mit i960. LTO hat aber LVD. Gibt wohl Adapter dafür. Hier ist mir die Geschwindigkeit zunächst aber egal.


    Auch wenn es eigentlich ein Server ist, technologisch geht es auch als Workstation und mit 300MHz und 512MB RAM ist es besser ausgebaut als jede der drei ALPHA Workstations, welche ich habe - die haben auch nur 1280x1024x8...

  • Das mit den 3 Pixel zu je 64 Stufen ... war mit zu hoch. Wenn Du magst, müßtest Du das nochmal ganz langsam erklären.


    Ansonsten: bei X11 - ich habe mal viel Zeit damit verbracht, daß man bei ssh das X11 explizit anschalten muß und außerdem in einer Config Datei überhaupt erstmal zulassen muß. Würde mich nicht wundern, wenn das dort so ähnlich ist, daß man das per se ausgeschaltet hat. Und dann eben ein "Switch" gar nicht reicht. Ich würde da mal die /etc Sachen oder das entsprechende Pendant ( dieses VMS scheint recht kryptisch zu sein ) mal genauer daraufhin ansehen, ob das nicht einfach von vorneherein abgeschaltet ist und darum nicht geht.

  • Also zunächst "buche" ich je 64 Stufen für R, G und B.

    Raytracemäßig muss ich dann die Auflösung dritteln, und für jeden Raytrace-Pixel dann 3 Pixel auf dem Display verwenden. Eines zeigt dann nir den Rotanteil an, eines den Grünanteil und eines den Blauanteil. Das Bild wird dadurch insgesamt entsprechend dunkler.

    Ich werde das später mal probieren.


    Das X11 ist bei VMS ziemlich anders in allem was die Netzwerkerei angeht. Ich blicke da aber auch noch nicht durch. Da sind sicher auch noch jede Menge Sicherheitsschranken vom VMS zu "durchbrechen".

  • Das sieht dann so aus: