An was bastelt ihr gerade (Computer bezogen)?

  • Ich kann den Glitzer-Mikey-Maus-Aufkleber auch wieder drauf machen :wegmuss:

    Mal ohne Spaß: Wenn ich eine Kiste mit Aufklebern kriege, dann bleiben die drauf. Denn die sind Teil der Geschichte des Rechners.
    Gerade beim Amiga gibt es doch ausreichend unindividualisierte Exemplare, wo man sich nicht das Problem des ungleichmäßigen Gilb eintritt.

    Schöner Gedanke, überlege ich mir beim nächsten Gerät.

    Aktuell habe ich eher das Problem, dass er instabil läuft. ICs hatten schwarze Beine (Zinnkorrosion). Also Beine Neu verzinnt und Kontaktspray. Mehrfach wieder eingesteckt. Er geht jetzt zwar immer zuverlässig an, Kackt aber dann bei geschlossenem Gehäuse irgendwo bei Memtestrunde 200 ab (reagiert nicht, Bildschirm friert ein, Floppy dreht durchgehend). Kann das jemand einschränken aufgrund diesen sonderbaren Verhaltens?


    gibt es da einen "Trick" oder sonst versteckte Schrauben ?? schon mal jemand repariert ?

    Wenn die jede Ecke leicht abhebst, kannst du einschätzen, wo eine Schraube sein muss. Lässt sich Ecke OL und OR anheben, aber UR und UL nicht, ist sie z.b. Mittig unten.

    Die Schraube über dem Löschkopf ist für mich ein ganz heißer Kandidat.


    @olDirdey von so gelb nach so grau hat 6h gedauert. Wie gesagt: ich denke das gilbt schnell wieder nach, dann lieber etwas zu grau, als etwas zu gelb

  • Also Beine Neu verzinnt und Kontaktspray. Mehrfach wieder eingesteckt.

    Hmm! Wenn ich das so lese, dann fällt mir spontan ein, dass die Sockel im A500 gerne mal den Geist aufgeben. Die Federkontakte verlieren nach mehrmaliger mechanischer Beanspruchung gern ihre Funktion.


    VG

    Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft!


    Es ist nicht Deine Schuld dass die Welt ist wie sie ist. Es wäre nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!

  • Also Beine Neu verzinnt und Kontaktspray. Mehrfach wieder eingesteckt.

    Hmm! Wenn ich das so lese, dann fällt mir spontan ein, dass die Sockel im A500 gerne mal den Geist aufgeben. Die Federkontakte verlieren nach mehrmaliger mechanischer Beanspruchung gern ihre Funktion.


    VG

    Dass merkt man aber, wenn die nicht mehr satt reingehen. Hast du gerne mal beim Gary oder EPROM, weil da jemand einen Adapter mit falschen Beinen reingesteckt hat

  • wie erwartet funktioniert es nicht.. ich hoffe, dass es nur der Riemen ist ,.. oder sonst was "verklemmt"...


    das Laufwerk in der Plastik-Unterschale, wird durch eine Schraube gesichert und hat links eine "Kunststoff-Nase"...

    ich sehe sonst keine weitere Schrauben,.. bekomme es aber nicht raus..
    (müssen erst die Platinen raus ?)

    Du bist doch bestimmt auch im robotrontechnik Forum drin. Dort solltest du ggrohmann mal fragen. Der kennt die Laufwerke sehr gut.


    Gruß Jörg

  • noe... :) ich habe nur einen KC85 (neuerdings)... sonst bin ich mehr so der Commodore Mensch...


    aber danke für den Hinweis.. werde mal gucken, wegen einem Kontakt...


    "mit Gewalt" bricht bestimmt erst eine "Nase" ab...

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • "mit Gewalt" bricht bestimmt erst eine "Nase" ab...

    ...und wenn's die Eigene ist :tüdeldü:

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • noe... :) ich habe nur einen KC85 (neuerdings)... sonst bin ich mehr so der Commodore Mensch...


    das Laufwerk in der Plastik-Unterschale, wird durch eine Schraube gesichert und hat links eine "Kunststoff-Nase"...

    ich sehe sonst keine weitere Schrauben,.. bekomme es aber nicht raus..
    (müssen erst die Platinen raus ?)



    Guck mal von hinten, ob da nicht noch nehr Schrauben von außen durchs Gehäuse gehen (4 Stück unter einem Aufkleber evtl.)


    Ansonsten wäre m.E. die Halterung an der rechten oberen Ecke des Laufwerkteiles evtl. ein heißer Kanditat für "Exploration", möglicherweise muß man einfach den Counter vorsichtig abnehmen und kann dann darunter eine Schraube lösen.


    Wichtig bei solchen Geräten ist es nicht in Commodore Kategorien zu denken, die Sachen sind anders hergestellt: Man-Power, was in dem Fall oft eher Frauen-Power war, war billig und zahlreich vorhanden. Zeit spielte oft auch keine große Rolle. Qualität dann schon eher - dialektisch gebrochen durch fehlende Qualität der Basissachen (fehlender Edelstahl, fehlende Plastik hoher Qualität, fehlender Gummiantrieb - das da im Bild sieht nach einem normalen "Schnipsgummi" aus usf)

    Daher sind da auch teils ganz andere Konstruktionen am Start. Das kann durchaus auch bedeuten, daß man so ein Gerät komplett zerlegen muß, um eine Kleinigkeit zu sehen/wechseln. Dafür funktioniert aber üblicherweise der Zusammenbau dann auch wieder sehr gut. Und man kann eigentlich wirklich alles mit ein bißchen Geschick wieder herrichten. Wobei das da schon ein "modernes" Gerät ist, was heißt, daß da schon auch Sachen mal "billig" gemacht sein können. (Haltenase o.ä.; um beim Nasenthema zu bleiben)

  • Meine interessanteste Erfahrung betreffend "andere Konstruktionen" und "komplett zerlegen": Die proprietäre, von HP hergestellte Festplatte in einem HP 9153 Laufwerk. Da ist rund um die Festplatte ein Metallgehäuse, das offenbar nicht zerstörungsfrei abgenommen werden kann. Das Metallgehäuse liegt oben sowie umlaufend an allen Seiten der Platte an, an der Unterseite sind jeweils "Haltenasen" ebenfalls zur Platte gebogen. Ohne diese Nasen wegzubiegen kann man das Gehäuse nicht abnehmen (zumindest habe ich "logisch" und "technisch" keinen Weg gefunden)...

  • Ich kann den Glitzer-Mikey-Maus-Aufkleber auch wieder drauf machen :wegmuss:

    Mal ohne Spaß: Wenn ich eine Kiste mit Aufklebern kriege, dann bleiben die drauf. Denn die sind Teil der Geschichte des Rechners.
    Gerade beim Amiga gibt es doch ausreichend unindividualisierte Exemplare, wo man sich nicht das Problem des ungleichmäßigen Gilb eintritt.

    Irgendwelche speckigen Aufkleber von fremden Leuten, um die ich auch noch drumrum putzen muss (Spülmaschine geht dann nicht) - Nö, eher nicht. :rolleyes:

    Dann lieber helle Flecken.

    i-Telex 211230 dege d

    http://www.marburger-stammtisch.de


    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Bzgl. nicht ganz zerstörungsfrei reparieren. Da hatte ich bei meinem kleinen Sharp MZ-1P16 4-Farbplotter - der ein langes Leben auf dem Dachboden fristen musste - am Wochenende eine Hard Core Operation am offenen Herzen.




    Zunächst wollte ich ja eigentlich nur den proprietären Stecker endlich mal gegen eine DB25 Buchse tauschen, was ja auch flott von statten ging.



    Nach dem ersten Einschaltversuch (nach vermutlich 20 Jahren) bewegte sich leider nichts. Allerdings hörte man, das die Steppermotoren irgendwie liefen. Nach Ausbau der beiden Winzlinge war klar, das die Achsen einfach durchdrehten und offensichtlich vom Läufer nicht mehr mitgenommen wurden.


    Da die Motoren sowieso im A**** waren, und man die wahrscheinlich nirgendwo mehr bekommt, hab ich mich entschlossen, die beiden Schweisspunkte , die die obere und untere Motorhälfte verbindet, einfach vorsichtig aufzubohren und die Achse dann wieder in den Läufer einzukleben. Meine größte Sorge war, dass Metallspäne auf die Magneten gelangen und ich die nie wieder richtig raus bekomme. Deshalb gibt es leider von den offenen Motoren auch keine Bilder, weil ich nie eine Hand frei hatte. :wacko:

    Die beiden Motorhälften hab ich dann wieder mit sog. flüssigen Metall (ein Zweikomponenten Kleber) zusammengeklebt. Hebt nach 12 Stunden bombenfest!




    Und das Beste: Beide Motoren laufen wieder. Papiereinzug und Stiftschlitten bewegen sich problemlos. Allerdings war beim Einsetzten der frisch gekauften Plotterstiftchen (die alten waren natürlich eingetrocknet) dann klar, das es noch ein anderes Problem gibt. Der kleine Hebel neben dem E-Magnet, zum Absenken der Stifte ist vermutlich gebrochen und leicht schief.



    Daher werden die Stifte gerade leider nicht mehr vom Papier abgehoben.



    Das lässt sich aber sicher auch mit einem Tropfen kleber in den nächsten Tage beheben. :)

  • Und wohl auch die gleiche Mechanik wie hier:


    forum.classic-computing.de/index.php?attachment/135821/


    Und die verbauten (Nylon?) Zahnrädchen auf den Motorachsen sind bei mir wohl im Laufe der Jahre geschrumpft und gerissen.

    Von denen will ich mal einen Dental-Abdruck machen und dann neu mit 2K Masse giessen.

  • Ganz toll gemacht, Respekt...

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


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  • Irgendwelche speckigen Aufkleber von fremden Leuten, um die ich auch noch drumrum putzen muss (Spülmaschine geht dann nicht) - Nö, eher nicht. :rolleyes:

    Dann lieber helle Flecken.

    Jein, war ein Kunststoffaufkleber, den man leicht angewärmt problemlos hätte abziehen können, auf SIlikon Papier aufbewahren und später wieder hätte aufbringen können. Kein Papierding ;)

  • Die proprietäre, von HP hergestellte Festplatte in einem HP 9153 Laufwerk. Da ist rund um die Festplatte ein Metallgehäuse, das offenbar nicht zerstörungsfrei abgenommen werden kann. Das Metallgehäuse liegt oben sowie umlaufend an allen Seiten der Platte an, an der Unterseite sind jeweils "Haltenasen" ebenfalls zur Platte gebogen. Ohne diese Nasen wegzubiegen kann man das Gehäuse nicht abnehmen (zumindest habe ich "logisch" und "technisch" keinen Weg gefunden)...


    Das ist dann wahrscheinlich so ähnlich wie im Atari ST. Da ist das Metallabschirmblech auf auf so ein komische Art mit gebogenen "Haltern" befestigt. Da kommt man auch nicht umhine alle mal anzufassen und umzubiegen. War vielleicht ein üblicher Modus, wenn man sowas ordentlich befestigen wollte (?).

  • Das ist doch auch wieder die gleiche Plottermechanik wie beim Commodore 1520 bzw. Olivetti PL 10?

    So ist es. Ich glaube Sharp hat die Plotter auch für ein halbes Dutzend anderer Firmen gebaut. Meiner war natürlich in der mir vorliegenden Form ursprünglich in einem Sharp MZ-700 verbaut. Allerdings farblich in Anthrazit. Die Weiss/Beige Version wurde vermutlich dann im MZ-800 eingesetzt. Jedenfalls waren die Stifte, die ich gekauft habe, für Commodore 1520 Plotter angeboten.

  • Der kennt die Laufwerke sehr gut.

    Guido konnte mir den richtigen Tipp geben, da war noch eine kleiner Plastik-Haken.. der noch "biegsam" war,

    ein einfaches Hochziehen hätte ihn aber "gekillt"...


    und ja.. das Laufwerk ist verranzt und die Gummis sind durch... nicht gerissen... aber aufgequollen

    (keine Spannung) und zu Lang... mein Recorder wurde irgendwie auch unter "Öl-Dämpfen" im Stahlwerk (?) eingesetzt.


    jetzt muss ich mal gucken, ob ich die Riehmen bezahlbar neu bekomme, oder doch besser einen anderen Recorder nutze.

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Also Beine Neu verzinnt und Kontaktspray. Mehrfach wieder eingesteckt.

    Hmm! Wenn ich das so lese, dann fällt mir spontan ein, dass die Sockel im A500 gerne mal den Geist aufgeben. Die Federkontakte verlieren nach mehrmaliger mechanischer Beanspruchung gern ihre Funktion.


    VG

    Habe ich mich heute nach zahlreichen Wärmeabstürzen nochmal dran gesetzt:

    Pins drückten sich durch Plastikfolie aufs Blech, also nochmal ohne Blech: selbes Problem.

    Den beiden CIAs neue Präzisionssockel verpasst: scheint aktuell zu laufen.

    Jetzt muss ich nur noch ähnliche Plastikfolie zum Drunterlegen besorgen -> mal ein paar TFTs zerlegen


    Die Quadratischen bekommste 50 Stück für 3€ in China. Jeder 2. ist sogar präzise geschnitten.

    Der Flachriemen ist eher das Problem, da muss man kreativ werden und ähnlichen bei Ali suchen. Irgendwo gab es aber auch jemand, der verkauft Riemen nach Wunsch (in 5mm Schritten oder so)

  • I have been playing around with Cynthcart for a while now and I really love the simplicity of the interface ( in contrast to Prophet ). I have a 128C setup with Datel MIDI interface, but I find it hardly portable as it requires a MIDI controller, and a bunch of cables, so I was pondering if I can make a more compact version for live performances.


    My first attempt was a rescued breadbin, that I've got in a terrible condition ( missing keys, case broken, drilled, motherboard hacked to pieces ).

    The musical keys are just 3D printed, the holes on top covered with paddle pots and a ROM switch knob. It has got an integrated 5GHz AV transmitter and runs on batteries. Unfortunately the SID gave up in it at some point and I didn't bother to find another one since. ( i will fix it, when someone throws a SID at me :D )



    I liked it a lot, but I was missing the actual musical keys as they feel more like an instrument. Last week I was lucky and I have got another 64C for free and a non functional MIDI controller for 6EUR.


    Their sizes were matching up pretty good. There was a good chance to fit the C64 MB into the MIDI case, but I just love the design of the 64C ( and this controller was particularly ugly in so many ways ).


    So I ended up throwing out most parts of the MIDI controller and made an interface between it's key matrix and the PIA. This way the expansion port is free to plug in whatever cartridge I want ( Cynthcart. Always. But when not... games? ) I can use the keyboard as USB MIDI, and also the C64 as USB MIDI and I have a USB host if I want to connect an HID keyboard to use the 64 like a computer ( which it is, the best one ever ).


    It is far from finished, I am still printing parts to cover the top of the keys and tinkering on the interface, but it generally works and I am quite happy about it, as it develops into something I think I have always wanted.


    On this note, does anyone have by chance a beige numeric keypad to spare? I would like to organize access to all modulation functions on an external mini keypad, because I think any knob or button would just ruin the design otherwise. :)


    cheers,

    m.

  • Moin jdreesen,


    da haette ich gerne mehr drueber erfahren.

    Was hat das DSD440 fuer ein Interface?

    Klappt es auch mit original RX02 oder anderen 8" Laufwerken und ihren nativen Interfacen?

    Ist Schreiben prinzipiell moeglich und z.Zt. nur (noch) nicht supported?


    Habe so viele Fragen und grossen Interesse an Deiner Entwicklung.

    Lohnt es sich einen eigenen Thread fuer dieses geniale Interface aufzumachen, damit es spaeter mal wiedergefunden werden kann?


    MfG

    Bernhard

  • das " geniale interface" ist ein veredeltes 8bit Schieberegister.....

    Und nein, das klappt nur mit ein DSD 440 oder DSD800 Laufwerk, den der handelt das idiotische RX02 Format.


    Schreiben sollte gehen, ist nur ne Software Sache.

  • Von meinem USB-Amiga-Drive würde ich mal behaupten, dass schreiben etwas problematischer ist, was wohl an der Sektorierung liegt

  • Hehe - schön, daß Ihr Spaß habt :).


    Der Lüfter war auch richtig übel - ist halt eine Sache, die man ernst nehmen sollte - das Netzteil ist in der 30 Jahren wahrscheinlich noch nie gereinigt worden, der Rest hat vielleicht hin und wieder mal einen Staubsauger gesehen.

    War bei diesem sehr auffällig, eigentlich sonst noch ok - außer dem hinten unter dem Netzteil liegenden Teil des passiven 68040 Kühlkörpers - da waren die Lamellen auch nicht mehr zu erkennen.


    Also bei einem neuen Schätzchen immer die 10 Minuten investieren, um mal ins Netzteil zu schauen.

  • Mache ich auch so, und zwar gerne mit Druckluft aus dem Kompressor. Die Lüfterblätter arettiere ich wegen eventuellen Induktionsströmen. Wobei ich letztens ins Zweifeln kam: An bestimmten Industriemaschinen ist die Druckluftreinigung verboten, nicht wegen des Feinstaubs, der ist mir je nach Windrichtung im Freien egal. Aber erfahrene Anlagenmechaniker meinen, es drückt den Staub nur in Dichtungen und Ecken, wo der sonst ohne Zwang gar nicht hingekommen wäre. Was meint Ihr ?

  • Bei Kompressordruckluft besteht immer die Gefahr, dass man den Dreck ins Lüfterlager reinbläst, da muss man ein wenig aufpassen.

    Wenn es nicht gerade eien Sunon/Papst Lüfter ist, lohnt sich das eigentlich immer ein/zwei Tropfen 15W40 ins Kugellager zu tun und mit Aluminiumklebeband neu zu versiegeln.


    Wenn es leichtgängig sein soll 5W30 oder Teflonspray. Wenn das Kugellager schon minimal Geräusche macht, lieber was dickeres wie 15W40.

    Thema Ölwechsel: Ja man kann den auch absaufen und den aufsteigenden Dreck absaugen. Die Lüfter zerlegen kann dauerhaft für Geräusche sorgen. Kugellager austauschen hat hie rnoch nie funktioniert, weil die Ersatzdinger nie passten, obwohl ich viele Typen zwischenzeitlich da habe.


    Balistol hat kaum Kriechwirkirkung und keine schmutzaufnehmenden Aditive. WD40 widerum hat soviele Zusatzstoffe, das es unzureichend schmiert. Silikonöle verdunsten nach wenigen Monaten übrigens