EM80.68K Dr. Neuhaus

  • Hallo,


    habe gestern eine Original-Floppy mit EM80 von Dr. Neuhaus gefunden, die ich wohl auf CPM68K auf HP9836 verwendet habe - vor 35 Jahren.

    Leider keine Dokus mehr, und erst recht keine Erinnerung.


    Ich nehme mal an, das ist ein Z80-Emulator.


    Kennt das jemand? Emuliert der CPM2.2. gleich mit, so dass man CPM Z80-Programme darin laufen lassen kann?


    Wer weiss denn sowas? :)


    Danke & Gruß

    Roland

  • So, wie versprochen hier das Image. Achtung, kein ZIP sondern TD0 - bitte umbenennen.

    Die Diskette ist übrigens eine normale BASF Diskette mit einem handgeschriebenen Label, der einzige Hinweis auf ein Original ist der Firmenstempel von Dr. Neuhaus auf dem Label.


    Gruß, Jochen

  • Hallo Jochen,


    sehr schön aber eine Bitte zum Erstellen der Teledisk Dateien habe ich noch.


    Die TD0 bitte mit Kommentar versehen damit der zukünftige Finder weiß was die Diskette beinhaltet.

    Am besten auch die TD0 nur mit der normalen Kompression erstellen damit die Inhaltsangabe am Anfang mit

    einen (hex)Betrachter gelesen werden kann ohne auf eine DOS Systemumgebung angewiesen zu sein.

  • Hallo Roland,


    danke für die Info.

    Laut samdisk bzw. tdcheck (Teledisk 2.15) hat EM80.TD0 40 Tracks/ 2 Seiten/ 18 Sektoren

    pro Track und Sektor Interleave 1 ?

    Wer kennt sich mit dem Teledisk Format aus ?

    Wie kann man (außer mit samdisk) ein teledisk Image ins raw Format umwandeln ?

  • Hallo ngc224 und USER - zu deiner Frage habe ich hier ein einfaches Tool.

    Wie kann man (außer mit samdisk) ein teledisk Image ins raw Format umwandeln ?

    Hier alles unter W10:

    Das FILE EM80.zip --- habe ich auf EM80neuhaus.td0 umbenannt, Dann mit dem HxC Tool aufgerufen und einfach aus dem Filebrowser -Verzeichnis das .td0 mit klick und drop auf den HxC geschoben. Jetzt kan man einfach mit EXPORT ein Zielfile mit dem gewünschten FORMAT angewählt - und ab geht die BRAUSE mit einem Speichernamen.


    Beispiel aus dem HxCFloppyEmulator.

    Ich habe aber keine weiteren Experimente damit gemacht - einfach formal diese Methode. Es sind aber diverse Parameter einstellbar.

    Dazu habe ich einfach ein RAW Format als EM80neuhaus.img abgelegt (unten).

    Dabei ist die Stufen der Formate - aber wichtig hinten ist einfach .txt zu entfernen ( nur zum Hochladen erlaubt).


    Grüße und have fun.

    helwie44

  • Heisst das, dass durch die Erzeugung des TD0-Images nicht die Spuren & Sektoren der Original-Floppy aufgezeichnet werden, sondern ein eigenes Teledisk-Format?

    Ja, das Format von teledisk ist allerdings hier erläutert.


    http://www.willsworks.net/file-format/teledisk

  • Hallo helwie44 ,


    Danke für die tolle Anleitung :)

    Habe den HxCFloppyEmulator jetzt unter WinXP installiert.

    Funktioniert prima, allerdings nur mit dem original EM80.TD0

    Mit der Datei EM80neuhaus_td0.img wird bei Sectorgröße statt 256 Byte 512 Byte angezeigt ?


    Ein erste Analyse des Images zeigt, daß immer wieder Sektoren mit Inhalt 0xE5 auftauchen.

    Das kann so nicht stimmen.

    Entweder ist beim Lesen der Diskette etwas schief gegangen, oder mit dem Sektor Interleave stimmt

    irgend etwas nicht.


    Gruß,

    Josef

  • Möglich sind bei der .td0 Lesefehler und oder andere nicht richtige Parameter eingeschleust wurden???

    Entweder ist beim Lesen der Diskette etwas schief gegangen, oder mit dem Sektor Interleave stimmt

    irgend etwas nicht.

    Mit dem .td0 Formaten habe ich eigentlich (keine Erfahrungen) nichts gemacht.

    Hat jemand mal von der "Originaler Neuhaus Diskette" eine .IMD Datei zu erstellen.


    Eine .IMD Datei ist relativ leicht per einem HEX-Browser anzusehen /prüfen.

    Eine Beschreibung (Manual) Format und der Aufbau einer IMD Datei sollte im WEB zu finden.

  • Mit der Infos :

    Ja, das Format von teledisk ist allerdings hier erläutert.

    habe ich mal etwas versucht den TD0 Anfang zu entzuzaubern....

    Evtl. habe ich was falsch entschlüsselt - daher besser noch genauer hin zu sehen.

    Aber weiter habe ich im Moment wenig Zeit .... für die weiteren Datenfolgen.

  • hier die EM80 auf Diskette geschrieben und mit IMD eingelesen.

    Hallo Fritz,


    wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du em80.td0 auf DIsk geschrieben und im IMD Format wieder

    eingelesen ?

    Das Ergebnis ist dasselbe.

    em80.imd nach em80.raw konvertiert enthält wieder die Sektoren mit 0xe5.

    Meiner Meinung nach ist das EM80.TD0 bereits fehlerhaft.

    Ist aber auch nicht so wichtig.

    Falls jemand den Emulator wirklich mal jemand braucht, könnte man die paar Dateien ja per Kermit transferieren.

    Vielen Dank !

  • em80.imd nach em80.raw konvertiert enthält wieder die Sektoren mit 0xe5.

    E5H ist der Sektorinhalt nach dem Formatieren der Diskette.


    Mit dem IMDViewer kann man sich die IMD Datei Track. und Sektorweise anschauen.

    Ein E5H ist also nicht ungewöhnlich. Ich habe allerdings kein 68K System.

  • >>Ein E5H ist also nicht ungewöhnlich.

    Das ist richtig.

    Aber wie man am screenshot.png (post 16) sieht, erscheint mitten in einer Textdatei plötzlich

    ein Sektor mit Inhalt 0xe5. Und es gibt mehrere solche Stellen in diesem

    Image. Und das ist falsch !

    Möglicherweise doch ein Problem mit dem Sektor Interleave ?


    Man benötigt dazu übrigens kein CP/M-68K System sondern nur cpmtools

    oder ein anderes tool, das ein CP/M Filesystem lesen kann.

  • Also ich kann dazu nur sagen, dass ich das Image ohne Probleme und ohne offensichtliche Lesefehler erstellen konnte. Bei Leseproblemen fährt der Rechner den Sektor ja mehrfach an - das gibt eine charakteristische Geräuschkulisse. Das ist bei der EM80 nicht passiert, von daher gehe ich davon aus, dass das Image vollständig ist.


    Gruß, Jochen

  • Dr. Neuhaus Hamburg - persönlich

    In meinen alten Unterlagen habe ich einen passenden Prospekt zu der Firma Dr. Neuhaus Mikroelektronik, Hamburg gefunden.

    In meiner UNI HH Zeiten hatte ich diverse Projekte mit und für das Unternehmen durchgeführt. Unten ist ein Foto (Dr. Neuhaus) und etwas aus dem Unternehmen.


    Als Beispiel im Produktbereich hatte ich von Dr.Neuhaus ein V24 Analysator getestet und oft bei Anschaltungsproblemen benutzt.

  • Dr. Neuhaus - wenn's teuer und schlecht sein muss. :mrgreen:

    Ich hatte in der Firma mal ein Modem von denen. Das war das erste und letzte Dr. Neuhaus Produkt, das ich gekauft habe.

  • Zu dem Geschäftsbereich kannte ich für private Personen (direkt Endkunden) in der Zeit ca. 1980 bis 1985 nicht. Die damaligen Tätigkeitsfelder waren eher die Kunden aus der Industrie und öffentlichen Einrichtungen (Forschung, Verwaltungen u.ä.).

    Evtl. könnte es sich handelt um: "das 1988 vorgestellte Modem Fury, eines der ersten Modems für den privaten Onlinezugang," (Auszug aus dem WEB).

  • Zu dem Geschäftsbereich kannte ich für private Personen (direkt Endkunden) in der Zeit ca. 1980 bis 1985 nicht. Die damaligen Tätigkeitsfelder waren eher die Kunden aus der Industrie und öffentlichen Einrichtungen (Forschung, Verwaltungen u.ä.).

    Evtl. könnte es sich handelt um: "das 1988 vorgestellte Modem Fury, eines der ersten Modems für den privaten Onlinezugang," (Auszug aus dem WEB).

    Ja, in meinem Fall war das das Fury 9600 und das wurde ja damals für die Firma angeschafft. Privat hatte ich als Fido-Sysop natürlich ein US-Robotics Courier HST. Das war billiger und deutlich besser.


    Das Fury 9600 wurde halt angeschafft, weil es damals eines der wenigen zugelassenen 9600er Modems war. Dass das "1988 vorgestellte Modem Fury, eines der ersten Modems für den privaten Onlinezugang" war, wie in dem Wiki-Artikel behauptet wird, ist natürlich quatsch. Alle Privatanwender, die ich kannte, hatten nicht zugelassen günstige Modem. Dafür war das Fury viel zu teuer.


    Das Fury hatte ein ganz wabbeliges, völlig instabiles Kunststoffgehäuse. Wenn man von oben leicht drauf drückte, dann ging das LC-Display aus. Ausserdem war es extrem zickig beim Verbindungsaufbau. Als dann nach ein paar Wochen Dauerbetrieb das Steckernetzteil abgebrannt ist und uns fast die Bude abgefackelt hat, konnte ich meinen Chef überzeugen, ein nicht zugelassenes US Robotics einzusetzen.