Falschparken auf Behindertenparkplätzen - Software in KFZ - eAuto vs. Verbrennungsmotor-Auto (Offtopic aus Lustige Bilder)

  • Hallo Jan,

    in vielen Punkten würde ich Dir hier zustimmen, vor allem was Nachhaltigkeit angeht (Nutzungszeit, Ausgereiftheit,Gesamtbilanz).

    Allerdings vergisst Du, in welchem Wirtschaftssystem wir uns befinden - man möchte auch neue Autos verkaufen können. Also dürfen diese entweder nicht lange halten (= geplante Obsoleszenz) oder der technische Fortschritt oder der Zugewinn an Sicherheit muss den Anreiz geben.

    Wenn wir alle noch mit dem alten Polo fahren würden (romantische Vorstellung, aber es gibt ja auch welche, die Porsche fahren....) dann gäbe es vielleicht in Sachen Sicherheit keinen Fortschritt, immerhin sind die Todeszahlen im Verkehr "overall" gesunken, nicht gestiegen, und die Leute fahren nicht wirklich vernünftiger als früher (früher haben die Leute auch beim Fahren nicht an Ihrem Smartphone herumgefummelt, aber es gab auch andere Möglichkeiten, nicht aufmerksam zu sein).

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Dann, was ist bei einem Unfall ?! Die Feuerwehr hat massive Probleme Brände bei solchen Fahrzeugen zu löschen... den Kram kriegste nicht gelöscht !

    Dann passt die ganze "elektrische Infrastruktur" nicht. Unser Stromnetz ist dafür üebrhaupt nicht ausgelegt. Wenn jeder so ne Karre hätte, dann würde das Netz zusammen brechen. Gleichzeitig will die Regierung weg von Kohle- und Kernenergie.

    Ich denke mal, da muß man kein Wissenschaftler sein, um das zu verstehen.

    Aus der Bundestags-Parlamentsnachrichtenredaktion:

    Regierung sieht keine erhöhte Brandgefahr bei E-Fahrzeugen

  • Hallo Jan,

    in vielen Punkten würde ich Dir hier zustimmen, vor allem was Nachhaltigkeit angeht (Nutzungszeit, Ausgereiftheit,Gesamtbilanz).

    Allerdings vergisst Du, in welchem Wirtschaftssystem wir uns befinden - man möchte auch neue Autos verkaufen können.

    Puh, das ist jetzt ja wieder ein ganz anderes Fass...

    Unser Wirtschaftssystem ist leider mehr Problem als Lösung. Ich für meinen Teil hätte lieber eins, das nicht auf Wachstum und exzessiven Konsum angewiesen ist, um zu funktionieren. Mir widerstrebt es total, Dinge wegzuwerfen, die noch brauchbar sind.


    Bisher habe ich es immer so gehalten, daß ich meine Autos so lange gefahren bin, bis sie wirklich hinüber waren.

    Bis auf eine Ausnahme gingen die hinterher direkt in die Verwertung. Die Ausnahme war ein Cabrio, das ich vorzeitig abgegeben habe.

    Da hatten sich meine Anforderungen geändert, und ich bin auf einen Kombi umgestiegen.

  • Selbst das schlechteste E-Auto ist immer noch umweltfreundlicher als der beste Verbrenner. Ist nun mal so. Alleine mit der Energie, die gebraucht wird, um Benzin aus der Erde an die Zapfsäule zu bringen kann ein E-Auto schon hunderte Kilometer fahren, da hat der Verbrenner noch nicht mal den Motor an.

    Ich könnte hier jetzt noch stundenlang weiterschreiben. Für Elektromobilität kann ich mich nicht begeistern ! Ich bin der Meinung


    Bei einem Verbrenner spielt es eine Rolle, wie stark der Motor ausgelegt ist: Starker Motor = Hoher Verbrauch, und das nicht nur beim Fahren, bei Stop and Go wird es richtig hässlich.

    Bei einem Elektroantrieb spielt die Leistungsfähigkeit des Motors nur bei den Fahrleistungen eine Rolle: Ein starker Motor ist minimal schwerer als ein schwächerer und beim Fahren verbrauchen beide gleich viel bei gleicher Leistung. Und im Stand eben gar nichts.

    Meinung kannst Du ja haben. Aber besorge Dir lieber aktuelle Informationen und nicht solche veralteten Informationen, die nicht haltbar sind. Vorher hat es keinen Sinn, über das Thema mit Dir zu diskutieren.

  • Bisher habe ich es immer so gehalten, daß ich meine Autos so lange gefahren bin, bis sie wirklich hinüber waren.

    Bis auf eine Ausnahme gingen die hinterher direkt in die Verwertung. Die Ausnahme war ein Cabrio, das ich vorzeitig abgegeben habe.

    Da hatten sich meine Anforderungen geändert, und ich bin auf einen Kombi umgestiegen.

    Und genau das machen doch die meisten hierzulande. Deswegen verstehe ich die Diskussion über Nachhaltigkeit nicht. Zumal ja Fahrzeuge aus dem Leasingsektor nach Ihrer Laufzeit nicht in die Schrottpresse kommen, sondern bei Käufern wie mir landen, da ich den Standpunkt habe ein Auto nicht neu zu kaufen, weil der Wertverlust bei Neuwagen im Verhältnis einfach zu hoch ist.


    Irgendwann ist es auch einfach eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Spätestens wenn die Kosten einer Reparatur die Kosten eines neuen Gebrauchten übersteigen.

    Die 20km brauchen zwischen 3 und 5 kWh. Die könnte die Solarzelle auf dem Dach noch schaffen.

    Der Gesetzgeber müsste hier einfach ein paar Anpassung vornehmen. Wir hätten auch noch eine größere Anlage installieren lassen können, genug Dachfläche ist da, um mit weit aus mehr als 10kW zu laden, aber dazu sage ich nur 10kWp Grenze.

  • Die große Frage ist doch. Hat sich was geändert oder wird es nur besser verpackt bzw. beworben ?! Ich finde meine Informationen nicht veraltet. Aber ich lasse mich sehr gerne auch eines besseren belehren. Also mich würde interessieren, wie man dann diese Batterien dann anscheinend seit neuestem umweltfreundlich produziert und entsorgt. Wie sieht es aus mit Arbeitsschutz und persönlicher Schutzausrüstung bei den Rohstofflieferanten im fernen Ausland ? Wie verhindert man die Versäuchung des Trinkwassers ?


    Wie stellt man sich das eigentlich im Nutzfahrzeugbereich vor, wenn Dieselmotoren verboten sind ?! Was wäre denn zB jetzt in den Hochwassergebieten ohne den guten, alten Diesel ?! Mit elektrischen LKWs wär man da ja nicht weit gekommen...


    Gruß Jan

  • Alleine mit der Energie, die gebraucht wird, um Benzin aus der Erde an die Zapfsäule zu bringen

    Und wieviel Energie wird eingesetzt um zig Kubik-km Erde umzuwaelzen und die Rohstoffe fuer die Batterien auszusieben?

    Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Die Energie für die Bereitstellung der Antriebsenergie, die so lange anfällt wie das Fahrzeug betrieben wird, ist etwas anderes als der Aufwand für die Herstellung, der nur einmal anfällt.

    Und auch da: Ein Elektroauto braucht weniger Bauteile und weniger komplizierte Nebenaggregate: Vergaser (Einspritzanlage), Getriebe, Kupplung, Anlasser, Lichtmaschine und dann braucht jedes Gerät inzwischen eine eigene Steuereinheit. Zur Gewinnung von Eisen muss auch jede Menge Erde bewegt werden.

    Da sollten sich lieber die Gedanken drüber machen, die jedes Jahr ein neues Smartphone haben müssen oder bei denen jeder Pups mit Akkus betrieben wird. Daher kommen nämlich die ganzen Umweltsauereien, nicht von den paar Antriebs-Akkus. Das sind nur hochgerechnete Annahmen, wenn man bei den alten Verfahren bleibt, die derzeit für Akkus angewendet werden. Die Hersteller von Akkus für BEV sind da schon eine ganze Ecke weiter.

  • Und auch da: Ein Elektroauto braucht weniger Bauteile und weniger komplizierte Nebenaggregate: Vergaser (Einspritzanlage), Getriebe, Kupplung, Anlasser, Lichtmaschine und dann braucht jedes Gerät inzwischen eine eigene Steuereinheit.

    Ein elektrisches Fahrzeug braucht erheblich mehr und kompliziertere Software. Da uns durch jahrelanges Eintrichtern bekannt ist, daß Software niemals fehlerfrei sein kann, werden die meisten elektrischen Autos vermutlich vor Ende der Lebensdauer der Mechanik aufgrund von Software-Problemen ausfallen. Und diese sind nicht reparierbar mit Mitteln eines kasachischen Hufschmieds.


    Ich fahre auch(!) Mopped. Aber niemals eines, das Software braucht. Beim Auto ließ sich Software leider nicht vermeiden: 3 Steuerungen für ABS, Airbags und Motorsteuerung, weil ein Turbodiesel Software nahezu erzwingt. Ein zukünftiger Autokauf wird sehr schwierig. Es könnte auf einen "Youngtimer" hinauslaufen.


    Gruß, Ralf

  • Bisher habe ich es immer so gehalten, daß ich meine Autos so lange gefahren bin, bis sie wirklich hinüber waren.

    Und genau das machen doch die meisten hierzulande.

    Das entspricht nicht meinen Beobachtungen.

    Der Anteil älterer Autos, die dem tatsächlichen Ende ihrer Lebensdauer nahe kommen, ist extrem gering.

    Wenn die wirklich bis dahin betrieben würden, müssten sie doch auch in entsprechender Anzahl vorhanden sein.

  • Lohnt sich das Lesen überhaupt?

    Spätestens seit der Relotius-Affäre traue ich dem Spiegel eine objektive Berichterstattung nicht mehr so recht zu.

    Zumindest beruft sich der Spiegel auf das ICCT:

    Quote

    Das International Council on Clean Transportation (ICCT, deutsch etwa Internationaler Rat für sauberen Verkehr) ist eine gemeinnützige Organisation mit der Aufgabe, von Lobbyisten unbeeinflusste Forschung zu betreiben und technische und wissenschaftliche Analysen für Umweltbehörden zu erstellen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…l_on_Clean_Transportation


    Wie gesagt, keine Ahnung ob die unterwandert sind oder die Zahlen stimmen können...

  • Bisher habe ich es immer so gehalten, daß ich meine Autos so lange gefahren bin, bis sie wirklich hinüber waren.

    Und genau das machen doch die meisten hierzulande.

    Das entspricht nicht meinen Beobachtungen.

    Der Anteil älterer Autos, die dem tatsächlichen Ende ihrer Lebensdauer nahe kommen, ist extrem gering.

    Wenn die wirklich bis dahin betrieben würden, müssten sie doch auch in entsprechender Anzahl vorhanden sein.

    Da schließe ich mich an. Wenn ich hier auf den Supermarktparkplatz schaue, sehe ich hauptsächlich relativ neue Autos. Leasinggeschichten machen es ja heute einfach, sich ein Auto zu kaufen, das man sich eigentlich nicht leisten kann. Ich denke, die meisten Autos sind nicht (ab)bezahlt. Ich bevorzuge ein älteres Fzg., das bezahlt ist.


    Gruß Jan

  • Ein elektrisches Fahrzeug braucht erheblich mehr und kompliziertere Software. Da uns durch jahrelanges Eintrichtern bekannt ist, daß Software niemals fehlerfrei sein kann, werden die meisten elektrischen Autos vermutlich vor Ende der Lebensdauer der Mechanik aufgrund von Software-Problemen ausfallen. Und diese sind nicht reparierbar mit Mitteln eines kasachischen Hufschmieds.

    Ein Hufschmied repariert kein heutiges Fahrzeug.

    Und wie kommst Du darauf, dass ein Elektroauto mehr und kompliziertere Software braucht? Im einfachsten Fall ein Motor, eine Spanungsregelung, eine Batterie und fertig.

    Die komplizierte Software brauchen die ganzen Aggregate im Verbrenner: für jedes Gerät eine eigene, dann müssen sie alle miteinander kommunizieren. Und dann kommt noch die ganze Mechanik dazu, die bei BEV entfällt.

  • Ein Hufschmied repariert kein heutiges Fahrzeug.

    Der kasachische Hufschmied ist der Fachbegriff für Fahrzeugreparaturen unter widrigen Umständen unter Zuhilfenahme Einheimischer auf Fernreise. Ein solcher hat Hammer, Amboß und ein Schweißgerät. Damit muß ein Fahrzeug wieder funktionstüchtig zu bekommen sein, um in die 1000km entfernte nächste Stadt zu kommen, wo es Fahrzeugersatzteile gibt. Ist es so klar? :-)


    Und wie kommst Du darauf, dass ein Elektroauto mehr und kompliziertere Software braucht? Im einfachsten Fall ein Motor, eine Spanungsregelung, eine Batterie und fertig.

    Warum gibt es solche elektrischen Fahrzeuge nicht? Die realen sind alle vollgestopft mit Software, die nicht richtig funktioniert und zu Funktionseinschränkungen führt. Ich kann beispielsweise ein elektrisches Fahrzeug nicht spontan an einer Tankstelle in akzeptabler Zeit und mit anonymer Bezahlung per Bargeld betanken, um weiterfahren zu können.


    Die komplizierte Software brauchen die ganzen Aggregate im Verbrenner: für jedes Gerät eine eigene, dann müssen sie alle miteinander kommunizieren. Und dann kommt noch die ganze Mechanik dazu, die bei BEV entfällt.

    Eben nicht, wenn Du meinen Beitrag oben gelesen hättest. Mein Auto hatte übrigens seine Erstzulassung im Jahr 2008 und ist kein Oldtimer. Dieses Fahrzeug hat außerdem eine grüne Umweltverarschungsplakette, kann also gar nicht so arg giftig sein.


    Gruß, Ralf

  • Der Anteil älterer Autos, die dem tatsächlichen Ende ihrer Lebensdauer nahe kommen, ist extrem gering.

    Wenn die wirklich bis dahin betrieben würden, müssten sie doch auch in entsprechender Anzahl vorhanden sein.

    Diese Fahrzeuge gingen in der Vergangenheit üblicherweise nach Westafrika, auf den Balkan oder dahinter, nach Tschetschenien häufig auch ohne die Zustimmung ihrer ursprünglichen Besitzer.


    Die in den Zielländern können nur "leider" nicht viel mit übertechnisierten, abgelegten Fahrzeugen aus Mitteleuropa was anfangen. Z,B. ist die Turbotechnik in Westafrika noch lange nicht richtig angekommen. Die ist viel zu empfindlich für die dortige Umgebung. Das habe ich anhand meines Fahrzeugmodells jahrelang beobachtet. Das Baukastenprinzip des Herstellers ließ es zu, daß die Nachfolgekarrosserie der 2010er Jahre für Westafrika mit dem (Saug-)Dieselmotor angeboten wurde, der hierzulande bereits 1998 nicht mehr angeboten wurde.


    Gruß, Ralf

  • Warum gibt es solche elektrischen Fahrzeuge nicht? Die realen sind alle vollgestopft mit Software, die nicht richtig funktioniert und zu Funktionseinschränkungen führt. Ich kann beispielsweise ein elektrisches Fahrzeug nicht spontan an einer Tankstelle in akzeptabler Zeit und mit anonymer Bezahlung per Bargeld betanken, um weiterfahren zu können.

    Doch, die gibt es natürlich. Komisch, bei E-Autos dachte man früher an diese lächerlichen Fahrräder mit Plastikverkleidung und Solarzelle auf dem Dach, wie Bastler sie in den 1980ern vorstellten, oder an Tesla. Dass es inzwischen eine breite Auswahl in allen Klassen gibt, wird übersehen. Das Computergedöns ist ja leider in allen Autos heute üblich, von daher ist es auch in Elektroautos zu finden. Kleinwagen wie der Citroen Ami haben nur einen Steckplatz für das Smartphone, fertig. Mir würde das reichen, die maximal 45 km/h sind da schon eher ein Problem. Von Hyundai oder Dacia gibt es aber inzwischen durchaus normale, erschwingliche E-Autos ohne übertriebenen Schnickschnack.

  • Von Hyundai oder Dacia gibt es aber inzwischen durchaus normale, erschwingliche E-Autos ohne übertriebenen Schnickschnack.

    Möglicherweise unterscheiden sich unsere Vorstellungen von Software-Einsatz in Fahrzeugen erheblich. Wie bereits erwähnt: ich würde nie ein Mopped fahren, das Software für den Fahrbetrieb enthält. Eines meiner Moppeds hat einen sogenannten Tripmaster, also einen "besseren" Tacho vom Hersteller "Teuertech" in Niedereschach. 32kB Code für einen M50747, also einen aufgebohrten 6502. Ein Software-Fehler sorgt dafür, daß der Tripmaster ab und zu einen Neustart durch Abschalten (Zündung Aus - An) braucht. Das geht nur nicht beim zügigen Offroad-Fahren. Soviel zum Thema Software am Fahrzeug, wenn man sie trotzdem hat. Ich hatte bereits meinen Disassembler angeworfen, aber 32kB fremde Software sind nicht so einfach zu verstehen.


    Beim Auto toleriere ich es beim Airbag und beim ABS, denn bei Software-Ausfall oder -Fehler fährt das Auto auch ohne weiter. BTW einen Anschluß für ein Schlaufon toleriere ich in meinem Auto genausowenig wie der versuchte Zwang zu einem Autoradio.


    Gruß, Ralf

  • Bei einem Elektroantrieb spielt die Leistungsfähigkeit des Motors nur bei den Fahrleistungen eine Rolle: Ein starker Motor ist minimal schwerer als ein schwächerer und beim Fahren verbrauchen beide gleich viel bei gleicher Leistung. Und im Stand eben gar nichts.


    Naja, fast. Ein stärkerer Motor benötigt eine stärkere Aufhängung, eine dickere Kardanwelle, stärkere Bremsen, und da das dann ungefederte Massen sind braucht man eine stärkere Aufhängung. Ggfs. kommt ein stärkeres Getriebe dazu (insofern das Elektromobil eines hat). Das kann sich dann schon summieren. Wenn das Auto von vorneherein auf den starken Motor ausgelegt ist ändert sich dann natürlich nichts, aber dann ist das Auto für den schwächeren Motor schwerer als es sein müsste.

  • Der Smartphone-Anschluss ist nicht notwendig, sondern er dient zum Laden und dazu das Gerät mit Boxen zu verbinden. Zum Fahren ist es nicht erforderlich.

    Würde ich ein solches Fahrzeug kaufen, müßte ich all das (für mich) unnütze Zeug mitbezahlen und jahrelang spazierenfahren. Zudem macht es den Kundendenst teurer wg. Software-Aktualisierungen.


    Warum gibt's keine Fahrzeuge mehr, die das Notwendige zum Fahren, dem eigentlich Zweck eine Fahrzeugs, enthalten und nicht mehr?


    Gruß, Ralf


  • Naja, fast. Ein stärkerer Motor benötigt eine stärkere Aufhängung, eine dickere Kardanwelle, stärkere Bremsen, und da das dann ungefederte Massen sind braucht man eine stärkere Aufhängung. Ggfs. kommt ein stärkeres Getriebe dazu (insofern das Elektromobil eines hat). Das kann sich dann schon summieren. Wenn das Auto von vorneherein auf den starken Motor ausgelegt ist ändert sich dann natürlich nichts, aber dann ist das Auto für den schwächeren Motor schwerer als es sein müsste.

    So Dinge wie Kardanwelle, Getriebe und Co. entfallen aber bei einem E-Auto. Denn die Motoren sitzen direkt hinter der Radaufhängung. Das Getriebe entfällt, da dieses beim E-Motor einfach nicht notwendig ist. Nicht ohne Grund steht ab dem ersten Moment das volle Drehmoment zur Verfügung. Auch die restlichen Späße, die wir aus einem Verbrenner kennen, wie Kühler, Lichtmaschine, Turbolader, Kompressor und und und entfallen.


    Nicht ohne Grund würden ja tausende Jobs bei den Fahrzeugherstellern wegfallen, wenn wir von heut auf Morgen nur noch E-Autos bauen. Da ist einfach nicht mehr allzuviel zu montieren.


    Das was ein E-Auto tatsächlich vom Gewicht her beeiniflusst, sind die Anzahl Motoren 2 oder 4, sowie die Größe der Batterie. Letztere hat verständlicherweise den größten Einfluss auf das Gewicht.

  • Würde ich ein solches Fahrzeug kaufen, müßte ich all das (für mich) unnütze Zeug mitbezahlen und jahrelang spazierenfahren. Zudem macht es den Kundendenst teurer wg. Software-Aktualisierungen.


    Warum gibt's keine Fahrzeuge mehr, die das Notwendige zum Fahren, dem eigentlich Zweck eine Fahrzeugs, enthalten und nicht mehr?


    Gruß, Ralf

    Ich würde es mit Dacia probieren. Weniger Auto bekommt man derzeit nicht für sein Geld. Also quasi nur das was man heutzutage zum eigentlichen Fahren benötigt.

  • Also Elektro-Fahrzeuge finde ich schon cool (bei entsprechender Reichweite), weniger cool ist das mit dem Ladesäulen finden und vor allem mit dem Bezahlen - das ist das absolute Chaos, keine Ahnung warum. Ich habe selbst ein Hybrid-Auto und versuche ab und an mit öffentlichen Ladesäulen zu arbeiten und jedesmal wenn ich an eine Ladesäule eines anderen Anbieters komme, fange ich von Null an und versuche, mich per Browser zu registrieren und/oder eine App herunterzuladen, inzwischen habe ich schon 5 Apps dafür, und nix ist einheitlich. Da sollte man auch mal anfangen, das zu ändern.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...


  • Naja, fast. Ein stärkerer Motor benötigt eine stärkere Aufhängung, eine dickere Kardanwelle, stärkere Bremsen, und da das dann ungefederte Massen sind braucht man eine stärkere Aufhängung. Ggfs. kommt ein stärkeres Getriebe dazu (insofern das Elektromobil eines hat). Das kann sich dann schon summieren. Wenn das Auto von vorneherein auf den starken Motor ausgelegt ist ändert sich dann natürlich nichts, aber dann ist das Auto für den schwächeren Motor schwerer als es sein müsste.

    So Dinge wie Kardanwelle, Getriebe und Co. entfallen aber bei einem E-Auto. Denn die Motoren sitzen direkt hinter der Radaufhängung. Das Getriebe entfällt, da dieses beim E-Motor einfach nicht notwendig ist. Nicht ohne Grund steht ab dem ersten Moment das volle Drehmoment zur Verfügung. Auch die restlichen Späße, die wir aus einem Verbrenner kennen, wie Kühler, Lichtmaschine, Turbolader, Kompressor und und und entfallen.

    Nö. Elektromotor im Rad wäre super - und gibt es auch bei Sportwagen - aber bei Golf und Co. passt das nicht. Siehe hier ein Bild vom Tesla. Inklusive (kleinen) Wellen zum Übertragen des Drehmoments. Und ja, ein Getriebe ist eigentlich nicht notwendig und wird auch zukünftig entfallen, das gibts aber zum Teil immer noch, wenn auch zum Glück zunehmend weniger. Ein Ein-Gang-Getriebe (sprich Untersetzung als Drehmomentwandler) wird es aber z.T. weiterhin geben.

  • Die große Frage ist doch. Hat sich was geändert oder wird es nur besser verpackt bzw. beworben ?! Ich finde meine Informationen nicht veraltet. Aber ich lasse mich sehr gerne auch eines besseren belehren. Also mich würde interessieren, wie man dann diese Batterien dann anscheinend seit neuestem umweltfreundlich produziert und entsorgt. Wie sieht es aus mit Arbeitsschutz und persönlicher Schutzausrüstung bei den Rohstofflieferanten im fernen Ausland ? Wie verhindert man die Versäuchung des Trinkwassers ?

    Meldungen über Fortschritte in der Akkutechnologie gibt es eigentlich fast täglich. Lithium durch Natrium zu ersetzen wäre zum Beispiel ein großer solcher.


    https://www.golem.de/news/akku…utos-vor-2107-158529.html