Feinstaub und …Oxide Diskussion (aus lustige Bilder entnommen)

  • Es demonstriert auch sehr schön die anscheinend in der westlichen Kultur irgendwie tief verankerte Unfähigkeit auf Probleme, die durch technische Artefakte entstanden sind, anders als mit neuen technischen Artefakten zu reagieren. Das ist so der Hintergrund, weshalb die ganzen P.K.Dick Stories, und andere, so abgrundtief pessimistisch sind.


    Im Prinzip geht man damit ja einfach nur den Weg weiter, der bisher geschehen ist. Prometheus läßt grüßen. ;)

  • Guten Abend

    Roman78


    Anbei noch der Abschlussbericht,


    In diesem findet sich aber kein Wort der Entsorgung, der Unterhaltskosten, oder der technischen Ausfälle,


    Soll zwar alles "Unabhängig" ausgewertet, untersucht worden sein, aber ein altes Sprichwort gilt wohl auch dort, derjenige der die Auswertung beantragt, bezahlt, schreibt auch mit, :stupid:

  • Auf Seite 14 steht: "Es wird davon ausgegangen, dass die Kombi-Filterelemente während des Pilotprojekts etwa alle 30 Tage getauscht werden müssen."


    Dies verursacht jedenfalls kosten. Ob die Filter verwertet werden in vorm Wiederverwendung nach Reinigung oder eine Thermischenverwertung, sprich verbrennen, statt findet, steht leider nicht im Bericht.

  • Achtung! Polemik, Sarkasmus oder einfach nur Unsinn:


    Vielleicht werden sie im Park ausgeklopft, da sind die Werte niedrig genug, dass das noch geht...

    Sind die Werte nicht generell niedrig und nur durch eine EU Verordnung und willkürlich festgelegte Werte dramatisiert?

    PDP-11/34a, IBM System /23, IBM PS2 Mod.25/30/55, Tandon 286, IBM XT 5150, 5160, 5170, Apple 2, ...

  • Vielleicht werden sie im Park ausgeklopft, da sind die Werte niedrig genug, dass das noch geht...


    Also ob man einen NOx Filter wirklich im Park ausklopfen will ?

    Aber charmante Idee - in Stuttgart z.B. hat man es ja eh nicht so mit innerstädtischen Parks, zumal wenn sie in Bahnhofsnähe sind.


    Ich vermute mal, daß das in gebundener Form (also im "Filter") noch wesentlich unangenehmer ist, als direkt in der Luft. Spätestens, wenn es dann einmal geregnet hat, wird das spannend, immerhin haben das Zeug (HNO3) schon die Altmeister der Schwarzmagie benutzt, als sie noch nach dem Stein der Weisen und der Metallveredelung in Richtung Gold gesucht haben.



    Es scheint aber schon durchaus ein aufwendiges Gerät zu sein - so ein NOx Filter. Und es gibt auch schon allerlei Industrie nur dazu. Dort steht dann was von Wartungsintervallen von 2 Jahren bis zu 6 Monaten , je nachdem.


    Irgendwie sieht es ja aus wie ein ganz schnöder Aktivkohlefilter


    https://www.airclean.co.uk/ind…ration/nox-filter-system/


    https://shop.siegenia.com/sieg…NOx-%2Bund%2BPollenfilter

    https://www.siegenia.com/de/ro…rience/ventilation/filter


    und von ReFill oder sowas steht da nichts.



    Wahrscheinlich wäre es auf dem Feld ausgebracht sicher auch ein guter Dünger, wenn man es schön verteilt. Dann wär's halt kein Sonder(?)müll, sondern wieder ein "Wertstoff". Ist halt die Frage, ob die Leguminosen mit dem ganzen Kohlenstoff umgehene können. Aber es wäre dann ein schöner technischer Kreislauf. Biosprit -> Stadt -> Filter -> Feld -> Biosprit


    So gesehen ist "Ausklopfen" vielleicht doch genau die richtige Idee.

  • Ich habe die Zeile schon gesehen - gelesen - und auch durchaus verstanden. Keine Angst.


    Wollte aber gern mal trotzdem die Steilvorlage benutzen ... 8)



    Es gab auch noch einen schöne Link auf ein Autozubehör, was jetzt nun doch noch hier rein muß

    https://www.autozeitung.de/nox…r-ohne-adblue-191888.html

    quasi ein Minikreislauf mitten im Auto. Es gibt dann halt mehr CO2 aber weniger NOx.


    Es ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, die Luft dadurch reinhalten zu wollen, daß man sie nachdem man sie verschmutzt hat, gut gefiltert in guter angenehmer Form in Häusern etc AirClean einleitet. Oder, und da kommt der Thread ja her, man wenigstens die Meßstelle freihält, damit wenigstens die Werte gut aussehen.

  • Ich meinte natürlich den Feinstaubfilter, aber war mir auch bewusst, dass die erste Zeile meines Posts ("Achtung! Polemik, Sarkasmus oder einfach nur Unsinn:") nicht deutlich genug ist. ;-)

    ich fands witzig. Bzw. die Vorstellung, wie schwäbische Hausfrauen im Stadtpark die Feinstaubfilter über Teppichstangen hängen und mit dem Teppichklopfer ausklopfen :heul:

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • ich fands witzig. Bzw. die Vorstellung, wie schwäbische Hausfrauen im Stadtpark die Feinstaubfilter über Teppichstangen hängen und mit dem Teppichklopfer ausklopfen


    Genau. :)


    Und bei dem Vorfilter wird wohl auch genau das gemacht werden, schon wegen dem Mem von der berühmten schwäbischen Sparsamkeit. Es gibt ja auch jede Menge Leute, die einen Autofilter (diese runden Teile mit dem gefalteten "Löschpapier" drin) öffnen und mit dem Staubsauger reinigen ... klappt ja anscheinend auch.

  • Gestern bei Quarks: Raus aus der Klima Krise: Das hilft wirklich!


    Was richtig interessant. Hier der Link: https://www.quarks.de/quarks-im-fernsehen/

    Spannend finde ich die Aussage, dass die Klimapauschale ja gerade Einkommensschwache Haushalte entlasten soll. Sind es doch gerade die Menschen, die sich die notwendigen Maßnahmen zur Einsparung von CO² eben nicht leisten können.


    Einfaches Beispiel der Verzicht auf den Verbrenner. Kann man realisieren durch kompletten Verzicht auf das Auto oder aber Anschaffung eines E-Autos. Letzteres ist ja bekanntermaßen eine kostspielige Anschaffung und gerade durch einkommensschwache Haushalte mal nicht eben zu bewerkstelligen. Jetzt kann man natürlich über den Verzicht nachdenken, was aber nur funktioniert, wenn man zentral wohnt und eine entsprechende Infrastruktur vorfindet. Auch hier wissen wir, dass gerade Wohnungen im Stadtbereich oder umliegenden Speckgürtel, für einkommensschwache Haushalte quasi unbezahlbar sind. Bliebe also nur eine Wohnung im Umland, wo es meist leider noch am ÖV scheitert.


    Noch ein Beispiel wäre der Punkt Konsum von regionalen Lebensmitteln. Auch hier müssen einkommensschwache Haushalte schnell feststellen, dass diese im Vergleich zu nicht-regionalen Produkten meist deutlich teurer sind.


    Kurz: Eine Reduzierung des CO² Fußabdrucks für eine einkommensschwache Familie ist teuer und da stelle ich mir am Ende die Frage, ob die Rückzahlung aus der Pauschale diese Mehrkosten am Ende wirklich aufwiegt.


    Das soll natürlich kein K.O. Kriterium sein. Fakt ist, wir müssen was tun, aber mit der reinen CO² Reduzierung allein ist es leider nicht getan. Um das Ziel der Klima Null zu erreichen, muss noch viel mehr geschehen:

    • Bezahlbarer Wohnraum
    • Bessere ÖV Anbindung
    • ...

    Und ganz wichtig, gerechtere Löhne. Wenn ich sehe, dass hierzulande Menschen Vollzeit arbeiten gehen und am Ende nicht einmal 1000 Euro netto in der Tasche haben, dreht sich bei mir der Magen um.

  • Habt ihr mal den CO2-Ausstoßes eures Autos berechnet, für den Weg zu Arbeit? Also für die die mit dem Auto oder Motorrad zur Arbeit fahren.


    Ich habe jetzt auf den ersten 3 Seiten die ecosia gefunden hat mal eine Berechnung laufen lassen. Meine Daten: Diesel, 4,1L/100Km und 90KM Strecke (also 2x45). Erste Seite 0.017T also 17Kg, zweite Seite 11,7Kg, dritte Seite 9,77Kg.


    Interessante ist, dass laut der zweiten Seite (https://www.quarks.de/umwelt/k…uer-auto-flugzeug-und-co/), mein Auto weniger CO2 Ausstoß hat als ein Elektroauto welches mit herkömmlichem Strom geladen wurde. Bei herkömmlichen Strom wird bei hier von einem CO2 Ausstoß vom 580 Gramm/KWh berechnet. Dies ist allerdings der Stand von 2016. Stand 2021 sind wir bei 366 Gramm/KWh. Die sollten mal die Daten aktualisieren. Ach ja, und die schreiben nicht was für ein E-Auto es ist, da steht nur ein neues Mittelgroßes, also wohl kein Zoe.


    Quelle:

    https://de.statista.com/statis…in-deutschland-seit-1990/

    https://www.e3dc.com/co2-emiss…sverlauf-2020-sehr-stark/


    Und wenn man sich ein E-Auto zulegen will, sollte man doch auch eine PV-Anlage auf dem Dach haben, am besten mit Speicher.

  • Das sehe ich auch so. Ich habe da direkt das Paradebeispiel bei meinen Nachbarn.


    Auch einkommensschwacher Haushalt. Viele Kinder, also zwei große Autos, fast immer schrottreif und somit alle paar Monaten einen anderen. ÖV ist bei uns eher schlecht und im Moment nur mit Ersatzverkehr weil die Bahnstrecke nach der Flut nicht nutzbar ist. Aber die nutzen den Wagen auch für Strecken wo es nicht notwendig ist, z.B. die Kinder in den Kindergarten bringen. Das sind 500meter laut Google Maps. Wir laufen das immer.


    Die haben zwei gelbe Tonnen die alle zwei Wochen voll sind. Wir bekommen die Gelbe Tonne nie voll, wie kaufen halt viel unverpackt und regional. Sogar Shampoo, Spüli und Reinigungsmittel kaufen wir unverpackt und Zahnpasta im Mehrwegglas. Für uns ist das dann eine Entlastung, aber für die Nachbarn wohl eher nicht.

  • Interessante ist, dass laut der zweiten Seite (https://www.quarks.de/umwelt/k…uer-auto-flugzeug-und-co/), mein Auto weniger CO2 Ausstoß hat als ein Elektroauto welches mit herkömmlichem Strom geladen wurde. Bei herkömmlichen Strom wird bei hier von einem CO2 Ausstoß vom 580 Gramm/KWh berechnet. Dies ist allerdings der Stand von 2016. Stand 2021 sind wir bei 366 Gramm/KWh. Die sollten mal die Daten aktualisieren. Ach ja, und die schreiben nicht was für ein E-Auto es ist, da steht nur ein neues Mittelgroßes, also wohl kein Zoe.

    Die gehen aber auch von seltsamen Verbräuchen aus.

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    Unser Tesla Model S hat die letzten hunderttausend Kilometer einen Durchschnittsverbrauch von knapp unter 20kwh auf 100km und in der Stadt eher 16. Damit wäre das wohl ein kleines bis mittleres e-Auto (so’n Quarks)

    Der Kona, den ich zur Arbeit fahre braucht aus dem Münchner Umland in die Innenstadt. Unter 13khw auf 100km.

  • Die haben zwei gelbe Tonnen die alle zwei Wochen voll sind. Wir bekommen die Gelbe Tonne nie voll, wie kaufen halt viel unverpackt und regional.


    Solche Privatbefindlichkeiten sind aber "über alles" möglicherweise relativ egal, vermute ich mal. Da ist es relativ unwichtig, ob jemand nur eine halbe Gelbe Tonne vollbekommt, weil das Grundprinzip eben doch ist, daß man die Verpackung eben einfach nicht wirklich vermeiden kann. Evtl. könnte man aber regeln, daß z.B. Tiefkühlpizza immer unverpackt geliefert wird, dann bräuchte man aber aus hygienischen Gründen sowas wie eine Tiefkühlkosttheke, damit nicht jeder das drin rumfingert. Sowas geht durchaus auch mit z.B. Gemüse etc. Man verliert aber dadurch natürlcih die schöne bunte Welt der Umverpackungen - aber man muß ja auch sagen, daß z.B. die Plastiktüten, die es ja schon eine Weile nicht mehr gibt, auch niemand so richtig wirklich vermißt.


    Dieses Umlagesystem in dem Film, kommt wirklich ein bißchen "ideell" daher. Ich glaube kaum, daß sowas in DLand in dieser Form gemacht werden würde. Und, ob es funktioniert, ist dann auch noch die Frage. Was ich mir dagegen real vorstellen kann, ist sowas wie eine CO2 Steuer auf alles - da gibt es ja weitreichende andere Interessen - nur daß das eben dann tatsächlich eine weitere Zusazbelastung ist, die viele Leute zudem komplett ablehnen werden. Sowas ist wahrscheinlich noch schlechter durchsetzbar als die von vielen gehaßte "Fernsehsteuer" in Form von Rundfunkbeitrag.


    Lustig ist ja auch die Nummer mit den Stahlflaschen an der Tankstelle. Den Beitrag sollten sie in der Form noch mal hier im Umland drehen - ich vermute, da würden die Leute teils GANZ anders drauf reagieren. Und nein, nicht so gelassen, wie da die Meisten. Flüchtendes Kamerateam wäre das noch die harmloseste Variante.

    Soll heißen: Man kann sowas machen wollen, aber die Leute müssen es am Ende auch mittragen.


    Noch ein Beispiel wäre der Punkt Konsum von regionalen Lebensmitteln. Auch hier müssen einkommensschwache Haushalte schnell feststellen, dass diese im Vergleich zu nicht-regionalen Produkten meist deutlich teurer sind.


    Das kann man ja schon heute sehen. 'Die Leute' gehen ja nicht deshalb in den Supermarkt, weil da die Sachen so schön frisch und regional sind, sondern, weil es da mehr und auch ein bunteres Angebot gibt und die Sachen auch noch im Rahmen des Bezahlbaren bleiben. Es macht halt einfach einen Unterschied, ob eine Handvoll Chicorée (in der Plastikfolie im Supermarkt und auch regional) 2EUR kostet oder ob man für 4 schrumpelige, aber vom Vor-Ort-Bauern (der die Sachen mit einer echten Dreckschleuder persönlich angeliefert hat im Laden), 5,70 oder mehr zahlt.


    Wahrscheinlich ist viel vom grünen und werthaltigen Lebensgefühl ja eben genau das - ein Gefühl.

    Irgendwie ists ja schon auch bißchen sowas wie das neue "konservativ". Es beißt sich nur eben ein wenig mit der noch allgemein anerkannten Wertanhäufung klassicher Art.


    Trotzdem ist natürlich der Hauptpunkt mit CO2 Geschichte schon auch "real" spannend. Und

    Kurz: Eine Reduzierung des CO² Fußabdrucks ...

    letztlich geht es ja auch nicht wirklich nur um die Reduzierung, streng genommen müßte man auch all das CO2 wieder "einsammeln", was seit 1850 bereits überschüssig "entwichen" ist. Die Belastungen werden also noch viel höher sein, als es bisher angesagt wird.


    In dem heise Artikel oben sind jährlich 31,5 Milliarden Tonnen Ausstoß angesetzt. Das ist schon eine Ansage, wenn man die komplett vermeiden oder wieder zurückholen will.



    Interessant, in dem Zusammenhang ist was, was mir mal jemand aus dem Energiebereich vor Jahren erzählt hat. Nämlich daß, wenn man die Risikobewertung für Atomkraftwerke direkt auf den Betreiber umlegen würde, hätte man quasi von jetzt auf gleich in Europa eine komplette Umordnung der Energieversorgung in Richtung Wind/Wassser/Geothermie/Passivhaus etc. Möglicherweise wären da plötzlich auch Aufwindtürme in Marokko o.ä. Techniken eine super Option (ob das dann in der Massivität wie benötigt gut ist oder funktioniert, ist wieder mal was, was man vermutlich nur probieren kann - da es, siehe oben, wieder einfach nur eine andere Technik mit neuen Problemen ist)



    Ich finde ja noch die Option mit der Fusion spannend. Sollte nämlich der ITER wirklich anlaufen - und das passiert bald (wenn überhaupt) - dann ändert das möglicherweise die Diskussion nochmal komplett.

  • Dass man Plastikmüll reduzieren kann, haben wir ja im Grunde bewiesen. Wir bekommen in den zwei Wochen nicht einmal den kleinen Beutel in der Küche voll. Aber es ist natürlich teurer und das müsste sich ändern. Ich wäre für eine Plastikverpackungssteuer, so etwa 100€ pro kg Plastik. Plastikmüll komplett vermeiden ist momentan sehr schwer bis fast nicht möglich, dafür müsste man sich zu sehr einschränken.


    Es gibt aber auch bekloppte EU-Richtlinien. So darf WC-Papier nur in Plastik verpackt verkauft werden. Frühertm gab es mal das „Danke“ WC-Papier in Papier verpackt. Oder dass Spülmaschinentabs einzeln verpackt sein müssen. Auch hier beziehen wie Spülmaschinenpulver bei einem Unverpacktladen bzw. Unverpackt-Mobiel.


    Andere Verpackung spielt natürlich in den CO2-Fußabdruck rein. So ist eine Glasflasche schwerer und größer als ein Tetrapak, also hat alleine der Transport einen höheren CO2 Ausstoß. Und dann muss die Flasche auch noch zurück. Hier spielt dann wieder Lokalität eine Rolle, also z.b. kaufen wir die Milch direkt bei Bauern. Auf dem Land geht das ja. In der Stadt hat man nur den Supermarkt oder vergleichbare Geschäfte. Dafür ist die Infrastruktur in der Stadt meist besser, der nächste Supermarkt hier ist 15km entfernt. Und die Rohmilch schmeckt besser.


    Zum Thema Atomkraft lief auch die Woche eine interessante Doku im ersten. Die sind jetzt noch damit beschäftigt ein Atomkraftwerk abzubauen welches 1990 stillgelegt wurde und denken so 2040 damit fertig zu sein. 50 Jahre für den Rückbau eines AKW. Und jetzt kommen noch einige Stilllegungen hinzu.

  • Auf Seite 14 steht: "Es wird davon ausgegangen, dass die Kombi-Filterelemente während des Pilotprojekts etwa alle 30 Tage getauscht werden müssen."


    Dies verursacht jedenfalls kosten. Ob die Filter verwertet werden in vorm Wiederverwendung nach Reinigung oder eine Thermischenverwertung, sprich verbrennen, statt findet, steht leider nicht im Bericht.

    Guten Morgen

    Roman78


    Dies fand sich noch auf der Homepage, wird danach eingestuft als Hausmüll,

    in nächsten dann als Verbrenngut deklariert,


    Screenshot_20210911_091624_com.android.chrome_autoscaled.jpg

  • Dies fand sich noch auf der Homepage, wird danach eingestuft als Hausmüll,

    in nächsten dann als Verbrenngut deklariert,

    weil Hausmüll aus Stuttgart und Umgebung hier verbrannt wird:

    https://de.m.wikipedia.org/wik…rk_Stuttgart-M%C3%BCnster

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Ja genau dass meinet ich mit CO2 aus der Luft ziehen und damit Benzin und Diesel herzustellen.


    Auch wenn ab 2030 nur noch e-Autos neuzugelassen werden, die alten sind ja dadurch nicht weg. Und wenn ein Auto ersetzt wird, wandert es oft nach Afrika und fährt dort, ohne KAT, weiter. Man müsste jetzt eigentlich hingehen und den Export von Gebrauchtwagen unterbinden.

  • mal abseits vom Autoverkehr


    https://www.faz.net/aktuell/wi…windenergie-17534542.html



    kurz :


    27% Kohlestrom ( 70 * 109 kWh ) ( bei einem Plus von 35% zum vorigen Wert ) versus 22% Wind


    alle konventionelle Energie zusammen 56%


    u.a. eine Begründung dafür: zuwenig Wind im Jahr



    daher :


    es gibt wohl immer noch einen klassischen "Grundlast"betrieb

  • Na ja, Wind und Sonne sind ja auch nicht grundlastfähig. Das wird nur immer ausgeblendet und man argumentiert mit einem neuen Netz, welches die Frequenz durch Zauber aufrechterhält und dafür sorgt, das es sich selbst sichert und sich alles wie in der IT synchronisiert.

    Wer allein mal einen Blick in NTP wirft wird feststellen, das es gar nicht so einfach ist, etwas synchron zu halten ... .

    PDP-11/34a, IBM System /23, IBM PS2 Mod.25/30/55, Tandon 286, IBM XT 5150, 5160, 5170, Apple 2, ...

  • Deutschland bräuchte mehr Wasserkraftwerke. Wasser ist beständiger als Wind. Norwegen z.B. hat fast nur Wasserkraftwerke.


    https://www.lorenzk.com/texte/wasserkraft/index.html

    https://www.boell.de/de/2017/1…rgie-aus-dem-wasser-setzt


    Okee die verkaufen dann die Wasserkraft-Zertifikate an andere Energiekonzerne die damit ihren Bilanz sauber rechnen, aber das ist eine andere Geschichte.


    Auch gibt es interessante Speicher-Methoden. Neben einem Wasserspeicher, auch Druckluftspeicher wo, wenn Sonne oder Wind im Überschuss da ist, Luft komprimiert wird (also ein Kompressor) und wenn Strom benötigt wird, eine Turbine mit der Komprimierten Luft angetrieben wird.

  • Standzeiten und Unterhalt sind da aber so eine Sache. Große Druckluftanlagen sind auch extrem gefährlich. Wenn ich nur mal in meinen 6kw und 450L Kompressor schaue, bekomme ich doch etwas Angst. Kein Wunder das selbst in privater Hand so was prüf-pflichtig ist.


    Denn beim Komprimieren von Luft entsteht viel Wasser, welches sich niederschlägt, weshalb die Druckbehälter meist nicht lange halten.


    Wasserkraft in DE ist kaum eine Option, denn eigentlich haben wir da wo es möglich und Sinnvoll ist doch schon eine Sperre...

    Einzig das aus einem Granit-massiv herausschneiden eines Zylinders mit 1km Durchmesser haben wir noch nicht ... Gibt es aber auch bereits fertige Pläne zu, die bisher nicht verwirklicht wurden.


    Link vergessen:https://www.spektrum.de/news/e…ck-voller-energie/1061069

    PDP-11/34a, IBM System /23, IBM PS2 Mod.25/30/55, Tandon 286, IBM XT 5150, 5160, 5170, Apple 2, ...

    Edited once, last by pmut ().

  • "hydraulische Lageenergiespeicher" ... was es nicht alles gibt. ;)


    Schon eine interessante Idee.


    Da machen sich die Leute noch Gedanken, daß ihre schöne Landschaft nicht mit Windrädern vollgestellt werden soll und die Planungen sehen schon künstliche kreisrunde Berge vor, die sich im Tagesrhythmus heben und senken. Ts, ts.



    In DD gibt es tatsächlich auch so eine Anlage, nur eben "althergebracht". Google Bildersuche: "Pumpspeicherwerk Cossebaude Niederwartha" oder https://www.das-neue-dresden.d…herwerk-niederwartha.html . Das Teil steht seit Jahren so halb stillgelegt rum, dabei ist das eigentlich schon gerade so als Zwischenspeicher eigentlich ein schöne Variante - aber rechnet sich eben wohl nicht, oder ist evtl. auch sonst nicht gewollt. Ist auch noch echte klassische Industriearchitektur ohne größere politische Ambitionen, nämlich von 1928.

    Nun ist da die Höhendifferenz nicht so besonders hoch und diese Art Röhren sind eben auch ein wenig "oldschool", aber evtl. ließe sich sowas ja auch in modern aufbauen, mit getarnten Plastikröhren und nicht mit einem Großkraftwerk unten, sonder jeweils vielen kleinen Aggregaten. Im oberen Elbtal, im ganzen oberen Rheingebiet, und an kleinen Tälern mit Flüßchen wie im Harz oder dem Erzgebirge sollt sich sowas eigentlich ganz gut einfügen lassen. Im Alpenvorland auch. Das ist aber eben ein ganz anderer Ansatz, weil viel kleinteiliger. Und man hat natürlich zumindesten oben und unten je einen kleinen See.




    Zu den größeren "Ideen" gab es auch mal bei heise was über einen Art künstlichen See, mit Windrädern auf dem Randwall oder in der Mitte auf einer Insel. Das war ähnlich schräg wie die Sache mit dem Zylinder und dem "atmenden Berg".


    https://www.heise.de/tp/featur…onne-3303666.html?seite=5


    "Ringwallspeicher" heißt das Wort dazu. Und es kommt einem schon ein bißchen wie bei SimCity vor.

  • Hier noch zwei nette Seite aus "at". Die sind da ja auch ganz gut dabei.


    https://austria-forum.org/af/A…iki/Pumpspeicherkraftwerk


    und die interessante Variante bei Ebensee

    https://www.meinbezirk.at/salz…ruefungsbescheid_a2235074

    mit Röhre im Berg


    hatte ja eigentlich nach dem größten in Austria gesucht, da war ich nämlich schonmal - sehr beeindruckend !



    und hier der negative Teil der ganzen Sache

    https://kletterszene.com/news/…-bei-kuehtai-wird-gebaut/