Feinstaub und …Oxide Diskussion (aus lustige Bilder entnommen)

  • Wasserkraft in DE ist kaum eine Option, denn eigentlich haben wir da wo es möglich und Sinnvoll ist doch schon eine Sperre...

    Einzig das aus einem Granit-massiv herausschneiden eines Zylinders mit 1km Durchmesser haben wir noch nicht ... Gibt es aber auch bereits fertige Pläne zu, die bisher nicht verwirklicht wurden.


    Link vergessen:https://www.spektrum.de/news/e…ck-voller-energie/1061069

    Da bin ich nicht ganz bei dir. Es gibt diverse Möglichkeiten, Staudamm/Talsperre ist da nur eine. Eine andere wären sogenannte Wasserwirbelkraftwerk:


    https://www.earthshrine.de/fre…asserwirbelkraftwerk.html

    https://www.researchgate.net/f…er-plant-2_fig2_336670595


    Oder Wasserkraft auf Flüssen und Bächen:

    https://www.baden.fm/nachricht…n-betrieb-genommen-76520/

    https://www.rankweil.at/buerge…litaet/umwelt/wasserkraft

    https://www.schwarzwaelder-bot…87-be5f-0cc613895557.html


    oder so: https://www.badische-zeitung.d…s-dem-bach--42126690.html


    Überall wo Wasser fliehst, könnte man Strom erzeugen. Und wenn man nur ein Teil eines Baches durch eine Turbine umleitet, sodass Fische nicht beeinträchtigt sind:

    https://www.mvpag.ch/bauwesen/…canal_cacique_guaymallen/

    https://www.bzbasel.ch/basel/b…werk-entstehen-ld.1864005


    Gestern kam auf Alpha wieder eine interessante Doku mit Bezug auf Verpackungsmüll. In letzter Zeit werden es immer mehr Dokus mit solchen Themen. Nach etwas suchen habe ich es in der 3SAT-Mediathek gefunden: https://www.3sat.de/wissen/wis…pf-der-muellflut-100.html

  • Da bin ich nicht ganz bei dir. Es gibt diverse Möglichkeiten, Staudamm/Talsperre ist da nur eine. Eine andere wären sogenannte Wasserwirbelkraftwerk:

    Na ja, die von dir verlinkten Projekte sind alle Kleinstkraftwerke, die mit viel Glück den bäuerlichen Betrieb versorgen können oder wenige Haushalte.

    Keines ist Grundlast fähig, keines ist wartungsarm, keines kommt ohne Eingriffe in Flora und Fauna aus.




    Gestern kam auf Alpha wieder eine interessante Doku mit Bezug auf Verpackungsmüll.

    Der wird in DE meist verbrannt (hat ja auch einen guten Brennwert) und landet nicht wie so oft zu sehen, z.B. auf Sri Lanka oder in Flüssen und Meeren vor und in anderen Ländern.


    Der Plastikmüll, der uns da im 3Sat in bunten Farben präsentiert wird entsteht lokal vor Ort und nicht bei uns. Auch wird dieser bei uns nicht in der Fläche angezündet, sondern ordentlich zu Wärme gewandelt samt Abgasreinigung und Filterung.

    Das es gut ist auf Kunststoffe zu verzichten ist klar, aber es wird wie so oft zur Religion - nun gut wems beliebt ... .

    PDP-11/34a, IBM System /23, IBM PS2 Mod.25/30/55, Tandon 286, IBM XT 5150, 5160, 5170, Apple 2, ...

  • Na ja, die von dir verlinkten Projekte sind alle Kleinstkraftwerke, die mit viel Glück den bäuerlichen Betrieb versorgen können oder wenige Haushalte.

    Keines ist Grundlast fähig, keines ist wartungsarm, keines kommt ohne Eingriffe in Flora und Fauna aus.

    Nunja 60-120 kW ist nicht so klein. Okee ein Windrad erzeugt schon mal bis 6MW, aber eine Private PV-Anlage oft weniger als 10kW. Es geht ja um ein Zusammenspiel von erneuerbaren Energien. Und kleine Windräder auch nur 55 kW.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…Datei:EnerconSizes_de.svg


    Und Plastik verbrennen ist wohl keine Option, auch wenn man damit Strom und Fernwärme erzeugt. Und es landet zu viel wo es nicht hingehört. Was 3Sat da gezeugt hat, waren ja teilweise Müllkippen mit deutschen Plastik. Das muss ja auch irgendwie da hin kommen. Wie viel jetzt Europäisches Plastik und lokales Plastik ist, wurde nicht untersucht. Aber schon die Tatsache, dass Deutsches Plastik auf einer Müllkippe irgendwo auf der Welt landet, ist unakzeptabel.


    So, ich habe mal gegoogeld. Laut NABU exportieren wir (Deutschland) eine Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr, ein sechstel des in Deutschland erzeugten Plastikmülls wird laut NABU exportiert (stand 2020). Soviel dazu, es erstehe vor Ort und nicht bei uns. 170.000 Tonnen alleine nach Malaysia.


    Quelle: https://www.nabu.de/umwelt-und…-und-recycling/26205.html

  • Der wird in DE meist verbrannt (hat ja auch einen guten Brennwert) und landet nicht wie so oft zu sehen, z.B. auf Sri Lanka oder in Flüssen und Meeren vor und in anderen Ländern.

    Spannend! Da muss ich mich ehrlich gesagt fragen, wie Deutschland es neben dem Maschinenbau, auch im Bereich Müllentsorgung in das Topranking der Exporteure schafft. Was dann mit dem Müll in den Schwellenländern geschieht muss uns ja nicht mehr kümmern, denn für den weiteren Lebenszyklus erhalten die aufnehmenden Nationen ja auch eine entsprechende Entschädigung. Dass das Plastik dann in Form von Fisch und Meeresfrüchten wieder auf unserem heimischen Tischen landet, nennt sich dann wohl Ironie des Schicksals.


    Der Plastikmüll, der uns da im 3Sat in bunten Farben präsentiert wird entsteht lokal vor Ort und nicht bei uns. Auch wird dieser bei uns nicht in der Fläche angezündet, sondern ordentlich zu Wärme gewandelt samt Abgasreinigung und Filterung.

    Das ist mir ehrlich gesagt zu plakativ und schlägt in die Kerbe Jener, die gerne erst immer mit dem Finger auf andere zeigen. So, sauber wie wir tun sind wir leider nicht.


    Das sogenannte Mikroplastik findet sich mittlerweile auch in unseren heimischen Flüssen, Seen, sowie in der Nord- und Ostsee wieder. Entsprechende Messungen wurden bspw. vom HLNUG durchgeführt.


    So gesehen sind wir nicht nur dreist, weil wir gegen Zahlung unseren Müll bei anderen abladen, wir sind auch ganz schön blöd. Da schaffen wir schon den Unrat aus dem Land und versauen uns trotzdem die Natur vor der Haustüre.


    Das es gut ist auf Kunststoffe zu verzichten ist klar, aber es wird wie so oft zur Religion - nun gut wems beliebt ... .

    Mit Religion hat das ehrlich gesagt nichts zu tun. Viel mehr aber mit gesundem Menschenverstand, dass es ein weiter so nicht geben kann. In meiner Rolle als Vater und vielleicht auch mal als Großvater sehe ich mich in einer gewissen Verantwortung, die darin besteht, dass das Leben auf diesem Planeten auch in Zukunft noch lebenswert ist.


    Sicherlich ist es immer einfach zu sagen, dass ich alleine nichts erreichen kann. Aber der Schutz der Umwelt fängt doch schon in den eigenen vier Wänden an.

  • Ich halte fest:

    - Kunststoffe in der Verpackungsindustrie usw. sind in DE kein Problem wenn diese nach dem Stand der Technik hergestellt, verwendet, gesammelt und erneut verwertet werden.

    - Export muss unterbunden werden

    - Wir können heute alles messen, das heißt nicht das es eine Relevanz hat.

    - Mehr sorgen machen mir Karbon, Glasverbundwerkstoffe und Nano Partikel, die aktuell ohne jegliche Prüfung auf Gefährdung in Klamotten, Stoffen, Sportartikeln usw. genutzt werden

    - Plakativ ist z.B. die Bebilderung im 3Sat

    - Die Umweltbewegung samt FfF, Grüne, usw. hat religiöse Züge angenommen. Das Argument, das wir anfangen müssen ist quatsch. Man fängt immer an große Probleme mit hoher Auswirkung zu lösen, nicht kleine kaum messbare. Oder macht ihr das im Job anders? Also eine 20/80 Regel?

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  • Das Argument, das wir anfangen müssen ist quatsch. Man fängt immer an große Probleme mit hoher Auswirkung zu lösen, nicht kleine kaum messbare. Oder macht ihr das im Job anders? Also eine 20/80 Regel?

    Ich weiß nicht, ob der Apfel-/Birnenvergleich hier zielführend ist. Fakt ist doch, dass ich als Verbraucher mit meinem Konsumverhalten Einfluss auf die Produzenten nehmen kann. Die ganze Diskussion um Mikroplastik in unserer Umwelt hat letztendlich dazu geführt, dass Glasflaschen eine Renaissance erleben dürfen, da die Verbraucher in den letzten Jahren wieder vermehrt zu Glas, statt zu Einweg PET gegriffen haben.


    Aber ich ziehe mich hier mal aus der Diskussion zurück. Gegen religiöse Sektenphobie komme ich mit Sachlichkeit leider nicht an.

  • statt zu Einweg PET gegriffen haben.

    Genau diese werden nahezu zu 100% recycelt und haben einen Stattlichen Pfandpreis. Aber ja, Glasflaschen mag ich auch lieber, wobei ich Wein in PET auch noch nicht gesehen habe und demzufolge eh nichts aus PET Flaschen konsumiere.


    Gegen religiöse Sektenphobie komme ich mit Sachlichkeit leider nicht an.

    Sektenphobie? Na ja, eher das Thema "Manipulation der Massen", danach wird mitunter das eine oder andere klarer ... .

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  • Wein in PET hab ich 1997 schon in Goa gehabt, war aber nicht empfehlenswert.

    Generell hab ich das Gefühl, das Alkohol den Weichmacher aus diesen Petflaschen herauslöst.

    Anders kann ich mir die Kopfschmerzen nicht erklären, die der selbbstgebrannte Sprit des rumönischen Kollegen verursacht hat.

    Von der östrogenen Wirkung dieser Stoffe ganz zu schweigen.


    Bestes Beipiel für den Flop der Pet Flaschen ist Bier.

    Dort liegt die Glasflasche in der Käufergunst immer noch Längen vor der Dose und die PET Flasche dümpelt mit geschätztem einstelligem Prozentbereich vor sich her.

    Wobei ich inzwischen auch darauf achte meine Bier möglichst regional und keinen Wein aus Übersee mehr zu kaufen.

    Zum Glück ist Franken von hier aus nicht allzu weit.


    Ich sehe es immer noch als unschlagbaren Vorteil an, in Laufweite meiner Firma zu wohnen.

    Die paar Male die ich in den letzten Jahren in Stuttgart unterwegs war hätten eine dortige Wohnung niemals rechtfertigt.

    Zudem kommt die enorme Zeitersparnis, wenn ich überlege was Bekannte für tögliche Fahrleistungen auf dem Weg zur Arbeit zurückführen.

    Da hab ich ach bei 4000 km Urlaubsreise mit meinem Stinkediesel ohne Plakette noch kein schlechtes Gewissen.

    Einziger Nachteil ist, das man bei solchen Sachen wie Rufbereitschaft immer gleich auf den vorderen Plätzen landet.


    Ja, Plastikverpackungen gilt es zu vermeiden. Aber selbst beim Urlaub in Kroatien bekam ich an jedem Marktstand einen Plastikbeutel pro Produkt.

    Gut, das deckt jetzt wieder meinen Jahresbedarf bei Müllbeuteln, aber ich kann mich auch noch an braune Papiertüten auf dem Wochenmarkt erinnern.

    Unverpackt ist sicher ein guter Ansatz,bietet aber gerade bei Körperpflegeprodukten nicht die Auswahl die der Kunde verlangt.

    Oft reicht es auch den Kopf zu benutzen um Produkte mit übermäßigem Verpackungsanteil zu erkennen und im Regal stehen zu lassen.

    Ich habe mir dieses Jahr keine eigene Müllmarke mehr gekauft und werfe den 10 l Kosmetikbeutel alle 14 Tage bei meiner Freundin und deren Kindern mit in die Tonne.

    Bei gelbem Sack und Altpapier teile ich mir die Tonnen mit den beiden Mietparteien im Haus und die sind auch seltenst voll.

    Für den Biomüll gibt es einen Komposthaufen und Rasenschnitt wird konsequent untergemulcht.

  • Es gibt Wein im TetraPak. Alkohol sollte kein Plastik auflösen, ich habe hier z.b. 99,9% Ethanol im 5L Kanister stehen. Und auch Aceton im 5L Kanister. Also das sollte mit dem richtigen Plastik schon gehen. Aber es stimmt schon, dass Plastik sich löst von Gebinden. Zum Beispiel beim erhitzen.


    Wir vermeiden Plastikverpackungen wo es geht. Aber Plastikverpackung sind nur eine kleiner Teil des ganzen.


    Schlimmste hatte ich mal in NL im Supermarkt, letztes Jahr direkt vor dem Corna-Outbreak, dort war in der Obst und Gemüse Abteilung fast alles eingeschweißt, sogar einzelne Paprika.


    Und dabei gibt es so einen schönen Satz in den Niederlanden: Een beter millieu begin bij jezelf - Also: Eine bessere Umwelt fängt bei dir an.

  • Genau diese werden nahezu zu 100% recycelt und haben einen Stattlichen Pfandpreis. Aber ja, Glasflaschen mag ich auch lieber, wobei ich Wein in PET auch noch nicht gesehen habe und demzufolge eh nichts aus PET Flaschen konsumiere.

    Ja, aber zu was. Also Recyclingquote von PET-Flaschen liegt bei 93%, aber nur 37,7% zu neuen PET-Flaschen.


    Quelle: https://www.recyclingmagazin.d…mit-hoher-recyclingquote/


    Und ein Kasten Wasser in Glasflaschen ersetzt 600 PET Einwegflaschen, kam auch in der oben genannten 3SAT-Doku vor. Aber es geht ja um den ganzen Prozess. Also von der Herstellung bis Entsorgung und Wiederverwertung. Sowohl von Glas als auch von Plastik. Und hier schneidet Mehrweg, egal ob Glas oder Mehrweg-PET besser ab als Einweg-PET. Mal von dem Mikroplastik welches sich aus PET-Flaschen löst abgesehen.


    So ist es auch nachhaltiger alte Geräte weiter zu nutzen als neue zu kaufen, auch wenn neue Geräte weniger Strom verbrauchen. Direkter Strom-verbrauch wird als direkte CO2-Wert/Emissionen gemessen und alles was an CO2 erzeugt wurde, bevor das gerät bei mir steht, wird als indirekten CO2-Wert/Emissionen angegeben.

  • Ja, aber zu was.

    Zum Beispiel zu Klamotten.


    Ich habe aber auch nie bestritten, das Glas -sei es Mehrweg oder nicht- allem Kunststoffflaschen vorzuziehen ist.

    Ich meine nur, das gerade PET ein schlechtes Beispiel ist, da dort die Recyclingquote sehr hoch ist.

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  • Was mir heute morgen so durch den Kopf ging, als ich um 2 Uhr von meinem ältesten geweckt wurde und nicht mehr einschlafen konnte...


    Wenn man so einen Grafik hat bezüglich den CO2 Ausstoß bei der Stromerzeugung, so wie hier:
    https://www.e3dc.com/co2-emiss…sverlauf-2020-sehr-stark/ wie wird dort der Eigenverbrauch mit einbezogen? Also ich z.B. habe momentan noch eine 540wP Stecker-Solar-Anlage. Damit erzeuge ich etwa 400KW/Jahr an Strom für den Eigenverbrauch (habe ich nachgemessen weil ich 2 Zähler habe und die Differenz ist dann mein Eigenverbrauch). Aber gemeldet wird ja nur was ich verbrauche, also vom Stromerzeuger mein Haus rein gekommen ist, und das was ich ins Netz eingespeist habe. Den Teil den ich direkt selber verbraucht habe, wird ja nicht übermittelt. Also müssten diese Grafiken ja deutlich "Grüner" ausfallen, weil sämtlicher Strom den man selber direkt verbraucht einen direkten CO2 Ausstoß von 0 Gramm hat. Bei einer größeren Anlage und mit eventuellem Akku oder E-Auto, wird ja noch mehr "selbst" verbraucht.

  • Soweit ich das verstehe zielt die Analyse auf den Netzbezug und dem zu dieser Zeit zur Verfügung stehenden Strommix. Wenn ich mich als Beispiel nehme (Autarkiegrad ~97%), dann würde ich ja in der Statistik weniger ins Gewicht fallen, da mein Bezug aus dem Netz in diesem Jahr bei gerade einmal ca. 100KWh liegt.

  • Also ich finde ja, daß die Farben aus "betrachtungstechnischen" Gründen genau verkehrt verteilt sind - normalerweise nehmen Leute rote Farben als niedrige Werte und grüne Farben eher als hohe Werte war; "politisch" paßt dann aber wieder.


    Ansonsten: ich würde vermuten, daß eigene Stromerzeugnung in solchen Werten gar nicht auftaucht oder wenn dann nur als Schätzwerte, wo man einfach den Normalwert eines Durchschnittshaushaltes ansetzt und das mit dem "Emissionswert" vom Solar/Windmix multipliziert. Bestenfalls.

    Vermutlich ist das aber schon auch draum falsch, weil Leute, die ihre eigene Energie erzeugen i.a. auch sehr viel Aufwand betreiben, um wenig Verluste zu haben (Fenster, Wände, Verhalten). Echte Meßwerte wird es für diese Art der Verbrauchswerte aber gar nicht geben. Woher sollten diese denn auch kommen ?

  • https://www.spektrum.de/news/e…oriumreaktors-vor/1922764


    hier vielleicht nicht ganz passend - im großen Rahmen aber eben dann wieder doch. China ist wohl ganz gut dabei, wenn es um Kohleverstromung geht - da würde so eine neue Technik richtig viel bewirken, zumindest unter dem Gesichtspunkt CO2 Reduktion.


    450Grad heißes Salz in Röhren zu führen ist aber auch ohne Radioaktivität sicherlich schon allein ein spannendes Thema.

  • Erinnert mich an den schnellen Brüter (z.b. Kalkar): erzeugt aus nicht spaltbarem Material neuen Brennstoff, Kühlung mit irgendwelchen aggressiven Substanzen (ok, beim LMFBR ist es sogar Natrium, aber das flüssige Salz wäre mir auch nicht geheuer).


    OT: Ich habe wahrend des Studiums in einem Forschungsinstitut gejobbt, wo unter anderem Materialproben für das Kraftwerk in Kalkar getestet wurden. Wenn da Versuche mit flüssigem Natrium gefahren wurden herrschte höchste Alarmstimmung.


    Schon damals war ein wesentliches Argument für die Kernenergie allgemein und den Brüter im Besonderen der drastisch geringere Bedarf an Brennstoffen gegenüber der Kohleverstromung (damals noch nicht im Sinne von C2-Vermeidung - eher allgemein wegen der Luftverschmutzung. Smog war ein ernstes und alltägliches Thema).


    Von daher weiß ich nicht, ob wir nicht auch hier den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

  • https://www.spektrum.de/news/e…oriumreaktors-vor/1922764


    hier vielleicht nicht ganz passend - im großen Rahmen aber eben dann wieder doch. China ist wohl ganz gut dabei, wenn es um Kohleverstromung geht - da würde so eine neue Technik richtig viel bewirken, zumindest unter dem Gesichtspunkt CO2 Reduktion.


    450Grad heißes Salz in Röhren zu führen ist aber auch ohne Radioaktivität sicherlich schon allein ein spannendes Thema.

    Ist der richtige Weg, alle bisher gebauten und betriebenen Reaktoren hatten ein Problem: Sie waren ein Produkt des Krieges und der Atomaren Aufrüstung.

    Sprich es wurde nur gebaut, was im "Notfall" hätte spaltbares Material erzeugen können.


    Mit Thorium startet nun eine rein zivile Epoche der Atomkraft.

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    Edited once, last by pmut ().

  • Also ich finde ja, daß die Farben aus "betrachtungstechnischen" Gründen genau verkehrt verteilt sind - normalerweise nehmen Leute rote Farben als niedrige Werte und grüne Farben eher als hohe Werte war; "politisch" paßt dann aber wieder.

    HÄ? Also ich nehme Rot als hoch war und grün oder blau als niedrig.

  • Ist vielleicht individuell auch sehr unterschiedlich. Ich kenne das halt als Empfehlung für die Farbgestaltung. Und ich würde jetzt bei dem verlinkten Bild auch sagen, daß ich da eher einen "grünen Hügel" reinsehen würde und das "rot" als Tiefen. Aber das ist möglicherweise wie bei einem Vexierbild - es geht wahrscheinlich beides.

  • Ich hab mal ne Frage zu dem CO2 Thema... Ich lese da gerade einenArtikel, da wird zu CO2 ein Nebensatz eingestreut, der mich etwas irritiert. Macht man das wirklich, welche Mengen CO2 werden da jährlich dafür verwendet und welchen Sinn hat das? Wird das nur auf der Insel so gemacht, oder hier auch?


    https://www.focus.de/finanzen/…-kollaps_id_24259856.html


    Zweiter Absatz von unten


    Quote

    Die hohen Gaspreise haben bereits zur temporären Schließung einzelner Werke von Düngemittelherstellern geführt - wodurch ein Mangel am Nebenprodukt CO2 entstanden ist, das für die Verpackung von frischen Lebensmitteln wie Fleisch oder Tiefkühlprodukten verwendet wird. Lebensmittelfirmen rechnen daher mit Engpässen und Problemen in den kommenden Wochen.

  • Na ja, schau dir Prozesse an, und du wirst sehen, das alles ein Produkt ist, welches in irgend einer Weise verwendet wird. Die Industrie wirft fast nichts weg ...

    Somit kann das schon sein, genaueres weiß ich aber auch nicht. Denn eigentlich kann man CO2 ja auch anderweitig herstellen.

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