Stammtisch "Mobilität, Verkehr und Energie der Zukunft" (Aus Off-Topic Opel vs VW)

  • ich könnte mir vorstellen, dass sich Elektroantriebe von unten her durchsetzen. Also nicht als umgerüstete 2Tonnen SUVs , sondern als 4rädrige Weiterentwicklungen erfolgreicher EBikes, weniger Power und Komfort, dafür leichter, ausdauernder und viel billiger:stupid:

  • Günstigere Autos kommen, siehe Dacia Spring...

    Die Hersteller haben halt erstmal bei der Oberklasse angefangen, weil es lukrativer ist und doch der hohe Preis für Batterien kein Blocker darstellt.

  • Günstigere Autos kommen, siehe Dacia Spring...

    Die Hersteller haben halt erstmal bei der Oberklasse angefangen, weil es lukrativer ist und doch der hohe Preis für Batterien kein Blocker darstellt.

    der bringt auch eine Tonne auf die Waage. Ich hab mich anscheinend nicht verständlich ausgedrückt. Was ich meine, ist kein Ersatz für die traditionielle Familienblechkutsche mit Beifahrer- und Rücksitzen, rießigem Kofferraum und Sprit-Motor (evtl. irgendwann mal Wasserstoff). Der ist ja kein Problem, solange er nicht für typisch unsinnige Fahrten wie 20-30 km zur Arbeit und zurück genutzt wird. Da täte es eben ein einsitziges Elektro-Gefährt mit 60-80 km/h Höchstgeschwindigkeit in Leichtbauweise, das max. eine Viertel-Tonne inkl. Akku auf die Straße bringt. Vermutlich kommen als erstes die Chinesen auf diesen Trichter und liefern dann im Preissegment um 5Tsd€. Mercedes, BMW, VW und Audi können sich dann warm anziehen, wenn ihre Oberklasse zur Nische wird...

    • Official Post

    60-80 km/h

    Da ist allenfalls Innenstädtisch nutzbar.

    Gibts ja schon im Renault Twizy oder Opel Rocks-E

    60-80km/h auf der Landstraße hingegen empfinde ich als Verkehrshindernis.....


    Aber im Grunde hast Du Recht.

    Die Mehrzahl der E-Autos wiegen um die 2 Tonnen und mehr und sind in der oberen Mittelklasse angesiedelt.


    Im Kleinwagensegment gibts bisher nur den Dacia, die Zoe und den Opel Corsa/Peugeot 208.

    Der e-Up ist ja wieder gecancelled, obwohl interessantes Fahrzeug.


    Einen halbwegs sportlichen Kleinwagen als E-Variante gibts ja leider noch nicht....

  • Da täte es eben ein einsitziges Elektro-Gefährt mit 60-80 km/h Höchstgeschwindigkeit in Leichtbauweise, das max. eine Viertel-Tonne inkl. Akku auf die Straße bringt. Vermutlich kommen als erstes die Chinesen auf diesen Trichter und liefern dann im Preissegment um 5Tsd€. Mercedes, BMW, VW und Audi können sich dann warm anziehen, wenn ihre Oberklasse zur Nische wird...

    Das kauft doch keiner mehr, weil inzwischen alle Angst haben, dass sie in so einem Teil vom nächsten SUV plattgewalzt werden.


    Und da hier in Hessen inzwischen sehr viele Tempo-100 Schilder abgebaut wurden ("Freie Fahrt für freie Bürger!"), kann man hier mit Tempo 200 über viele Stadtringe brettern (Beispiel Giessener Ring). Da traut sich auch keiner mehr mit so einen Gefährt drauf.

  • Ich habe eher das Gefühl, wenn ich mal nach Gießen oder nach Marburg fahre, dass es nur so vor Blitzer wimmelt.

    Kann ich nicht bestätigen, dass es hier mehr gibt, als in anderen Regionen. In Schwaben zum Beispiel gibt's die gefühlt an jedem Ortseingang. ;)

    Außerdem, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, können einem die Blitzer doch egal sein. :ätsch:

  • Da fehlt aber jetzt irgendwie eine Negierung...

    Außerdem, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, können einem die Blitzer doch egal sein.

  • Günstigere Autos kommen, siehe Dacia Spring...

    Die Hersteller haben halt erstmal bei der Oberklasse angefangen, weil es lukrativer ist und doch der hohe Preis für Batterien kein Blocker darstellt.

    der bringt auch eine Tonne auf die Waage. Ich hab mich anscheinend nicht verständlich ausgedrückt. Was ich meine, ist kein Ersatz für die traditionielle Familienblechkutsche mit Beifahrer- und Rücksitzen, rießigem Kofferraum und Sprit-Motor (evtl. irgendwann mal Wasserstoff). Der ist ja kein Problem, solange er nicht für typisch unsinnige Fahrten wie 20-30 km zur Arbeit und zurück genutzt wird. Da täte es eben ein einsitziges Elektro-Gefährt mit 60-80 km/h Höchstgeschwindigkeit in Leichtbauweise, das max. eine Viertel-Tonne inkl. Akku auf die Straße bringt. Vermutlich kommen als erstes die Chinesen auf diesen Trichter und liefern dann im Preissegment um 5Tsd€. Mercedes, BMW, VW und Audi können sich dann warm anziehen, wenn ihre Oberklasse zur Nische wird...


    ja, der Twizy sieht mir wie ein Schritt in die richtige Richtung aus. Noch etwas mehr Reichweite und etwas billiger. Mir würde das jedenfalls reichen, um dem ÖPNV für meinen Arbeitsweg von ca. 25km Ade zu sagen...

    • Official Post

    Twike war auch so ein Konzept. Leider vergleichsweise teuer, unbequem und innen zu laut.


    Das Twike 5 ist auch schon seit einigen Jahren angekündigt und ich habe noch keins auf der Strasse gesehen. Ich wollte das kaufen, aber jetzt wird es (irgendwann) nur 500 Stück geben und die sind dann als Kleinserienherstellung natürlich hochpreisig…

  • Da fehlt aber jetzt irgendwie eine Negierung...

    Außerdem, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, können einem die Blitzer doch egal sein.

    :grübel:

    Sorry, irgendwie fehlte die wohl bei mir. Ich hatte das initialerweise irgendwie falsch gelesen ;)


    Ja, ich las das als "Ausser, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, können einem die Blitzer doch egal sein."

  • Wahrscheinlich ist für die Entwicklung solcher Sachen einfach auch hinderlich, daß die Leute eben so gemeinhin eine Vorstellung von "Auto" als Konzept haben. Die wenigsten machen sich aber klar, daß das eigentlich Konzept ja "individuelle kraftassistierte Bewegung" wäre. Da ist das Trike schon was, was in die Richtung geht, die von Pit2001 angemahnt worden ist. Wahrscheinlich wird aber auch das eher im extremen Hochpreissegment zuerst kommen - denn die kleinen Sachen gibt es eigentlich auch jetzt schon alle und sowas wie Trike 3 fuhr hier schon vor ca. 15 Jahren herum (aber mit 4 Rädern). Wenn etwa Lotus einen Carbonflitzer mit Elektroantrieb bringt, wird das wahrscheinlich so ein Hingucker werden - aber das Teil wiegt dann wohl immer noch 700 oder 800 kg mindestens. Prinzipiell könnten aber vmtl. auch 250 kg gut reichen (für eine Person, selbsttragendes Karbon, Wechselbatterie). Ich würde mich aber dem anschließen, daß sowas zuerst aus China kommen könnte. Da ist mittlerweile viel Know-How unterwegs und das Firmengründen ist auch nicht so ganz unüblich.


    (Es gibt übrigens auch in DLand interssante Autos, die sowas evtl. könnten. Dann aber auch auch eher nicht für den Massenmarkt. Es gab mal in Altenburg Leute, die versucht haben einen neuen "Rennwagen für Privatleute" zu bauen. Da ist aber auch die einzige Größenordung von Firma, von der hier sowas kommen könnte - und dann muß es natürlich auch noch jemand abnehmen wollen.)

  • (Es gibt übrigens auch in DLand interssante Autos, die sowas evtl. könnten. Dann aber auch auch eher nicht für den Massenmarkt. Es gab mal in Altenburg Leute, die versucht haben einen neuen "Rennwagen für Privatleute" zu bauen. Da ist aber auch die einzige Größenordung von Firma, von der hier sowas kommen könnte - und dann muß es natürlich auch noch jemand abnehmen wollen.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz

  • Aber mit Höchstgeschwindigkeit 190 km/h. Ich hätte so unfassbar viel Angst. Sogar schon bei Tempo 120. =O


    Das muß sich schon in einem Liegerad mit Überdachung (stabiler, guter Geradeauslauf) bißchen anders anfühlen als normal auf dem Rad.


    Die hier in der Gegend schnellsten gefahrenen Geschwindigkeiten mit Rennrad sind meines Wissens eher so bei knapp 100 km/h - auf der Abfahrt Dittersdorf ins Tal https://www.opentopomap.org/#map=14/50.84023/13.80054 nach Glashütte. Mal die Höhenlinien beachten oder bei komoot nach einem Höhenprofil suchen. Und da muß man schon ganz schön schräg drauf sein um sowas zu machen.


    Bei YT gibt es eine Rennrad Abfahrt im Kühtai Tal. Ganz knapp über 100 km/h , und der hat da auch so einen Fahrfehler drin, der fast danebengegangen wäre.


    Ich glaube alles jenseits von 50 km/h ist mit sowas relativ unvernünftig. Und mit Sitz und Dach und Kabine evtl. alles über 70 km/h.

  • (Es gibt übrigens auch in DLand interssante Autos, die sowas evtl. könnten. Dann aber auch auch eher nicht für den Massenmarkt. Es gab mal in Altenburg Leute, die versucht haben einen neuen "Rennwagen für Privatleute" zu bauen. Da ist aber auch die einzige Größenordung von Firma, von der hier sowas kommen könnte - und dann muß es natürlich auch noch jemand abnehmen wollen.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz

    Den hatte ich mal. Damals habe ich auch eAutos verkauft. Ziemlich erfolglos. Die hohlen Gegenargumente von damals gibt es aber heute noch.

  • Den hatte ich mal. Damals habe ich auch eAutos verkauft. Ziemlich erfolglos. Die hohlen Gegenargumente von damals gibt es aber heute noch.

    Und die waren?


    Ein Bekannter hatte sich damals einen unfertigen Hotzblitz aus einer 0-Serie besorgt und wollte den fertigbauen. Die Batterietechnik wollte er selber einbauen. Ist aber (natürlich) gescheitert.


  • Der ist ja wirklich witzig. :good: Das Teil kannte ich noch nicht. Aber es ist wirklich exakt das, was oben "gefordert" worden ist. Und als HalbCabrio im Sommer wahrscheinlich sogar ein sehr schönes Fahren !


    Außerdem ist es eben ein "Auto" ( = 4 Räder, Türen, Sitze, Kofferraum (na ja, sowas in der Art)), da glauben die Leute gleich, daß man das benutzen kann.


    Sowas in der Art ein bißchen größer evtl. fehlt einfach völlig. Lediglich der Smart und da der in der "Roadster" Variante kommt da ein bißchen ran.




    Hat mich gleich animiert ... und das Suchergebnis heißt Gumpert Apollo


    https://de.wikipedia.org/wiki/Gumpert_Apollo


    Gumpert_Apollo_Sport.jpg



    War halt kein Auto für jedermann - bei 200.000 EUR. Geht aber mit 1200 kg in so eine Richtung, wo ein normaler BMW schon lange nicht mehr hinkommt.




    und edit: Kühtai ... 104 km/h ... RR ... https://www.youtube.com/watch?v=prizVtOydcw

  • Den hatte ich mal. Damals habe ich auch eAutos verkauft. Ziemlich erfolglos. Die hohlen Gegenargumente von damals gibt es aber heute noch.

    Und die waren?


    Ein Bekannter hatte sich damals einen unfertigen Hotzblitz aus einer 0-Serie besorgt und wollte den fertigbauen. Die Batterietechnik wollte er selber einbauen. Ist aber (natürlich) gescheitert.

    Autos oder Gegenargumente?

    Auto war Hotzenblitz.

    Gegenargumente: "Aber wenn ich mal weiter fahren will", "aber Strom ist doch auch dreckig", "wo soll der ganze Strom herkommen", "da ist so viel Elektronik, das kann man doch nicht mehr reparieren".


    Der ist ja wirklich witzig. :good: Das Teil kannte ich noch nicht. Aber es ist wirklich exakt das, was oben "gefordert" worden ist. Und als HalbCabrio im Sommer wahrscheinlich sogar ein sehr schönes Fahren !


    Außerdem ist es eben ein "Auto" ( = 4 Räder, Türen, Sitze, Kofferraum (na ja, sowas in der Art)), da glauben die Leute gleich, daß man das benutzen kann.


    Sowas in der Art ein bißchen größer evtl. fehlt einfach völlig. Lediglich der Smart und da der in der "Roadster" Variante kommt da ein bißchen ran.

    Der ist auch mal bei Olympia mitgefahren. Bei der Leichtathletik als Kamerawagen. In weiß.

    Hatte eine Webasto-Standheizung, weswegen man ab und an mal an die Tanke musste, 2l nachtanken. Olivenöl ging aber auch. Sehr bequeme Sitze. Die Option mit den beiden Notsitzen hinten wurde nie wirklich produziert. Gab auch nur wenige mit richtigen Türen. Denn die sollten flach aufschwenken, damit man kleinere Parklücken braucht. In die Ladeschublade passten unten die Einkäufe und darüber, es war da eine Stufe drin, zwei Cola-Kisten nebeneinander. Bei Bier passten auch noch die Chips und Flips oben drauf. Ganz niedrige Ladekante und sauber zu bedienen.


    Das äußere Design wurde dann ja später abgekupfert. Schaut mal den Smart oder die erste A-Klasse an...


    Und kostete damals 30k DM.


    Würde ich mir heute als Zweitwagen sofort zulegen, wenn er LFP Akkus hätte. Die Blei-Vlies-Akkus mit ihren 1500 Ladezyklen waren jetzt nicht so die Langzeit-Helden, dafür aber schnell wechselbar.

  • (Es gibt übrigens auch in DLand interssante Autos, die sowas evtl. könnten. Dann aber auch auch eher nicht für den Massenmarkt. Es gab mal in Altenburg Leute, die versucht haben einen neuen "Rennwagen für Privatleute" zu bauen. Da ist aber auch die einzige Größenordung von Firma, von der hier sowas kommen könnte - und dann muß es natürlich auch noch jemand abnehmen wollen.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz

    Das ist doch genau das was jetzt von Citroen als Ami oder Opel als Rocks-e kommt.


    https://www.opel.de/fahrzeuge/rocks-e/uebersicht.html

    https://www.citroen.fr/ami


    Zugegeben, der Hotzenblitz sieht etwas schnittiger aus, aber genau das Konzept ist es. Das Problem bei den Karren ist nur. auf der Landstraße und erst recht auf der Autobahn sind die Verkehrshindernisse, weil sie eben nicht schnell genug sind, um mit den anderen mitschwimmen zu können. Andererseits möchte ich nicht wissen, wie Sicher die Dinger bei einem Unfall sind, und das dann bei noch höherer Geschwindigkeit?


    Und wenn ich dann nochmal rechne, der Opel Rocks-e kostet 8000 Euro, für ab 10.000. also gerade mal 2000 Euro mehr, inklusive der wieder laufenden e-Auto-Förderung von fast 10.000 Euro, bekomme ich von Dacia den Spring, der immerhin 130 km/h schafft und somit auch auf der Autobahn ein Stück gut mitschwimmen kann. Daher, der Dacia Spring ist genau das, was der Hotzenblitz sein wollte. Wenn man jetzt weiter rechnet, Renault Zoe zum Beispiel aus dem gleichen Konzern wie der Dacia, ist dessen bessere Verarbeitung, dessen etwas mehr Kompfort (wenn man den Knopf für die Scheiben länger drückt, gehen sie komplett auf/zu, versus Dacia solange drücken bis Fenster komplett auf/zu) wirklich 8-10000 Euro mehr wert?

  • Die hier in der Gegend schnellsten gefahrenen Geschwindigkeiten mit Rennrad sind meines Wissens eher so bei knapp 100 km/h - auf der Abfahrt Dittersdorf ins Tal https://www.opentopomap.org/#map=14/50.84023/13.80054 nach Glashütte. Mal die Höhenlinien beachten oder bei komoot nach einem Höhenprofil suchen. Und da muß man schon ganz schön schräg drauf sein um sowas zu machen.

    Ich habe mal mit meinem Mountainbike bergab mit Rückenwind 70 km/h drauf gehabt. Nie wieder! Das ist nicht wirklich beherrschbar.

  • Gegenargumente: "Aber wenn ich mal weiter fahren will", "aber Strom ist doch auch dreckig", "wo soll der ganze Strom herkommen", "da ist so viel Elektronik, das kann man doch nicht mehr reparieren".

    Die erste 3 Argumente sind der Grund dafür, dass ich mir derzeit kein Elektroauto kaufe - abgesehen davon, dass mir aktuell die Kohle fehlen würde. Wenn ich mir aktuell ein Auto kaufen müssten, dann müsste das universell einsetzbar sein. Also Lang- und Kurzstrecke, mit familientauglich und ausreichend Platz auf im Urlaub. Und kein SUV. Also im Prinzip mein Touran mit 600-700 km Reichweite (aktuell als Diesel: 1000 km).


    Das 4. Argument hat sich als einziges erledigt. Inzwischen ist klar, dass Elektroautos viel einfacher aufgebaut sind.

  • Zugegeben, der Hotzenblitz sieht etwas schnittiger aus, aber genau das Konzept ist es. Das Problem bei den Karren ist nur. auf der Landstraße und erst recht auf der Autobahn sind die Verkehrshindernisse, weil sie eben nicht schnell genug sind, um mit den anderen mitschwimmen zu können. Andererseits möchte ich nicht wissen, wie Sicher die Dinger bei einem Unfall sind, und das dann bei noch höherer Geschwindigkeit?

    Genau dafür braucht es dringend das Tempo-Limit. Für viele Autofahrer ist leider alles, was auf der Autobahn mit weniger als 150 unterwegs ist, ein Verkehrshindernis. Meiner Meinung nach ist 130 noch zu hoch. Weil dann real trotzdem noch 150 gefahren wird.


    Aber mit dem autonomen Fahren wird das dann spätestens kommen. Da sind dann nämlich die Raser das Hindernis, die das autonome Fahren unnötig verkompliziert. Würde mich nicht wundern, wenn das die Automobilindustrie irgendwann einfordert, damit sie beim autonomen Fahren nicht hinter den ausländischen Wettbewerbern zurückbleiben.

  • Also im Prinzip mein Touran mit 600-700 km Reichweite (aktuell als Diesel: 1000 km).

    Genau diese Ausgangslage habe ich auch. Aber wir brauchen 2 Autos. Und da macht so ein kleines Elektroauto als Zweitfahrzeug zum im Umkreis von 40 km pendeln Pendeln sicher Sinn, Kids zum Schule/Turnen/Musikschule/Schwimmen/... bringen und kleine Einkäufe bestimmt gut. Wir haben einen Astra Sportstourer als Zweitauto, eigentlich viel zu groß, aber damals war das sensationell, denn der hat wegen seiner mageren Ausstattung nicht mehr gekostet als ein gleich alter/Kilometer Corsa, und weniger als ein Polo. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, den Opel spätestens in 2 Jahren gegen ein e-Auto auszutauschen, vielleicht den Spring, den werde ich bald wohl mal testen. Der Touran kann noch eine Weile bleiben, wenn ich aber müsste, würde ich den wahrscheinlich gegen den Skoda Eniaq oder VW ID4 tauschen, die sind auch groß und haben ausreichend Reichweite, 700 km am Stück müssen es nicht sein.

  • Also im Prinzip mein Touran mit 600-700 km Reichweite (aktuell als Diesel: 1000 km).

    Genau diese Ausgangslage habe ich auch. Aber wir brauchen 2 Autos. Und da macht so ein kleines Elektroauto als Zweitfahrzeug zum im Umkreis von 40 km pendeln Pendeln sicher Sinn, Kids zum Schule/Turnen/Musikschule/Schwimmen/... bringen und kleine Einkäufe bestimmt gut.

    Ja, ein Elektroauto als Zweitwagen wäre durchaus praktisch. Als Zweitwagen fahren wir einen 20 Jahre alten Peugeot 207. Der hat damals (2003) gebraucht knapp 10000 Euro gekostet. Das wäre auch das Budget, was heute zur Verfügung stehen würde. Aber da es im Moment keine bezahlbaren Gebrauchten gibt, muss der Peugeot noch ein paar Jahre aushalten. Ich hoffe nur, dass uns den keiner zu Klump fährt.


    Es hat schon seine Gründe, dass ich diesmal nicht die Partei gewählt habe, die ich seit 30 Jahren wähle. Aus der realen Angst, dass sie die Autos, die für uns als Familie bezahlbar sind (Gebrauchte) durch gesetzliche Auflagen so teuer machen, dass es ganz vorbei ist mit dem Zweitwagen.


    Subventioniert werden die Leute, die die Kohle für ein schickes neues Elektroauto haben. Da gehören wir leider nicht dazu.