(Retro)-Hardware einlagern bei Minustemperaturen / Hohen Plusgraden

  • Hallo zusammen,


    da es langsam in meinem Retro Raum und auch in meiner ElektroWerkstatt eng wird, frage ich mich, ob ich einige Geräte im Dachgeschoss einlagern kann.

    Mein Dachgeschoss ist nicht gedämmt und die Außentemperatur dürfte ungefähr der Temperatur auf meinem Dachgeschoss entsprechen.


    Hier im Rheinland gibt es selten hohe Minusgrade. Also mehr als -5 habe ich die letzten Jahre nicht erlebt.


    Klar dürfen Elektro Geräte nicht bei Minustemperaturen betrieben werden, aber wie sieht es mit einlagern aus?


    Dann direkt die Gegenfrage, wie sieht es mit hohen Plustemperaturen aus? Im Sommer ist es auf dem Dachgeschoss gefühlt wie in einer trockenen Sauna.


    Gruß

    Elan


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    Elaay (aka WStyle) - Commodore 4 Ever !


    there are 10 types of people in this world, those who understand binary and those who dont

  • Wirklich nicht böse gemeint, aber ketzerische Gegenfrage des Architekten: Wäre das nicht ein guter Anlaß, das Dach zu dämmen? Gut für Geräte, spart Heizkosten, schont die Umwelt und dabei kommt eine sauerere Umgebung raus? Ungedämmte Dachräume dürften immer auch Dreck, Staub, wenn es schlecht läuft Wasser (Flugschnee, Kondenswasser) bedeuten...

  • Ich würde es langfristig nicht machen, habe auch schon darüber nachgedacht und baue deshalb jetzt lieber ein Haus mit Keller.

    Ich hatte mal einen etwas temperierteren Verschlag auf dem Kaltdachboden, der war aus Trockenbau konstruiert, zwar auch ungedämmt aber der pufferte etwas die extremen Temperaturschwankungen. Am schlimmsten ist vermutlich die Gilbseuche im Sommer, bei hohen Temperaturen, trotz Dunkelheit. Meine Erfahrung mit ungedämmten Garagen zeigt nur, dass insbesondere der Übergang vom kalten Winter ins Frühjahr kritisch für Kondensatbildung ist. Aber die Garage ist nicht so gut durchlüftet, wie ein Ziegeldach, wo es durchpfeift. Die Temperatur gleicht sich ja schneller an, so ein Dach ist weit über dem Erdboden. Die gößten Sorgen mache ich mir wegen der Hitze, s.o. und die Elkos trockenen auch 'besser', vermute ich.

  • Wäre das nicht ein guter Anlaß, das Dach zu dämmen?

    Wenn der Wohnraum gedämmt ist und der Dachboden nur als Lagerraum dient, dann gibt es wenig Anlass, das Dach zu dämmen.

    In diesem spezifischen Fall würde ich es allerdings auch in Betracht ziehen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die krassen Temperaturschwankungen gut für die Elektronik sind.

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  • Wäre das nicht ein guter Anlaß, das Dach zu dämmen?

    Wenn der Wohnraum gedämmt ist und der Dachboden nur als Lagerraum dient, dann gibt es wenig Anlass, das Dach zu dämmen.

    In diesem spezifischen Fall würde ich es allerdings auch in Betracht ziehen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die krassen Temperaturschwankungen gut für die Elektronik sind.

    Das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn der Dachboden nicht genutzt wird und die Decke vom Wohnraum zum Dachboden gedämmt ist, gibt's dafür keinen Anlass.

  • Kondenswasser ist da ein Problem. Aber nicht sofort. Ich habe Drucker auf einem ungedämmten Dachboden - in doppelter Palstikfolie und Styropor und dickem Pappkarton - wo man sich einbilden kann, daß das die Temperatur-deltas bißchen rausnimmt; gegen 40 Grad im Sommer und -15 Grad im Winter richtet das nicht aus. Bisher scheint das gut zu gehen. > 5 Jahre bisher.


    Problematisch sind Tiere ... nicht generell, aber im Dachgeschoß ... im besagten Fall Wespen und Hornissen. Die mögen nämlich Originalverpackungen zum Fressen gern.


    Kurz teure Recher und alles was kleine Strukturen hat, würde ich da eher nicht hinstellen.



    Guck Dir mal die Bilder von Sachen an, die nach 20 Jahren aus Scheunen kommen. Die sind alle dezent angeknockt. Und wenn es nur Flugrost ist. Streamer und Floppies und alles wo Gummi eine Rolle spielt, findet das sicher auch nicht lustig. Schreibmaschinen sind völlig problemlos, oder Rasenmäher und Skier ...

  • Na, der Anlaß ist ja doch offensichtlich!

    In diesem spezifischen Fall würde ich es allerdings auch in Betracht ziehen

    Außerdem hatte ich ja nicht geschrieben es soll/muß auf jeden Fall gedämmt werden, sondern vorsichtig gefragt, weil es umfassender betrachtet vorteilhafter sein könnte, hier einen Schritt weiter zu denken. Die Antwort kann sich Elaay dann schon selbst geben. Er wird auch wissen, ob die Decke gedämmt ist, wie der sonstige Zustand der Bausubstanz, Eigentumsverhältnisse usw. usw.

  • Vielen Dank schon einmal für die ganzen Antworten.


    Ich habe schon mal mit dem Gedanken den Dachboden zu dämmen gespielt, da die Betondecke zwar eine Styroporschicht hat, aber dennoch wahrscheinlich die Wärme aus den Wohnräumen durch die Decke geht.


    Problem beim Isolieren ist, ich müsste die ganzen Pfannen auch runter nehmen, da unter den Pfannen keine Folie ist.


    Es heißt ja unter die Pfannen eine Folie, dann die Glaswolle, dann die Dampfsperre und dann Rigips.


    Dürfte eine teure Geschichte werden :(


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    Elaay (aka WStyle) - Commodore 4 Ever !


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  • UI, noch nichtmal Folie unter den Dachpfannen?

    Auf so einem Dachboden würde ich eigentlich nur Ersatz-Dachpfannen, Reserve-Fliesen und ähnlich witterungsbeständiges Zeug lagern.

    Jubb. Man sieht direkt die Dachpfannen.


    Eben mal ein bisschen gegoogelt. Wärmeverlust etc., denke ich werde um das isolieren nicht herum kommen.


    Habe mir eben schon Videos von Dackdeckern angeschaut, wie man ohne abdecken auch von innen die diffusionsoffene Unterspannbahn dran bekommt und dann auch den Rest von innen machen kann.


    Viel Arbeit und auch nicht gerade günstig. Denke 5k wird das ganze bestimmt kosten.


    Aber wenn das alles so stimmt, verliere ich wohl locker 30% und mehr Wärme durch die Decke nach oben. Denke das isolieren des Dachgeschosses dürfte sich auch stark für ein gemütlicheren Innenraum auswirken.


    Das einzige was mich nervt, sind dass die Kehlbalken bei ca. 2 Meter vom Boden sind.

    Wenn die Kehlbalken bei 2,5m wären, könnte das ein 84qm großer Raum werden. Wenn Bodenbelag, Rigips and die Decke etc. drauf kommt, bleiben von den 2 Metern noch weniger übrig und ich könnte in der Mitte nicht mehr stehen.


    Kehlbalken versetzen geht nur mit vorheriger statischer Überprüfung und neu Planung :(


    Und dann wird es richtig teuer.


    Aber 84qm ungenutzt lassen bzw. nur Dinge dort lagern denen die Kälte/Hitze nichts ausmacht ist auch doof.


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  • Ich würde aus Sicht der Retro-Geräte auch die Hitze im Sommer als Problem sehen - ist nicht gut für Kunststoffe, Gummiteile und diverse Elektronik-Komponenten. Gegen Kondensat könnte Silicagel helfen. Als Minimallösung könntest Du ja eine gedämmte "Lagerbox" auf den Dachboden stellen, allenfalls auch mit einem kleinen Heizgerät (Frostwächter).

  • Ich würde die Folie nicht von innen anbringen. Bei Undichtigkeiten sammelt sich dann Feuchtigkeit an den Sparren und lässt diese vermodern. Im schlimmsten Fall nistet sich ein Hausschwamm ein und zerstört den gesamten Dachstuhl.


    Wir haben erst letztes Jahr das Dach neu eindecken und von aussen dämmen lassen (Aufsparrendämmung). Von innen haben wir dann in Eigenregie Zwischensparrendämmung angebracht. Die Dämmung erfüllt die KfW Standards wodurch die Massnahmen gefördert werden. Bei der Dämmung haben wir darauf geachtet, dass es im Winter nicht nur warm bleibt, sondern im Sommer auch kühl.


    Hat aber alles seinen Preis.

  • Hat aber alles seinen Preis.

    Ja ist so, ich habe vor rund 15 Jahren hier den Dachboden ausgebaut, viel Eigenleistung, aber den Umbau des Dachstuhls, dass da nicht mehr so viele Abstützbalken stehen, und auch den Einbau von 4 Dachfenstern, zwei Heizkörpern und einer kleinen WC-Installation, das habe ich von Handwerkern machen lassen, das waren schon um die 25k€, für rund 60m². Das selbe möchte ich nochmal bei unserem Schuppen machen, da hätte ich nochmal rund 50m² wo ich die italienischen Sachen einziehen lassen könnte, aber bei den Materialpreisen momentan, ich müsste erstmal die Statik des Bodens verbessern, die Kappendecke ist an den dünnsten Stellen in der Mitte der Gewölbe nicht mal 5 cm dick ...

  • Ja ist so, ich habe vor rund 15 Jahren hier den Dachboden ausgebaut, viel Eigenleistung, aber den Umbau des Dachstuhls, dass da nicht mehr so viele Abstützbalken stehen, und auch den Einbau von 4 Dachfenstern, zwei Heizkörpern und einer kleinen WC-Installation, das habe ich von Handwerkern machen lassen, das waren schon um die 25k€…

    Und das vor 15 Jahren. In der Zeit sind die Preise ordentlich nach oben gegangen.


    Wir haben für das Eindecken, Aufsparrendämmung (Naturfasern), zwei zusätzlichen Dachfenstern, Spenglerarbeiten, sowie eine Holztreppe inkl. Förderung > 50k Euro bezahlt.


    Durch die aktuelle Materialknappheit dürften wir heute wohl nochmal 20% drauf rechnen.

  • Ich würde die Folie nicht von innen anbringen. Bei Undichtigkeiten sammelt sich dann Feuchtigkeit an den Sparren und lässt diese vermodern. Im schlimmsten Fall nistet sich ein Hausschwamm ein und zerstört den gesamten Dachstuhl.


    Wir haben erst letztes Jahr das Dach neu eindecken und von aussen dämmen lassen (Aufsparrendämmung). Von innen haben wir dann in Eigenregie Zwischensparrendämmung angebracht. Die Dämmung erfüllt die KfW Standards wodurch die Massnahmen gefördert werden. Bei der Dämmung haben wir darauf geachtet, dass es im Winter nicht nur warm bleibt, sondern im Sommer auch kühl.


    Hat aber alles seinen Preis.

    Habe mir da ein Video von einem Dachdecker angeschaut. Das geht von innen, aber man muss die Unterspannbahn von innen nur links und rechts an die Sparren anbringen und zu den Außenlatten ca. 2-3cm Luft lassen, so dass die Spannbahn nicht direkt unter den Ziegeln liegt.


    Wenn da dann 2-3cm Luft ist, kann die Luft zirkulieren und Feuchtigkeit kann nach unten abfließen ohne das Holz zu berühren.


    Hier ist das recht gut erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=-g88DxOvcYg


    So kann man die Kosten wenigstens ein bisschen im Zaun halten und wirklich alles selber machen. Ansonsten wird es, wie du es schon geschrieben hast unheimlich teuer :(


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    Elaay (aka WStyle) - Commodore 4 Ever !


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  • Hmm! Dann bleibt aber nicht mehr all zu viel Platz für die Dämmung selbst. Ich nehme mal an, dass die Sparren bei Dir eine Höhe von ca. 18-20 cm haben. Wenn Du hier nun 2-3 cm für die Folie opfern musst, bleiben Dir noch 15–17 cm für die Dämmung.


    Das ist nach heutigem Stand nicht wirklich viel. Gerade bei Altbauten braucht es meist sogar eine Aufsparrung, um die notwendige Höhe/Tiefe für die Dämmung zu erreichen.

  • Das war damals quasi die Ausgangslage, jede Menge Balken udn alles dunkel, Antennenkabel ohne Ende:



    Dann kamen erstmal die Fenster dran:


    Vor dem Fenster sitze ich übrigens auch gerade. Diese Folie blieb drin, ich meine wir haben die nur aufgeschlitzt.


    Die Zimmerleute haben dann die ganzen Hauptstützbalken ausgetauscht und überm Kopf den Dachstuhl radikal vereinfacht und umgebaut, um in dem Raum Platz zu schaffen. Auch ein nicht mehr benutzter Kamin (noch aus der Zeit der Kohleöfen) wurde abgebrochen und das Loch im Dach verschlossen. Unten herum wurde auch die Dachschräge abgefangen, den Bereich dahinter kann man eh nicht sinnvoll nutzen.


    Die Last des Gebälks wurde wieder breiter auf die Holzbalken der Decke darunter verteilt.


    Das war dann die erste Isolationsschicht.


    Zweite Schicht.


    Dampfsperre ist drin, das war eine elendige Abkleberei mit dem Klebeband, das wirklich an allem haftet. Und die Rigipsplatten, das war auch eine Anstrengung. Gleichzeitig habe ich auch schon Befestigungsbretter für die Lampen und die Elektrokabel für das Licht eingezogen.


    Die Schalter, Steckdosen, und Lampen habe ich selbst verlegt und auch den Sicherungskasten da hingebaut. Die Verkabelung am Sicherungskasten mit 5 Sicherungsautomaten hat mir aber ein befreundeter Elektriker gemacht und das alles dann auch gecheckt und abgenommen. Die dicke Leitung runter zum Hauptsicherungskasten war noch da, die war vom ehemaligen Dachanschluss des Hauses, jetzt versorgt sie den Dachboden von unten aus dem Sicherungskasten im Keller.


    Lichttest. Außerdem wurden auch die horizontal rausschauenden Balken noch mit Rigips verkleidet. Lampen funktionierten. Heizkörper hingen dann probeweise auch schon da, mussten zum Tapezieren aber noch mal raus.


    Dann haben wir die Fugen mit Gips zugespachtelt, da kamen noch so Stahlprofile auf Ecken und Kanten damit das gerade wird und dann wurde geschliffen was das Zeugs hält.

  • Das ist der Aufbau des Fußbodens, das hat uns wieder eine Firma gemacht, erst dieses Zeugs gestreut, Folie drüber, Styroporplatten und dann die Platten in zwei Lagen drauf. Unten drunter haben wir aber vorher noch eine Dampfsperre verlegt und verklebt.


    Die Ränder ringsherum wurden noch mit Bausschaum zu gemacht.


    Dann wurde erstmal tapeziert. Das hätten wir auch selber machen können, aber Glasfasertapete in der Dachsschräge, so dass alles schön eben und gleichmäßig wird, das war mir dann doch zu schwer.


    Dann hab ich mit einem Bekannten zusammen das Parkett reingelegt.


    Alles fertig, ein erster PC zieht ein, um die Netzwerkverkabelung, den SAT-TV-Anschluss (mit TV-Karte, Quad-LNB, 8-Fach-Verteiler, Stacker/Destacker) zu testen. Achja, die TA-Tastatur kennt ihr aus dem anderen Beitrag, die hab ich schon ewig...


    Und wie es jetzt hier aussieht...? Viel zu voll! Ich müsste den Schuppendachboden ausbauen, um das mal wieder zu entflechten...

  • Sehr schön geworden. Um es bei mir bewohnbar zu machen, müssten leider die Kehlbalken versetzt werden und dafür bedarf es einem Statiker :(


    Also vielleicht isoliere ich einfach, aber ohne es wirklich bewohnbar zu machen. Dürfte dann auch nicht sehr viel kosten, da alles selber gemacht werden kann.


    Habe mal grob gerechnet, bei einer 20er Isolierung wäre ich mit Unterspannbahn, Isolierung und Dampfsperre bei unter 4K.


    Rigips müsste ja nicht einmal drauf wenn es eh unbewohnt bleiben soll.


    --

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  • Rigips müsste ja nicht einmal drauf wenn es eh unbewohnt bleiben soll.

    Irgendwas muss aber drauf, die Dampfsperre-Folie ist ohne was drüber auf Zeit empfindlich. Für drüben ist mir das mit Rigips vielleicht auch zu aufwändig, da habe ich schon über Nut und Federn Bretter nachgedacht, dann muss ich hinterher auch nicht tapezieren.


    Mein großes Problem drüben ist aber erstmal der Fußboden, die Decke ist so für öftere Benutzung zu dünn. Ob ich das "einfach" so mit einer Schicht (Stahl-)Beton ausgießen lassen kann, oder ob ich da quasi ein Fachwerk drüben auflege, was ich dann mit Isoliermaterial auskleide, oder wie auch immer, das weiß ich noch nicht. Da muss ich mal einen Fachmann hinhzuziehen. Aber noch ist auch noch garnicht komplett ausgeräumt, ich muss dieses Frühjar nochmal die Entrümpelung bestellen.

  • Das hätten wir auch selber machen können, aber Glasfasertapete in der Dachsschräge, so dass alles schön eben und gleichmäßig wird, das war mir dann doch zu schwer.

    Glasfasertapete fand ich damals bei unserer Wohnungsrenovierung total einfach. Die war dick, dass man die einfach an die Wand klatschen und dann in Ruhe zurechtrücken konnte. Viel einfacher als z.B. Raufasertapete. Nachdem ich den kompletten Flur und das Bad im Gasfasertapete tapziert habe, kam ich mit der "dünnen" Raufaser erst mal nicht mehr zurecht. ;)

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    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Ich würde das - glaube ich - mit OSB-Platten verkleiden. Die sind günstig, haben auch Nut und Feder und sind großflächig = weniger Arbeit. Bei Tapete nehm ich nur noch Fließ. Lasst sich auch leicht hinklatschen, korrigieren und ganz gut ent entfernen.

  • Hast du eine Dachwohnung? Bei senkrechten Wänden ist das etwas einfacher.

    Wir haben hier sämtliche Decken mit Raufaser tapeziert. Ich denke, mit Glasfaser wäre das noch einfacher gewesen. Glasfaser macht aber keinen Sinn unter der Decke.

    Wenn man gewohnt ist, Decken zu tapezieren (wir haben natürlich mit den Decken angefangen), dann hat man anfangs sogar Stress mit senkrechten Wänden, weil die Tapete ständig unten anklebt, wenn man versucht, oben auszurichten. ;)


    Ist also alles eine Frage der Gewohnheit.


    Flies habe ich noch nicht tapeziert, aber ich vermute, das verarbeitet sich ähnlich wie Glasfaser. Wir haben damals Glasfaser genommen, damit die Tapete den Putz zusammenhält. Zusätzlich zum Streckmetall. Fachwerk-Altbau eben.

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  • Stress mit senkrechten Wänden, weil die Tapete ständig unten anklebt

    Dafür kann man die eingekleisterten Tapeten ja halbseitig zusammen falten, die untere Hälfte erst auffalten, wenn es oben sitzt. Das ist aber bei Dachschrägen und Decken wiederum nicht einfach, weil man zwangsweise an der schon aufgeklebten Tapete zieht, die ist ja noch nicht richtig fest, und dann kommt sie an beiden Enden runter, ich hasse das!