golem.de: Unix-Pionierin Lorinda Cherry ist tot

  • Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • Und hier berichtet Heise.


    Ich finde, die Frauen in der Informatik müssten viel mehr Beachtung finden - und das nicht nur in Nachrufen.

    bin seit über 35 Jahren im Projekt-Geschäft und kann mich an keine Entwicklerinnen entsinnen, die bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen hätten. Männliche kann ich allerdings auch nur an einer Hand abzählen, von denen ich lernen konnte. Muss also nix heißen. Beeindruckt hat mich allenfalls Jutta Eckstein mit ihrem Buch "agile Softwareentwicklung im Großen". Sollte als Pflichtlektüre für selbst ernannte Architekten aller Art eingeführt werden😗

  • bin seit über 35 Jahren im Projekt-Geschäft und kann mich an keine Entwicklerinnen entsinnen, die bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen hätten.

    Nun, ich kenne mich mit der Informatik nicht so aus und weiss auch nicht, ob jede(r) Informatiker automatisch ein richtiger Crack sein muss - ich denke, die meisten machen einfach ihre Arbeit wie in wahrscheinlich jedem anderen Metier dies auch so gemacht wird.


    Bei meinem obigen Statement dachte ich eher an Grace Hopper, Mary Keller oder Ada Lovelance. um nur einige zu nennen. Cherry gehört aus meiner Sicht auch in diese Reihe.

  • Ich glaube ja, daß es in der Informatik ganz generell relativ wenig Leute mit wirklich VIEL Einfluß auf das generelle Geschehen gegeben hat oder gibt. Und zwar unabhängig davon, ob nun Männlein oder Weiblein.


    Dafür gibt es wahrscheinlich wirklich sehr viele wirklich auch gute Leute, die kleine Verbesserungen oder Modernisierungen eingebaracht haben, von denen man in letzter Konsequenz auch historisch gar nicht wirklich viel wahrnimmt - als Einzelereignisse. In ihrer Masse zusammen machen sie aber einen wesentlichen Unterschied zu ganzen Vorgängergenerationen von "Gerät"(TM).



    Lorinda Cherry ... bisher nie gehört. Aber wenn eqn wirklich ein paar wesentlich Basisideen für TeX und LaTeX liefert, hat es letztlich einen unglaublichen Einfluß gehabt, wenn auch ganz im Stillen.




    Zum Thema "Frauen in informatiknahen Themenfeldern" muß man sich ja nur mal das Forum hier ansehen - dann weiß man, wie schwierig es da um die Geschlechterparität bestellt ist. Auch wenn wahrscheinlich der prozentuale Anteil in den passenden Fächern im Vergleich zu 1960 oder 1970 oder 1980 gewaltig angestiegen sein dürfte. Kann man (sic) sicher auch irgendwo nachschauen, dürfte von ca. 0% kommend aber auch nicht so schwierig sein, da eine Verbesserung hinzubekommen.

  • bin seit über 35 Jahren im Projekt-Geschäft und kann mich an keine Entwicklerinnen entsinnen, die bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen hätten.

    Nun, ich kenne mich mit der Informatik nicht so aus und weiss auch nicht, ob jede(r) Informatiker automatisch ein richtiger Crack sein muss - ich denke, die meisten machen einfach ihre Arbeit wie in wahrscheinlich jedem anderen Metier dies auch so gemacht wird.


    Bei meinem obigen Statement dachte ich eher an Grace Hopper, Mary Keller oder Ada Lovelance. um nur einige zu nennen. Cherry gehört aus meiner Sicht auch in diese Reihe.

    Grace Hopper war sicherlich eine wichtige, weil einflussreiche Persönlichkeit. Allerdings mehr im administrativen Bereich. Im Vergleich zu den wirklichen Pionieren wie Zuse, Shannon, von Neumann, Kilby, Hoare, Dijkstra, Wirth, Engelbart, Kay, Ingalls, Knuth, Beck, Fowler usw. sehe ich aber einen weiten Abstand😗