Energieeinsparung

  • Wer war schon im Keller und hat die Heizung eingeschaltet?


    Oder was macht ihr, um Energie einzusparen…?


    xesrjb

    "Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer. Im Pokal mit dem Portal ist der Wein gut und fein

  • Die Gastherme läuft zwar, allerdings nur für warmes Brauchwasser. Heizkörper sind alle abgedreht und das bleibt auch erst einmal so, bis die Tages- oder Nachtemperaturen Richtung Gefrierpunkt wandern. Dann stelle ich alle Thermostate auf Nachbetrieb, damit die Leitungen nicht zufrieren. Für Wärme sorgen dann unsere beiden Holzöfen.

  • Unsere Heizung springt momentan nur in den Winter/Heizbetrieb, wenn sie eine Außentemperatur von 15°C oder weniger misst, das ist jetzt über Nacht der Fall. Sie hat aber auch eine Nachtabschaltung, hab ich schon lange auf ab 23:00 bis 5:30 eingestellt und außerdem habe ich nach Rücksprache mit unserem Heizungsbauer die Kesseltemperatur schon im März auf 50°C abgesenkt. Ich hatte extra wegen Legionellenbildung gefragt und da sagte er bei einem Einfamilienhaushalt kann man sogar auf 45 runter gehen, das wäre kein Problem, aber das war dann meiner Frau zu kalt... Notfalls geht da also noch was, 40 ist vielleicht auch noch Ok, sagte er... Während wir im Urlaub waren, habe ich sie auf Urlaubsbetrieb geschaltet, das kann ich bei der Buderus für X Tage ab Abreise einfach einstellen, da bleibt sie dann komplett kalt und dann ist sie rechtzeitig bei Rückkehr wieder an.


    Wenns zu kalt wird, hier liegen schon die Wolldecken auf der Couch. Momentan haben wir noch keinen Heizkörper aufgedreht, es geht noch so.


    Momentan überlege ich, ob ich so zentral per WLAN/Zigbee steuerbare Thermostate kaufen soll, aber ob es das wirklich so bringt? Da gehts schnell richtig ins Geld, ich bräuchte 10 Stück... Im Baumarkt gibts Bluetooth-gesteuerte für 20 Euro, aber da kann ich dann einen ganzen Zoo davon manuell jeden einzelnen per Handyapp steuern, das ist aber der letzte Mist.


    Was man unbedingt machen sollte, sofern noch nicht passiert, offen geführte Heizungsrohre an der Kellerdecke usw. mit so Schaumstoffröhren aus dem Baumarkt umkleiden und ruhig mit irgendwas umwickeln, zum Beispiel Packschnur, damit die Spalten geschlossen werden. Kellerdecke mit Styropor verkleiden ist auch ne gute Sache.

  • Heute hatte ich genau garkeinen Auftrag, bei dem es nicht auch darum ging, die Einstellungen des Heizungsreglers zwecks Energieeinsparung zu optimieren.

    Dann kannst du mir ja mal sagen, ob ich das hier drüber richtig gemacht habe.


    Was wird eigentlich genau bei diesem überall empfohlenen "Hydraulischen und/oder Thermischen Abgleich" genau gemacht? Heizkörper entlüften kann ich selbst, und das sollte man auch immer machen, spätestens wenn es anfängt, im Heizkörper zu plätschern...

  • Kurze Zusammenfassung:

    Beim hydraulischen Abgleich wird der Heizwasser-Durchsatz an den einzelnen Heizkörpern (oder Fußbodenheizungskreisen) auf den jeweiligen tatsächlichen Bedarf begrenzt.

    Damit werden die Heizwasserströme in der Anlage verringert und die Rücklauftemperaturen gesenkt.

    Auswirkungen:

    Höherer Wirkungsgrad der Brennwertthermen, da an den kühleren Wärmetauscheroberflächen mehr Dampf aus den Abgasen kondensiert werden kann.

    Geringere Verteilungsverluste durch niedrigere Heizmitteltemperaturen.

    Bessere Regelbarkeit der Anlage und in der Folge weniger Verluste durch übersteuern im Regelverhalten.

    Geringerer Strombedarf der elektronisch geregelten Umwälzpumen durch geringeren Wasserdurchsatz.

  • Und wie regelt man das? Ich meine, die Heizungsrohre sind ja nunmal wie sie sind und das einzige was zum Regeln da ist, sind die Heizkörperthermostate... Ja, an den Thermostaten sind so Plastikdinger mit denen ich einstellen kann wie weit man die auf und zu drehen kann, aber das macht man doch eh nach "Vorliebe", oder?

  • Und wie regelt man das? Ich meine, die Heizungsrohre sind ja nunmal wie sie sind und das einzige was zum Regeln da ist, sind die Heizkörperthermostate... Ja, an den Thermostaten sind so Plastikdinger mit denen ich einstellen kann wie weit man die auf und zu drehen kann, aber das macht man doch eh nach "Vorliebe", oder?

    Dazu gibt es neben dem Thermostaten noch eine weitere Stellschraube.


    Bei unserer Wärmepumpe haben Themostate eher ausgedient.

  • Und wie regelt man das?

    Thermostatventile auf dem Stand der Technik sind dafür voreinstellbar.

    Für die gewöhnlich am Rücklauf angebrachten absperrbaren Verschraubungen gibt es Einstelldiagramme, sofern es nicht die billigsten Modelle sind.

    Und Umwälzpumen auf der Höhe der Zeit sind in der Lage, den Durchsatz in Echtzeit zu messen und auf eine App auf dem Handy zu übertragen, die die Berechnung des jeweils erforderlichen Durchsatzes übernimmt, nachdem man die erforderlichen Daten erfasst hat.

  • Und wie regelt man das?

    Und Umwälzpumen auf der Höhe der Zeit sind in der Lage, den Durchsatz in Echtzeit zu messen und auf eine App auf dem Handy zu übertragen, die die Berechnung des jeweils erforderlichen Durchsatzes übernimmt, nachdem man die erforderlichen Daten erfasst hat.

    Meine Fresse. Da lebe ich in ja in der Steinzeit.


    Toast_r : Meinst Du es ist eine gute Idee, den hydraulischen Abgleich mal machen zu lassen? Keine Ahnung wie lange das bei meiner Installation her ist. Gibts da eine Empfehlung in welchem Intervall das bei Fußbodenheizung nötig ist?


    Wo wir es grade von schönen warmen Hausschuhen hatten: Die hier habe ich schon seit >>15 Jahren. nicht billig, aber gut. https://holzschuhe.at/de/produ…chuhe--holzschuhe-in-fell Die Gummisohle unter dem Holz ist langsam durch, aber die kann der Hersteller erneuern.

  • Toast_r : Meinst Du es ist eine gute Idee, den hydraulischen Abgleich mal machen zu lassen? Keine Ahnung wie lange das bei meiner Installation her ist. Gibts da eine Empfehlung in welchem Intervall das bei Fußbodenheizung nötig ist?

    Einmal eingestellt und gut - Solange sich an der Hydraulik und dem Wärmebedarf (z.B. durch nachträgliche Isolierung) nichts ändert.

  • Meine Fresse. Da lebe ich in ja in der Steinzeit.

    Und was diese Aufrüstungsorgie schon wieder kostet... Hab erst vor 3 Jahren die Umwälzpunpe gegen eine moderne (ohne Handyanbindung) tauschen lassen, weil die Alte nach 20 Jahren die Grätsche gemacht hat . Es gibt noch eine zweite alte Grundfos-Pumpe zwischen dem oberen und unteren Kessel für den Warmwasservorrat, aber der Heizungsbauer sagt, die auszutauschen bringt es noch nicht, die läuft zu selten.


    Ehrlich, ich halte von der ganzen Handyanbindingsmanie nicht viel, so ein Handy hat man 2-4 Jahre oder so, die Heizung läuft 20-30 Jahre oder länger, am Ende muss ich mit jedem Handytausch (oder nur einem Software-Update) die Pumpe wechseln, da habe ich ehrlich keinen Bock drauf. Ist quasi das selbe Problem wie bei Handyanbindung im Auto...


    Bleib ich auch lieber erstmal in der Heizungssteinzeit, die Kosten holt man wahrscheinlich erst in vielen Jahren wieder rein, zumal das ganze Gasheizungsthema vielleicht bald eh obsolet ist. Aber mit dem Thema "Wärmepumpe" und dem damit notwendigen Umbau des ganzen Hauses mit Flächenheizungen im Boden oder in den Wänden hab ich eh riesen Bauchschmerzen, unter 100.000 Euro tut sich da eher nix, und die dafür notwendige Außendämmung würde die zeitgenössische Art-Déco-Fassade dieses Hauses (wenn auch in einer recht schlichten Ausführung, aber eben typisch für diese Zeit und diese Art Häuser) zerstören, das wäre dann genauso gesichtslos wie die ganzen Neubauten. Bei dem Thema warte ich erstmal ab, was sich da in den nächsten Jahren entwickelt. Die Gaspreise werden sicher auch wieder fallen, und der erst 4 Jahre alte Brenner hat sehr niedrige Abgaswerte. Vielleicht kann man ja eines Tages den Gasbrenner gegen einen Wasserstoffbrenner austauschen, dann braucht die Brennkammer dann nur nochj einen Wasserabfluss... Oder vielleicht macht es irgendwann eher Sinn, statt der Heizkörper elektrische Infrarotheizkörper unter die Fensterbretter zu hängen, hängt halt vom Ausbau der Erneuerbaren Energien und Batteriespeicher ab...

  • Unsere Heizung springt momentan nur in den Winter/Heizbetrieb, wenn sie eine Außentemperatur von 15°C oder weniger misst, das ist jetzt über Nacht der Fall. Sie hat aber auch eine Nachtabschaltung, hab ich schon lange auf ab 23:00 bis 5:30 eingestellt und außerdem habe ich nach Rücksprache mit unserem Heizungsbauer die Kesseltemperatur schon im März auf 50°C abgesenkt. Ich hatte extra wegen Legionellenbildung gefragt und da sagte er bei einem Einfamilienhaushalt kann man sogar auf 45 runter gehen, das wäre kein Problem, aber das war dann meiner Frau zu kalt... Notfalls geht da also noch was, 40 ist vielleicht auch noch Ok, sagte er... Während wir im Urlaub waren, habe ich sie auf Urlaubsbetrieb geschaltet, das kann ich bei der Buderus für X Tage ab Abreise einfach einstellen, da bleibt sie dann komplett kalt und dann ist sie rechtzeitig bei Rückkehr wieder an.

    Da bist du einem "Fachmann" aufgesessen:


    Legionellen vermehren sich besonders stark

    bei Wassertemperaturen zwischen etwa 25 und 50 °C


    Am Speicherausgang soll immer eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius

    und im gesamten Leitungssystem eine Mindesttemperatur von 55 Grad Celsius

    eingehalten werden.


    Daher sollte auch der Boiler auf eine Mindesttemperatur von 60 Grad Celsius

    aufgeheizt werden.

  • Um es mal geradeaus zu sagen: Ich löffle die Suppe nicht aus,

    die die Politiker uns/mir eingebrockt haben. Je schneller der Blackout

    kommt, desto besser. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Ende

    ohne Ende.

  • Der Fachmann ist unser Heizungsbauer. Wenns da ein Problem gäbe, hätte wohl auch Toast_r da jetzt schon was eingeworfen...? Bei einem Einfamilienhaus ist der Warmwasserkessel nicht so groß und der Inhalt wird eigentlich regelmäßig komplett ausgetauscht/verbraucht, da können sich die Biester nicht entwickeln wurde mir das begründet.

  • Wer war schon im Keller und hat die Heizung eingeschaltet?

    Nö... die war nämlich nie ausgeschaltet. Mit Aussentemperaturfühler und Heizprogramm über den Tag gibt's dazu keine Notwendigkeit und in einem 12-Parteienhaus kriegst Du die Eskimos und die Frostbeulen sowieso nie unter einen Hut.


    Wir sollten lieber endlich mal die Wiedereinführung des Winterschlafs ernsthaft diskutieren!

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Wir sollten lieber endlich mal die Wiedereinführung des Winterschlafs ernsthaft diskutieren!

    Naja, der Trend geht ja eindeutig zum Zweitwohnsitz im wärmeren Süden... In Andalusien und Palermo haben sie jetzt noch zwischen 25 und 30 Grad... Und wenn es dann wieder zu warm wird, wird der Drittwohnsitz in Schweden (gelle Schroeder !?!?) interessant... :prof:

  • Steht hier etwas anders:



    https://www.google.com/amp/s/www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/Energie-Kolumne-Stehendes-Warmwasser-in-Leitungen-Vorsicht-vor-Legionellen-id56264091-amp.html

  • Wir sollten lieber endlich mal die Wiedereinführung des Winterschlafs ernsthaft diskutieren!

    Naja, der Trend geht ja eindeutig zum Zweitwohnsitz im wärmeren Süden... In Andalusien und Palermo haben sie jetzt noch zwischen 25 und 30 Grad... Und wenn es dann wieder zu warm wird, wird der Drittwohnsitz in Schweden (gelle Schroeder !?!?) interessant... :prof:

    Mit Schweden würde ich im nächsten Sommer nicht rechnen.

    Wenn die Energie dort im Winter fehlt, dann werden die Clans

    die schon halb Stockholm beherrschen, die Macht übernommen

    haben. So ähnlich sehe ich das für Berlin.

  • Öltanks sind randvoll, die nächsten zwei Winter können kommen.


    Trotzdem wird wohl der Holzofen nun etwas häufiger brennen. Holznachfuhr ist hier in der Odenwälder Pampa glücklicherweise kein Problem.