"Grafikdemo"-Einzeiler aus The Transactor

  • Hier ein BASIC-Einzeiler, den ich in der Zeitschrift The Transactor, Vol. 4

    gefunden habe (die Ausgabe mit entfaltbarem Jim Butterfield..!):


    Code
    1 c=32 : for n=1 to 41 : c=192-c : for a=0 to n : for b=32768+a to 34768 step n : poke b,c : next b,a,n


    Der Code ist für den 8032, bitte für die 40-Zeichen - CBMs (z.B. den 4032) 34768 in 33768 ändern.


    Das funktioniert natürlich auch auf VC20 und C64 mit den entsprechende

    Änderungen.


    Viel Spaß

  • Vielleicht bin ich ja zu doof- aber auf dem 8032 läuft das nicht- und man bringt es auch nicht in eine Zeile? :(


    Auf zwei Zeilen verteilt macht es den Bildschirm langsam mit Balken voll- einmalig, das wars dann.

    Wie programmiert man es so, dass es in eine Zeile passt?


    *edit*


    Ok, geht doch. :D Alles gut. Oioioioioioi, das macht ganz schön wirre Dinge auf dem Monitor. :D

  • Vielleicht bin ich ja zu doof- aber auf dem 8032 läuft das nicht- und man bringt es auch nicht in eine Zeile? :(


    Ok, geht doch. :D Alles gut. Oioioioioioi, das macht ganz schön wirre Dinge auf dem Monitor. :D

    du kannst ja (fast) jeden befehl abkürzen.
    indem du das zweite zeichen oder das dritte zeichen mit schift eingibst.


    endekt habe ich diese möglichkeit der abkürzung am pet, zuerst dachte ich, der hat eine macke, weil ich immer wieder komische basic befehle, nach dem listen, in den zeilen stehen hatte, die ich so nie und nimmer eingegeben habe.

    die auch keine sinn ergeben haben nur errors.


    ich habe bei commodore ein paar mal nachgehakt, die kannten dieses problem auch von anderen programmierern und man wäre den bug bereits in amerika am suchen.


    per zufall habe ich dann nach wochen herausbekommen, an der kleinen pet tastatur, bei meinem herumtippen,

    von seitenlangen programmen, das es kein bug war, das man die befehle abkürzen kann, indem man das zweite zeichen mit shift eingibt. und so freute ich mich, noch schneller tippen zu können.


    herr dr. peter junkes, der vorher schon einen kim hatte und sehr vieles für den kim gemacht hatte,

    hatte dann das pet betriebssystem dann untersucht und es mir bestätigt.

    da gab es noch kein betriebssystem listing, das musste man alles sich mühsamm selbst erarbeiten.


    herr dr. junkes hatte für mich sehr viele meiner basic routinen in maschinensprache geschrieben.

    so auch meine masken und mein printusing routinen und manche toolkit erweiterungen.


    und den maschinenmonitor tim, den es zuerst auf kassette gab, den hat er für mich erweitert

    und in den tim meine prom und später eprom-brenn routinen in maschinensprache gepackt.

    ihm verdanke ich und viele software programmierer, die meine toolkits und routinen benutzten, sehr viel.


    so habe ich commodore angerufen, die müssen den bug nicht mehr suchen.

    das man die basic befehle abkürzen kann. das hat commodre selbst gar nicht gewust.


    gruß

    helmut

  • Spricht jetzt eigentlich nicht für Commodore Deutschland. Dafür hätte man doch vermutlich einfach nur mal ins englische Handbuch sehen müssen - was es ja vermutlich auch für die PETs schon gegeben haben wird.

    commodre deutschland hat gar keine englischen handbücher mit ausgeliefert, weil sie befürchtet haben,

    das dann jeder pet besitzer dann nachhaken würde und sich herausstellen würde,

    das commodre sich selbst mit dem pet nicht auskennt.

    ich wurde oft angerufen, ich wurde gefragt, auch vom schulungsleiter damals und das war sogar nach dem pet.


    soweit ich mich erinnern kann, gab es auch in amerika zuerst kein handbuch bei den ersten geräten.


    in deutschland kamen dann die später nur mit einer deutschen kurzanleitung. mehr war da nicht.

    und bei der erstellung der kurzanleitung wurde ich auch manches gefragt.

    weil ich unbedingt herausbekommen wollte, was der ieee488 bus ist. da nannte ich ihn schon iec bus,

    wegen meiner aussprache.


    so würde es mich nun doch sehr interessieren, wann es dieses englische handbuch schon gab

    und mit der info, betreff der basic eingabe abkürzungen.


    gruß

    helmut

  • und den maschinenmonitor tim, den es zuerst auf kassette gab, den hat er für mich erweitert

    und in den tim meine prom und später eprom-brenn routinen in maschinensprache gepackt.

    ihm verdanke ich und viele software programmierer, die meine toolkits und routinen benutzten, sehr viel.

    ich kam damals auch auf die idee, den tim zu erweitern, damit dann rechts auch die zeichen angezeigt werden.

    bei z.b. dem M befehlt. was dann herr dr. junkes für mich machte.


    und ich hatte den tim schon vor commodore, im (ep)rom bereich. obwohl der pet noch keine freien rom sockel hatte.

    dafür benutzte ich meine verschiedenen türmchen um platz für ic sockel zu schaffen.


    hier, im bild oben rechts, kann man meine verschiedenen adapter türmchen, in der oberen kiste sehen.

    ursprünglich benutzte ich vor den eproms noch proms, die man wirklich brennen musste ;)

    so habe ich für den pet zuerst den prom und danach den eprom brenner entwickelt.



    gruß

    helmut

  • Nimm mal nen 40 Zeichen Monitor :kafeee:

    ich sitz am 8032er... nix 40 zeichen. :)

    kann ich die tage mal testen.

    Auf dem 3032 mit 40 Zeichen läuft es auch nicht. Gleicher Effekt. :nixwiss:

    Habe natürlich die 33768 eingetragen.

  • dass dann jeder pet besitzer dann nachhaken würde und sich herausstellen würde,

    dass commodre sich selbst mit dem pet nicht auskennt.

    ich wurde oft angerufen, ich wurde gefragt, auch vom schulungsleiter damals und das war sogar nach dem pet.

    Vielleicht haben die abkürzbaren Basic-Befehle auch einfach was mit der normalen Faulheit der Programmierer zu tun. Ich hatte früher auch mal einen Parser geschrieben und mir war ab der 2. oder 3.Stelle auch egal, wie der Befehl weiter getippt wurde,solange es eindeutig war. Ein 'TRANSLATE TO LOWER/UPPER CASE' und schon kann man das bei Auflösung zu Basic-Tokens genau so machen. Zufall war das sicher nicht.


    Mich wundert nur, wovon hatte denn Commodore Deutschland damals zu der Zeit des PET eigentlich Ahnung ? War da noch was ? Oder haben die sich aufs Geldverdienen spezialisiert ? Schade eigentlich.... Andersherum sind Techfirmen aber offensichtlich auch nicht überlebensfähiger,also wenn sie sich breit zu sehr in ihre Produkte vertiefen.

  • Mich wundert nur, wovon hatte denn Commodore Deutschland damals zu der Zeit des PET eigentlich Ahnung ?


    Das kann man vmtl ganz gut mit "von Schreibmaschinen und Taschenrechnern" beantworten.


    Mich würde nicht wundern, wenn das eigentlich auch der Ansatzpunkt war, daß man eben gesehen hat, daß so ein Teil erstmal eine bessere Schreibmaschine ist und wenn es als System billiger wird (und Marktmechanismen haben sie anscheinend gut verstanden) es DAS neue Teil im Büro werden wird.


    Es gibt ein schönes Interview mit dem Leonard Tramiel, der erzählt, wie sie sie überhaupt zu dem Thema gekommen sind. Das der alte Jack dann da tatsächlich sich überzeugen ließ, hat vermutlich wenig damit zu tun, warum der Leonard T. davon begeistert war.



    Das spätere Commodore ist davon sicherlich ein wenig zu trennen. Mit dem VC20 und dem 64er haben sie dann wohl auch eher zufällig - und wegen der schlimmen Japaner, die da kommen ;) , natürlich - einen echten Glückstreffer gelandet.


    Die Spezialisierung auf reines Geldverdienen als Unternehmensphilosophie setzt da wahrscheinlich erst ein, als der Mr. Gould sich wirklich für diese Firma zu interessieren beginnt und mitmischt. Müßte man mal bei commodore.international (bei archive) schauen, ob man da nicht Dokumente findet, aus den man ableiten kann, ab wann das passiert (1982(?)).


    Für Commodore Deutschland wird das vielleicht aber auch relativ egal sein. Dort hängt es ja möglicherweise auch einfach an den Leuten, mit denen man dann (als "Externer") Kontakt bekam. Je nachdem wie technisch oder verwalterisch die unterwegs waren, hatten sie dann eben auch mal bißchen Ahnung von Codes, Assembler und Co. Daß jemand, der selbst Sachen baut und dann mit einem "Verwalter" zu tun bekommt, den Eindruck hat, daß die keine Ahnung haben, kann ich mir schon gut vorstellen. Was ich mir nicht vorstellen kann, daß bei Commodore Deutschland wirklich alle keine Ahnung hatten (technisch gesehen). Gerade als dann auch Zeug gebaut worden ist, wird es da bestimmt den ein oder anderen Herren Diplom Ingenieur gegeben haben, sowohl welche für Hard- wie für Software. Zumindest sind in den Filmen, die es so gibt, immer doch eine ganze Menge Leute zu sehen.


    Vielleicht haben die abkürzbaren Basic-Befehle auch einfach was mit der normalen Faulheit der Programmierer zu tun. Ich hatte früher auch mal einen Parser geschrieben und mir war ab der 2. oder 3.Stelle auch egal, wie der Befehl weiter getippt wurde,solange es eindeutig war. Ein 'TRANSLATE TO LOWER/UPPER CASE' und schon kann man das bei Auflösung zu Basic-Tokens genau so machen. Zufall war das sicher nicht.

    Wahrscheinlich. Zumal man ja ein "L+Shift+O" oder ein "L+Shift+I" auch noch einzeln abfragen muß. Das ist ja nochmal ein Level über dem, was Du hier beschreibst; eben nicht einfach ein Aufhören der Abfrage, sobald es eindeutig wird.

  • Mich wundert nur, wovon hatte denn Commodore Deutschland damals zu der Zeit des PET eigentlich Ahnung ?


    Das kann man vmtl ganz gut mit "von Schreibmaschinen und Taschenrechnern" beantworten.


    Mich würde nicht wundern, wenn das eigentlich auch der Ansatzpunkt war, daß man eben gesehen hat, daß so ein Teil erstmal eine bessere Schreibmaschine ist und wenn es als System billiger wird (und Marktmechanismen haben sie anscheinend gut verstanden) es DAS neue Teil im Büro werden wird.

    Eher nicht.

    An einen ernsthaften Einsatz haben die erstmal nicht gedacht.

    Die Tastatur des PET ist sowieso ein No-Go für einen 'Schreibmaschinenersatz'.

    Auch gab gab es anfangs von Commodore weder einen Drucker, noch einen praxistauglichen Massenspeicher (Diskettenstation).

    Eigentlich haben die das Ding auf den Markt geworfen, ohne zu wissen, was die Leute damit machen sollen.


    axorp kann auch schön darüber berichten, daß die Leute von Commodore nicht schlecht gestaunt haben, als er auf einer Messe gezeigt hat, welche Anwendungen er für den PET programmiert hatte.


  • Und hier eine Adaption auf GW-Basic (PC-Basic unter Windows 11)




    Zur besseren Les-/Anpassungs-/Testbarkeit in mehrere Zeilen auseinander gezogen, und mit Integervariablen beschleunigt.

  • Weihnachtszeit, Anekdotenzeit. Mal wieder spannend, was hier über Commodore und den PET gemutmaßt wird. :D

  • Mich wundert nur, wovon hatte denn Commodore Deutschland damals zu der Zeit des PET eigentlich Ahnung ? War da noch was ? Oder haben die sich aufs Geldverdienen spezialisiert ?

    sie hatten und brauchten erstmal keine ahnung zu haben.


    commodore machte eine coupon werbung, in verschiedenen zeitungen, nach der pet vorstellung auf der hannover messe.

    für die pet bestellungen. man sollte geld ihnen überweisen oder eine scheck zusenden, mit einer anzahlung.


    wer den kompletten betrag vorab zahlen würde, wären dafür bei den ersten, die dann einen pet bekommen würden, wenn er in ein paar wochen dann lieferbar wäre.


    die firma commodore deutschland, kurz vorher neu wieder gegründet.

    nur ein paar jahre vorher, ist commodore aus deutschland verschwunden, soweit ich mich erinnern kann, wegen konkurs.


    commodore hat damals alle büromaschinen händler angeschrieben, man könnte, aus amerika, von der zentrale, eine großen tisch und taschenrechner posten, zu einem extrem günstigen sonderpreis bekommen.

    wenn man mindestens 10.000 der geräte zusammen bekommt.


    so könnte man z.b. die technischen taschen rechner, die damals ca. 800 dm vk kosteten, nicht zum ek von 600 dm lieferns. sondern zu einem einmaligen preis von ca. 300 dm + mwst.

    wenn jeder händler mindestens 100 geräte abnimmt und dann die 10.000 rechner zusammen kommen.


    mein chef, hat damals mit gemacht und wir haben weit mehr als die 100 stück bestellt.

    dann haben wir wochenlang auf die geräte gewartet und wir alle händler wurden von tag zu tag vertröstet.


    irgendwann bekamen wir dann die geräte, manche waren davon gebraucht und defekt.

    commodore meinte es müsse ein versehen sein, im lager wurden wohl die verwechselt, mit den rückläufern.

    so haben wir die zum umtausch zurück gesendet und wieder wochen gewartet.

    commodore behauptete, es sei eine neue lieferung schon beim zoll.


    dann war commodre deutschland plötzlich nicht mehr erreichbar gewesen.

    und es kamen die neuen kataloge von quelle, neckermann usw. und die hatten die commodre rechner,

    für unter 300 dm inkl. mwst angeboten. die händler haben mehr im einkauf bezahlt, als die da verkauft wurden.


    so hat dann commodore, nach der händler aktion, noch die geräte an die katalog versandfirmen geliefert

    und ist aus deutschland verschwunden.


    die defekten wurden nie umgetausch und die versprochene ersatzteil ausrüßtung haben wir auch nicht bekommen.


    so hatte ich danach enorme probleme gehabt, meinen chef, dazu zu überreden, sich um eine commodre vertretung zu bewerben. da commodore plötzlich doch nicht den direkt vertrieb mehr alleine machen wollte, für den pet.


    so suchte commodore, besonders elektronik erfahrene radio und fernseh oder büromaschinen händler.


    ich schaffte es, meinen chef zu überreden, da ich ihm klar gemacht habe, es gäbe sonnst keine vergleichbaren rechner auf dem markt. vorher informierte ich mich z.b. über die tandy und die apple geräte.


    mir gefiel der pet, wegen seiner kompaktheit, dem schon vorhandenem monitor und der datassette und dem iec / ieee488 bus besonders.


    tandy und apple hatten noch nicht mal einen vertrieb zu der zeit in deutschland und wollten auch kein händlernetz aufbauen.


    so hat mein chef mit commodore extrem verhandelt und wir bekamen das größte vertriebsgebiet in deutschland.

    köln, bonn, aachen, wuppertal und düsseldorf. düsseldorf aber nur bis sie einen anderen händler finden,

    weil sie der meinung waren, als nrw landeshauptstadt, sollte es da direkt eine commodre händler vertretung geben.


    da wir viele große firmen als kunden hatten. basf, bayer leverkusen, gold und scheideanstallt degusa, row, bundes verwaltung amt usw.


    und wir die vertretung für hp, sharp, precisa, hermes, walther, olympia, tav usw. hatten.


    und weil ich da schon als programmierer für hp und sharp usw. bekannt war, bekamen wir dieses große gebiet

    und die commodore vertretung.


    wir waren einer der ersten händler und auch einer der ersten die einen vorführ pet bekamen.


    die leute, die ihren pet vorab, direkt an commodore, bezahlten, hatten pech, die wurden vertrößtet.

    commodre hatte ja schon dieses geld gehabt und die armen wurden als letzte beliefert.


    so kam manch einer zu uns und beschwerte sich oder er wollte schonmal einen pet sehen.


    die kunden, die bei uns ihren pet dann bestellten, monate nach denen die vorab an commodore bereits zahlten,

    bekamen den pet innerhalb von nur ein paar tagen, von uns geliefert.


    so hatte es commodre nicht nötig gehabt, sich mit dem pet selbst zu beschäftigen.

    ja commodore deutschland und wohl auch amerika hatten keine ahnung.

    da ging es nur um die produktion und ums geldverdienen.


    die eigentlichen erstbesteller, die die pet produktion erstmal vorfinanzierten und ermöglichten, denen die ersten pets versprochen wurden, hat commodore in stich gelassen.


    die defekten taschenrechner oder die ersatzteile haben wir auch nicht bekommen.

    laut commodore deutschland war es eine andere commodre tochter davor damals gewesen.

    und inzwischen war es egal, da man nun die rechner weit unter 100 dm im vk bekam.


    gruß

    helmut

  • axorp kann auch schön darüber berichten, daß die Leute von Commodore nicht schlecht gestaunt haben, als er auf einer Messe gezeigt hat, welche Anwendungen er für den PET programmiert hatte.

    ja, wie bereits oben geschrieben, commodre selbst hatte null ahnung.


    als ich dann ein fertiges büro system, mit dem pet, der speichererweiterung vom gernot, dem großem data100 drucker mit meinem interface, dem masken programm, den rechenroutinen, dem printusing, auf der orgatechnik 1978 in köln presentiert.


    war commodore deutschland selbst und die commodore geschäftsleitung nur am staunen.

    sie haben mir, aber auch andere, noch auf der messe einen job angeboten.


    es gab kein vergleichbares system, da auf der orgatechnik messe, welches preislich und oft vom händling mit kam.

    manch einer war am staunen über die bediener und editier möglichkeiten meiner programme.


    die waren verblüfft, das ich z.b. ein komplettes adress eingabe feld, mit beliebiger anordnung und anzahl der eingabefelder, ohne ein programm stundenlang zu editieren, nur inerhalb von sekunden erstellen konnte.


    ich habe die leute nach dem aussehen, den eingabefelder gefragt, der anordnung und dann in ihrem beisein mit der rvs taste in echtzeit auf dem bildschirm gemalt. dann habe ich die entertaste gedrückt.

    und ihnen gesagt, das es nun auch schon fertig und anwendbar sei, was die mir nicht glaubten.


    so haben dann die leute, in der maske, dann mit den kursor tasten, hin und her springen können und

    ihre daten eingeben und beliebig editieren können.


    danach drückte ich eine tastenkombination und sie konnten es ausgedruckt mitnehmen.

    1:1 so, wie sie es vorher mir sagten oder es mir auf papier zeichnetten.


    zu der zeit, gab es solchen eingabe komfort eigentlich nicht.

    man benötigte bei den meisten anderen herstellern, geschultes personal um die rechner zu bedienen.

    viele funktionierten über eine art terminal eingabe. nach dem drücken der entertaste, konnte man oft

    garnicht mit dem kurso wieder zurück zum editieren.

    so musste man oft dann zum schluss bestätigen ob die eingaben ok sind oder noch editiert werden sollen.


    mein masken programm hat dann zwei jahre später hp als ihre erfindung ausgegeben.


    commodore amerika war da am staunen was ich da alles mit dem pet anstellte.

    ich hörte nur immer wieder, von den amerikaner, da ich kein englisch konnte, das wort business.

    ich dachte es wäre etwas negatives, denn ich kannte das wort vom busy-signal vom centronics interface.

    welches den ausdruck dann blokierte, bis der drucker wieder bereit war.


    erst als ich danach zu commodore, nach neu isenburg, eingeladen wurde, wurde ich aufgeklärt, was das wort business wirklich bedeutet.


    die von commodore, auf der orgatechnik messe, presentierten geräte, wie der drucker, ich machte mich lustig über das druckende ei und die einzel floppy, wurde auch nichts, die wurden nicht gebaut und später bekam ich die für meine museums sammlung.


    gruß

    helmut

  • Vielleicht haben die abkürzbaren Basic-Befehle auch einfach was mit der normalen Faulheit der Programmierer zu tun. Ich hatte früher auch mal einen Parser geschrieben und mir war ab der 2. oder 3.Stelle auch egal, wie der Befehl weiter getippt wurde,solange es eindeutig war.

    nachdem der herr dr. junkes das betriebssystem danach untersucht hatte.

    hatte er mir, soweit ich mich erinnern kann, erzählt, das es wohl ursprünglich so programmiert wurde um zeit und rom speicherplatz bei der auswertung zu sparen.


    soweit ich mich erinnern kann, darf nach dem ersten und dem geshifteten zeichen sogar blödsinn eingegeben werden.

    und trotzdem wird der basic befehl richtig erkannt.


    es können auch drei zeichen normal und dann erst das 4. mit shift eingegeben werden und es wird auch korrekt erkannt.


    bitte das mal testen, ich habe zur zeit keinen rechner aufgebaut und inzwischen sind ja 44 jahre vergangen.


    die einzige abkürzung, die damals commodore erwähnte, war das fragezeichen für print und bei der abkürung
    pR kommt doch print# und ?# als abkürzung für print# geht doch auch nicht?


    gruß

    helmut

  • Hallo Helmut,


    es können auch drei zeichen normal und dann erst das 4. mit shift eingegeben werden und es wird auch korrekt erkannt.

    beim PET2001 mit Basic 4.0 geht das leider nicht


    darf nach dem ersten und dem geshifteten zeichen sogar blödsinn eingegeben werden.

    gibt einen Syntax Error


    ?# als abkürzung für print# geht doch auch nicht?

    funktioniert zumindest bei 4.0 nicht.


    Ich teste nachher mal mit dem 1.0

  • beim PET2001 mit Basic 4.0 geht das leider nicht

    ok

    gibt einen Syntax Error

    ok, ich meinte auch mit shift.

    funktioniert zumindest bei 4.0 nicht.

    ok, das war mir schon klar gewesen, das ?# nicht geht, das habe ich damals versucht und nicht vergessen.

    Ich teste nachher mal mit dem 1.0

    muss nicht sein.


    vielen dank

    gruß

    helmut


  • Vielleicht haben die abkürzbaren Basic-Befehle auch einfach was mit der normalen Faulheit der Programmierer zu tun. Ich hatte früher auch mal einen Parser geschrieben und mir war ab der 2. oder 3.Stelle auch egal, wie der Befehl weiter getippt wurde,solange es eindeutig war.

    nachdem der herr dr. junkes das betriebssystem danach untersucht hatte.

    hatte er mir, soweit ich mich erinnern kann, erzählt, das es wohl ursprünglich so programmiert wurde um zeit und rom speicherplatz bei der auswertung zu sparen.

    Das spart keinen ROM-Speicherplatz (die Befehle stehen alle in kompletter Länge im ROM) und einen Zeitgewinn gibt es nur bei der Eingabe und nicht bei der Ausführung. Ist also zu vernachlässigen.


    Die Abkürzungen stehen übrigens schon im Anhang zum PET 2001 Handbuch. Bei meinem PET von 1978 war die Liste auch schon dabei.

    Ich habe davon auch von Anfang intensiven Gebrauch gemacht. Das sparte einiges an Tipperei auf der Mickey-Mouse-Tastatur.


  • ?# als abkürzung für print# geht doch auch nicht?

    funktioniert zumindest bei 4.0 nicht.

    Ich teste nachher mal mit dem 1.0

    ?# ist keine gültige Abkürzung, in keiner Commodore-Basic-Version.


    "Pr" erzeugt PRINT# (genau wie "PRi" oder "PRIn" oder "PRINt")

    "?" erzeugt PRINT


    Dass "Pr" als PRINT# erkannt wird, liegt einfach daran, dass PRINT# in der Liste der Basic-Befehle vor PRINT steht. Daher wird das als erstes gefunden.

    "?" als Abkürzung für PRINT ist die einzige Abkürzung, die explizit im ROM-Code abgefragt und in den PRINT-Token umgesetzt werden.


    Code
    CMP    #03FH        ; '?'
    BNE    C4BD
    LDA    #099H        ; PRINT token
    BNE    C4E2        ; JMP


    Bei den Abkürzungen mit Shift wird einfach die Liste der Basic-Befehle durchsucht und der erste Treffer wird verwendet.

  • ?# ist keine gültige Abkürzung, in keiner Commodore-Basic-Version.

    ja

    "Pr" erzeugt PRINT# (genau wie "PRi" oder "PRIn" oder "PRINt")

    danke.


    also ist es doch, so wie ich mich erinnern kann möglich, es mit dem zweiten, dem dritten usw. zeichen, per shift abzukürzen.

    "?" erzeugt PRINT

    ja

    Bei den Abkürzungen mit Shift wird einfach die Liste der Basic-Befehle durchsucht und der erste Treffer wird verwendet.

    so irgendwie hat es mir dann auch dr. junkes gesagt, nach dem er das betriebssystem, nach meinem wunsch daraufhin untersucht hatte. commodore hatte keine ahnung dazu gehabt. sie suchten sogar den angeblichen fehler damals.


    vielen dank.

    gruß

    helmut

  • Bei den Abkürzungen mit Shift wird einfach die Liste der Basic-Befehle durchsucht und der erste Treffer wird verwendet.

    so irgendwie hat es mir dann auch dr. junkes gesagt, nach dem er das betriebssystem, nach meinem wunsch daraufhin untersucht hatte. commodore hatte keine ahnung dazu gehabt. sie suchten sogar den angeblichen fehler damals.

    Sie hätte ja mal in ihre eigene Handbücher schauen können. ;)


    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ein Support, der sich zuvor nur um Taschenrechner gekümmert hat, mit dem PET erst mal überfordert war. Wo bekam man damals das Personal her, das sich mit sowas auskannte?

    Ich als Anwender wäre jedenfalls niemals auf die Idee gekommen, bei Commodore oder Vobis anzurufen, und Fragen zu Basic zu stellen. Das war mir klar, dass die mir spätens nach zwei Wochen nichts neues mehr erzählen konnten.


    Also ich denke, das muss man einfach mal zeitlich, historisch einordnen. ;)

  • Die Abkürzungen stehen übrigens schon im Anhang zum PET 2001 Handbuch. Bei meinem PET von 1978 war die Liste auch schon dabei.

    wie bereits geschrieben, zu meiner zeit, als ich das entdeckte, gab es noch garkein handuch für den pet.


    es wurde, erst ein paar wochen später, die deutsch kurzanleitung, im ca. din a5 format geliefert

    und dazu wurde ich schon gefragt, wegen dem ieee488 und der iec din norm.


    diese handbuch, was du meinst, kam erst monate später, da habe ich es commodore schon vorher erzählt.


    es wäre sehr interessant, welche handbücher in amerika und wann die ausgeliefert wurden

    und ob da schon die abkürzungen darin standen.


    wie bereits geschrieben, wegen den fehler, beim eintippen, das zwischen dem text da zwischen die komischen basic befehler standen, die man nicht so eingetippt hatte.

    da dachte ich und commodore selbst, das es ein betriebssystem fehler sei.

    den dieses problem tauchte auch bei anderen leuten und auch in amerika auf.

    so haben die amerikaner doch nach dem fehler in dem betriebssystem gesucht.


    warum sollten die so einen aufwand machen, mit dem betriebssystem fehler zu suchen, wenn sie doch die abkürzungs möglichkeit kennen?


    ich habe es dann doch sofort verstanden, als ich es herausbekommen habe, und es überall rumerzählt, so war doch commodore glücklich darüber und musste den fehler nicht mehr zu suchen.


    gruß

    helmut