Mein neuestes Etwas

  • Frisch eingetroffen aus den USA ...

    Endlich!


    Ein Tandy Radioshack CoCo-3 mit 2MB RAM

    Sogar ein Spiel ist dabei, blöd dass ich kein Diskettenlaufwerk habe ...



    Sieht aus wie frisch aus der Fabrik.

    Kein Gilb, blitz blank, original Schachtel unverletzt ...


    Bin begeistert! :crazy:






  • Ein Tandy Radioshack CoCo-3 mit 2MB RAM

    Sogar ein Spiel ist dabei, blöd dass ich kein Diskettenlaufwerk habe ...

    ..da gibts doch bestimmt was zum abtippen :ätsch:

  • Als "Psion" nix besonderes, aber als Acorn Pocket Book doch ziemlich selten...

    Na, bleibt aber letztlich doch immer (nur) ein PSION. Es ist nämlich irgendwie extrem schade, daß sich Acorn geradezu gegen den "Markt" gesperrt hat, den sie perfekt hätten bedienen können - man sieht ja wo heute ARMs vornehmlich benutzt werden. Es gab da auch mal das Projekt "Stork", was ein Notebook mit einem Komplett-Archimedes System in moderner Form (d.h. System-on-a-Chip) und zudem gefördert von der EU war. Angeboten haben sie es dann als Gerät, für das eine Fremdfirma ein Lizenz zum Bau hätte erwerben sollen - was natürlich überhaupt nicht passiert ist. So ist das Ding einfach "verrottet". Ähnliches gilt für ein frühes Tablet, was sich gar nicht so sehr vom Notebook unterschied.

    Aus irgendwelchen Gründen haben die sich massiv dem Transportabel-Computers Segment entzogen. Da paßt dann eben auch schön dazu, daß sie einfach PSIONs umgelabelt haben. Nur den ganz großen - der dann schon einen StrongARM hatte und ein superfetziges Gerät war - gab es (glaub ich) wohl nicht mit der Acorn Eichel ; der PSION NetBook ... Psionwelt, ... Chip, ... teltarif, ... rothberger, ... YT.

  • Taschenrechner

    Ah. Ein Taschenrechnersammler. Cool! Bin ich zwar nicht, aber ich habe zwei, drei wertvolle Raritäten schon in meiner Sammlung.


    Heute habe ich mal in der Richtung TR mal wieder was für 2€ angeschleppt. Den VIP 10 Elektronenrechner von Interton. Einen Kölner Design - Taschenrechner.


    INTERTON ist den meisten als Hörgeräteakustiker bekannt, ich habe aber auch einige Spielkonsolen der 70er von dem Hersteller.


    Vorgestellt: Ca. 1974/75. Als der erschienen ist, hat er offenbar richtig Kohle gekostet. Ca. 200$ (? 400DM ?) wenn die Zahlen stimmen. Ich finde wenige Daten, aber die Bezeichnung "VIP" und der Preis könnte dazu verleiten zu denken, daß das Gerät nicht für jeden gedacht war. Das Exemplar hier hat alle Dokumente dabei und wurde Januar 1977 verkauft. Die kurze Seriennummer passt zum Garantieschein. Calc.Org sagt Rarity 8 v 10. Der Preis von Packung von '77 zeigt netto 99DM, auf dem Bon steht 112 DM Brutto. Das Teil lag vermutlich bei einem Händler für Gewerbekunden aus.


    Das Gehäuse ist aus Metall, aber der Rest macht keinen so hochwertigen Eindruck. Es sei aber auch der Zeit und der Art der damaligen Möglichkeiten so etwas zu produzieren geschuldet. ;o) Immerhin hat das Teil '75 einen Design-Award erhalten.

    Der Rechner hat 2 Ziffernfelder mehr als die meisten Geräte dieser Zeit. Ungewöhnlich ist auch die Art der Energiezellen. 4 RM MN 625er Knopfzellen werden zum Betrieb von ca. 2h benötigt. (Der Energiebedarf war ja bekanntlich Enorm, vor der LCD Technik...)

    Für mich neu ist es, daß die Leuchtanzeige offenbar kein klassisches VFD ist, sondern direkt auf IC's aufgesetzte Leuchteinheiten. Wie bei den "Armband-Leuchtuhren" der 70er.


    Die sehr geringe Popularität lässt den Wert schwer einschätzen. Übrigens: Ich bin kein TR Sammler. Bei Interesse würde ich das Teil jederzeit gegen ein LCD Spiel o.Ä. tauschen. ;o)


    - 23 HomeComputer - 3 Basic Interpreter - 2 Classic Toshiba-Books -


    "You'd be amazed what it can do-be-do-be-do"

  • Taschenrechner im eigentlichen Sinn sammle ich auch nicht, es muss schon was Programmierbares (d.h. PDA/Pocketcomputer) oder zumindest ein historisch interessantes Gerät (vorzugsweise von einem heute verblichenen Computerhersteller) sein ;-)

  • Endlich Gelegenheit zum Installieren einer "richtigen" Anwendung, mit Anlauf... FrameMaker 5 :sunny:




    Und etwas zum Nachschlagen bzw zum Einscannen, sofern sich nicht eine digitale Variante auftreiben lässt.

    fritzeflink Wie sehen deine Scan-Kapazitäten aus?::heilig::

    Suche: Weitek 8701-040-GCD, Cypress/Ross CY7C602-40GC, LSI L64831GC-40 (Bauform: PGA)

  • Endlich Gelegenheit zum Installieren einer "richtigen" Anwendung, mit Anlauf... FrameMaker 5 :sunny:

    Schön. Mit der Software habe ich vor 20 Jahren tonnenweise Papier mit Dokumentation besudelt (sprich Software-Handbücher geschrieben).


    Das war zu Zeiten, als man mit Word auf dem PC bei 15 Seiten aufhören musste, weil das Programm mit den vielen Seiten nicht mehr klar kam und instabil wurde, das einzige, wirklich "volumentaugliche" Textverarbeitungsprogramm.

  • Endlich Gelegenheit zum Installieren einer "richtigen" Anwendung, mit Anlauf... FrameMaker 5 :sunny:

    Schön. Mit der Software habe ich vor 20 Jahren tonnenweise Papier mit Dokumentation besudelt (sprich Software-Handbücher geschrieben).


    Das war zu Zeiten, als man mit Word auf dem PC bei 15 Seiten aufhören musste, weil das Programm mit den vielen Seiten nicht mehr klar kam und instabil wurde, das einzige, wirklich "volumentaugliche" Textverarbeitungsprogramm.

    Das halte ich für ein Gerücht!

  • Hallo escimo : Das ist ja klasse. Läuft das unter Solaris 2.x, oder was ist das für ein System?

    Auf den Bildern läuft es unter Solaris 2.4 mit Motif und würde auch ab SunOS 4.1.3 (OpenWindows 3.0) laufen, sowie auch unter den Derivaten IBM AIX 4.1.3 (RS6k), HP-UX 9.0 (9000 series 700 od 800), SGI IRIX 5.1.1 (MIPS), DEC OSF 1.3.0 (Alpha).


    Sehr viele Handbücher bei Sun wurden entweder unter Interleaf oder Framemaker, natürlich auf SUN-eigener Hardware, erstellt und i.d.R. als PostScript an die Kunden distributiert.


    Ersellung technischer Dokumentationen (Publishing) waren auch eine der Haupteinsatzfelder von Sun-Workstations, neben überwiegend EDA. Angefügt ein Bild der CAD-Tools, die beim Design der SPARCstation 1 zum Einsatz gekommen sind (Quelle: Hall/Barry, The Sun Technology Papers, p.118, ISBN 0-387-97145-9)



    In der iX-Ausgabe 4/1990, S.36 ist ein Artikel zu Interleaf und Framemaker. Der Anschlußartikel handelt von PageMaker.

    Suche: Weitek 8701-040-GCD, Cypress/Ross CY7C602-40GC, LSI L64831GC-40 (Bauform: PGA)

    Edited once, last by escimo ().

  • Auf winworld.com gibt es nur die 4.0.x für eine Sun. Da würden sich viele andere die "Finger danach lecken" ;-)

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Auf winworld.com gibt es nur die 4.0.x für eine Sun. Da würden sich viele andere die "Finger danach lecken" ;-)

    An der 5er soll es nicht scheitern. Ist alles schon da :tüdeldü:


    Leider nicht 3.x und älter. Das "fügt" sich passend in das Look&Feel von OpenWindows.

    Suche: Weitek 8701-040-GCD, Cypress/Ross CY7C602-40GC, LSI L64831GC-40 (Bauform: PGA)

  • Das ist zwar volumentauglich, aber nicht massentauglich.


    Ich mag's aber trotzdem und benutze es teilweise heute noch.


    TeX wird aber als LyX oder in einer der Varianten für Mac (Mike) durchaus auch "benutzbar". Am Acorn gab/gibt es dafür z.B. auch den TechWriter, der einen TeX Export hat, wodurch man den auch als "Frontend" benutzen kann, was ihm natürlich in keiner Weise gerecht wird. Bei Atari's gab es sowas auch - schon zu Zeiten als 1 Bit/Pixel noch eine gute Farbauflösung war, wenn man dafür insgesamt mehr Pixel bekam.


    Viel interessanter ist, daß z.B. Leute die viel mit "Design" und "Produktoptik" oder Oberflächen (UX) zu tun haben, sich oft an dem so gepriesenen Standardlayout unter TeX stören. Und das ist dann schon schwerer zu ändern, als einfach mal so bißchen Benutzer"codes" ala "chapter" zu lernen.

    Es ist halt einfach eine Software, wo der Programmierer zufrieden war, als er den Hauptteil fertig hatte - und daran hakt es einfach bis heute. Leider. Könnte nämlich - wo die Performance jetzt da ist - ein Super Unterbau für Dokumente sein.

  • Auf winworld.com gibt es nur die 4.0.x für eine Sun. Da würden sich viele andere die "Finger danach lecken" ;-)

    An der 5er soll es nicht scheitern. Ist alles schon da :tüdeldü:


    Leider nicht 3.x und älter. Das "fügt" sich passend in das Look&Feel von OpenWindows.

    http://old-dos.ru/index.php?pa…ode=files&do=show&id=7518

    Da gibt es immerhin die "DOS" basierte Version der 3.x ... (na ja, nicht ganz, ist eigentlich auch eine Windows 3.x kompatible Version, aber das basiert ja auch auf DOS ...)

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Heutzutage nutzen wir asciidoc, draw.io, nomnoml in Verbindung mit GitLab für Dokumentationen. ;)

    asciidoc ist fuer heutige Einsatzzwecke im Softaredokumentationsbereich geradezu ideal. Mit TeX/LaTeX wird es jedoch niemals wirklich vergleichbar sein. Die Wurzeln von TeX/LaTeX liegen nunmal im Schriftsatzbereich und in der Aesthethik.

  • Das "Standardlayout" von TeX/LaTeX kann man sich auch heute noch selbst anpassen. Damals gab es uebrigens auch eine mit WYSIWYG vergleichbare Version auf dem Amiga von Radical Eye Software namens "AmigaTeX". Nach dem Abspeichern wurden die Quellen automatisch durch TeX gejagt und (quasi) sofort danach mit dviview angezeigt. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es im Amiga FileSystem Callbacks, welche nach Aenderungen in einer Datei aufgerufen wurden, so sich denn jemand fuer den Callback registriert hatte. Habe lange nicht mehr damit gearbeitet. Falls ich falsch liege, berichtigt mich bitte.

  • Wysiwyg-TeX gab es für den ST auch, aber wozu sowas kryptisches verwenden, wenn es Signum! gab? Ja, die diversen TeX Varianten hatten natürlich auf dem ST eine große Verbreitung, mehr als auf der Daddelkiste.

  • Das "Standardlayout" von TeX/LaTeX kann man sich auch heute noch selbst anpassen. Damals gab es uebrigens auch eine mit WYSIWYG vergleichbare Version auf dem Amiga von Radical Eye Software namens "AmigaTeX".

    Auch schon davon gelesen. Gibt eine Reihe Bücher, die damit gesetzt wurden. Nur leider scheint die Software ausgestorben zu sein. Würde ich mir gern mal ansehen.

  • Wysiwyg-TeX gab es für den ST auch, aber wozu sowas kryptisches verwenden, wenn es Signum! gab? Ja, die diversen TeX Varianten hatten natürlich auf dem ST eine große Verbreitung, mehr als auf der Daddelkiste.

    Signum! war zwar, was die Schriftqualität anging, eine Offenbarung auf dem ST, aber zum Einen war es nicht ganz preiswert, und zum Anderen fehlten ihm viele Features, die eine ordentliche Textverarbeitung (auch damals) haben sollte. Es kannte keine Absatzformate, konnte keine Verzeichnisse erstellen, und alles, was in irgendeiner Weise mit Struktur und konsequentem Layout zu tun hatte, glänzte durch Abwesenheit. So gesehen, war es ein schönes Malprogramm für Texte. (Zugegeben: Andere Textverarbeitungen zu dieser Zeit hatten das auch nicht).