Mein neuestes Etwas

  • Auf der CC habe ich am Samstag diese interessante Festplatte von Roland_t29 aus den Beständen des FITG bekommen. 8) Vielen Dank dafür. :thumbup:

    die wäre etwas schönes für meine speicher und datenträger sammlung gewesen.

    gruß
    helmut

    Helmut Proxa axorp (HP.)
    proxa computer
    ultra electronic Helmut Proxa GmbH & Co. Computer Systeme Hardware Software KG - Telex 888 66 27 uehp

  • Hab endlich ein Bladecenter S :hüpf: Dienstag gegen ein Bladecenter E und eine E450 nebst VGA Karte für die Sun getauscht (eine BX300 gabs auch noch für mich oben drauf)



    Leider tat keine der LS20 Blades darin und meine anderen Blades sind "z.Zt. nicht erreichbar" aber ich freue mich sehr schon mal mit dem Extended Management Center und den Eingebauten Disk Shelfs zu spielen.

    Falls jemand so eines diese Battery Packs oder ein 2.Sas Raid modul hat, ggf kann man ja wieder mal was tauschen? ;)

    Aquila non captat muscas

  • Hier noch ein scharfes Foto eines Segments mit 64 x 64 Kernen des UNIVAC-Kernspeichers von ca. 1973:


    UNIVACn.jpg


    Das Gesamtgewicht des Moduls beträgt übrigens 8,4 kg. :tüdeldü:

    Sammle Computer, Tisch- und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1701, Intel C4040 CPU, i487SX-CPU, Tandy TRS-80 Model 1, IBM CGA-Karte, Netzteil für IBM 5155, Video Seven FastWrite und V-RAM ISA-VGA-Karte, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Quest, SQ100-400)

  • Außerdem habe ich auf der CC am Samstag diesen riesigen UNIVAC-Kernspeicher (74 x 51,5 x 12 cm³) von ca. 1973 erhalten. 8) Vielen Dank an Roland_t29 fürs Mitbringen und an PeterSieg für die Überlassung. :thumbup:

    Laut meinen Zählungen und Berechnungen hat dieser 64 KiB. Jedes der 128 Segmente (40 x 40 mm²) besteht aus 64 x 64 Kernen. 12 komplette Segmente fehlen und auch sonst sieht das Modul bereits etwas mitgenommen aus.

    wir haben einen ähnlichen Kernspeicher ( sieht fast identisch aus): unserer ist ein Univac 494 von 1972 mit 32k Worten zu 30Bit plus 2Paritätsbits


    Gruss

    Roland

  • Leider tat keine der LS20 Blades darin und meine anderen Blades sind "z.Zt. nicht erreichbar"


    Gehören die denn "offiziell" zu dem gezeigten "Case" dazu ?

    Wenn nein, Blades gibt es tatsächlich immer noch beim E sehr günstig (sowas braucht ja auch vmtl niemand wirklich), allerdings dann ausgeräumt, d.h. ohne CPU, RAM etc.


    Interessant ist auch, daß es diese Maschinen ja mittlerweile schon lange gibt, aber irgendwie immer noch kein guter Ansatz da zu sein scheint, wie man automatisch einen normalen SingleCore Algorithmus / Programm auf so eine Maschine übersetzen lassen kann. Nur von Doom könnte es mittlerweile zumindest eine SMP fähige Variante geben ... :) ... nur das nützt möglicherweise auf sowas auch nicht viel, weil das ja wahrscheinlich nicht wie ein Rechner mit vielen Cores daherkommt, sondern wohl eher wie viele Rechner mit jeweils (wenigen) vielen Cores.


    Auf alle Fälle eine echt interessante Sammel-Geräteklasse, die es möglicherweise heute schon nicht mehr wirklich gibt; hab zumindest lange nichts Neues in dieser Richtung gesehen - wäre aber eh nur ein Zufallstreffer - und es macht ja möglicherweise auch keinen großen Sinn, wenn das Netzwerk schnell genug ist, sowas noch zu bauen. Auf alle Fälle eindrucksvolle Gerätschaft ! und bestimmt nicht direkt leicht. Heben nur zu viert und mit Wägelchen sinnvoll möglich.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Ich fürchte Schlimmes ...


    Roman78  wizardofOz

  • Nein die LS20 Blades waren vorher im Bladecenter E das ich eingetauscht habe, das war mal nein spiel blade vor 2 Jahren und daher noch "greifbar" ich habe eine ganze Sammlung von Bladecentern E, H, T nur ein S und HT fehlt noch, naja jetzt nur noch HT :)

    Ich hab noch einen ganzen Stapel Einschübe also H (Intel) LS (AMD) und sogar J und QS (mit Power und Cell Cpu) lediglich das 2bc (sparc) und pn41 (ipx2850) fehlt diese sind aber "hinter gut 2-3t" anderem Alteisen und davor sind nochmal gut 5 Festmeter holz das noch gesägt und gespalten werden muss. also da komm ich absehbarer zeit nicht hin. ist zwar schade da das S Center geradezu flüsterleise gegenüber den E ist aber seis drum ich hab noch andere sachen zum "bespielen" kommts halt auf die TODO liste die sowieso länger ist als mein Leben :D


    Den Mittelpart hab ich ehrlich gesagt nicht so verstanden was du genau meinst. (single core -> doom -> rechner mit cores)

    Die Blades sind einzelne rechner beim Bladecenter S 6 Stück (beim E sind es 14) die sich gewisse komponenten teilen und relativ "kompakt" daher kommen.


    Ja die Blades find ich auch interessant zu sammeln, leider sind die "alten IBM Blades" halt in einer niesche zwischen "langweiliger x86 serverhardware" und eher wegen der bauart interessant und ich glaub die IBM blades waren so die ersten die auf dem breiten markt so den durchbruch geschafft haben.


    Meinst du nichts neues mehr von den IBM Blades? ja die Reihe wurde eingestellt. Bladeserver an sich sind aber immer noch sehr Verbreitet, bei uns z.b. haben wir nur ausschliesslich Blades und nur wenn es notwendig ist "normale Rackserver" (z.b. bei den ganzen AI sachen da dann da Tesla karten verbaut werden) z.b. hatten wir viele bx900 im einsatz wo nun 4 davon bei mir stehen ( bx900 Cluster sucht Aufgaben)


    Edit: stefan307 : deine Idee die Bladecenter zum Heizen zu benutzten find ich nicht schlecht. Im alten Lager hatte ich 2 e450 24/7 am laufen zwecks heizen... ich hab das S Center die nacht über an gehabt und als ich in den raum ging war es schön "toasty" ... und ja ob ich mir einen 2kw heizlüfter da hinstelle oder mal das BC anmache... leider heize ich nur wenn ich im lager bin und das ist nicht oft. bin noch am überlegen welchen nutzen ich ausser der wärme rausziehen kann... also web sachen machen wenig sinn die nur alle paar tage mal online sind. shellzugang vielleicht... aber wer will auf eine ibm blade.. was läuft da? linux.. das ist mittlerweile kein hingucker mehr.. ok die js blades können AIX und "IBM i" ...

    Aquila non captat muscas

  • und davor sind nochmal gut 5 Festmeter holz das noch gesägt und gespalten werden muss


    Ja, ja, das schöne freie Landleben ...

    hier(TM) ist heut mal ausnahmsweise ruhig und die Kreissäge (die gefühlt sonst IMMER am Samstag läuft) ist nicht zu hören; da hat jemand seine Festmeter schon zerlegt.


    (Ausflug in den Nonsense: es gibt da so einen lustigen Witz mit einem Weißen und einem Indianer ... ; wo der Weiße immer mehr Holz sägt, weil er denkt, daß es ein harter Winter wird, weil nämlich der Indianer dieses Jahr soviel Holz sammelt; und dieser nämliche sammelt soviel Holz, weil er sieht, daß der Weiße soviel Holz sägt ...)


    Den Mittelpart hab ich ehrlich gesagt nicht so verstanden was du genau meinst. (single core -> doom -> rechner mit cores)

    Die Blades sind einzelne rechner beim Bladecenter S 6 Stück (beim E sind es 14) die sich gewisse komponenten teilen und relativ "kompakt" daher kommen.


    Na, es ist halt keine große zusammenhängende Maschine von der Softwareseite aus. Und es ist wohl immer noch völlig unmöglich einfach eine klasischen "Code" auf sowas so auszuführen, daß er automatisch optimal so zerlegt und umgebaut wird, daß man die ganzen Recheneinheiten auslastet. Irgendwie wird sowas bis heute "händsich" angepaßt und auch Games hängen wohl immer noch auf der Entwicklungsstufe, daß es einen Hauptsteuerteil gibt und dann Nebenteile, die speziell angepaßt sind auf mehrere Cores, aber eben auch nicht wirklich automatisch rausbekommen, wie sie nun "am Besten" auszuführen sind. Dadurch liegt immer mal eine Ganze Menge Rechenpower brach. (Nur große Datenbanken können das wohl; und wenn man viele Anwendungen parallel offen hat, trägt das auch.)(Auf einer Blademaschine dürfte das Thema nochmal komplizierter sein, als auf einer "einfachen" Multi-Core Maschine, die ja mittlerweile mit 8, 16, 24 Cores daherkommen.)



    Meinst du nichts neues mehr von den IBM Blades? ja die Reihe wurde eingestellt. Bladeserver an sich sind aber immer noch sehr Verbreitet, bei uns z.b. haben wir nur ausschliesslich Blades und nur wenn es notwendig ist "normale Rackserver"


    Interessant. Ich hätte gedacht, daß es sich bei Blades um eine aussterbende Gerätegattung handelt, die es schon fast nicht mehr neu gibt. So als eigenartiger Hardwareversuch mehr Power in eine Box zu bekommen. Was man aber auch viel einfacher mit einem schnellen Netz und Einzelservern hinbekommt. Und 10GBit Karten bekommt man ja mittlerweile und wahrscheinlich auch schon schneller.


    Mir haben die Sun V100 und ähnlich immer gut gefallen und ich hätte sowas für "die Zukunft" gehalten. Vielleicht auch noch bißchen kleiner (halbe Tiefe) und von beiden Seiten in ein Rack einschiebbar. Dafür dann aber mit maximal schnellem Netz untereinander.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • In einer Ecke steht UNIVAC 273 ROSE...

    Im Internet habe ich dieses Foto gefunden, das meinem gleich sieht. Dort steht "Module of 32 kilobyte 16 bit Univac core memory from 1967" und "UNIVAC 494".

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  • ThoralfAsmussen Du meist Cluster mit verteilten rechnen. Ja leider es gab mal ansetze so etwas auf Betriebssystemebene umzusetzen das es für das Anwendungsprogramm transparent ist. Hat sich leider nicht durchgesetzt, bei Anwendungen wo man das braucht ist es meist eine Funktion dieser Anwendung die sich unter den verschiedenen Instanzen abspricht. Was aber wohl mittlerweile geht ist VM in Betrieb von einer Hardware zur anderen zu verschieben, dann kann man sie je nach Auslastung immerhin zusammenziehen und verteilen...

  • Heute habe ich die Wang PCS-II von 1977 zerlegt, die ich auch bereits auf der CC gezeigt hatte. Da ich diese erst wenige Tage davor bekam, konnte ich sie dort noch nicht in Funktion zeigen. Bei der Sichtprüfung und der Reinigung der einzelnen Komponenten habe ich auch gleich ein paar Fotos vom Innenleben gemacht:

     


     


     


     


     

    Für diesen Computer ließ Wang 1976 das 5,25"-Diskettenformat bei Shugart entwickeln. Die Laufwerke vom Typ SA-400 konnten Anfang 1977 - bei der Einführung der Wang PCS-II - 87,5 KB je Diskette speichern.

    Als nächster Schritt steht der Ausbau aller Baugruppen und der Test des Netzteils an.

    Sammle Computer, Tisch- und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1701, Intel C4040 CPU, i487SX-CPU, Tandy TRS-80 Model 1, IBM CGA-Karte, Netzteil für IBM 5155, Video Seven FastWrite und V-RAM ISA-VGA-Karte, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Quest, SQ100-400)

    Einmal editiert, zuletzt von Antikythera ()

  • Na, es ist halt keine große zusammenhängende Maschine von der Softwareseite aus. Und es ist wohl immer noch völlig unmöglich einfach eine klasischen "Code" auf sowas so auszuführen, daß er automatisch optimal so zerlegt und umgebaut wird, daß man die ganzen Recheneinheiten auslastet. Irgendwie wird sowas bis heute "händsich" angepaßt und auch Games hängen wohl immer noch auf der Entwicklungsstufe, daß es einen Hauptsteuerteil gibt und dann Nebenteile, die speziell angepaßt sind auf mehrere Cores, aber eben auch nicht wirklich automatisch rausbekommen, wie sie nun "am Besten" auszuführen sind. Dadurch liegt immer mal eine Ganze Menge Rechenpower brach. (Nur große Datenbanken können das wohl; und wenn man viele Anwendungen parallel offen hat, trägt das auch.)(Auf einer Blademaschine dürfte das Thema nochmal komplizierter sein, als auf einer "einfachen" Multi-Core Maschine, die ja mittlerweile mit 8, 16, 24 Cores daherkommen.)

    ja da hast du recht.

    aber ich glaube das wird man nicht lösen können. die cpu's werden auch nicht so in dem massen schneller aber es gibt halt immer mehr cores auf dem die.

    das mit der paralellität ist so ne sache.. ich glaube das wird nicht klappen. ich hatte mal das "glück" uns occam auf einem 4 knoten system (tranputer) anzusehen, damals hab ich wenig bis gar nix verstanden wegen der paralellität.

    aber ich glaub plan9 hatten so einen ansatz oder verwechsle ich da was, oder die beowulf cluster, wobei die wieder spezielle software brauchten. mesos ging doch auch so in die richtung. da hatten wir mal n forschungsprojekt mesos vs k8s ... aber ich glaub das geht alles nicht so in die richtung die du meinst oder?



    Interessant. Ich hätte gedacht, daß es sich bei Blades um eine aussterbende Gerätegattung handelt, die es schon fast nicht mehr neu gibt. So als eigenartiger Hardwareversuch mehr Power in eine Box zu bekommen. Was man aber auch viel einfacher mit einem schnellen Netz und Einzelservern hinbekommt. Und 10GBit Karten bekommt man ja mittlerweile und wahrscheinlich auch schon schneller.


    ne ne also vor allem im rz haben halt die blades eine extrem hoch "packdichte" und heuzutage brauchst du ja nur noch cpu/ram und schnelles Netzwerk. Storage und andere dinge sind ja "wegvirtualisiert" meistens in grossen storage kisten.


    btw wenn wir von komischen kisten reden.. wir bekommen eine cs-3 (naja es gibt die bestrebung so etwas anzuschaffen) und ich bin schon dabei die leute zu bequatschen das ich die haben will wenn sie ausgemustert wird, obwohl sie noch nicht angeschafft worden ist. :D

    aber "4 trillion transistors and 900,000 AI-optimized cores" klingt halt schon cool. da ist der gesamte wafer EIN Chip sozusagen... ( https://cerebras.ai/product-system/ )


    und um noch mehr OT zu werden ich hab mal in meiner Jugend ein 8 Arbeitsplatz System gesehen wo es einen "hauptrechner" gab der 8 "CPU Karten" mit je einem z80 hatte und die stationen waren dumme Terminals und jede z80 karte hat ein Terminal bedieht und platte/drucker haben sie sich geshared. lief meines wissens ein angepasstes cp/m .. kennt jemand so ein system oder kann so ein system sein eigen nennen?

    Aquila non captat muscas

  • aber ich glaub plan9 hatten so einen ansatz oder verwechsle ich da was, oder die beowulf cluster, wobei die wieder spezielle software brauchten. mesos ging doch auch so in die richtung. da hatten wir mal n forschungsprojekt mesos vs k8s ... aber ich glaub das geht alles nicht so in die richtung die du meinst oder?


    Letztlich schon. Und auch Occam/Transputer ist natürlich in dem Zusammenhang irgendwie so ein Stichwort (wobei das da wohl eh so ist, daß man nur gut parallele Sachen darauf laufen läßt). Beowulf Cluster hatte ich mal angesehen und irgendwie so verstanden, daß das wohl ähnlich wie DEC Cluster funktioniert. Mesos sagt mir leider gar nichts.

    Es ist aber eben die Hardware/Aufbauebene und nicht das, was ein Programm eigentlich ausmacht. Von der Seite ausgesehen, will man das doch genauso schreiben können wie bisher auch und bestenfalls eine Art Marker dranmachen, daß jetzt ein Teil kommt, der potentiell parallel besser läuft. Aber das Verteilen müßte irgendwie schon das OS oder eine Lib machen - selbsttätig.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • "4 trillion transistors and 900,000 AI-optimized cores" klingt halt schon cool. da ist der gesamte wafer EIN Chip sozusagen

    Ja - das Teil ist auf eine Art irgendwie "pervers". Sollte auf jeden Fall mal in einem Museum landen, zumal es bestimmt nicht allzuviele davon geben wird und vermutlich auch nicht allzulange (weil nvidia eben wesentlich billiger ist,auch wenn eine KI Karte heute 35.000EUR kostet).


    Das cerebras Teil ist bißchen wie die moderne Ausgabe von etwa diesen Transputer Rechenschränken[1] oder diesem stylischen Großrechner, den sie in Magdeburg(?)/Halle(?) haben/hatten. So ein rundes mannshohes Teil mit dynamischen Rundungen. Oder die Connection Machine. Alles so wirklich SEHR eigene Gerätschaften.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Das cerebras Teil ist bißchen wie die moderne Ausgabe von diesen Transputer Rechenschränken oder diesem stylischen Großrechner, den sie in Magdeburg(?)/Halle(?) haben/hatten. So ein rundes mannshohes Teil mit dynamischen Rundungen.

    du meinst aber nicht ne cray? also bei runden haushohen rechnern fällt mir immer sowas ein. ;)

    Aquila non captat muscas

  • wir bekommen eine cs-3 (naja es gibt die bestrebung so etwas anzuschaffen)

    Auf die Gefahr hin, vollständig abzugleiten: Was macht ihr damit bzw. was habt ihr damit vor. dass sich das on-prem

    Ist ja IT für Deutschland / Europa und man will ja digitale souveränität etc pp. also einfach mieten geht nicht, auslagern in die "Cloud" auch nicht, jedenfalls bei den Grossen internationalen, und wenn du da nach de-land guckst und noch einen BSI-Zertifizierten Betrieb willst und auch noch AI dann wirds ganz dünn... also stellt man sich sowas selber hin und betreibt es selbst.


    Für die Bürgerportale gibts z.B. unzählige bots (das sind aber meistens die von mir genannten Tesla karten oben). Aber es gibt ja auch Anwendungen z.b. in der Justiz z.b. oder in der "Betrugserkennung" wo mit AI gearbeitet wird, Massenauswertung von Bild und Geodaten und es gibt nat. auch andere Dienste/Ministerien (Sowohl auf Landes wie auch Bundesebene) die nie genug von sowas bekommen können ;)

    Aquila non captat muscas

  • Na, es ist halt keine große zusammenhängende Maschine von der Softwareseite aus. Und es ist wohl immer noch völlig unmöglich einfach eine klasischen "Code" auf sowas so auszuführen, daß er automatisch optimal so zerlegt und umgebaut wird, daß man die ganzen Recheneinheiten auslastet. Irgendwie wird sowas bis heute "händsich" angepaßt und auch Games hängen wohl immer noch auf der Entwicklungsstufe, daß es einen Hauptsteuerteil gibt und dann Nebenteile, die speziell angepaßt sind auf mehrere Cores, aber eben auch nicht wirklich automatisch rausbekommen, wie sie nun "am Besten" auszuführen sind. Dadurch liegt immer mal eine Ganze Menge Rechenpower brach. (Nur große Datenbanken können das wohl; und wenn man viele Anwendungen parallel offen hat, trägt das auch.)(Auf einer Blademaschine dürfte das Thema nochmal komplizierter sein, als auf einer "einfachen" Multi-Core Maschine, die ja mittlerweile mit 8, 16, 24 Cores daherkommen.)

    Ich glaube auch, das hat viel mit Latenzen und der großen Komplexität beim Zerlegen und Verteilen solcher Prozesse/Threads zu tun. Warum sonst versucht man immer mehr Cores möglichst dicht beieinander mit zusätzlichem Cache auf einem Die zu bekommen?


    Andererseits haben sich gerade im Big Data- und Container-Umfeld längst Frameworks erfolgreich durchgesetzt, die skalierbare Rechenressourcen mit standard Serverhardware bereitstellen. Diese Frameworks wurden unter anderem von den großen Cloudanbietern wie Google, LinkedIn, Twitter und Co. entwickelt und stehen als Open Source unter der Apache License zur Verfügung. Die darauf laufenden Applikationen sind dann jedoch immer für bestimmte Anwendungsfälle konzipiert. Siehe z.B. Spark als In-Memory Realtime Data Analytics und Streaming Applikation, oder Hbase die spaltenorientierte no-SQL Datenbank aus dem Hadoop Framework. Diese Techniken existieren ja schon recht lange und sie ermöglichen hohe Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit durch viele Server(-blades).

    Daneben gibt es dann noch die Container Orchestrierungs Tools wie z.B. Kubernetes/OpenShift und Mesos, die die Hardware Ressourcen vieler Server verwalten und sie (Docker)-Containern zur Verfügung stellen. Damit lassen sich Container-Applikationen hoch skalieren und ausfallsicher betreiben. Aber auch hier gilt: Die Ressourcen-Grenzen eines Containers oder Pods sind immer die physischen Grenzen des einzelnen Servers auf dem er läuft. Kubernetes kümmert sich aber bei Bedarf darum viele Container einer Applikation zu starten und zu überwachen. Klassisches Beispiel ist die Web-Applikation, die als Container läuft und von der bei hoher Last einfach mehrere Instanzen gestartet werden, die per Loadbalancer entsprechend angesprochen werden.

    "Link arms,don't make them." - Du musst Gott für alles danken, sogar für einen Franken

  • und um noch mehr OT zu werden ich hab mal in meiner Jugend ein 8 Arbeitsplatz System gesehen wo es einen "hauptrechner" gab der 8 "CPU Karten" mit je einem z80 hatte und die stationen waren dumme Terminals und jede z80 karte hat ein Terminal bedieht und platte/drucker haben sie sich geshared. lief meines wissens ein angepasstes cp/m .. kennt jemand so ein system oder kann so ein system sein eigen nennen?

    Kenne ich aber der Name fällt mir im Moment nicht ein, gab es auch mit x86 Tochter CPUs Basis waren frühe PCs XTs hat IBM wohl ziemlich aufgebracht weil es deren "Smale Business Lösungen" preislich deutlich unterboten hat.


    Alloy Computer Products - Wikipedia



    PC Slave ist die Produktreihe!

  • Also hier findet man Details zur UNIVAC 494: das war ein 30-Bit System und das kleinste Memorymodul hatte 16 k Worte zu 30 Bit und 2 Bit Parität. Info zu Paritätsbit und mehr findet man auch hier. Zykluszeit übrigens 750 ns.


    Von daher ist unsere Beschreibung des Moduls nicht zu korrigieren.


    Gruß

    Roland

  • Vielen Dank. Das passt genau zu den von mir "gezählten" 524.288 Ringkernen. :)

    Sammle Computer, Tisch- und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1701, Intel C4040 CPU, i487SX-CPU, Tandy TRS-80 Model 1, IBM CGA-Karte, Netzteil für IBM 5155, Video Seven FastWrite und V-RAM ISA-VGA-Karte, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Quest, SQ100-400)

  • Aus meiner Wang PCS-II von 1977 habe ich heute alle Baugruppen entnommen und auch Fotos davon gemacht (diese folgen in einem weiteren Beitrag). Glücklicherweise gingen die Baugruppen rund um den gefährdeten Röhrenhals relativ problemlos raus. 8)

     


     


    Morgen kommt dann voraussichtlich das Netzteil dran...

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  • Fotos der großen Baugruppen:

    Baugruppe 7058: Video (64 x 16 Zeichen), Drucker und Plotter


    Baugruppe 7051: CPU mit 74181 4-Bit-ALU


    Baugruppe 7052: 32 KB RAM und 42,5 KB ROM


    Baugruppe 7061: Anschluss für eine Schreibmaschine (Selectric) bzw. Plotter


    Baugruppe 7180: Controller für die beiden 5,25"-Diskettenlaufwerke mit 2x 74181 4-Bit-ALU, 2 KB EPROM und 512 Byte RAM

    Sammle Computer, Tisch- und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1701, Intel C4040 CPU, i487SX-CPU, Tandy TRS-80 Model 1, IBM CGA-Karte, Netzteil für IBM 5155, Video Seven FastWrite und V-RAM ISA-VGA-Karte, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Quest, SQ100-400)

  • Externe 5.25" SCSI Gehäuse mit 2 Einschüben werden teuer und rar inzwischen...

    Ach ja, dann habe ich das wohl verpasst...?

    Was bedeutet denn "teuer" eurotechnisch ? 20+??

    Günstiger als 50 € sehe ich heutzutage nicht mehr.


    https://www.ebay.de/itm/276349367185?


    Ist ja ok, wenn Dir das noch nicht aufgefallen ist.


    Ist alles relativ - damals, als ich ca. 2001 mit dem Sammeln angefangen habe, gab's nen C64 für 10 EUR auf dem Flohmarkt... lang ist's her. SCSI Gehäuse waren nur Elektro-Schrott (1 €?)


    Falls Du eine günstige Quelle für 2x SCSI extern hast, immer her damit! Die Dinger sind klasse für Diskettenlaufwerke.

  • Vorgestern noch mal am Werkstoff Hof hiergewesen..

    Da habe ich einen defekten Commodore 128D , einen CBM 8032 und einen fast neuwertigen Fostex D10 Studio High End Recorder ehemaligst WDR abgestaubt..


    Nach Reinigung und Recap des Netzteils. Angemacht und funktioniert einwandfrei...


    Heute ist der 128D und der CBM 8032 dran. beide tod.


    Gruss