Mein neuestes Etwas

  • Ich glaube das wird in Mitteleuropa hinsichtlich Seltenheit schwer zu übertreffen sein.


    Hmm stimmt - aber wenn ich dran denke, dann muss ich jedem das Teil erklären xD


    Na, wenns mir reicht pack ich das Teil ein :-)


    Grüße,
    Marcus

  • Kenn ich nicht. Was ist das?


    Die Bücher sollten 1984 einem das "Neuland" der Informatik verständlich erklären.
    Deswegen gibt es neben den Texten viele Diagramme, Tabellen, Code-Schnipsel und Fotos.
    Die Reihe stammt übrigens ursprünglich aus Italien, falls es jemanden interessieren sollte. ;)

    "Führungskräfte verrichten keine Arbeit." (Schülerduden Physik)

  • Ilevan - ein Homebrew-MSX-Spielemodul


    https://www.msx-center.com/art…eview-msx-english-version


    Gerade sind wieder ein paar Module erhältlich: http://tulip-house.ddo.jp/digital/ilevan/index_en.html
    Der Versand dauerte bei mir gerade mal 4 Tage.

  • Hab meinen neuen MZ-731 mal aufgemacht. Innen sieht es sogar noch etwas schlimmer aus als erwartet. Da kommt ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu. Sogar die CPU-Pins sind verrosted. Keine Ahnung, ob ich den wieder hinkriege.

  • Nein, auf der Retrolution geht es nicht nur um Spielecomputer. Es geht um alles. So wie es aussieht, nehme ich auch wieder eine Bildschirmschreibmaschine mit. Habe eine neue bekommen, wird aber erst geliefert. Mehr dazu demnächst... Ein Hammerteil, wahrscheinlich sogar das modernste Teil was es in der Kategorie je gab...

  • Hab meinen neuen MZ-731 mal aufgemacht. Innen sieht es sogar noch etwas schlimmer aus als erwartet. Da kommt ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu. Sogar die CPU-Pins sind verrosted. Keine Ahnung, ob ich den wieder hinkriege.


    Immerhin scheint das PCB intakt - bleibt noch zu hoffen dass an den verrosteten Stellen das Lötzinn nicht für zensierte Wörter sorgt...

  • Hab meinen neuen MZ-731 mal aufgemacht. Innen sieht es sogar noch etwas schlimmer aus als erwartet. Da kommt ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu. Sogar die CPU-Pins sind verrosted. Keine Ahnung, ob ich den wieder hinkriege.


    Au weia! Jetzt hab ich doch etwas Mitleid.
    Wie sieht denn die Tastaturplatine aus?

  • Hab meinen neuen MZ-731 mal aufgemacht. Innen sieht es sogar noch etwas schlimmer aus als erwartet. Da kommt ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu. Sogar die CPU-Pins sind verrosted. Keine Ahnung, ob ich den wieder hinkriege.


    Keine Panik.
    Ich würde ihn erst mal zerlegen, soweit es geht, inkl vollständige Zerlegung der Tastatur. Dann erst mal mit Zahnbürste und warmem Seifenwasser den Dreck runter. Gegen leichten Rost hilft dann Essigessenz (1:3 mit heißem Wasser verdünnt). So lange drin lassen, bis der Rost weg ist, ca. 0.5-2h.
    Nicht zu lange. Kontakt LR und WL von Kontakt-Chemie sind auch gut zur Sprühwäsche als 2. Reinigigungsschritt. Dann erst mal Bilder machen. Die Sockel müssen alle raus, die Schalter, Elkos und Potis auch. Modulator öffnen/auslöten und getrennt reinigen. Beim Netzteil (Induktivitäten, Trafo) habe ich auch wenig Hoffnung, daß überarbeiten was bringt/lohnt, hier würde ich das NT komplett durch ein neues ersetzen. Aber hier kannst Du ja das Gleiche auch mal machen (Ausbauen, Zerlegen, Reinigen und inspizieren, wenn Du Original erhalten magst) Wenn der Rost nicht ganze Tracks großflächig korrodiert hat, habe ich noch durchaus Hoffnung! Das sind ein paar Tage Arbeit und weniger als 100.- für Material, aber das wird schon wieder! Ich glaube vieles ist einfach Dreck, nach sorgfältiger Reinigung wird das Ding besser aussehen. CPU und Eprom kannst Du ja durch Neuware ersetzen, wenn die Pins mit Glasfaserstift nicht mehr blank werden.

  • Das sind ein paar Tage Arbeit und weniger als 100.- für Material, aber das wird schon wieder!


    Auch wenn wir hier beim Forum des Vereins zum Erhalt klassischer Computer sind, wäre mir das zeitlich und preislich zu viel für einen Sharp MZ. Dann lieber einen mit hässlichem Gehäuse ergattern und das doch sehr ansehnliche Gehäuse dieses Sharps weiterverwenden.

  • Quote

    Gegen leichten Rost hilft dann Essigessenz (1:3 mit heißem Wasser verdünnt). So lange drin lassen, bis der Rost weg ist, ca. 0.5-2h.


    Bei mir hat diese Prozedur die Verschraubungen der D-Sub Anschlüsse eines Mac SE 1/40 angefressen... hat schön gesprudelt... der Rost - und die angefressenen Lötstellen - waren weniger beeindruckt...

  • Die Arbeitszeit ist kein Problem. Die investiere ich gerne. Und bis jetzt war ich immer recht erfinderisch, wenn es ums Geldsparen bei Reparaturen ging. Netzteil ersetzen ist zum Glück ziemlich unproblematisch, da der MZ nur 5V braucht. Im Zweifelsfall findet sich da schon Ersatz, notfalls ein externes Netzteil. Ich werde berichten, wie es weitergeht!

  • Bei mir hat diese Prozedur die Verschraubungen der D-Sub Anschlüsse eines Mac SE 1/40 angefressen... hat schön gesprudelt... der Rost - und die angefressenen Lötstellen - waren weniger beeindruckt...


    Nun, es gibt durchaus Legierungen, die alles andere als säurebeständig sind! Dein Hinweis ist ein guter Punkt! Wenn etwas sprudelt, was kein Rost oder Akkulauge ist, dann den Vorgang unterbrechen.

  • Mit Essig wäre ich auf einer Platine äußerst vorsichtig, weil es Kupfer angreift und damit die Leiterbahnen. Dabei entsteht der berühmte Grünspan, und ich weiß nicht, ob der leitet...

  • CP Option Board


    Zwar nicht mehr ganz so "neu" ... aber ich *muss* wenigstens 1 Bild von dem "Schmuckstück" hier ja mal irgendwann für die Nachwelt posten ... separater Thread folgt höchstwahrscheinlich in Bälde ... :fp: ... mein "nächstes, größeres Projekt" ... *freu*


    Wer hat sonst noch so eine Karte? Ich bin an jedem Informationsaustausch sehr interessiert.


    Gruß,


    Erik

  • was ist das?


    ... das angehängte Text erklärt es besser, als ich es schreiben könnte.


    "In 1981, a little-known company called Central Point Software released a nibble copier for the Apple ][ called Copy ][ Plus. Overnight, it shook up the industry. Never before did a user have so much control over the data on their machine. Copy ][ allowed the user to do anything from file management to making perfect bitwise copies of copy protected software diskettes.


    Copy ][ was a massive success. In 1983, Central Point released a similar utility for making disk copies on the IBM PC called, aptly, Copy II PC. It was a vast improvement over the DISKCOPY command that was shipped with DOS. But, it could only do so much, due to the IBM PC's floppy controller hardware being asymmetric in nature (it can read much more information from a disk than it can write). Hence vendors would custom-format floppies to put information in the readable but not writable area, making it uncopyable by the IBM PC hardware.


    Enter the Copy II PC Deluxe Option Board. Released in 1986, it is probably one of the most unique pieces of hardware ever produced for the PC platform. It is a simple board that is installed in between the floppy disk controller card and the floppy drive. Its function? To place the floppy drive completely under control of the Transcopy software that it shipped with, enabling the drive to do everything that the protection vendors were counting on PC drives _not_ being able to do.


    Central Point charged $159 for the Option Board when it was released, and the boards flew off the shelves faster than they could make them. Central Point was an overnight household name in geek circles. When vendors released new protections, Central Point issued updated Transcopy software to handle the new schemes.


    edit: They also purposefully removed some functionality in later releases due to pressure from the companies whose software was broken by the Option Board. Thus earlier versions of Transcopy may copy software that later versions will not. Thanks Trixter.


    Nearly immediately, the PC diskette protection business came to a grinding halt. How could you make a profit when it's costing people practically nothing to completely undercut your business? Protections shifted from disk-based schemes to documentation checks, serial numbers, registration keys, and port dongles. By 1990, nearly all diskette-based copy protection had disappeared forever.


    The result was disastrous for Central Point. Demand for the board ceased once new software no longer had disk-based protection. In 1989, Central Point stopped manufacturing new Option Boards, and in 1990 closed out the stock at $100 apiece. In 1993, Central Point (and its PC Tools and CP-Backup franchise) were swallowed by Symantec. The thrill ride was over."

  • Etwas Literatur. Das Video Typewriter Buch ist interessant, es beschreibt den Aufbau einfacher Homebrew - Video Terminals und den Umbau von Schreibmaschinen zu Terminals.


    Hmm zum Thema Videowriter..da hab ich hier noch einen Philips 450 in OVP rumstehen ;-) falls du dich da vertiefen willst :tüdeldü:


    Grüße,
    Marcus

  • Philips 450


    In dem Buch aus den 70ern gehts allgemein um I/O und Bilderzeugung auf CRTs. Die Video-Writer Serie von Magnavox/Philips hat da nur bedingt etwas mit zu tun.


    Ich glaube bei Deinem Gerät handelt es sich um eine Bildschirmschreibmaschine, oder?


    Egal was es ist, vielen Dank für das Angebot, aber ich muß echt mal eine Pause machen. Mein Hort ist voll. Und wir treffen uns nächstes WE, das wird auf sich auch auf meinen Hort auswirken... :-)