Mein neuestes Etwas

  • das Muster im Desktop sollte anders aussehen. Nicht daß Du Dir den Monitor kaputt machst.

    Das passiert, wenn du ein TFT analog ansteuerst und das Signal nicht hunderprozentig auf den Pixeln landet. Der Bildschirm sollte da eine Feineinstellung für haben, bei analog angesteuerten Apple TFTs heißt die Einstellung "Tracking".


    Unter MacOS 9 sah man das genau wie beim Atari sehr deutlich, weil auch das einen abwechselnd hell und dunkel gepixelten Hintergrund beim Booten hatte. Durch das Einstellen des Tracking konnte man das Bild dann 100prozentig so ausrichten, dass jeder angezeigte Pixel einem auf dem Display entsprach.

  • Nach grundlegender Durchsicht (inkl. Ausbau aller Baugruppen) und Reinigung, dem vorsichtigen Hochfahren des Netzteils, dem Tausch von ein paar Tantal-Elkos auf der Reglerplatine und dem Abgleich aller 6 Betriebsspannungen habe ich das WANG-System vom Samstag gerade ans Laufen bekommen. Es ist eine WANG 2200-T4 mit 16 KB RAM von 1975. Der Monitor hat noch einen Abgleich nötig und das Kassettenlaufwerk braucht neue Antriebsgummis. Das mache ich die nächsten Tage und dann wird auch mal der Drucker getestet. Die Festplatte hebe ich mir für später auf... 8)


    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. MiniSD- und eMMC-Karten, Bänder (3/4"/1"/AIT/DLT/LTO/Mammoth/Travan/VXA), Medien (2" LT-1, 3,5" ED, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, Floptical, HiFD, Jaz, Quest, SQ100-400), einen Epson FX-80 und einen NEC MultiSync, Eizo o. ä. (EGA&VGA). Hier gibt es ein paar Bilder meiner Sammlung.

  • auch wenn es nicht ganz zu meinem Nickname paßt, hier mein neuestes Etwas.


    Schöner ST Rechner.


    Aber am Monitor ist was - das Muster im Desktop sollte anders aussehen. Nicht daß Du Dir den Monitor kaputt machst.

    Das Muster kommt wohl daher, daß das Videosignal auf VGA adaptiert ist, aber wohl nicht so ganz paßt. Mein anderer alter HP-Monitor kann das besser, der V7-Monitor kann es dafür gar nicht.

  • Solch einen Festplattenrahmen könnte ich noch haben, stammt aus einem Model 56.

    Den 3D Druck eines Blechteils stelle ich mir schwierig vor.


    Die Referenzdiskette ist bei den IBM PS/2 normal, auch bei den ISA Modellen. falls du einen Link benötigst, sag Bescheid.

    Ebenso die Floppy mit 26pol Anschluss ohne separate Stromversorgung.

    Immerhin sind die Laufwerke mit Kabelanschluss nicht so oft defekt wie die mit Kartenstecker.


    Immerhin ist der 35er mit ISA und IDE nicht gar so exotisch wie die PS/2 Modelle mit Microchannel und DBA Festplatten.

  • Also wenn du dich von einem Rahmen Rahmen trennen könntest, wäre ich nicht abgeneigt 8o.

    Disketten Images hab ich schon gefunden, leider scheint das Floppy Laufwerk aber defekt zu sein. Ich wollte es bei Zeiten Mal "auspusten", aber vermutlich wird da mehr defekt sein.

    Warum hat IBM das mit den Referenzdisketten so umständlich gemacht - hat das ganze irgendwelche Vorteile? Ich glaub bei meiner Compaq Workstation ist das im Übrigen ähnlich...

  • Ich suche mal, was ich noch finde.

    Notfalls hätte ich noch einen 56 mit MCA und SCSI abzugeben, dem mal ein Vorbesitzer einen Schlitz ins Gehäuse geflext hat um das CD-Rom huckepack montieren zu können.


    Das war damals durchaus üblich, das BIOS-Setup Programm auf Diskette zu haben. IBM hat das bei der PS/2 Reihe halt noch sehr lange beibehalten. Bei Compaq hängt das vermutlich auch mit deren EISA-Historie zusammen, dort brauchte man das EISA Setup, das auf Diskette(n) (später CD) kam ja zwingend zur Konfiguration des Computers.

    Ich habe mal tagelang im Web nach dem Setup für einen Epson 286er gesucht, letztlich ging dann eines von einem anderen Hesteller mit vermutlich gleichem Chipsatz.

    Für meinen Siemens PCM mit Micochannel suche ich die Referenzdiskette immer noch.

  • Den 3D Druck eines Blechteils stelle ich mir schwierig vor.

    Blech gibts im Baumarkt, Blechschere und anderes benötigte Werkzeug auch. Man erstellt sich erstmal ein Modell aus Pappe, das man schneidet, klebt und knickt, wie man es braucht, und am Ende faltet man es wieder auf und überträgt die Maße auf das Blech, dannn Schnippschnappschnippeldieschnipp, fertisch ist der Lack.

  • Für meinen Siemens PCM mit Micochannel suche ich die Referenzdiskette immer noch.

    Customer-Test Disketten mit BIOS- bzw. EISA-Setup sind auch bei Olivetti ein Thema, ich sammle die, ist aber schwierig welche zu finden. Viele habe ich noch nicht.

  • Am Wochenende gab es wieder was neues:


    Ein Paket mit 3 schönen Gehäusen, wo der Preis einfach nur zum zugreifen aufrief


    Und ein paar Kilometer außerhalb von Mayen wollten diese Schätzchen abgeholt werden. Die beiden Tower haben leider keine Hülle mehr, sollten aber eigentlich noch funktionieren.

    Den PowerPC hat der Herr vor ca einem halben Jahr sogar nochmal benutzt, Da ich mir mittlerweile selbst einen 20 Zoll Apple-Monitor gekauft hab, kann ich das gute Stück dann auch mal anschließen und nutzen :)

    In den Laptoptaschen befinden sich ein Compaq Armada sowie 2 Zenith 486er Laptops mit Dockingstation und Zubehör.

  • Der OKANO ist ja toll, passt historisch zu den gleichnamigen,biologisch abbaubaren Disketten. Gab es die früher im Karstadt , nicht ?

  • Zum Okano hatte der Verkäufer leider kein Mainboard mehr.

    Das Logo werde ich aber auch entfernen, da es das Gehäuse von mehreren Herstellern gab. Mal gucken, was dann rein kommt.


    Die Feststellung, dass es das Okano-Gehäuse auch von anderen gab ohne Logo drauf, verdanke ich dem ersten kurzen Durchblättern der Zeitschriften von Antikythera , dafür nochmal ein großes Dankeschön, habe ich mich sehr drüber gefreut :)


  • Interessant !


    Sieht aus wie ein Maschinen Rechner aus einer AGFA oder Gretag .

  • Mein neuestes Etwas ist eigentlich mein ältestes Etwas.

    (nicht im Sinne vom Baujahr, da könnten die PDP-8/L, die Diehl CombitronS oder die SIEMAG/ Philips DATA 4000 deutlich mehr Jährchen aufweisen...)


    Eigentlich mein erster Retro-Computer.


    Wir schreiben das Jahr 1984: Weihnachten in Freiburg. Ich bekam meinen ersten Computer - einen Commododre C64 und ein Jahr drauf eine 1541. In irgendeinem dieser Computerheftchen, die man sich damals kaufte oder auf dem Schulhof tauschte war ein Artikel - ich meine über den Erfinder von Simons’ Basic oder aber einen ähnlich jungen Coder - in dem ein Foto mit zwei fetten PETs abgedruckt war. Die sahen ja beeindruckend aus! Und irgendwie cool mit diesem Dopplefloppylaufwerk, nicht so ne öde Brotkiste...


    1986 oder 1987 - ich hatte meinen C64 gerade durch einen C128 ersetzt - bekam ich von einem Kumpel das Angebot für DM 50 einen alten Commodore Rechner aus seiner Schule zu bekommen, der aber nicht mehr lief. Es handelte sich um einen CBM 3032. Ja genau, da war er wieder - dieser so erhaben aussehende PET!



    Die Ernüchterung kam schnell: Die Tatsachen, dass der PET nicht verschraubt war und man ganz einfach ans Innere kam kombiniert mit der Eigenart, dass es ein Schulrechner war, hatte zur Folge, dass einige ROMs fehlten!



    Damals gab es kein Internet, und ich kannte neimanden mit Commodore Wissen, also habe ich mich an Commodore Braunschweig gewanndt, aber die wollten ohne genau Typenangabe der Bausteine auch nichts machen. Einzig eine Kopie des Schaltplans bekam ich irgendwoher (Eventuell Schaltungsdienst Lange in Berlin), was mich aber auch nicht weiterbrachte.

    Seit dem schlummerte der PET nun vor sich hin...


    Die Zeiten haben sich geändert und durch ein wenig Recherche habe ich nun verstanden welche drei ROMs fehlen und dass es sich bei

    meinem PET um die BASIC 4.1 Version handeln muss...

    Durch einen sehr netten Tausch mit vossi letzte Woche bekam ich die fehlenden ROMs als EPROMs, vielen Dank nochmal!


    Heute durften sie das erste Mal mithelfen den 3032 nach 35 Jahren wieder zum Leben zu erwecken.



    Der Fokus der Bildröhre ist noch etwas mau und die Hälfte der Tasten brauchen eine zweite und dritte Einladung, aber er läuft!


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    Suche Rechentechnik aus Deutschland, bzw. Computer Deutscher Hersteller - z.B.

    ANKER, AKKORD, CTM (CTM 70, CTM 9000, CTM 9032), DIEHL/ DDS, DIETZ, FEILER, ISE,
    HOHNER GDC, KIENZLE, KRANTZ, NIXDORF, OLYMPIA, PCS/CADMUS, RUF, SALOTA, S.E.I.,
    SIEMAG, SIEMENS, TAYLORIX, TRIUMPH ADLER - TA, WAGNER, WALTHER, WANDERER,...

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    Edited once, last by horniger ().

  • YaY :D endlich Schpieker für meinen G4 Cube :love:


    Sehen an sich noch super aus und funktionieren sogar - bis auf die von Haus aus defekten Sicken.


    ... neue Sicken hab ich heut auch schon bei eBay geordert :cat2:

  • So ähnlich hat sich auch die Geschichte meines PET zugetragen. Übrigens meine erste Retrocomputing-Anschaffung, bereits damals, die gerade in guten Händen zur Überholung ist.


    Bereits zu Zeiten meines Commodore 128D (danach Amiga, Atari) hatte ich mir für damals in DM (die meisten hier werden sich erinnern) einen PET über die lokalen Kleinanzeigen zugelegt. Mit dem Vadder zusammen kurz über den Rhein und aus erster Hand einen PET 2001 mit Mäuseklavier und Kassettenlaufwerk gekauft. Das dürfte gegen Ende der 80er gewesen sein. Ja, das waren noch Zeiten ohne Pandemie und Retroschnäppchen für kleines Geld.

  • Basic 4.1, aber der Einschaltschirm sagt 4.0 ? Und das kommt in 3 ROMs ? Bei meinem sind nur 2 ROMs besetzt und es kommt nur ein '?' :grübel:

  • Basic 4.1, aber der Einschaltschirm sagt 4.0 ? Und das kommt in 3 ROMs ? Bei meinem sind nur 2 ROMs besetzt und es kommt nur ein '?'

    Bin ich auch ratlos.


    Wie ich das mal rausgesucht hatte:


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  • Ui, bei Testdrive gab es auch solch einen mechanischen Kopierschutz wie bei Monkey Island.

    Muss ich mal sehen ob der bei mir überhaupt dabei ist.

    Ich hatte die Box glaub ich noch nie geöffnet, aber das Bild auf dem Karton kommt mir bekannt vor.

  • Ui, bei Testdrive gab es auch solch einen mechanischen Kopierschutz wie bei Monkey Island.

    Muss ich mal sehen ob der bei mir überhaupt dabei ist.

    Ich hatte die Box glaub ich noch nie geöffnet, aber das Bild auf dem Karton kommt mir bekannt vor.

    Ja, da kann man schon mal eine Überraschung erleben. Habe in meiner Sammlung Indy 4 als Action Game und in der Bucht habe ich eben genau das gleiche Spiel für Atari gesehen. Dieses war aber im Gegensatz zu meinem Game für PC mit einer Codescheibe ausgestattet. Möglich das mir diese fehlt :nixwiss:


    Leider sind die meisten Verkäufer, wenn es sich nicht um die Erstbesitzer handelt, unwissend in Bezug auf das was mal alles im original bei einem Game dabei war.

  • Das ist ein Rechner von NEC, die Nixdorfer haben da nur ihr Logo drauf geklebt. Es gibt auch Olivetti M10 mit einem Nixdorf-Schild. Die wurden aber nicht verkauft, sondern die Nixdorf-Techniker nutzten diese Geräte im Außendienst. Die Nixdorfer hatten einen Koffer, in denen diese Geräte inklusive Modem und Drucker eingebaut waren, und die haben sich damit von unterwegs in die Service-Mailbox von Nixdorf eingewählt, um Ersatzteilbestellungen zu machen, oder neue Kundenaufträge abzurufen und solche Sachen. Die Olivetti Elektronikwerkstatt in Ffm-Niederrad hatte öfters mal solche Nixdorf gelabelte M10 zur Reparatur da, Nixdorf war damals ja in der Lyoner Str. direkt nebenan.


    http://www.hembrow.eu/personal/necpc8201a.html


    Wie du in dem Link sehen kannst, sind der NEC PC 8201, Olivetti M10 und Tandy TRS 80 Mod. 100 technisch weitestgehend identisch und auch zueinander kompatibel, sehen nur unterschiedlich aus. Der eigentliche Hersteller war Kyocera.

  • Interessant, aber Tastaturmäßig ist dieser doch deutlich anders als z.B. der M10 !

  • Auch AEG hat für die LOGISTAT SPS die NECs als Programmer umgelabeled:


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