Mein neuestes Etwas

  • Nein, eher dies,

    aber nicht die Militärcomputer von Sperry / UNIVAC sondern von ROLM (Data General)


    Wobei der ROLM 1601 = AN/UYK-12 und der ROLM 1602 = AN/UYK-19

    Sehen aber beide anders aus.

    Und die memory Expansion fehlt...


    Mensch jdreesen - weiter machen, es wird spannend!


    Besonders weil ich mich auch gerade an nem Telefunken TR84 Feuerleitcomputer "Falke" (18 BIT, Kernspeicher) versuche...

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  • Es ist eine Rolm 1602A. Ein Data General Nova Kompatibler auf AMD2901 basis.

    Leider fehlt der Kernspeicher und die Head unit. Musste beides machbar sein, wobei der Kernspeicher dann leider SRAMs werden...


    Mehr in ca einer Woche...


    Und ja, ist wohl eher AN/UYK19 als AN/UYK12, auch in der DataPro Beschreibung sind wohl Fehler vorhanden.


    Die ROLM 1602 A,B und C Varianten sehen recht unterschiedlich aus

  • Die ROLM 1602 A,B und C Varianten sehen recht unterschiedlich aus

    Ich hab nur Auktionsbilder vom 1602 (Frontpanel, CPU und RAM getrennt) und 1602B (CPU und RAM in einem größeren gehäuse).


    Tolle Kiste!

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  • Mein neuestes Etwas. Mein Dank geht an joshy und Elaay für die Sicherung der Gerätschaften bei den Vorbesitzern.


    Noch eine Olivetti M21, somit habe ich jetzt 2 Stück



    Wer die aktuelle LOAD gelesen hat, weiß schon, das ist die portable Version des M24 Personal Computers. Aber diese beiden M21, die ich jetzt habe, unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und Zustand beinahe fundamental. Die andere hat 640 kB RAM, ein 360er Laufwerk und eine interne 20 MB MFM-Festplatte und nur einen einfachen ISA-Winkeladapter anstelle von einem vollständigen "Bus-Konverter", worauf der Festplattencontroller steckt. Diese hier hat zwar einen Bus-Converter, worüber ich mich sehr freue, aber dafür hat sie nur 256 kB RAM. Aber das ist erweiterbar, ich muss nur 18 x 4164 durch 41256 tauschen und einen DIP-Schalter umstellen, dann kommt sie auch auf 640 kB, siehe aktuelles Gesuche. Außerdem hat sie keine Festplatte, sondern zwei 80-Spur-Laufwerke von Toshiba, die kann also wie so manche M24 auch, auf 5,25 Zoll 720 kB Speichern, die 360er Disketten kann sie natürlich auch.



    Das ist ein Blick ins untere Gehäusefach, man sieht eine typische M24 Hauptplatine, hier mit Daughterboard für den Tastaturprozessor. Das Board hat BIOS Version 1.1, updaten auf 1.43 oder 1.44 könnte ich nur nach Austausch einiger PALs, die ich nicht habe. Macht nix, bleibt so. Die andere M21 hat ja schon 1.44.


    So sieht es oben drin aus, Bildröhre in der Mitte, oben die Floppylaufwerke und das Netzteil, unten die M24-Grafikkarte und der BUS-Konverter mit 3x ISA-Slots, einer davon proprietär 16 BIT fähig. Hat ein bischen was von SX-64.


    Tragegriff gebrochen


    Klappfuß, um die M21 etwas aufzurichten, fehlt. Außerdem fehlen fast alle Gummifüße.


    Und was die M21 allesamt haben, sind gebrochene Haltelaschen fürs Tastaturgehäuse. Ich hab noch nicht eine M21 gesehen, wo das noch Ok war. Joshy hat dem Vorbesitzer noch entlockt, dass diese M21 oft geschäftlich mit auf Flugreisen in die ganze Welt war, man sieht ihr das an. Aber sie funktioniert, der Monitor ist hervorragend scharf, besser als meine andere. Und wenn sich niemand gemeldet hätte, wäre sie auf den Bauhof gekommen. Eigentlich wollte der Vorbesitzer in den Kleinanzeigen 100€ haben, aber Joshy hat ihm vom Verein und von mir erzählt, und das muss ihn wohl so beeindruckt haben, dass mich das Teil jetzt nur 50€ plus Fahrt nach Leverkusen gekostet hat. Schnäppchen, dafür bekommt man keine M24.


    Aber das ist, wie man sehen kann, einiges an Arbeit, auf 640kB aufrüsten, NEC V30 rein, XT-IDE und eine Soundblaster-Karte rein, neuen Bügel und Standfuß bauen, passende Gummifüße finden und einkleben.

  • Und dann kommen wir zum zweiten Teil meines Köln-Trips, ich war ja auch noch bei Elaay , der hat mir vor über einem Jahr eine Olivetti ETV 250 gesichert, Pandemie-bedingt bin ich aber seit dem nie da oben in die Gegend gekommen. Wenn ich jetzt aber 2 Sachen da in der Gegend hatte, lohnte sich das. Auch wenn das meine dritte komplette ETV 250 ist... (es gibt da noch eine vierte zum Ausschlachten, bei der das Gehäuse kaputt ist, und einen Monitor hat die auch nicht)


    Sieht aus, also ob das eine Schreibmaschine ist, wo man Texte auf Diskette speichern kann. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn da steckt ein CP/M 2.2 Computer drin, und man kann die Textverarbeitung auch ins Betriebssystem beenden. Als Azubi hatte ich damals eine Spiele-Diskette für die ETV 250, da waren diverse Spiele in mBasic drauf. Auf meiner anderen ETV 250 habe ich schon Infocom ZORK 1, 2 und 3 durchgezockt (allerdings nicht ohne Hilfe, gibt ja Lösungen im Internet).


    Allerdings, die hier mag nicht, sie meldet in der DIagnose ein mechanisches Problem. Der Typenraddrucker beginnt sich zu initialisieren, macht es aber nicht zu Ende, Druckkopf fährt nach links und gleichzeitig wird die Grundstellung des Typenrads gesucht, und nicht gefunden.


    Stell dir vor, du bist Olivetti Techniker im Außendienst, und du hast das Problem zu lösen...


    Wartungsvertrag hat sie, siehe Aufkleber, und sie zeigt einen Fehlercode an... Dass "TP" mit leuchtet, muss man ingnorieren... Oder in nachfolgender Tabelle dazu denken... Also ran...



    Gefunden?



    Das Problem ist hier zu finden. Das habe ich schon bei Elaay gesehen, ohne in die Codetabelle zu gucken, als ich die Kiste mal kurz vorführen wollte, das Typenrad findet die Grundstellung nicht. Und dazu muss man wissen (siehe Techniker-Handbuch oder Gedächtnis eines Elefanten) dass da ein kleiner Hebel ist, der vom Farbbandmotor in einer bestimmten Stellung des Antriebsnockens des Farbbandantriebes gedrückt wird. Dieser Hebel wiederrum hakt in eine Nut des Typenradträgers ein und hält den ganzen Stepmotor fest, und so findet die Maschine die Nullstellung fürs Typenrad. Ist da alles durch altes Fett verklebt, tut sich da nix. Den Druckkopf zu zerlegen und zu reinigen ist ne Sache von 1-2 Stunden, inklusive Neu-Justage des Farbband-Transports. Das ist ein Standardfehler, den viele ET 109-116, die ETV 240, 250, 260 und 3000 haben, die alle dieses Druckwerk verwenden.


    Wie man sieht, ist diese Diskette superwichtig, da ist CP/M und die Textverarbeitung drauf. Übrigens 80 Spuren einseitig, 18 x 256 Byte Sektoren. Hab schon ein Image gezogen, ließ sich einwandfrei mit IMD lesen.


    Insgesamt war ganz nett Zubehör dabei, Disketten ohne Ende, auf denen wahrscheinlich noch Dokumente drauf sind, muss ich mal untersuchen. Bei solchen Kisten hab ich schon interessanten Lesestoff gefunden, soziale Studien über Cuba, angefangene Lebenserinnerungen eines Computerwissenschaftlers, Versicherungsschreiben, Gebrauchtwagenverkaufsverträge und alles mögliche.

  • Cooler Fund. Auf Kurzwelle sind die Geräte aber meistens richtig gut, dieses hat ja sogar die KW-Lupe. Schon ausprobiert?

  • ... da wenn man mal ne weile nicht rein schaut, sind schon wieder soviel schöne und colle Sachen drin.
    Viel Spaß damit.

    Zum GLÜCK kann man nicht alles haben.
    Weil sonst hätte man ja gar nicht genug Platz.


    mfG. Klaus Loy

  • Gestern bei einer Firmenauflösung vor dem Container gerettet:


    Einen PG 740 II mit Tasche gab es auch noch dazu.

    Von einem dritten PG hab ich leider nur die Teile des Henkels gefunden.

    Der Henkel scheint eh der Schwachpunkt der Geräte zu sein.

    Immerhin war noch eine Tasche dabei.

    Des weiteren ein A3 Flachbettplotter und ein Lenovo T60.

    Der PG 740 bleibt leider beim Booten stecken, beim 740 II scheint der Netzschalter defekt.

    Der T60 bekommt sein Win 7 nicht gestartet.

    Der Preis für das Konvolut lag im niedrigen 2-stelligen Bereich, dafür hab ich für 150 € Werkzeuge, Kabel und Installationsmaterial eingepackt.


    Hat mir jemand einen Einstiegspunkt wo man Informationen zu den PGs findet?

    Das ist bisher mein erster Kontakt mit diesen Geräten.

  • at mir jemand einen Einstiegspunkt wo man Informationen zu den PGs findet?

    vielleicht erstmal das Manual...
    https://cache.industry.siemens…t_42944/v1/pas74011_d.pdf

    https://cache.industry.siemens…att_26876/v1/740PII_d.pdf

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  • Habe als Ergänzung zu den HP Tischrechnern noch einen HP 7225A Plotter von 1980 bekommen.

    Interessant ist, dass er die x-y-Achsen als Linearmotoren ausgebildet hat und keine Seilzüge oder Zahnriemen verwendet.

    Also ein abgewickelter Schrittmotor, wie der Antrieb einer Magnetschwebebahn .

    Dafür ist die Auflösung mit 0.0325 mm allerdings etwas geringer als sonst üblich (0.025 mm).

    Und natürlich mit nur einem Stift etwas limitiert, bzw. Software muss pausieren und zum Stiftwechsel auffordern.


     


    Testplots mit der Kette HP Portable Plus → HP-IL/HP-IB Converter → HP 7225A Plotter mit HP-IB Personality Modul, ansonsten ist der Plotter eher für die HP 85/86/87 Familie gedacht.

  • Um meine alten Augen beim Löten zu entlasten - ein Eschenbach MaxDetail Clip .

    Ein Lupensystem zum aufclipsen auf die Brille, mit einer Vergrößerung von 2x und einem Arbeitsabstand von 350mm. Bei den Werten hat man ein Sichtfeld von ca. 60x70mm.

     



    Das Teil sitzt sehr gut auf der Brille, ist leicht und kann hochgeklappt werden, wenn es nicht gebraucht wird. Der Schärfebereich beträgt ungefähr 5cm - wobei eine sehr scharfe Abbildung nur in einem kleineren Bereich gegeben ist. Ich habe noch nicht viel damit gemacht, da das Teil aber auf der Brille sitzt, habe ich das Gefühl, dass man die Schärfe sowieso instinktiv mit der Kopfbewegung nachführt. Ich bin mal gespannt, wie sich das Teil nach einer Stunde Löten anfühlt.


    Dieses Vergrößerungssystem ersetzt natürlich kein Stereo-Mikroskop zum Löten von SMDs, aber es ist besser als eine Lupenlampe.


  • HP 9133 - Diskettenlaufwerk / Festplattenkombination ... Jetzt wollen wir mal hoffen, das beide Laufwerke funktionieren ... Gerade die Festplatten sind, je nach Modell, für eine hohe Ausfallrate bekannt ...

    Hast Du den neulich auf Ebay ersteigert? Hätte mich für den IPC auch gereizt. Ist da eine normale MFM Platte drin?

  • Heute gab es gleich mehrmals Bescherung. Zuerst durch Toshi -- danke dafür! -- ein Paket mit einem Haufen Software für alte Macs. Dabei waren viele Beilage-CDs von diversen Mac-Magazinen, das meiste aus der Zeit zwischen 1995 und 2000 aber auch ein paar Originale wie Myst, ConcertWare und zweimal MacOS 8, wahlweise auf CD-ROM oder 18 Disketten. :-)



    In dem ganzen Haufen versteckt fanden sich zwei Besonderheiten: Einmal eine russische Warez-CD (ich bin mir sicher, dass das schon damals eine dumme Idee war, da reinzuschauen) und dann noch das hier:



    Japanische Sprache und Schrift inklusive Aufklebern mit den gängigen Kana für die Tastatur. Fett!


    Und dann habe ich bei ebay-kleinanzeigen für einen Zehner noch einen 19"-Fernseher in der Nachbarschaft gefunden, der alles von Scart bis HDMI kann und das Signal meines ST versteht. Morgen schaue ich dann mal, ob er sich auch mit dem Amiga versteht:



    Guter Tag mit fetter Beute. :sabber:

    Suche: Apple IIGS, BeBox, Pixar Image Computer und Connection Machine CM1/CM2.

  • Bei den Teilen kannst du auch DIGITAL durch HP ersetzen, passt optisch 1A. :tüdeldü:

    Das hab ich auch schon gedacht.


    Ist das ein DEC gebrandetes HP Gerät?

    Keine Ahnung, aber wenn man sich das hier anschaut:
    HP Computer Museum (hpmuseum.net)

    oder besser dieses:
    HP Computer Museum (hpmuseum.net)