Mein neuestes Etwas

  • Ja, ich weiss, dieses Modell wurde für Triumph Adler in Japan gefertigt! Trotzdem ist es ein schönes Stück deutscher Computergeschichte

    Mich würde immer noch interessieren, ob TA das konstruiert hat und in Fernost hat fertigen lassen, oder ob TA einfach einen fertigen Computer in Fernost eingekauft hat, und nur den alleinigen Vertrieb mit TA Logo übernommen hat...

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  • Sehr schöne Vorstellung. Wobei ich die Tastatur etwas hakelig finde, wenn man sie nicht genau von oben trifft.

    Danke dir.


    Ich finde ja gerade das flache Design der Tastatur und der kürzere Hub der Tasten recht angenehm beim Schreiben.

    Allerdings ist die Anordnung der Cursortasten (bzw. Lichtpunkt-Steuertasten, wie der Cursor im pctext Handbuch beschrieben wird) sehr gewöhnungsbedürftig :)

    "Link arms,don't make them." - Du musst Gott für alles danken, sogar für einen Franken

  • Guten Morgen

    Hunt3r


    Anhand dem Aufbau tippe ich auch eine Mupid BFS Einsteckkarten,,

    anhand den IC so um 84 ,


    Diese Seite wirst du wohl auch kennen, daher auch nur für die Mitleser

    https://much.isds.tugraz.at/projects/mupid_2/index.htm/


    und auch Wiki findet was über das Mupid System, in einem der Kapitel findet sich auch was über die Einsteckkarten,


    BTX in Österreich so um 82, ab 83 dann auch in der damaligen BRD

  • Ja, ich weiss, dieses Modell wurde für Triumph Adler in Japan gefertigt! Trotzdem ist es ein schönes Stück deutscher Computergeschichte

    Mich würde immer noch interessieren, ob TA das konstruiert hat und in Fernost hat fertigen lassen, oder ob TA einfach einen fertigen Computer in Fernost eingekauft hat, und nur den alleinigen Vertrieb mit TA Logo übernommen hat...

    Bei Wikipedia steht zwar folgendes: "Anders als die Personalcomputer P1, P2, P3 und P4 wurde der TA PC nicht von Triumph-Adler selbst entwickelt und gebaut, sondern nach TA-Vorgaben in Japan entwickelt und dort zusammengebaut." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_Adler_Alphatronic_PC

    Aber sonst habe ich weiter keine Hinweise dazu gefunden.

    Ich habe gesehen, dass du dich ja selber auch viel mit TA beschäftigst. Anscheinend war es aber auch für dich bisher nicht zweifelsfrei herauszufinden?


    Ich hab mal in Nürnberg nach einem TA Museum gesucht, aber da findet sich nur was zu Fahrrädern und Motorrädern. Sonst hätte man dort anfragen können.

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  • Sorry, ich konnte es nicht lassen, eigentlich habe ich ja beschlossen, dass ich genug Olivetti M24 PCs habe, aber bei nem Fuffi mit Abholung in Frankfurt konnte ich dann doch nicht wiederstehen...



    Diese M24 hat einen Service-Aufkleber von 1990, wurde aber laut Dateidatum 1991 confgig.sys/autoexec.bat usw. neu für den Heimgebrauch eingerichtet. Es ist ein recht frühes Modell mit nur 10 MB Festplatte (Olivetti PERIPHERIALS OPE 5510). Es sind viele Spiele drauf, aber auch MS-Works.


    Auf der Hauptplatine im Unterfach sind nur 256 kB RAM drauf, in Form von 32+4 4164 RAMs, alle eingelötet. Die 512 kB erreicht sie durch eine 16 Bit Erweiterungs-Karte mit einer Art SIMM-Modul-Vorläufer mit weiteren 4164 RAMs. Auf der RAM-Karte sind außerdem nochmal 36 Sockel für 4164 RAMs um auf die vollen 640 kB zu kommen, allerdings weiß ich nicht, ob es reicht, die Chips da einfach dazu zu stecken, oder ob da noch was konfiguriert werden müsste, ich kenne diese spezielle RAM-Karte nicht.


    Eine gebrauchte M24 zu kaufen ist immer ein bischen wie Lotto spielen, nicht nur dass sie kaputt sein kann, sondern die wichtige Frage ist immer die nach dem "Bus-Converter", also der Platine im oberen Gehäusefach. Wenn statt des großen Bus-Converters nur ein einfacher Winkel-Adapter für den Festplattencontroller oder nicht mal das da ist, dann hat die M24 schlicht keine nutzbaren ISA-Slots. Diese hier hat einen, denn ohne den wäre Festplattencontroller und RAM-Karte nicht möglich gewesen.



    Die sabbernde Varta-Tonne habe ich inzwischen schon entfernt. Da die Hauptplatine kopfüber im unteren Fach eingebaut ist und die M24 wohl horizontal liegend gelagert wurde, hat sie nur auf das Bodenblech getropft. Und leider ist der Lautsprecher abgerissen, mal sehen was es da für Ersatzlösungen gibt.

  • Ich habe gesehen, dass du dich ja selber auch viel mit TA beschäftigst. Anscheinend war es aber auch für dich bisher nicht zweifelsfrei herauszufinden?

    Nein leider nicht.


    Die frühere TA Gschichte ist besser dokumentiert, ich könnte nochmal beim TA Archivar Lämmel nachragen.

    Aber gerade bei allem PC-Kompatiblen hört man verschiedene Varianten, wo entwickelt, wo gebaut.


    Die wiki These ist aber die am häufigsten gehörte.


    Gibt es denn in Japan oder sonstwo einen zu den TA-Geräten absolut kompatiblen / baugleichen CP/M-Tastaturcomputer?

    Genau diese Idee hatte ich auch, aber meine Recherche damals hat keine identischen Rechner gfunden, und auch keine japanische Firma, die ich hätte zordnen können.

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  • ob TA einfach einen fertigen Computer in Fernost eingekauft hat

    Gibt es denn in Japan oder sonstwo einen zu den TA-Geräten absolut kompatiblen / baugleichen CP/M-Tastaturcomputer?

    Sonstwo: TA hat den Alphatronic PC außerhalb Europas unter dem Namen "Royal" verkauft. Das ist aber, glaube ich, nicht, was du wissen wolltest.


    Allerdings glaube ich nicht, dass TA da irgendwas von der Stange in Japan fertig gekauft hat, sondern eher komplett nach Vorgaben fertigen lassen hat:


    1. Das Gehäusedesign ist zu stark an die damalige generelle TA-Linie angepasst
    2. Alle externen Komponenten (außer der Hauptplatine) entsprechen komplett der damaligen TA-Hausnorm:
      1. Die Tastenschalter (überhaupt die gesamte Tastatur) entspricht im Wesentlichen den Tastaturen der damaligen SE-xxxx Schreibmaschinenserie (außer der Farbe)
      2. Alle Stecker und Kabel zu den externen Geräten (Floppy) entsprechen in der Bauart ebenfalls der der SE-xxxx-Linie
      3. Das Gehäuse der Floppies ist fast identisch mit den etwas später gebauten externen Laufwerken für die SE-XXXX-Linie

    Die Hauptplatine des Computers entspricht gar nicht dem Fertigungsstandard der damaligen Typenradschreibmaschinen - Sie scheint komplett fremdvergeben worden zu sein.


    Ich wüsste jetzt keinen Home-Computer außer dem Alphatronic PC, der sich getraut hätte, zu dem damaligen Zeitpunkt noch ohne Vollgrafik und nur mit Piepser für den Sound daherzukommen. Das Ergebnis ("der Traute") ist ja bekannt.

  • Sorry, ich konnte es nicht lassen, eigentlich habe ich ja beschlossen, dass ich genug Olivetti M24 PCs habe, aber bei nem Fuffi mit Abholung in Frankfurt konnte ich dann doch nicht wiederstehen...


    Eine gebrauchte M24 zu kaufen ist immer ein bischen wie Lotto spielen, nicht nur dass sie kaputt sein kann, sondern die wichtige Frage ist immer die nach dem "Bus-Converter", also der Platine im oberen Gehäusefach. Wenn statt des großen Bus-Converters nur ein einfacher Winkel-Adapter für den Festplattencontroller oder nicht mal das da ist, dann hat die M24 schlicht keine nutzbaren ISA-Slots. Diese hier hat einen, denn ohne den wäre Festplattencontroller und RAM-Karte nicht möglich gewesen.

    Für einen M24 mit Z8001 Karte (wg. PCOS, siehe Bild) würde ich einige meiner anderen Exponate vergessen/sofort weitergeben. Der M20 ist da ja von Haus aus mit dem Z8001 gesegnet, aber der ist nicht IBM PC kompatibel....

  • Guten Tag


    Ich vermute das das ursprüngliche Design, Mainboard, von Cypernet Electronics Corporation stammt,


    Cypernet Electronics war a company, electronic and radio Technologie, welcher um 1979 von kyoto Ceramics übernommen wurde,


    Aus diesen beiden Firmen entstand dann so 1982 die Kyocera Corporation, welche dann den Kyrotronic, TRS-Modell 100, den NEC PC 8210A, und auch den Olivetti M10 fabrizieren,

  • Das Gehäusedesign ist zu stark an die damalige generelle TA-Linie angepasst

    Gehäusedesign ist nicht das Problem, das ist leichter änderbar als die Technik.

    Gehäusedesign ist auch Technik und nicht nur, wie's von außen aussieht. Beim Alphatronic PC sieht man das z.B. an der Konstruktion der Trennlinien und wie die Platine im Gehäuse befestigt ist, sowie an der Konstrution der Tastatur. Für mich weist das eindeutik TA-Konstruktionsmerkmale auf - Die Hauptplatine aber überhaupt nicht.

  • Die Royal-Geschichte ist eigentlich der US-amerikanische Vertriebsarm von TA gewesen - Von 1969 bis zur Übernahme von TA durch Olivetti 1986 gehörten sowohl TA als auch Royal zu einer US-amerikanischen Muttergesellschaft - Litton Industries. Obwohl Royal in den USA eine lange, eigenständige Geschichte im Schreibmaschinenbau hatte, haben sie nach der Zusammenführung mit TA gar keine eigenen Geräte mehr produziert (mir ist zumindestens keins aus der Zeit bekannt), sondern nur den Vertrieb von TA-Geräten in den USA unter ihrem Namen gemacht. Es ist unwahrscheinlich, dass die Konstruktion des Alphatronic PC irgendwie von dort stammt.

  • Das die alphatronic in den USA von Royal vertrieben wurden, das war bekannt. Gibt dazu auch ein YT Video eines deutschen Sammlers, der in Amerika lebt: https://www.youtube.com/watch?v=qY6eGb39pVY

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  • Hab ein Bilderalbum hierzu angelegt: TA alphatronic PC

    "Made in Japan" ist schon mal Fakt ;)


    ... und was mir beim Fotografieren aufgefallen ist: Die RIFAs sollte ich auf jeden Fall baldmöglichst tauschen :abrauch:

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  • Guten Abend

    RetroGuy


    Danke füf die Bilder


    Anhand deinen Bildet kann man jetzt auch die zusätzlichen BIOS Beschriftungen, erkennen, anbei was ich mal im Netz gefunden hatte,

    Vermutlich ohne zusätzlicher Masse Verbindung welche bei dir vorhanden ist


    dein Board wäre anhand dem Aufdrück 1H eine spätere Fertigung als das gezeigte 1C oder auch IC



    Kannst du davon ggf noch

    Nahaufnahme erstellen von dem BIOS Etikett, ,

    Würde es als "General" identifizieren,


    Anbei noch die Roms

  • fanhistorie Hab nochmal zwei Bilder ins Album hochgeladen: TA_alphatronic_PC_BIOS_01


    Hoffe das hilft? Mir ist nur noch nicht ganz klar, was du daraus ablesen willst/kannst?

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  • Habe die letzten Tage ein paar Sachen durcheinader gekauft, gefunden, was auch immer.

    Das ist Floh, außer dem Dandanator für Sinclair. Ich habe auch den Sony MZ-1. Da passt der R-90 4x rein. :D

    FlamingoTours (CD-ROM Version) ist leider nicht in so gutem Zustand, aber für PC ist das echt nicht häufig. Deswegen erbarmt.

    Sammle lieber Amigaspiele. Der SATA/IDE-Adapter: Sowas kann man immer brauchen. Ich baue ja von 386 - Pentium alles Mögliche auf SSD / CompactFlash um. Es ist witzig, wenn die alten Möhren plötzlich lautlos sind und hyperschnell booten.


    Eine neue Keyboard Folie für meinen Spectrum ZX | Spannungswandler, neue Dioden, Transistoren, neuen RAM + 32K RAM-Erweiterung für Specci.

    HC: Alice32 MTX500 CPC464 800XL ZX81 SPEC16K 1040STF Ti99/4A VC20 C16 C116 PLUS4 C64 C64G C64A C64II T64 SX64 C128 C128DCR A1K A2K A3K A4K A1200 A300 A500 500+ A600HD CDTV CD³² PC: HX-20 T1910CS T440CDX T480CDX GS520 FX730P PC1403H PC1600 PC1600Y Pofo TR: C108 9-PB BG-8 ML-831MG-880 EL-835


    "You'd be amazed what it can do-be-do-be-do" (Ad-Slogan USA / Commodore 64)

  • Vorhin angekommen: ein schönes, kleines Reparatur- und Korrekturgerät für 8-Kanal-Lochstreifen. 8)


     


     


     


     

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990, CPUs, Speicher, Speichermedien aller Art und suche u. a. EPROM C1702A, i487SX-CPU, IBM-Monitor 5151, IBM-XT-Tastatur Model F, Texas Instruments Notebook TravelMate 3000, Citizen W1D 3,5"-Disklaufwerk, MiniSD- und eMMC-Karten, Magnetblasenspeicher, Bänder (3/4"/1"/AIT/DLT/LTO/Mammoth/Travan/VXA) und Medien (2" LT-1, 3,5" ED, Apple Twiggy-Disk 5,25", Bernoulli Box II, HiFD, Jaz, Quest, SQ100-400).

  • Vorhin angekommen: ein schönes, kleines Reparatur- und Korrekturgerät für 8-Kanal-Lochstreifen. 8)

    Kann man damit eigentlich Löcher auch wieder zukleben?

    Ja... Ein neues Stück überlappend drauf kleben.

    Hängt vom Leser ab, ob das doppelt dicke dann Probleme macht oder nicht.

  • Eventuell das Loch mit einem bereits ausgestanzten Teilchen füllen und einen kleinen Streifen Tesafilm von beiden Seiten... das trägt nicht so dick auf und müsste doch eigentlich funktionieren, oder... ?

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • Für so etwas gab es spezielle Folien die sehr dünn waren.

    Als ich die eine TAPE Library eingelesen habe, sind mir gelegentlich geflickte Stellen untergekommen. Da waren teilweise stumpf Papierstücke aufgeklebt. Bei manchen musste ich die Kanten etwas schräg schleifen, sonst hakte der Leser.


    Bild ist HIER.

    Suche Teile und Geräte für DEC PDP8 Systeme, DEC PDP 11/40 (Unibus) und Teletype ASR-33+ ASR-35. Sowie Zubehör, Doku usw. aus dem Umfeld.

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