Und NT ist selbst ja auch nicht so angelaufen, wie es hätte sein können. Da kam erstmal noch W95, und W98 und W98SE und evtl ME und dann erst XP, was letztlich wohl das ist, was das NT hätte ca. 1996 sein müssen, um zum Welt-Dominanz-Standard zu werden.
Du lässt gerade Windows NT 4 unter den Haufen fallen, und natürlich 2000. Zu 2000 waren aber die Ausflüge auf andere Plattformen abseits von x86 schon wieder (größtenteils?) vorbei. NT4 erschien sogar kurz vor Win 95.
Neben Big Blue natürlich.
IBM hat heute keine "kleinen" Server mehr, nur noch Power-Server und Mainframes. Der x86-Server-Kram wurde zu Lenovo abgegeben und spielt im Vergleich zu Dell und HP kaum noch eine Rolle.
DAS wäre nämlich möglicherweise auch so ein Gamechanger gewesen
Novell war kein Gamechanger, Microsoft hat das mit seinem Domänenkonzept platt gemacht.
Netware war ja schließlich DER Standardinstall für alle, die verläßliche Infrastruktur auf x86 PCs haben wollten. Und das waren nunmal 85% aller PCs.
Eine Zeit lang, bis dann die Windows-Server mit Domäne, AD usw. kamen.
Man stelle sich mal vor, Novell hätte Netware an Microsoft verkauft
Wozu, Microsoft hat ja mit SMB/CIFS sein eigenes Netzwerkprotokoll für File/Drucker/...-Shares. Und da ist dank AD, ACLs und so weiter die Rechteverwaltung viel einfacher und vor allem leistungsfähiger. Spätestens als Microsoft mit Server 2000 das Active-Directory eingeführt hat, war Novell mehr oder weniger tot. Manche Nutzer haben da noch viel zu lange an Novell festgehalten.