(leihweise) externe 3,5-Zoll-Floppy für Sony HitBit HB-75D

  • Hallo,


    wie ich gerade feststelle, funktioniert keines meiner MSX-Laufwerke: beim Philips VG8235 ist sowohl das eingebaute wie auch das externe Laufwerk defekt; beim Hitbit das externe (zeigen alle "offline" beim Versuch, die Directories zu laden).


    Nun brauche ich für eine Lehrveranstaltung aber ein funktionierendes Laufwerk und bin mir nicht sicher, wie schnell ich die kaputten (oder zumindest das vom HitBit) repariert bekomme. Daher meine Frage: Kann mir jemand eines bis zum Februar ausleihen? Ich übernehme natürlich alle Kosten und auch Garantien für den sorgsamen Umgang und den Funktionserhalt.


    µP

  • Da werden sicherlich "nur" die Riemen zerbröselt sein, das Problem gibt's wie beim CPC auch beim MSX (speziell auch VG8235). Beim CPC ist das Wechseln ja ein Kinderspiel, könnte allerdings sein, daß es beim MSX etwas aufwendiger ist, hab das noch nicht machen müssen...


    CU,
    Prodatron

  • Ne, so einfach ist es leider nicht. Ich habe die Floppy vom HitBit mal geöffnet, 100 kg Staub entfernt, die beweglichen Teile geölt und den Schreib-Lesekopf gereinigt. Danach hab ich ne Diskette formatiert und ein BASIC-Programm gesavet. Das konnte ich laden - alle anderen MSX-Disketten aber nicht. Wäre es ein Tape-Deck, würde ich sagen: "Der Tonkopf ist dejustiert." Aber so? Was kann's sein?

  • Floppy geölt? Ich hoffe du hast Silikonöl benutzt.

    Neo Geo | C64 | A500+ | A1000 (GB-Edition) | A3000D rev.9.01 | A4000D rev.B | Compaq Armada 4200

  • Wenn das Laufwerk "seine eigenen" Disketten lesen/formatieren/schreiben kann, dann hört es sich so an, als wäre die Track-Position des Schreib-/Lesekopfes verstellt.
    Der Kopf bewegt sich dann zwischen den korrekten Trackpositionen. Das Problem gibt es wiederum beim CPC auch und tritt z.B. auch auf, wenn man an der Mechanik herumdocktert. Beim CPC verwende ich den Trick, daß, wenn der Kopf wild herumfährt, ich in dem Moment das Gerät ausschalte. Lustigerweise ist der Kopf dann beim nächsten Einschalten wieder richtig positioniert.
    Leider kann das beim HitBit-Laufwerk (hat das eigentlich Direktantrieb ohne Riemen? Der VG soll nämlich angeblich auch einen Riemen haben) natürlich völlig anders sein... :(


    CU,
    Prodatron

  • Ich schlimmsten Fall könnte ich ein Laufwerk zu verfügung stellen. Aber wirklich nur im Notfall :D

    Viele Grüsse
    Roman
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    ...auch das Zukünftige wird ein Morgen haben, das es zum Gestrigen werden lässt...


    Viele Grüsse aus der Schweiz
    http://webnose64.ch

  • Floppy geölt? Ich hoffe du hast Silikonöl benutzt.


    Ne, wie eh und je (seit Jahrzehnten) Nähmaschinenöl.


    Prodatron: Ja, ich glaube, das ist Direktantrieb. einen Riemen hab ich nirgends gesehen. Hmm...


  • Ne, wie eh und je (seit Jahrzehnten) Nähmaschinenöl.


    Bist du dir da sicher, dass du den Disketten da was gutes tust? Nähmaschinenöl wird früher oder später auf die Disk tropfen.

    Neo Geo | C64 | A500+ | A1000 (GB-Edition) | A3000D rev.9.01 | A4000D rev.B | Compaq Armada 4200

  • Man darf das natürlich nicht aufträufeln. Ich gebe einen Tropfen auf einen Wattestab und reibe den an der Laufschiene. Die lag bei den Laufwerken, die ich bislang so "geölt" habe, eigentlich immer unterhalb der Diskette: Bei der Atari 1050 (die dadurch nahezu unhörbar leise wurde) und bei dem HitBit-Laufwerk heute auch.

  • So, nach einem halben Tag Arbeit habe ich jetzt eines der Laufwerke wieder in Gang gesetzt - das interne des VG-8235. Sowohl bei diesem als auch bei dessen externen VY-0011 waren die Riemen verrottet. Ich hab die gegen neue Riemen ausgetauscht, die Schlitten gereinigt, geölt und die Schreibleseköpfe gerenigt. Außerdem habe ich etwa 1 kg Staub, Flusen, Spinnweben und sonstiges aus den Gehäusen entfernt. Das externe Laufwerk vom HitBit habe ich noch nicht wieder in Gang gebracht - das scheint (wie oben beschrieben) dejustiert. Insofern können die Studenten jetzt zumindest mit dem Philips-VG-8235 arbeiten. Mal schauen, was ich mit den beiden externen Laufwerken mache ...

  • Das größte Problem bei der Verwendung von Öl ist, dass es verdunstet und sich als feiner Schleier überall auf den Bauteilen niederschlägt. Problematisch wird es dann, wenn es auf den Schreib-/Lesekopf gelangt und dann auf die Disketten übertragen wird. Das hat also schon einen Grund, warum die Hersteller Silikonfett statt Öl verwendet haben. :)