• Hallo zusammen,


    die erzwungene Ruhe in Gartenarbeit im Winter nutze ich, um endlich etwas meinen Hobbyraum aufzuräumen. Neben den diversen dort gelagerten Büchern (laut letzter Zählung 1,3 Tausend 8o ) ist es überwiegend meine Retrosammlung, die ihren Platz beansprucht.


    Bisher stand das meiste in zwei Schwerlastregalen von Obi, verpackt entweder in die OVP oder in OBI-Umzugskartons. Mittlerweile wurde für einen Teil der Monitore auch ein Ivarregal beansprucht, die eigentlich für die Bücher gedacht hat. Die letzten Neuzugänge wiederum gesellten sich zu den bereits auf dem Boden stehenden TRS 80, C128 und Joyce.


    Ich bin gerade am Überlegen, wie ich alles umstrukturieren kann, damit a) mehr reinpasst :twisted: und b) ich endlich auf Anhieb alles finde. Dass das letzte nicht immer der Fall ist, beweist letztes Wochenende, knapp eine Stunde Suche nach einer ST-Maus.... :cursing:


    Mich nerven die OBI - Kartons etwas, da nach zwei, drei mal rausziehen aus dem Regal die Pappe gern schon mal reißt. Außerdem habe ich zunehmend Bauchweh darüber, alles so zusammen gequetscht zu sehen. Ich will meine Rechner sehen und einfacher zum Benutzen heranziehen zu können


    Wie macht Ihr das eigentlich? Stehen alle Eure Rechner aufgebaut? Steht alles in Kisten, und falls ja, in welchen?


    Wirklich stabile Kisten, die man bei Bedarf auch mal stappeln kann, scheinen ein halbes Vermögen zu kosten... Jemand gab mir den Tip, es mit Fleischeuroboxen zu probieren. Hat da jemand Erfahrung mit? Hab auch schon daran gedacht, ein paar Billys zu kaufen, dazu paar zusätzliche Regalbretter und Glastüren, aber so wirklich staubdicht sind diese ja auch nicht...


    Ideen?


    Gruß


    Daniel

  • Och, ein Riiiiieeeeesenthema ;)


    Vorweg dies: Ich würde die OBI-Kartons wegschmeißen und stattdessen "echte" Umzugskartons vom Spediteur nehmen. Die sind viel, viel stabiler. Und ich hätte sogar noch ein paar zu verschenken - macht bei diesen Maßen aber keinen Sinn, sie mit der Post zu verschicken.


    Ansonsten kann ich nur aus eigenem Umfeld berichten:
    - Fünf, sechs besonders schöne Rechner stehen im Wohnzimmer in einer Glasvitrine
    - Arbeitszimmer mit vier angeschlossenen, betriebsbereiten Rechnern sowie Billyregal mit weiteren Exponaten
    - Dachboden: Umzugskisten mit allerlei Hardware, eine große Truhe mit Winnie-Pu-Aufkleber für Kabel


    Grundsätzlich gilt: Der verfügbare Platz reicht nie aus. :love:

  • Grundsätzlich gilt: Der verfügbare Platz reicht nie aus. :love:


    Das kann ja wohl jeder unbestreitbar unterschreiben ;) Leider!
    Ich hab für mich Samla (unschwer erkennbar ein schwedischer Name :D ) für mich entdeckt.
    Gibts in schwarz und klar, mit Deckel (einzeln kaufbar), sind ohne Deckel auch inneinander stapelbar. Und preislich "erträglich" :S
    Die Erstausstattung geht natürlich schon mal schnell ins Geld ...
    Die gibts in verschiedenen Größen und zwar so, dass zwei quer die nächstgrößere Grundfläche ergeben.
    Was geschickteres hab ich noch nicht gefunden und leider brauchen die Sachen schön aufgeräumt nicht weniger Platz also mein
    Chaos davor :oops:
    Umzugskarton haben den Nachteil, dass man nicht durch die Außenhaut schauen kann.

  • Ich habe noch Platz aber derzeit keine Ideen, womit ich den füllen soll.

  • Ich denke, da gibt es keine pauschale Lösung. Ich habe für die verschiedenen Inhalte verschiedene Lagermöglichkeiten gefunden - Billy-Regale für Bücher und Spiele und Zeitschriften; ein selbstgebautes großes Regal über drei Seiten für große PC-Spiele-Packungen, Plastikboxen, ein kleines Wandregal für VCS-Spiele ... Umzugskartons verwende ich nicht mehr so gern; dort sind eher Sachen, die ich sehr selten nutze.


    In den beiden hohen Plastikboxen-Stapeln (16.jpg) sind Konsolen, die ich häufig benötige, samt Kabeln und Spielen. Da passen leider kaum Computer rein, nur sehr kleine. Computer, die ich oft verwende, sind daher in Luftpolsterfolie eingepackt. Auf dem gleichen Foto ist links ein Schubladen-Regal; da sind Kassetten und Spielmodule gelagert.


    Viele der Sachen, vor allem die Plastikboxen und die Metallregale, stammen von Obi. Dort kann man sich gut Inspirationen holen. Ich hatte beim Auswählen verschiedene Exponate mit im Geschäft, um zu schauen, ob sie hineinpassen.


    http://www.schreibfabrik.de/img/impressionen2/

  • Ich zitiere da gerne unseren Forumskollegen Jonas (stynx): Man muss echt aufpassen, dass man sammelt und nicht hortet. Wenn es augescheinlich ist, dass man nur noch hortet, dann macht man was falsch! Ich habe anfangs auch alle möglichen Macintosh-Recher gesammelt/gehortet und sie dann verschenkt. Mittlerweile versuche ich mir selber zu reglementieren! Was bringen die ganzen tollen Rechner, wenn man sie dann doch "nur" einlagert. Nur als Denkanstoss...

  • Die Grenze zwischen Sammeln und Horten ist fliessend ;)

    Viele Grüsse
    Roman
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    ...auch das Zukünftige wird ein Morgen haben, das es zum Gestrigen werden lässt...


    Viele Grüsse aus der Schweiz
    http://webnose64.ch

  • Ich zitiere da gerne unseren Forumskollegen Jonas (stynx): Man muss echt aufpassen, dass man sammelt und nicht hortet. Wenn es augescheinlich ist, dass man nur noch hortet, dann macht man was falsch! Ich habe anfangs auch alle möglichen Macintosh-Recher gesammelt/gehortet und sie dann verschenkt. Mittlerweile versuche ich mir selber zu reglementieren! Was bringen die ganzen tollen Rechner, wenn man sie dann doch "nur" einlagert. Nur als Denkanstoss...


    :-)

  • @René Meyer Heiliger BimBam... :anbet: Wollen wir unsere Keller tauschen? :D


    Die Idee mit dem Einwickeln der Rechner einzeln in Polsterfolie finde ich richtig interessant! Hätte sowohl den Vorteil, dass man sogleich die Rechner sieht als auch optimal den Platz ausnutzen kann. Das finde ich sehr gut! Vielleicht baue ich mir aus Sperrholz auch eine Art Fächer, wo ich die Rechner dann reinschieben kann...


    Für den Kleinkram wie Netzteile und Kabel wären die Samlas tatsächlich auch gut. Da könnte das gesamte Kleinzeug rein. Die Zuordnung wäre kein Thema, ich bastele sowieso gerade an einer kleinen JEE-Applikation um meine Sammlung zu verwalten. Jedes Kabel und jeder Kleinkram bekommt einen Kabelbinder mit ID, welche dann in Applikation zu finden und zum Rechner zuzuordnen ist.


    Das wäre übrigens eine Idee für einen spannenden Thread: jeder fotografiert seine Sammlung und stellt die Fotos ins Forum zum Bewundern (Neid, Schreck) der sonstigen Mannschaft :D

  • Die Grenze zwischen Sammeln und Horten ist fliessend ;)


    Ein bekannter von mir arbeitet bei einem Entrümpelungsdienst. Der hat mal was ganz ähnliches gesagt. :D


    Mein Motto: Kauf kein Gerät, dass du nicht selbst programmieren kannst (und wirst).

  • Viele der Sachen, vor allem die Plastikboxen und die Metallregale, stammen von Obi. Dort kann man sich gut Inspirationen holen. Ich hatte beim Auswählen verschiedene Exponate mit im Geschäft, um zu schauen, ob sie hineinpassen.

    Mal im Ernst. Wie kommt man zu solch einer Sammlung?

  • Quote


    Ein bekannter von mir arbeitet bei einem Entrümpelungsdienst. Der hat mal was ganz ähnliches gesagt. :D


    Mein Motto: Kauf kein Gerät, dass du nicht selbst programmieren kannst (und wirst).


    Fast. Kauf kein Gerät, dass du nicht dauerhaft nutzen wirst.
    Die Gründe sind egal - fehlende Kenntnisse, Zeitmangel, wie auch immer.
    Deshalb habe ich um Beispiel meinen Tatung Einstein in bessere Hände abgegeben ... wäre schade, wenn die Hardware nur verstaubt oder in Bläschenfolie vor sich hingammelt.

  • Deshalb habe ich um Beispiel meinen Tatung Einstein in bessere Hände abgegeben ... wäre schade, wenn die Hardware nur verstaubt oder in Bläschenfolie vor sich hingammelt.


    Hey, ich habe auch bessere Hände ... und seit dem Besuch von Rauschdiagnose sogar die Handbücher dazu! :prof:

  • TIs hab ich mittlerweile 3. Man weiß ja nie wozu's gut ist.

  • Nichts zu horten, ist wirklich ein wichtiger Punkt. Negativbeispiel habe ich schon gesehen- Dachböden voller Rechner wie z.B. Nextstation Color, die vor sich hinrotten :fp: Meine Sammlung ist aufgebaut, am Strom und auch fast vollständig im LAN und solange kein freier Platz in den Ivarregalen mehr ist, gibt's auch nix neues. Darum ziehe ich auch bald um...


    Gruss- Georg B. aus H.

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Wer stabile Kartons braucht, dem lege ich seine Autowerkstatt ans Herz. Diese Kartons sind richtig stabil. Klar sind Plastikboxen besser, aber für vieles sind haltbare Kartonagen gut zu gebrauchen.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldener Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Ich habe noch Platz aber derzeit keine Ideen, womit ich den füllen soll.


    Ich habe noch Platz aber derzeit keine Ideen, womit ich den füllen soll.


    :anbet:


  • ... immer diese Mietnomaden.
    :D


    Nietmonaden? Nee, bin jetzt sesshaft... und irgendwie fehlt schon wieder Platz ?(

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Ich kaufe meine Regale seit Jahren hier: http://stores.ebay.de/Etagere-Massivholzmoebel
    Die Firma sitzt in Thüringen.


    Die Regalböden sind sehr stabil, hatte sie mir ursprünglich für meine damals noch große Schallplattensammlung geholt, einfache Sperrholzregale hingen schnell durch.


    Das Schöne an den Regalen ist, dass man sie beliebig erweitern kann. Für Krimskrams nutze ich jeweils das untere Fach mit den optional erhältlichen Holzboxen.

  • Schöne Sachen, werde ich mir merken!


    Das Problem sind aber nicht die Regale, sondern die fehlende Wand, um sie aufzustellen- das Arbeitszimmer ist grösser als das alte, aber schon wieder voll.


    OK-Luxusprobleme... :whistling:


    Gruss- Georg B. aus N.

    Files

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • OK-Luxusprobleme... :whistling:

    :D


    Das hängt halt von der Größe der Sammlung ab. Ich versuche nach Möglichkeit, nicht mehr als eine Ausgabe je Computermodell zu behalten - immerhin 55 verschiedene Computer zur Zeit. :D
    Und von der Idee, zu jedem Modell soviel wie möglich Zubehör zu haben, habe ich mich auch schon gelöst - und (teilweise) auch schon davon getrennt.


    Darum mag ich den Commodore Plus 4 & Co. so gerne - da ist die Anzahl an Zubehör überschaubar.


    Ich werde mir aber demnächst noch ein paar von den Regalen zulegen, auch wenn ich nur in einer Zweiraumwohnung wohne. Man möchte die Computer ja seinen Gästen präsentieren, ohne in Umzugskartons zu wühlen.

  • Ich habe jetzt auch wieder etwas sortiert und wollte mal an geeigneter Stelle eine für mich gute Lösung anpreisen ;-)


    Regal für 37€ mit Rollen und bis 250kg geeignet sowie 1,5m hoch - sollte in jede Wohnung passen.

    Gibt es auch bei Ebay. Der Aufbau ist echt einfach und das Regal kann auch schadenfrei wieder zerlegt werden.

    Ich habe jetzt 8 Stück zusammengebaut (für verschiedene Zimmer) und bin sehr zufrieden.

    Die senkrechten Stangen sind sehr massiv (nicht zu verbiegen). Die Metall-Böden sind nicht so perfekt und verbiegen sich leicht bzw. hängen etwas durch, wenn man ca. 30kg in der Mitte auflegt. Für meine Zwecke sind die aber perfekt. Stapelweise Festplatten würde ich darauf nicht lagern wollen...


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  • Regal für 37€ mit Rollen und bis 250kg geeignet sowie 1,5m hoch - sollte in jede Wohnung passen.

    Gibt es auch bei Ebay. Der Aufbau ist echt einfach und das Regal kann auch schadenfrei wieder zerlegt werden.

    Ich habe jetzt 8 Stück zusammengebaut (für verschiedene Zimmer) und bin sehr zufrieden.

    Die senkrechten Stangen sind sehr massiv (nicht zu verbiegen). Die Metall-Böden sind nicht so perfekt und verbiegen sich leicht bzw. hängen etwas durch, wenn man ca. 30kg in der Mitte auflegt. Für meine Zwecke sind die aber perfekt. Stapelweise Festplatten würde ich darauf nicht lagern wollen...

    Vielen Dank für den Tipp. Habe mir gleich mal zwei bestellt, die heute hier ankamen. Jetzt habe ich aber das Problem, dass die Metall-Böden nur extrem schwer auf die Kunststoff-Klips zu schieben sind (geht vielleicht nur mit einem Gummihammer), wenn ich diese mit dem umlaufenden Rand nach oben montieren möchte, damit mir die Sachen nicht so leicht runter fallen können. Andersherum flutschen die richtig gut drüber und halten dann auch.

    Hattest Du das Problem auch oder mache ich was falsch?

    Dienen denn die schwarzen Kunststoffringe mit Loch in der Mitte nur als Transportschutz, oder?

    Sammle Computer und Taschenrechner bis ca. 1990 und CPUs, Speicher und Speichermedien aller Art und suche eine ISA-Bus-Platine (Backplane), einen Epson FX-80, einen NEC P6, einen NEC MultiSync o. ä. (EGA&VGA) und ein Texas Instruments Notebook TravelMate 3000 von 1991.