Auslaufende Elkos in CBM 8250lp / SFD 1001 / CBM 8296d

  • Oh na super...

    Gut dass ich das hier gelesen hab...


    Dann hab ich nicht nur den Kunststoff von der Abdeckfolie auf dem Gehäuse, sondern evtl. auch noch ausgelaufene Kondensatoren unterm Gehäuse... :fp:

  • Ich habe es bereits einem Test mit 500 Durchläufen unterzogen, den hat es mit 0 Fehlern absolviert. :thumbsup:

    Hallo Christian..

    vielen Dank für die prima Anleitung und der Kondensator-Liste :)


    Mein erster "Umbau" hat nun prima funktioniert..

    Die Floppy zeigte danach zuerst schon ein schönes "Anlaufgeräuch" bei jedem Ausschalten.. (was ja eigentlich normal ist!)

    und dann der Test mit Computer... hört sich nach "richtig" Power an.. vorher nur schlappi Motor... :) beim Disketten "anschieben"..


    meine Frage Toast_r : wie / womit hast du denn einen 500er Test gemacht ??


    zweite Frage: das zweite "Problem" bei einer SFD1001 sind ja die "Schreib-Leseköpfe"...

    wenn die Widerstandswerte noch ganz gut sind, .. so habe ich bei jedem "Track-0 Rattern" den Horror, dass danach etwas "kaputt" geht...


    in meinem Laufwerk (8250LP) ist bereits eine "Einweg-(GabeL) Lichtschranke" eingebaut,. ich habe aber gelesen, dass

    diese wohl nicht (immer) bereits in der Hardware mit verdrahtet ist (wie auch bei der C64 1570 meistens nicht)..


    Hat schon einmal jemand die "Nachverdrahtung" gemacht? ,.. sodass kein Rattern mehr kommt...??

    (beim C64 konnte man das bei der 1570 (die wars, meine ich)... nachträglich auch durch eine einfache Brücke machen..


    bei der SFD1001 muss wohl mehr gemacht werden:

    ich werde mal Pin 7+8 auf 5V messen und schauen ob Pin-6 eine "Unterbrechung" merkt..

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Die Floppys werden mit dem 'Soft Error Test' von Commodore getestet.

    Der ist auf der 8296D System Disk zu finden, das Programm auf der Disk heisst 8296d diagnostic.


    Auf der Analogplatine der 8250lp gibt es unbestückte ICs, die mit den Track-0 Lichtschranken der Laufwerke verbunden sind. Dürfte ebenfalls dazu dienen, das Rattern am Track-0 Anschlag zu unterbinden. Wäre ja auch klasse, wenn das mal jemand näher untersuchen würde.

    Die Lichtschranken selbst sind normalerweise in den Laufwerken verbaut, sowohl bei der 8250lp, als auch bei der SFD-1001.

  • Auf der Analogplatine der 8250lp gibt es unbestückte ICs, die mit den Track-0 Lichtschranken der Laufwerke verbunden sind. Dürfte ebenfalls dazu dienen, das Rattern am Track-0 Anschlag zu unterbinden. Wäre ja auch klasse, wenn das mal jemand näher untersuchen würde.

    Die Lichtschranken selbst sind normalerweise in den Laufwerken verbaut, sowohl bei der 8250lp, als auch bei der SFD-1001.

    Meinst du unbestueckte Sockel ? (unbestückte ICs, )

    Ich wuerde gerne testen wenn ich was haette was ich da reinstecken kann. :alt:

  • Sockel sind da erstmal keine, aber die kann man ja einlöten. :)

    Sollte die Schaltung der oben abgebildeten für die SFD-1001 entsprechen, dürfte da ein 7414 sowie die Widerstände und der Kondensator fehlen.

    Das müsste man erstmal prüfen.

  • Das müsste man erstmal prüfen.

    Die "Schaltung" ist aus der Service-Anleitung "8250LP und SFD-1001" Seite 15....


    und ja,.. meine aktuelle Floppy (mit Lichtschranke ist aus der 8250LP) .. muss ich dort erst noch zurück "einbauen"...

    morgen mache ich eine "echtes" SFD1001 auf und gucke, ob da auch eine Lichtschranke verbaut ist

    (unten am Ende vom Ton-Kopf)

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  • :fp: meine "neue" SFD1001 ::cry:: hat ein Problem.. :censored:


    "Die Lötstellen" heben sich schon ab... und Wahnsinn ,.. was da in so kleinen "Biestern" schlummert...


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  • naja.. das Teilchen hat noch mehr "Problemstellen"...


    die Brühe scheint unter das Schwungrad gelaufen zu sein...

    ich werde berichten...

    und weil es so schön war,... das gleiche Bild mit Blitz::vodoo::


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  • Na, das lohnt sich ja. :shock:

    Ist aber nach meiner Erfahrung kein echtes Problem, nur viel Arbeit.

    die Leiterbahnen war aber teilweise schon komplett wech gefressen..

    (ich hab einige Bauteile, Kondensator-Pille, Poti und Widerstände zum Reinigen von oben zusätzlich entnommen)

    +

    ich habe mit Essig-Säure zuerst neutralisiert und dann mit Glasfaserstift geschrubbt..

    (die Papp-Platine hat aber leider schon ordentlich "gesaugt".. hat man beim löten gemerkt.

    ich war froh, dass die restliche Kupferstellen überhaupt "lötbar" waren.. also kein "Schönheitspreis" ?

    (die Leitbahnen haben dann transparenten (mit etwas "Blau-Anteil") Schutzlack bekommen...


    Ich kann nur empfehlem (!!!!!) auch langsam die Kondensatoren ALLE runter zu schmeissen...

    Es wird nicht besser,. und für diese Platine habe ich dreimal so lange gebraucht.. wie bei der ersten,

    wo nur punktuell etwas "gefressen" hat..


    TIPP: die 4 Adern von der Platine an der Stiftleiste ablöten, dann kann man die Platine einzeln schön "Hand-haben"..


    mfG. Micha

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  • Das war dann ja noch weniger schlimm, als es vorher aussah.

    Bei mir war schon ein paar mal nach dem entfernen der Oxidschicht an einigen Stellen garkein Kupfer mehr da, so daß ich Leiterbahnen mit Draht wieder verbunden habe.

  • Das war dann ja noch weniger schlimm, als es vorher aussah.

    von wegen..... hat > 3h gedauert... und was auf dem Bild so schön aussieht,.. sind 4 Leiterbahnunterbrechnungen

    die auch gefunden und gefixt werden mussten...


    die Kondensatoren brauchte ich teilweise garnicht auslösen... die konnte man so raus ziehen (mit Beinchen)...


    und Lötaugen haben sich (vorher) schon gelöst....


    wenn ich den Rest des Oxid-Gammels entferne ich alles "im Eimer"...

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  • Ich habe vor ein paar Jahren mehr als 10 Laufwerke (8250LP, SFD 1001) auf diese Art überarbeitet und dabei alle Elkos der Laufwerke gewechselt. Der Schaden gehört m.E. schon zu der übleren Sorte.


    PS: Ach je, ich werde senil, das war in diesem thread, das ich ich schon vergessen.

  • Ich habe vor ein paar Jahren mehr als 10 Laufwerke (8250LP, SFD 1001) auf diese Art überarbeitet und dabei alle Elkos der Laufwerke gewechselt.

    konntest du danach wirklich alle 10 Laufwerke wieder "normal" formatieren?

    oder nur lesen ?


    ich habe jetzt 3 Laufwerke umgelötet,... aber so richtig "formatieren" wollen die trotzdem nicht..

    ich "hoffe" darauf, dass es an einer falschen (schlechten) Drehzahl liegt...

    (da die neuen Kondensatoren "vielleicht" ?! eine ander Drehzahl (aufgrund Kondensator-Toleranzen erzeugen ?::solder:: ) ?


    .... und wieder alles "auseinander" nehmen.. :fp:

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  • Die Elkos beeinflussen die Drehzahl nicht. Das wäre ja schlimm, wenn man ein Bauteil mit üblichen 20% für eine präzise Drehzahl verwendet!

    Die Drehzahl ist natürlich geregelt, dafür ist da ja ein IC, wie in (fast) jeder Floppy!

    Wenn ein Laufwerk nicht formatiert, liegt es (wenn nichts anderes defekt ist) meist an einem der Köpfe. Ein schlechter Kopf reicht schon, da er natürlich beide Seiten beim Formatieren prüft. Lesen geht dann oft noch, weil der untere Kopf OK ist. Commodore speichert bei den 1MB Disks erst mal nur auf der Unterseite. Deshalb kann man ja auch eine 8250 Diskette in einer 8050 lesen ;)

  • Jau.. danke... an das Poti kommt man ja aber leider auch nur dran, wenn das Laufwerk wieder ausgebaut ist...


    ich habe meine Laufwerke alle auf 5,0 Hz ( = 300 U/min) eingestellt. (über den Impuls von der eingebauten Loch-Index-LED)

    .. aber trotzdem habe ich nur ein einziges, was noch formatieren kann..

    (ich weiß, es gibt ja die "Soll-Wert" Tabelle für die Kopf-Widerstände), so richtig schlecht sind nicht alle,..

    aber irgendwie hat jedes Laufwerk sein "Eigenleben":..


    ...

    die Leiterbahnen habe ich , wenn möglich außer mit Schutzlack auch noch verzinnt..

    (hier mal eine Platine "in Schön" :) )


    => hat jemand die Anleitung gefunden, wo / wie man ein SFD1001 auf ein 500kByte Laufwerk umbaut ?

    (also den oberen Kopf planmässig "abschalten"... damit man wenigstens ein stabiles 500kB Laufwerk (anstatt 1MB) hat)..

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