XT-CF in abgespeckt...

  • Hi Leute,


    Nachdem ich schon länger so ne fixe Idee hatte, habe ich jetzt heute einfach mal James Pearce (der Mann hinter den XT-CF-Karten) angequakt, ob er eine Möglichkeit sieht, ein möglichst kompaktes Board mit CF-Slot auf Basis des XT-CFv3 zu kreieren mit Lötpads anstelle des ISA-Anschlusses.
    Die Idee dahinter ist, dass man das Board dann fliegend in jeden Rechner verdrahten könnte, auch wenn er keinen ISA-Slot hat. So könnte man beispielsweise in meinem Fall dem Carry-I und den B200 Laptops eine gescheite interne Massenspeicherlösung verpassen. Selbst dem EuroPC könnte man damit eine Festplatte spendieren ohne den ISA-Slot zu belegen.
    Eventuell reicht sogar der Platz in den jeweiligen System-ROMs aus, so dass man den zusätzlichen EEPROM weglassen kann, was das Design noch kompakter machen könnte.
    Bestünde von eurer Seite Interesse an sowas?
    Irgendwelche weitere Ideen und/oder Vorschläge?

  • Dachte, die XT CF Lite wäre schon "Light" :grübel:
    An sich eine gute Idee für solche Laptops der ersten PC-Generation, aber bist Du Dir sicher dass Du die entsprechenden Signale auch ohne Schaltplan etc. dann findest ?

    "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Finde ich super. Wo schließt man das Ding dann an? Direkt an der CPU?


    Eine Anwendung sehe ich auch für PS/2 Rechner ohne ISA BUS (auch wenn ich es hier als schwierig bewerte die entsprechenden "Abgreifpositionen" auf der in SMD Technik gefertigten Platine zu finden. Vielleicht auch ne nette Anwendung für PC Karten in Amigas und Ataris. Da gibts z.T. auch keine ISA Steckplätze (Amiga 500, Atari ST). Aber da dann vlt. das Problem mit dem BIOS.

  • Wenn dann noch ein bisschen RAM drauf wäre - so ca 1MByte, damit auch wirklich jeder XT auf den vollen Speicherausbau zu bekommen ist (640k + EMS)... dann würde ich im EuroPC sogar den einzigen ISA-Slot dafür opfern.


    Das Anfädeln an die vorhandene Hardware sehe ich hingegen nicht als massentauglich an. Das würde ich für mich selber u.U. machen, aber für die Mehrheit ist das sicher etwas zu viel Löterei. An so einer ISA-Karte kann man ja auch Fädeldraht an die Kontakte löten, wenn man den Slot frei halten möchte.


    Aber generell spannend fände ich das schon!

  • James hat mir geantwortet, und hat mir empfohlen einfach einen dieser Billig-China-Adapter CF-IDE zu nehmen und den einfach fliegend zu verdrahten. Wenn man kein ROM braucht, weil z.b. noch Platz im System-ROM ist, könne man einfach die Schaltung von seiner Tandy 1400 Platine nehmen. Dann reichen ein 74HCT688 und ein 74HCT139.
    Ich habe mir da schon ein paar Gedanken gemacht: Wenn man die beiden ICs in SMD nimmt, könnte man die Chips auf die Rückseite der Adapterplatine kleben und mit Fädeldraht verschalten.
    Kompakter geht dann nun wirklich nicht mehr.
    Wobei mir die Lösung mit CPLD besser gefiele, da sich dann problemlos auch DMA realisieren ließe...