Floppy TEAC FD-FD55GFR 5,25" Verständnisfrage, defekt?

  • Eine falsche Datenrate (300kb/s) halte ich auch als wahrscheinlichste Möglichkeit.


    dr.zeissler , du hast nach dem booten und vergeblichen Lesen auch nichts geschrieben, sondern direkt formatiert. Und ob das formatieren vom BIOS oder der Anwendung gemacht wird, weiss ich nicht.


    360kB Laufwerke waren zu der Zeit schon nicht mehr aktuell. Einen möglichen BIOS-Fehler hat daher keiner mitgekriegt.


    Hmmm, aber wieso klappt es dann bei einem 360kB 3,5" Laufwerk?

    Das sollte doch mit der gleichen Datenrate arbeiten wie ein 360kB 5,25" Laufwerk.

    dr.zeissler , hast du eine HD oder DD Diskette benutzt?

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • 3,5 DD Diskette hatte nicht funktionioniert, HD schon, was auch die Vermutung von ToastR unterstütz, sofern ich das korrekt verstanden habe.

  • Gut letztlich wird das 360KB ja das B: Laufwerk und es muss nicht booten, wenn ich unter Dos einen Fix

    in die autoexec.bat packe wäre das Thema auch durch.

  • 3,5 DD Diskette hatte nicht funktionioniert, HD schon, was auch die Vermutung von ToastR unterstütz, sofern ich das korrekt verstanden habe.

    Ja, die DD verhält sich gleich zum 360kB Laufwerk.

    Spricht fuer eine 300kbit/s Einstellung des FDC.


    Anscheinend geht das BIOS auch bei 360kB Einstellung von einem 5,25" HD-Laufwerk aus.


    Alles Voodoo ;)

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • Vielleicht geht das ja mit driver.sys.

    MS-DOS 6.22 Befehlsreferenz Driver.sys


    Müsste man probieren...

  • Ist doch halb so wild. Du kannst ja in jedem Fall mit Imagedisk oder Teledisk die benötigten Dateien/Disk Images unter DOS aufs Laufwerk bringen. Da werden auch keine BIOS Routinen verwendet, also sollte das auch in deiner Konfiguration klappen. Die Disk Images kannst du dir zB mit der HxC Floppyemulator Software (unter Windows) selbst erzeugen. Oder du arbeitest komplett unter Windows, da gibt es ohnehin auch Tools zum Schreiben von Fremdformaten bzw Disk Images (zB SAMdisk).

  • Es ist wie Toast_R das geschrieben hat. Das Bios stellt für 5,25 immer auf HD Laufwerke ein.

    VGACOPY ist das bspw. Wurscht der liest die Diskette ohne Probleme direkt ein, unter Dos geht sie nicht.

    Leider macht driver.sys /D:1 /F:0 auch nix, außer ein nicht funktionales mappen von A: zusätzlich nach D:

    Das Bios wird offensichtlich nicht angetastet. Ich habe von den SNI Clients mehrere da, ich werde den mit

    dem anderen Acer Board testen, ob der auch diesen Bug hat.

  • Wie nicht anders zu erwarten zieht sich der Fehler durch, auch die anderen drei Maschinen haben exakt den gleichen Fehler,

    da spielt es keine Rolle ob es die S7 oder die Slot1 Boards sind, alle können keine 5,25" 360K vom Bios erkennen und korrekt einstellen.


    Ob das Problem beim Rebranden von ACER auf Siemens passiert ist, kann ich nicht sagen, dazu müsste man mal das originale Bios von ACER auf so ein Board ziehen, aber ich glaube mal gelesen zu haben, dass das Board dann stirbt, weil beim Rebranden vermutlich noch mehr gemacht wurde, als ober links "Siemens" beim Bootvorgang einzublenden.


    Also es bleiben folgende Optionen:

    - Bios Fix (sehr unwahrscheinlich)

    - Dos-Patch (bisher nix gefunden)

    - Maschine wechseln


    Mal sehen was ich mache.

  • Vielleicht hilft einer der folgenden Ansätze:

    • Statt DRIVER.SYS kannst du auch mit DRIVPARM direkt die Floppy-Einstellungen modifizieren (ohne ein zusätzliches logisches Laufwerk zu erzeugen), siehe https://home.csulb.edu/~murdock/drivparm.html
    • Vielleicht kannst du mit GSETUP aus DOS heraus die BIOS Einstellungen nochmals auf 360 KB modifizieren, siehe https://minuszerodegrees.net/5170/setup/5170_gsetup.htm
    • Soweit ich verstanden habe, funktioniert unter Windows 9x alles. Du kannst also einfach in der AUTOEXEC.BAT am Ende den Befehl WIN auskommentieren oder COMMAND.COM hineinschreiben. Dann kommst du beim Booten direkt in ein Windows 9x DOS Fenster und kannst die üblichen DOS-Befehle eingeben.
  • Soweit ich verstanden habe, funktioniert unter Windows 9x alles. Du kannst also einfach in der AUTOEXEC.BAT am Ende den Befehl WIN auskommentieren oder COMMAND.COM hineinschreiben. Dann kommst du beim Booten direkt in ein Windows 9x DOS Fenster und kannst die üblichen DOS-Befehle eingeben.

    Das ist nicht ganz richtig. Um bei Win9x ins nackte DOS zu booten, muss man in der MSDOS.SYS den Eintrag "BootGUI=1" in "BootGUI=0" ändern.

  • Schau mal in das Video, ein reines Dos unter Win9x geht NICHT!

    Es geht nur Windows95 Dosfenster oder Dosfullscreen, aber kein MSDOS Modus und somit auch kein Winstartabbruch.

  • DRVPARM macht leider auch nichts, ich bekomme das immer ein A:? und dann wieder den allgemeinen Fehler.

    Danke dennoch für die ganzen Tips.

  • Schau mal in das Video, ein reines Dos unter Win9x geht NICHT!

    Klar geht das, zumindest unter W95. Bei der Meldung "Starten von Windows..." oder so ähnlich gleich F4 drücken. Dann wird in ein reines DOS gebootet. Ist das sogenannte Multiboot zwischen Win/DOS.

    Wir reden von zwei Dingen. Wenn man den Win95 Bootvorgang an dieser Stelle abbricht, ist das genau so wie später den MSDOS Modus zu starten und wie ich schon schrieb, so lange Windows noch nicht die Kontrolle übernommen hat (was erst später passiert, schau wann der Zugriff kommt) ist das Problem ja weiterhin da bzw. wieder da, außerdem wäre das für mich nutzlos weil ich im Multiboot sauber Win1x2x3x parallel starten will und kein Gefrickel auf MSDOS7 aka Win95 mit Zickereien mit der Kompatibilität bekommen möchte. Danke und VG Doc

  • Vielleicht ist im BIOS/Floppy Controller tatsächlich ein BUG betreffend Interpretation von Pin 34 (Disk Change vs. Ready). Klebe doch einfach mal am Floppy Platinenstecker den Pin 34 ab und wiederhole deine Tests!

  • So es wird wärmer ;)


    Ich habe aus einem P4 der im Bios nur ein Laufwerk unterstützt und einen PCI-Catweasel Controller verbaut hat ein an dem Controller funktionierendes 360K 5,25 hat ausgebaut. Wenn ich dieses Laufwerk in den "Problemrechner" stecke verhält es sich 1:1 wie mein COPAL. Ich kann somit ausschließen, dass das COPAL ein Problem hat, das Problem ist das Bios des Rechners was bei 5,25 immer "HD-Werte" und nicht "DD-Werte" einstellt und es zu keiner Zeit einen "Handshake" gibt um das wieder anzugleichen, es sei denn ich formatiere eine Diskette in diesem 360K/5,25, dann geht es bis zum nächsten Reboot.


    Ich habe das 360K aber nicht direkt in den P4 und den Catweasel zurück gebaut, sondern in einen PII mit D981 was auch zwei Floppys unterstützt und da passiert etwas... bei dem ersten Zugriff auf das 360K 5,25 in diesem PII macht das Laufwerk eine Art Kalibrierung bevor dann das A: zu sehen ist. Die Diskette geht einwandfrei. In diesem System ist das 5,25 das B: Laufwerk. ich muss mal schauen ob ich da Floppy-Seek oder so anstellen kann.


    So wie das für mich aussieht, macht das Bios des PII unter Dos bei dem ersten Zugriff einen Handshake und stellt auch dort von 5,25" HD Werten auf DD-Werte. Genau das was meine Problemmaschine eben nicht macht.


    Ich denke mal darüber nach.

  • Was sicher ist, ist das das COPAL so richtig eingestellt zu sein scheint und es "lediglich" am fehlenden Handshake um im Bios von HD 5,25 Werten auf DD 5,25 Werte umzustellen. Jeglicher Treiber (drivparm/driver.sys) macht das leider nicht. Unter Dos dann wie gesagt nur per Format und nur funktional bis zum nächsten Neustart. Auch die Programme die direkt auf das Floppy zugreifen (VGACOPY, IMD etc.) schreiben nicht zurück auf das Bios. D.h. unter Dos geht es wirklich erst, wenn ich eine Diskette formatiere und nur bis zum nächsten Reboot.

  • Ich muss euch leider noch mal belästigen.


    Das Projekt mit dem 360KB in dem kleinen Scenic PC habe ich begraben, das hatte noch andere Nachteile. (ein Amithlon bootet nur mit dem originalen Kernel und hat den Bug, dass es ein externes SCSI-Cdrom nicht erkennt (wurde später gefixt, aber diese Kernels booten nicht mehr auf dem Rechner)

    und somit geht Amithlon nicht, wenn nicht ein internes CDROM im einzigen 5,25" Slot steckt. Projekt begraben!


    Somit habe ich die Floppy-Krake in Angriff genommen und das 360K nun in die Krake an den ISA Catweasel angeschlossen.

    Leider zeigt sich dabei folgendes Problem:

    - Sobald unter win9x der Catweasel-Treiber geladen wird knackt das 5,25" 360KB alle 1,5 Sekunden.

    - Ist ungefähr wie bei einem Amiga das Klick Signal des FLoppys.


    Ein anderes 360K verhält sich nicht so, leider mit schwarzer Blende sonst hätte ich getauscht.

    Ich kann somit alles ausschließen, es muss das Laufwerk bzw. dessen Jumperung sein.


    Das habe ich probiert:

    - 1SP auf 2SP

    - MR gejumpert

    - RY gejumpert

    - TM gejumpert


    Alles hat nix geholfen... was könnte das sein? Was sollte ich noch probieren?


    Danke Euch

    Doc

  • was könnte das sein? Was sollte ich noch probieren?

    Benutzt der Catweasel ein 1:1 Kabel oder ein gekreuztes PC-Kabel?

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • Glücklicherweise konnte mir Fanhistorie mit einem funktionierenden 5,25" 360K aushelfen. Daher vielen Dank für das funktionierende Laufwerk.

    Das andere schaue ich mir irgendwann noch mal genauer an. Jetzt habe ich schon das nächste Problem am Start....Matrox geht immer in den Freeze nach einem DosFullscreen unter win98...das wird sicher auch eine hart Nuss. VG Doc